For Wallerstein, the theory of the „new world system“ is how to explain why some countries in this world are poor, developing countries that are depended whilst others are wealthy and have a booming economy. According to the theory, the world can be divided in three types of countries. The core or the independent countries, the semi-periphery and the periphery. While countries situated in the core are independent, powerful and control others, countries in the semi-periphery are tributary but still holding control about others. The underdog is the periphery, countries that produce raw materials which they have to sell to the semi-periphery and the periphery for a poor price. While this exploitation is going on, the core gets wealthier and the periphery depletes their resources and exploits the nature around itself. According to this theory, the wealth of several countries depends in most instances on the products they assemble. This essay will discuss if the theory is applicable for the New Zealand from the late 18th to the early 19th century. By examining the different aspects of Wallerstein’s theory and comparing them to the happenings in New Zealand in the even mentioned period it will be examined, if the new world theory is applicable for this country.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die „Neue Weltordnung“ und Neuseeland
- Die Verbindung zum Weltmarkt
- Die Bedeutung des Vertrags von Waitangi
- Neuseelands Aufstieg in die Semi-Peripherie
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der „Neuen Weltordnung“-Theorie von Immanuel Wallerstein auf die Geschichte Neuseelands vom späten 18. bis zum frühen 19. Jahrhundert. Die Arbeit analysiert, ob die Theorie die Entwicklung Neuseelands als Peripherie- und später Semi-Peripherie-Land im Weltwirtschaftssystem erklären kann.
- Die Rolle Neuseelands im Weltwirtschaftssystem
- Die Auswirkungen des Kapitalismus auf Neuseeland
- Die Bedeutung des Vertrags von Waitangi
- Die Transformation der neuseeländischen Wirtschaft
- Die Auswirkungen der „Neuen Weltordnung“ auf die Umwelt und Gesellschaft Neuseelands
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die „Neue Weltordnung“-Theorie von Immanuel Wallerstein vor und erläutert die drei Kategorien von Ländern: Kern, Semi-Peripherie und Peripherie. Die Arbeit untersucht, ob die Theorie auf die Geschichte Neuseelands angewendet werden kann.
Das zweite Kapitel analysiert die Anfänge der Verbindung Neuseelands zum Weltmarkt im späten 18. Jahrhundert. Es wird untersucht, wie die Ankunft von James Cook und die anschließende Interaktion mit den Māori die Entwicklung Neuseelands beeinflussten. Die Arbeit beleuchtet die Rolle der Ressourcengewinnung und des Handels in der frühen Beziehung zwischen den Māori und den Briten.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Etablierung Neuseelands als Teil des Weltmarktes um 1840. Es wird die Transformation von der „Ressourcenwirtschaft“ zur „Siedlerwirtschaft“ analysiert und die Bedeutung von Wolle und Gold als Exportgüter hervorgehoben. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Kapitalismus auf die neuseeländische Gesellschaft und die Rolle des Vertrags von Waitangi.
Das vierte Kapitel analysiert die Entwicklung Neuseelands zur Semi-Peripherie im späten 19. Jahrhundert. Es wird die Bedeutung des Exports von Milchprodukten und Fleisch für den Aufstieg Neuseelands in die Semi-Peripherie untersucht. Die Arbeit beleuchtet die Auswirkungen der „Neuen Weltordnung“ auf die Umwelt und Gesellschaft Neuseelands.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die „Neue Weltordnung“-Theorie, Immanuel Wallerstein, Neuseeland, Peripherie, Semi-Peripherie, Kapitalismus, Ressourcengewinnung, Handel, Vertrag von Waitangi, Umwelt, Gesellschaft, Geschichte.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt Wallersteins Theorie des Weltsystems?
Wallersteins Theorie unterteilt die Welt in Kernländer (unabhängig/mächtig), Semi-Peripherie und Peripherie (Rohstofflieferanten), um globale wirtschaftliche Ungleichheit und Abhängigkeiten zu erklären.
Wie lässt sich Neuseelands Geschichte in diese Theorie einordnen?
Neuseeland begann als Peripherie, die Rohstoffe an den Kern lieferte, und stieg im späten 19. Jahrhundert durch den Export von Fleisch und Milchprodukten in die Semi-Peripherie auf.
Welche Rolle spielte der Vertrag von Waitangi?
Der Vertrag von Waitangi (1840) war entscheidend für die Etablierung der britischen Herrschaft und die Transformation Neuseelands von einer Ressourcenwirtschaft zu einer Siedlerwirtschaft.
Welche Auswirkungen hatte der Kapitalismus auf die Māori?
Die Einbindung in den Weltmarkt veränderte die sozialen Strukturen und die Umweltnutzung der Māori massiv, oft verbunden mit der Ausbeutung natürlicher Ressourcen.
Was waren die wichtigsten frühen Exportgüter Neuseelands?
In der frühen Phase waren vor allem Wolle und Gold die zentralen Güter, die Neuseeland mit dem Weltmarkt verbanden.
- Citation du texte
- BA Anke Weiland (Auteur), 2010, Social Change and Environment in New Zealand from the late 18th to the early 19th Century, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280062