Kundengewinnung durch Werbeartikel. Wann lohnt sich das Outsourcing eines Werbeartikelprogramms?


Diplomarbeit, 2010
77 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Genossenschaften
2.1 Entwicklung der Genossenschaften
2.1.1 Hermann Schulze- Delitzsch
2.1.2 Friedrich Wilhelm Raiffeisen
2.1.3 Genossenschaftliche Werbung
2.2 Die Kreditgenossenschaft
2.2.1 Der genossenschaftliche FinanzVerbund
2.2.2 Ziele der Genossenschaft
2.2.3 Zukunft der Genossenschaften
2.3 Marketing- Mix im genossenschaftlichen FinanzVerbund

3 Der Werbeartikel im Marketing- Mix
3.1 Der Werbeartikel
3.1.1 Entwicklung der Werbeartikel
3.1.2 Gestaltung der Werbeartikel
3.1.3 Werbemittel und Werbeträger
3.2 Werbung mit Werbeartikeln
3.2.1 Anlässe von Werbeartikeln
3.2.2 Akzeptanz von Werbeartikeln
3.2.3 Ziele von Werbeartikeln
3.3 Arten von Werbeartikeln
3.3.1 Streuartikel
3.3.2 Werbegeschenke
3.3.3 Merchandiser
3.4 Besonderheiten der Werbeartikel
3.4.1 Die logistische Herausforderung
3.4.2 Steuerliche Gesetzgebung bei Werbeartikeln

4 Outsourcing
4.1 Grundlagen des Outsourcing
4.1.1 Entwicklung des Outsourcing
4.1.2 Abgrenzung zu Make- or- Buy
4.1.3 Chancen und Risiken des Outsourcing
4.2 Psychologie des Outsourcing
4.2.1 Der Mitarbeiter als Kostenfaktor
4.2.2 Image des Unternehmens
4.2.3 Grenzen des klassischen Outsourcing
4.3 Business Process Outsourcing
4.3.1 Outsourcing in der Bankenwirtschaft
4.3.2 Outsourcing in der Werbeartikelwirtschaft
4.3.3 Outsourcing innerhalb der Genossenschaft

5 Die Outsourcing- Entscheidung
5.1 Das Modellunternehmen
5.1.1 Kennzahlen des Modellunternehmens
5.1.2 Kundenstruktur des Modellunternehmens
5.1.3 Werbeartikelsortiment im Modellunternehmen
5.2 Entwicklung von Instrumenten zur Entscheidungsfindung
5.2.1 Analyse Bestellhäufigkeit
5.2.2 Analyse Zeitaufwand
5.2.3 Analyse Kostenaufwand
5.3 Weitere Kriterien der Entscheidung
5.3.1 Innovation
5.3.2 Finanzielle Gründe
5.3.3 Praxisbeispiele

6 Zusammenfassung

Anhang

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Genossenschaftlicher FinanzVerbund ab dem Jahr 2010 Quelle: http://www.voba- seligenstadt.de/pages/verbund.php

Abb. 2: Ziele der Genossenschaft

Abb. 3: Gemeinsames Markenzeichen ab dem Jahr 1981

Abb. 4: Gemeinsames Markenzeichen ab dem Jahr 2002

Abb. 5: Mousepad „Wir machen den Weg frei“

Abb. 6: Anlässe für den Einsatz von Werbeartikeln

Abb. 7: Akzeptanz von Werbeartikeln

Abb. 8: Störfaktor Werbung

Abb. 9: Ziele für den Einsatz von Werbeartikeln

Abb. 10: Wertschöpfungskette einer Bank

Abb. 11: Darstellung der Rückvergütung eines Aufschlages

Abb. 12: Darstellung der Rückvergütung von Kommissionsware

Abb. 13: Alterspyramide in Deutschland

Abb. 14: Zeitaufwandes zwischen Make und Outsourcing

Abb. 15: Kostenaufwandes pro Bestellung beim Outsourcing

Abb. 16: Preisverlauf bei einem Zahlteller

Abb. 17: Organigramm des Modellunternehmens

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Werbeplanung einer Spar- und Darlehnskasse aus dem Jahr 1935

Tab. 2: Entwicklung der Primärbanken

Tab. 3: Outsourcing - Chancen und Risiken

Tab. 4: Psychologische Faktoren

Tab. 5: Beispielhafter Querschnitt einer Genossenschaftsbank

Tab. 6: Modellunternehmen einer Genossenschaftsbank in Deutschland

Tab. 7: Struktur des Modellunternehmens

Tab. 8: Altersstruktur in Deutschland

Tab. 9: Verteilung der Werbeartikel nach der Alterstruktur

Tab. 10: Verteilung der Werbeartikel nach Kunden

Tab. 11: Verteilung der Werbeartikel nach Standort

Tab. 12: Analyse der Bestellhäufigkeit

Tab. 13: Analyse des Zeitaufwandes – Teil 1

Tab. 14: Analyse des Zeitaufwandes – Teil 2

Tab. 15: Zeitunterschiede zwischen Make und Outsourcing

Tab. 16: Lohnkosten für den Arbeitgeber

Tab. 17: Lohnabrechnung eines Mitarbeiters

Tab. 18: Analyse der Kosten pro Bestellvorgang

Tab. 19: Kosten zwischen individuellen- und Standardartikeln

Tab. 20: Tarifvertrag für die Volksbanken und Raiffeisenbanken

Tab. 21: Ausbildungsvergütung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Tatsache, dass jedes Unternehmen nur über eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern verfügt, die für die Kundengewinnung und Kundenbindung verantwortlich sind. Um das vorhandene Kundenpotential gezielt ansprechen zu können, wird der Kunde durch vielfältige Aktionen und Strategien umworben. Viele Taktiken zielen auf die Gewinnung neuer Kunden und sollen dabei gleichzeitig bestehende Kunden binden. Dazu gibt es eine sehr breite Palette von Möglichkeiten Kunden anzusprechen: Werbung auf Messen, über Fernsehen und Rundfunk, Internet, Prospekte, Plakate, Postwurfsendungen oder Mailings bis hin zum Werbeartikel. Alle diese Maßnahmen unterliegen saisonalen Schwankungen und erfordern, wenn sie erfolgreich sein sollen, viel Personal- und Kostenaufwand in unterschiedlicher Höhe. Vor dieser Herausforderung und Bewertung stehen im zunehmenden Maße auch die deutschen Genossenschaftsunternehmen.

An dieser Stelle soll die Frage beantwortet werden, ob es in der heutigen Zeit noch möglich ist, Kunden mit Werbeartikeln zu gewinnen bzw. zu binden und ob das vertraute Sprichwort: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ seine Wirkung gegenwärtig und auch in Zukunft noch erfüllt. Es soll analysiert und geklärt werden, wie diese Maßnahmen effektiv zu gestalten sind, und ab wann es sich lohnt über Outsourcing nachzudenken.

Die Einleitung soll die Möglichkeiten aber auch das Problem der Werbung mit Werbeartikeln verdeutlichen. Es sollen die Wege und das Potential aufzeigt werden, die durch das Outsourcing eines Werbeartikelprogramms innerhalb des genossenschaftlichen FinanzVerbundes möglich sind und wie diese realisiert werden können.

Das zweite Kapitel der Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung der Genossenschaft in unserem Land sowie den typischen Merkmalen ihres historischen Aufbaus. Durch ausgewählte statistische Werte werden sowohl Umfang als auch Reichweite dieser Entwicklung nachgewiesen. Es soll aber auch einen Blick in die Zukunft geben und die Möglichkeiten aufzeigen, die es nur in einer Genossenschaft gibt.

Im dritten Kapitel wird der Ursprung der Werbeartikel erläutert, von seinen geschichtlichen Anfängen und Motiven bis hin zu aktuellen und kompletten Werbeartikelprogrammen. Ein Überblick über den Umfang des Werbeartikelmarktes veranschaulicht die Möglichkeiten der Beschaffung, Veredelung und Logistik, die in einem genossen­schaftlichen Verbund verwirklicht werden können. Um langfristig erfolgreich zu sein, reicht es heute nicht mehr aus, Werbeartikel einfach unter seinen Kunden zu verteilen. Die Kunden müssen gezielt auf neue Produkte und Lösungen aufmerksam gemacht werden.

Im Marketing- Mix können Werbeartikel eine wichtige Rolle spielen. Sie bieten dem Kunden die Möglichkeit, etwas „in den Händen“ zu halten, um ihn auf die Vorteile des eigentlichen Produktes oder einer Lösung hinzuweisen.

Die Werbung mit Geschenken kann aber auch ihre Schattenseiten haben, so sind die Übergänge zur Korruption und Bestechung nahezu fließend. "Wo hört das Geschenk auf und wo fängt die Bestechung an?" Eine Frage, mit der sich Kapitel 3 ebenfalls beschäftigt.

Das Hauptthema Outsourcing eines Werbeartikelprogramms bei einer Genossenschaft wird im vierten Kapitel untersucht. Seit Beginn der Industrialisierung, vor allem bei der Produktion und Logistik, ist die Frage nach der optimalen Arbeitsaufteilung ein sehr umstrittenes Thema. Dabei gehört die Entscheidung, „Eigenfertigung oder Fremd­fertigung“ zu den ältesten Problembereichen der Betriebswirtschaftslehre. Die wirtschaftliche Situation der Kreditgenossenschaften, besonders nach der Wirtschafts­krise im Bankbereich 2008/2009 hat zu tiefgreifenden Veränderungen im Finanz­dienstleistungsbereich geführt. Der Wettbewerb unter den Banken, vor allem aber die Glaubwürdigkeit der Institute ist ein wichtiger Punkt für den Erfolg geworden.

Das Vertrauen der Kunden, die Kundenbindung und die Erfüllung von Kundenbedürfnissen sind die entscheidenden Faktoren in diesem Wettbewerb. Die dazu nötigen Prozesse können durch eine Auslagerung optimiert werden, um damit Zeit und Kapazitäten für das Kerngeschäft zu gewinnen. Die Grundlagen dieser Make- or- Buy Entscheidung, die damit verbundenen Kostenprobleme sowie die psychologischen Probleme werden erläutert.

Im fünften Kapitel wird anhand eines Modellunternehmens dargestellt, ob „Outsourcing eines Werbeartikelprogramms“ bei einer Genossenschaft zum Thema werden kann. Damit eine Werbemaßnahme erfolgreich wird, steht die Genossenschaft vor der Frage: Erarbeiten wir uns selbst eine Grundkonzeption oder suchen wir uns einen starken Partner, der das gesamte Werbeartikelsortiment betreut. Diese Entscheidung wird anhand von Analysen und Berechnungen der Prozesskette beleuchtet. Durch das Outsourcing individueller Vorgehensweisen zur Verkaufsförderung werden innerhalb des eigenen Unternehmens Kapazitäten freigesetzt. Die Filialen können ihre Bestellvorgänge größtenteils selbst übernehmen und ihre Kapazitäten mehr auf ihr eigentliches Geschäft konzentrieren. Wie und warum sich das Modellunternehmen entscheidet, wird analysiert.

Im sechsten und letzten Kapitel werden die Erkenntnisse der vorhergehenden Abschnitte nicht nur aus betriebswirtschaftlicher, sondern auch aus genossenschaftlicher Sicht zusammengefasst.

2 Genossenschaften

2.1 Entwicklung der Genossenschaften

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die genossenschaftlichen Unternehmen, wie wir sie heute kennen, unternehmerisch denken und ihren Blick klar nach vorn richten. Um das Potential der Genossenschaften besser einstufen zu können, ist es erforderlich, ihre Entwicklung zu verstehen. Die Unternehmensform „eingetragene Genossenschaft“ hat ihre Besonderheiten, für deren besseres Verständnis ist es notwendig, einige Merkmale zu kennen.

Seit dem Mittelalter gibt es genossenschaftliche Zusammenschlüsse. Diese hatten früher noch einen anderen Namen und sind mit der Struktur der Genossenschaften, wie wir sie heute kennen, nicht vergleichbar. Eine Analogie war jedoch immer der Zusammenschluss vieler Menschen, die damit ihre gemeinsamen Interessen wahren und durchsetzen konnten.[1]

Anfang des 19. Jahrhunderts geriet vieles in Bewegung. In dieser Zeit des Aufbruchs und des Umbruchs war das Grundgefühl politische, soziale und wirtschaftliche Freiheit. Viele Bauern konnten sich von ihren Gutsherren befreien und jetzt selbständig und frei wirtschaften. Landesgrenzen wurden durchlässiger, was den Warenverkehr beschleunigte. Die gewonnene Freiheit hatte aber auch ihre Schattenseiten. Der Wettbewerb zwischen den einzelnen Betrieben wurde härter. Durch die Industrialisierung und den technischen Fortschritt konnten Großunternehmen ihre Produkte günstiger anbieten. Viele Bauern, die ein Leben lang von ihren Gutsherren abhängig waren, hatten keine Erfahrung in Geldangelegenheiten und Rechtsfragen. Um mit den Großunternehmen mithalten zu können, mussten sie in Ställe, Gebäude und Maschinen investieren.[2]

Die finanzielle Abhängigkeit der Bauern war der Preis für die Freiheit. Für ihr Eigentum mussten sie den früheren Gutsherrn Ablösegelder zahlen. Es wurden Kredite mit bis zu 80 Prozent Zinsen pro Jahr bei örtlichen Geldverleihern aufgenommen. Durch diese Wucherzinsen waren viele Bauern überschuldet und verloren Haus und Hof.

Ein großer Teil der Bauern und Handwerker war der Situation und dem Wettbewerbsdruck nicht gewachsen. Um der Armut zu entgehen, gaben sie ihre Selbstständigkeit auf und haben sich in einer Fabrik anstellen lassen.

Hungersnot und Krisen verschärften die Lage. In dieser Situation suchten zwei Männer unabhängig voneinander nach einem Ausweg. Sie erkannten die Not der Menschen in den Städten und vor allem auf dem Land. Als eine der Hauptursachen sahen sie die Kreditsituation des neuen Mittelstandes. Sie haben den Gedanken der Hilfestellung aufgegriffen und gehandelt. Ihre Idee war es, eine Selbsthilfe zu organisieren, um die Notlage zu überwinden. Diese beiden Männer waren Hermann Schulze- Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen.[3]

2.1.1 Hermann Schulze- Delitzsch

Hermann Schulze- Delitzsch (1808- 1883) war in seiner Heimatstadt Delitzsch als Richter tätig. Durch diesen Beruf erlebte er die Not der Menschen hautnah. Sein Ziel war es, wirtschaftliche und soziale Umbrüche menschlicher und sozialer zu gestalten. Er wollte den Menschen helfen, indem er sie zum Ausgleich wirtschaftlicher Interessen zusammenschloss. Seiner Auffassung nach dürfen diese Zusammenschlüsse nicht von oben mit staatlicher Hilfe diktiert werden, sondern sie müssen als freie Entscheidung und aus eigener Kraft von selbst entstehen. Im Jahre 1848 kämpfte er als aufrechter Demokrat der ersten Stunde in der preußischen Nationalversammlung für die politische Teilhabe der Bürger an Staat und Gesellschaft. Ein Jahr später initiierte er die Gründung von Einkaufsgenossenschaften für Tischler und Schuhmacher.

Die erste Kreditgenossenschaft, der „Eilenbuger Vorschussverein“ wurde 1850 gegründet. Er sollte den Handwerkern Kapital zu guten Konditionen zur Verfügung stellen.[4]Dank seinen Engagements gab es im Jahre 1858 bereits mehr als 100 Kreditgenossenschaften. Ihre Zahl ist mit jedem Jahr weiter angestiegen. Diese nannten sich Volksbanken und sind mit dem Mittelstand bis heute sehr verbunden.

2.1.2 Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818- 1888) wurde in Hamm/Sieg einem kleinen Dorf im Westerwald geboren.[5]Nach der Militärzeit wurde er Bürgermeister in der Gemeinde Weyerbusch im Westerwald. Wie auch Schulze- Delitzsch erkannte Raiffeisen durch seine tägliche Arbeit die Not der Menschen. Im Jahre 1846/1847 führte eine Missernte zu unerträglichen Elend. Im Winter waren viele Menschen von Hunger bedroht. Raiffeisen erkannte die Situation und gründete ein Komitee zur „Selbstbeschaffung von Brot und Früchten“. Seinem Bezirk Weyerbusch wurde aus den königlich- preußischen Beständen eine Ladung Mehl übergeben. Diese Ladung war mit der Auflage verbunden, das Mehl nur gegen Barzahlung an die Bevölkerung zu geben.

Der unter Hunger leidenden Bevölkerung fehlte aber das nötige Geld, um das Mehl kaufen zu können. Der junge Raiffeisen setzte sich über diese Auflage hinweg und ließ das Mehl im Vereinsbackhaus zu Brot backen. Dieses Brot wurde dann an die not- leidende Bevölkerung auf Kredit verteilt. Diese Darlehen konnten die Menschen nach dem Ende der Hungersnot zurückzahlen. Um selbst genügend Geld für die Lieferungen zu haben, sammelte sein Komitee Spendengelder bei den wohlhabenden Bürgern seiner Gemeinde. Dieser Brotverein gilt als die Geburtsstätte der ländlichen Genossenschafts­bewegung.

Im Jahre 1849 wurde Raiffeisen Bürgermeister von Flammersfeld im Westerwald. Er organisierte dort einen Verein, der den Landwirten bei der Finanzierung von Grundstücken, Geräten und Gebäuden Hilfe anbot. 1864 gründete er die erste Kreditgenossenschaft mit Warenverkehr, den „Heddesdorfer Darlehnskassen- Verein“. Etwa 10 Jahre später fasste Raiffeisen die Kreditgenossenschaften zur „Rheinischen Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank“ zusammen. 1866 veröffentlichte er sein Buch über Darlehenskassen- Vereine, das er mit Unterstützung seiner Tochter geschrieben hatte.[6]

2.1.3 Genossenschaftliche Werbung

Werbung ist der Anfang einer Bewegung. Sie ist wichtig für einen erfolgreichen Start. Die Genossenschaftsgründer Hermann Schulze- Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen hatten nicht nur Ideen, sondern haben ihre Visionen auch in Taten umgesetzt. Dies gelang nur, weil sie es geschafft haben, Andere von ihren Ideen zu überzeugen. Sie mussten die Menschen dazu bringen, ihre Ideen zu verstehen und mitzutragen.

Hermann Schulze- Delitzsch war durch sein Amt als Richter geübt und konnte seine Vorstellungen gut in Worte fassen. Sein erster Schritt war, die Handwerker in seiner Heimatstadt Delitzsch zu überzeugen. Auch Friedrich Wilhelm Raiffeisen war durch sein Amt als Bürgermeister geschickt im Umgang mit Menschen. Mit seiner Überzeugungskraft gewann er die Bauern auf dem Land und konnte sie von seiner Idee, durch gemeinsames Handeln mehr zu erreichen, beeinflussen.[7]

In der Kaiserzeit hatten die deutschen Banken einen eher konservativen Ruf. Eine intensive Werbekampagne hätte ihre Seriosität in Frage gestellt. Aus diesem Grund wurden zur damaligen Zeit Werbemaßnahmen nur sehr selten durchgeführt. Die einzige Werbung waren Plakate, mit denen man lediglich auf die Existenz des jeweiligen Geldinstitutes hingewiesen hat. Viel wichtiger war der persönliche Kontakt zu den Kunden. Mund- zu- Mund- Propaganda war die beste Reklame für die Geldinstitute. Der Anfang war besonders schwer, es war eine Art „Missionarsarbeit“, bei der begonnen wurde, die Menschen über den Umgang mit Geld aufzuklären. Gleichzeitig sollten sie lernen, Geld zu sparen. Genossenschaften haben zu dieser Zeit keine weiteren Werbemaßnahmen unternommen.

Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges 1919 haben die Sparkassen mit einer systematischen Publikumswerbung neue Kunden gewonnen. 1928 wurde von den Sparkassen der „Spartag“ (30. Oktober) geschaffen. Diese Aktion war und ist bis heute sehr erfolgreich. Die Werbung der Genossenschaften hatte vor allem zwei Aufgaben, sie sollte die Gründung neuer Genossenschaften unterstützen und neue Mitglieder für die Genossenschaft gewinnen.[8]

Was den Volksbanken fehlte, war ein einheitlicher Auftritt. Deshalb war eine gemeinsame und wirkungsvolle Werbung nicht möglich. Die Raiffeisenbanken fühlten sich selbstständig und hatten ihre eigene Organisation. 1934 wurde beim Deutschen Genossenschaftsverband e.V. (DGV) in Berlin eine Abteilung für Werbung und Presse eingerichtet.

Sie sollte die Menschen über die Aufgabe der Genossenschaften aufklären. Um das zu erreichen, wurde der „Genossenschaftsdienst“ für Zeitungen (kurz: G.D.- Nachrichten“) ins Leben gerufen. Die gemeinsame Redaktion schickte ihre Texte an die Tagespresse zur Veröffentlichung. Für die Werbematerialien wurde der Deutsche Genossenschaft- Verlag (gegründet am 12. März 1920, damals noch mit Sitz in Berlin) beauftragt.[9]

Der DG VERLAG entwickelte Werbematerial und sorgte für die Herstellung. Die Mitgliedsbanken konnten das Werbematerial jetzt an einer Stelle zentral einkaufen. Erstmalig konnte eine relativ einheitliche Werbung realisiert werden. In den meisten Fällen waren die Vorstände der einzelnen Genossenschaftsbanken für die Werbung verantwortlich. Das Budget für Werbemittel lag in den dreißiger Jahren bei den städtischen Volksbanken zwischen 0,6 und 0,8 Prozent der Bilanzsumme.

Eine Werbeplanung aus dem Jahre 1935 einer Spar- und Darlehnskasse zeigt deutlich, dass in der damaligen Zeit bereits Werbeartikel von den Genossenschaften eingesetzt wurden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Werbeplanung einer Spar- und Darlehnskasse aus dem Jahr 1935[10]

2.2 Die Kreditgenossenschaft

In fast jedem Land mit einer marktwirtschaftlichen Orientierung gibt es Genossenschaften. Grundlage ihres wirtschaftlichen Handelns sind dabei Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Das Genossenschaftsgesetz (GenG) vom 1. Mai 1898 wurde am 20. Mai 1898 an die Rechtsordnung des Deutschen Reiches angepasst und 1949 im BGB eingetragen. Seitdem ist die eingetragene Genossenschaft als Rechtsform gesetzlich anerkannt.

Hermann Schulze- Delitzsch war Gründer der deutschen Vorschuss- und Kreditvereine, dem Vorläufer des Deutschen Genossenschaftsverbandes. 1972 gab es eine Neuordnung des Genossenschaftswesens. Der Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) übernahm die Rechtsnachfolge.[11]

Der BVR ist damit der Dachverband der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland. Er leitet die gemeinsame Strategie und sorgt für ein übereinstimmendes Erscheinungsbild. Ein Teil dieser Strategie ist der Slogan „Wir machen den Weg frei“ oder „Jeder Mensch, hat etwas das ihn antreibt“[12]sowie das gemeinsame „Markenzeichen“ der Volks- und Raiffeisenbanken (siehe Kapitel 2.3). Auch die einheitlichen Farben (blau und orange) in den Schriftzügen und im Logo sind Teile der einvernehmlichen Strategie, die vom BVR geplant und durchgeführt wird. Durch dieses geschlossene Auftreten lassen sich höhere Stückzahlen erreichen, was wiederum die Produktion von Formularen bis hin zum Werbeartikel effizienter und günstiger macht.

Jede Genossenschaftsbank ist rechtlich und wirtschaftlich selbständig. Sie handelt eigenverantwortlich in ihrem heimischen Markt und trifft ihre Entscheidungen selbst. Durch den gemeinsamen Auftritt wirken sie, als ob sie deutschlandweit eine Einheit bilden. Das Leitbild der „rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Genossenschafts­bank vor Ort“ ist zeitlos und nach wie vor in der Satzung festgeschrieben.

Die Gründer der Genossenschaft hatten sich als Ziel gesetzt, Kräfte zu bündeln, um gemeinsam stärker zu sein. Die Vision der Bündelung von Kräften und der daraus resultierende Nutzen spiegeln sich auch in den Grundsätzen des Outsourcings wider. Um als selbständige Finanzgenossenschaft den Kunden die ganze Breite an Finanzdienstleistungen aus einer Hand anbieten zu können, gibt es Partnerschaften im genossenschaftlichen FinanzVerbund. Nur so können Genossenschaftsbanken im Wettbewerb mit den neuen Direktbanken und Sparkassen bestehen.

2.2.1 Der genossenschaftliche FinanzVerbund

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Genossenschaftlicher FinanzVerbund ab dem Jahr 2010 Quelle: http://www.voba- seligenstadt.de/pages/verbund.php

Der genossenschaftliche FinanzVerbund sorgt dafür, dass der Kunde die Genossenschaft nicht nur als Einheit erlebt, sondern auch auf die komplette Produktvielfalt zugreifen kann. Die Durchführung und Einhaltung dieser Maßnahmen führt zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und muss auf gleichem Niveau stattfinden, nur so erlebt der Kunde die Leistungserstellung der Genossenschaften als Einheit. Für die Genossenschaft ist es sehr wichtig, dass sie aus Sicht des Kunden über ein voll umfassendes Angebot verfügt. Somit ist jede Volksbank und Raiffeisenbank in der Lage, Finanzdienstleistungen des FinanzVerbundes wie z. B. Hypothekendarlehen, Versicherungen, Leasing, Bausparen, Investment- oder Immobilienfonds ihren Kunden anzubieten. Dieses dezentrale Verbundsystem bietet damit eine Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen ohne Zentralisierung. Eine solche Vorgehensweise verlangt aber auch eine intensive Integration der Prozesse zwischen den Partnern. Vor allem im Bereich der Werbung ist dieses abgestimmte Vorgehen deutlich zu erkennen.

Ein Grund ist der Einsatz von Medien, die überregional eingesetzt werden. Eine einzelne Bank kann Maßnahmen nur in ihrem regionalen Markt durchführen. Bundesweite Werbung betrifft immer den gesamten FinanzVerbund.[13]

„Heute ist der FinanzVerbund mit seinen 1.197 Volksbanken und Raiffeisenbanken, zwei Zentralbanken, Verbundunternehmen und Sonderinstituten mit rund 170.000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 1.025 Milliarden Euro eine der tragenden Säulen des deutschen Kreditgewerbes und ein wichtiger Faktor im deutschen Wirtschaftsleben.“[14]

2.2.2 Ziele der Genossenschaft

Das wichtigste Ziel der Genossenschaftsbanken ist das Vertrauen ihrer Kunden. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben eines der besten Sicherungssysteme in Deutschland. Dieser Einlagensicherungsfonds zum Schutz der Kundengelder, finanziert sich vollständig ohne staatliche Unterstützung. Seit seinem Bestehen im Jahre 1934 hat noch nie ein Kunde einen Teil seiner Einlagen verloren. Dieses System wurde in den 30er Jahren als Folge der Weltwirtschafts- und Bankenkrise eingeführt und hat sich bei der Bankenkrise im Jahre 2008/2009 bewährt. Es wird ausschließlich privat finanziert. Dieses Einlagensicherungssystem ist damit weltweit das älteste. Eine Sicherheit, die den Kunden Vertrauen gibt.[15]

Die Genossenschaftsbanken haben sich kontinuierlich weiterentwickelt, sind gewachsen und damit am Markt wettbewerbsfähig geblieben. Dieser Erfolg lässt sich deutlich an den Kennzahlen (siehe Tab. 2) erkennen. So wie jedes Unternehmen müssen auch Genossenschaften ihre Ziele festlegen. Im rechtlichen Sinne sind Genossenschaften wirtschaftlich selbstständige Unternehmen, dennoch gibt es bei der Zielsetzung Einschränkungen. Einerseits müssen die Mitglieder gefördert werden. Andererseits müssen wirtschaftliche Ziele im Vordergrund stehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Ziele der Genossenschaft

Das gemeinsame Ziel aller Gruppen ist das Sicherheitsziel, um damit das Überleben der Genossenschaft im Wettbewerb zu garantieren.[16]

2.2.3 Zukunft der Genossenschaften

Ein wesentlicher Unterschied für den Kunden im Vergleich zu einer Direktbank ist die Filiale. Laut einer Umfrage des BVR ist die Filiale im Bankenbetrieb immer noch der Vertriebskanal, der am meisten genutzt wird. Vor allem Genossenschaftsbanken, aber auch die Sparkassen haben durch ihr dichtes Filialnetz und ihre regionale Verbundenheit eine Präsenz vor Ort. Diese Präsenz ist ihre Stärke, die aber mit einem sehr hohen Personal- und Kostenaufwand verbunden ist.

Das führt dazu, dass die Anzahl der Filialen in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen hat. Die Entwicklungsdaten der Primärbanken machen diesen Trend deutlich.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 2: Entwicklung der Primärbanken

Gründe für diese Entwicklung sind die vielen Fusionen zwischen den Genossenschaftsbanken. Einst eigenständige Genossenschaftsbanken wurden aufgrund des Kostendrucks geschlossen. Die Anzahl der Geschäftsstellen verringerte sich in den letzten drei Jahren von 14.122 auf 13.586 Standorte.[17]

Das dichte Filialnetz und die damit verbundene Kundennähe ist aber immer noch ein entscheidender Faktor im Vergleich mit den Direktbanken. In der Zukunft wird es immer wichtiger, dass die Filialschließungen für den Kunden keine weiteren Wege verursachen und damit eine Verschlechterung darstellen. Um dies zu verwirklichen, ist es notwendig, das vorhandene Potential an Kunden optimal zu betreuen und die Mitarbeiter von zeitraubenden Tätigkeiten zu entlasten. Sowohl der Mitarbeiter in der Filiale als auch die Marketingabteilung sind gefordert, die Kundenwünsche zu erkennen, um zielgerichtet reagieren zu können.

Versuche, in einer Bankfiliale einen Coffeeshop zu eröffnen um junge Kunden anzusprechen, scheiterten oder hatten nur einen sehr geringen Erfolg. Bei allen Marketingmaßnahmen müssen die entstehenden Kosten in Relation zum Gewinn stehen. Die Einführung des Electronic Banking (Homebanking) forcierte die Schließung von Filialen. Selbstbedienungsgeräte, u. a. Einzahlungsautomaten, Geldautomaten, Geldwechsler, Kontoauszugsdrucker und Überweisungsterminal ermöglichen es den Kunden eine Vielzahl seiner Bankgeschäfte selbst zu erledigen, ohne das Servicepersonal in Anspruch genommen werden muss. Auf diese Weise wurden Aufgaben vom Mitarbeiter an den Kunden übertragen und Personal durch diese Entwicklung entlastet oder freigesetzt. Der persönliche Kundenkontakt geht aber durch diesen technischen Fortschritt verloren.

Diese elektronischen Vertriebswege nutzen vor allen Direktbanken mit günstigen Konditionen. Hier ist das Marketing gefordert mit der Aufgabe: Wie können sich die Genossenschaftsbanken in der Zukunft von den Direktbanken unterscheiden? Wie bekommt man die Kunden wieder in die Bank? Wie soll dann mit qualifizierter Beratung der Kunde von neuen Finanzprodukten überzeugt werden?

Halten von Kundennähe bei gleichzeitiger Schließung von Filialen erfordert neue Strategien. Der Weg geht in Richtung Vertriebsaußendienst. Dabei werden die Kunden direkt vor Ort von einem Bankmitarbeiter besucht, der ihnen bestimmte Bankprodukte anbietet. Ein Vertriebskanal, der besonders von den privaten Finanzdienstleistern genutzt wird. Derzeit spielt dieser Vertriebsweg in den Volks- und Raiffeisenbanken eine unbedeutende Rolle. Anders ist die Situation bei den genossenschaftlichen Verbundunternehmen. Die Vertreter z. B. der R+V Versicherung oder der Bausparkasse Schwäbisch- Hall besuchen ihre Kunden vor Ort.

Eine sehr effektive Möglichkeit im Marketing- Mix ist hierbei der Werbeartikel. Diese Verkäufer setzen bevorzugt Werbeartikel als „Türöffner“ bei ihren Kunden ein. Ausgestattet mit einem Notebook, einen Ordner und einem kleinen Giveaway erobern sie den Markt. Das Marketing mittelständischer Genossenschaftsbanken erhält dadurch ganz neue Aufgaben. Die Mitarbeiter benötigen eine eigene Ausstattung mit Firmenwagen und die Möglichkeit, sich ihr Werbematerial vom Prospekt bis zum Werbeartikel selbst bestellen zu können. Würde sich die Marketingabteilung einer Bank selbst mit der Verteilung und Fakturierung beschäftigen, wäre das je nach Größe des Unternehmens ein erheblicher Arbeits- und Kostenaufwand. Ein Grund dafür, Prozesse in Zukunft weiter zu optimieren und bestimmte Aufgaben auszulagern.[18]

2.3 Marketing- Mix im genossenschaftlichen FinanzVerbund

Im Marketing- Mix der Volks- und Raiffeisenbanken wird der Leitgedanke „Dezentralität durch Bündelung der Kräfte“[19]deutlich. Anfang 1972 kam es zur Fusion der Bundesverbände, damit konnte eine neue und gemeinsame Werbelinie geschaffen werden. Eine der ersten Maßnahmen nach der Fusion war die Kreation eines einheitlichen Markenzeichens. Im Jahre 1981 wurde das neue Verbundzeichen offiziell eingeführt; anfangs bestand es aus dem nebeneinander platzierten Volksbanken- Zeichen und dem Raiffeisen- Zeichen mit den Pferdeköpfen. Um beide Zeichen wurde ein Rahmen gezogen und die beiden Hausfarben Blau und Orange wurden festgelegt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Gemeinsames Markenzeichen ab dem Jahr 1981

Quelle: http://www.vebidoo.de/raiffeisenbank

Die Farbe Blau steht für Seriosität, Vertrauenswürdigkeit und soll dabei eine moderne und junge Bank symbolisieren. Die Farbe Orange steht für Aktivität, Dynamik, positives Denken und soll die Großzügigkeit der Bank symbolisieren. Im Jahre 2002 wurden beide Merkmale zu einem neuen Markenzeichen verschmolzen.[20]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Gemeinsames Markenzeichen ab dem Jahr 2002

Quelle: bar.wikipedia.org/wiki/Datei:Volksbank_Logo.svg

Im Marketing- Mix der Genossenschaften sind die Aufgaben zwischen den Institutionen verteilt. Für die überregionalen Aufgaben ist der BVR verantwortlich. Er legt die Werbethemen fest, die das Jahr über zum Einsatz kommen. Diese zentralen Maßnahmen werden durch regionale Aktivitäten ergänzt und auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst. Die örtlichen Volksbanken und Raiffeisenbanken können ihre Werbemittel selbst anfertigen lassen oder mit entsprechender Werbung versehen beim DG VERLAG bestellen.

Durch die gemeinsame Strategie werden einheitliche Farben (Blau und Orange) verwendet, wodurch die Produktion von Materialien für alle Mitglieder vereinfacht wird. Mit der Herstellung von Werbeartikeln, unterstützt der DG VERLAG die Genossenschaftsbanken. Die Vereinheitlichung des Erscheinungsbildes spielt bei der Herstellung dieser Produkte eine entscheidende Rolle. Nur so ist es möglich, Erzeugnisse dieser Art in großen Mengen zu importieren oder zu produzieren, um dadurch einen Kostenvorteil zu erzielen. Für eine einzelne Genossenschaft wäre das nicht möglich. Bei der Einführung von Onlinebanking kann beispielsweise ein Mousepad gut eingesetzt werden. Dieses Werbemittel ist nur mit dem MZ bedruckt und daher von fast allen Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland einsetzbar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Mousepad „Wir machen den Weg frei“

Der gerade und freie Weg soll den Unterschied zwischen den verschlungenen Wegen des Lebens deutlich machen. Er soll den Eindruck erwecken, dass mit Hilfe der Bank auch schwierige Ziele leicht erreicht werden können. Mit Hilfe von solchen passenden Werbeartikeln oder Paketen wird der Kunde auf neue Produkte aufmerksam gemacht, um der Genossenschaft weiter treu zu bleiben.[21]

3 Der Werbeartikel im Marketing- Mix

3.1 Der Werbeartikel

Der Werbeartikel ist ein drei dimensionales Produkt, welches für Werbezwecke eingesetzt wird. Er kann im Vergleich zu anderen Werbemedien physisch mitgenommen werden. Dadurch erzielt er beim Empfänger gleich mehrere Sinneswahrnehmungen. Fast jedes Erzeugnis kann ein Werbeartikel sein, wenn es bestimmte Anforderungen erfüllt. Die Hauptaufgabe ist, eine Werbebotschaft für das Unternehmen oder ein Produkt zu transportieren. Aus diesem Grund werden in der Regel Werbeartikel mit einem Firmenlogo oder mit einer Werbebotschaft versehen. Grundsätzlich ist der Werbeartikel ein Geschenk an die jeweilige Zielgruppe. Der Kunde geht mit der Annahme keine Verpflichtung ein. Dennoch soll sich sein Einsatz für das werbende Unternehmen lohnen, die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. Sei es für die Gewinnung von Neukunden, die Kundenpflege oder die Verbesserung des Images.[22]

3.1.1 Entwicklung der Werbeartikel

Die Geschichte der Werbeartikel begann als die Menschen anfingen, mit Geschenken zu werben. Die ersten Geschenke der Menschheit waren Opfergaben für ihre Götter. Mit Aufmerksamkeiten konnte man sich selbst als großzügig darstellen und sein Image verbessern. Die Motive können bis heute sehr unterschiedlich sein. Ein Grund war immer, das Entgegenkommen eines anderen Menschen zu erlangen oder zu bewahren. Eine schöne Frau konnte der Anlass sein, um ihre Aufmerksamkeit zu erwecken. Für Präsente gab es immer Beweggründe, entweder wollte man sich von einem anderen Menschen unterscheiden oder ihn von einer Idee oder einem Vorhaben überzeugen. Dadurch hatten die Menschen die Möglichkeit, sich von "Mitbewerbern" abzuheben.[23]

Die Sympathie für sich oder ein Vorhaben mit kleinen Gaben zu gewinnen, ist dabei eine der effektivsten Methoden. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit gewinnt man immer Zuneigung. Diese Gefühle bilden eine wichtige Grundlage für eine langjährige Kundenbeziehung. Der Einsatz von Werbeartikeln ist in Deutschland ab dem 19. Jahrhundert zu verzeichnen.

Beispielsweise hat die Firma Schwan- Bleistift- Fabrik bereits 1930 begonnen, Bleistifte in gewünschten Farben als Sonderanfertigungen für ihre Kunden anzubieten.[24]

Es war ein erster Schritt in Richtung eines einheitlichen Erscheinungsbildes, was heute unter den Marketingbegriff "Corporate Identity“ fällt. Auch die Kreditgenossenschaften begannen in dieser Zeit, Kunden mit kleinen Spardosen für sich zu gewinnen.

Während des zweiten Weltkrieges sowie in der Nachkriegszeit waren Werbeartikel als Tauschobjekte sehr beliebt. In den 50er Jahren begann die deutsche Wirtschaft sehr kräftig zu wachsen, die Zeit des Rohstoffmangels war vorbei. Die Firmen begannen nach etwas Besonderen zu suchen, um neue Kunden zu gewinnen. In den 70er und 80er Jahren begann der Werbeartikelmarkt sich zu verändern. Durch die wachsende Leistungsfähigkeit der Kommunikationstechnik wurde verstärkt begonnen, Produkte international fertigen zu lassen.[25]

In den 90er Jahren wurde die Produktion zunehmend nach Fernost verlagert. Viele Werbeartikelhersteller haben Tochterunternehmen in Asien gegründet. Hauptgründe waren und sind bis heute die günstigen Produktionskosten. Besonders bei den Streuartikeln sind die Preise dadurch kräftig gesunken. Viele Produkte, die einst kostenintensiv waren, sind dadurch zum Werbeartikel geworden. Beispielsweise ein USB- Stick, der noch vor ein paar Jahren einen hohen Preis hatte, kann jetzt als Werbeartikel eingesetzt werden. Ein Trend, der sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen wird.[26]

3.1.2 Gestaltung der Werbeartikel

Synergieeffekte lassen sich dann erzielen, wenn der Werbeartikel zum Unternehmen passt und sich in den Marketing- Mix der Organisation eingliedert. Eine Heraus­forderung für das Marketing ist, den richtigen Werbeartikel auszusuchen und diesen dann so zu gestalten, dass sich der Kunde gerne an das Unternehmen erinnert, von dem er diesen Artikel bekommen hat. Die Gestaltung von Werbeerzeugnissen bietet sehr viele Möglichkeiten. Verschiedene Druckverfahren aber auch Lasergravuren erfordern ein bestimmtes Fachwissen. Hier stellt sich die Frage, ob die einzelne Genossenschaft diese Aufgabe selbst übernehmen soll oder ob sich eine zentrale Stelle darauf spezialisiert. Das Risiko, bei der Artikelauswahl nicht die Akzeptanz der Kunden zu treffen, ist immer mit dem persönlichen Geschmack des Mitarbeiters, der die Artikel aussucht, verbunden. Bei der Gestaltung ist auf die Einhaltung eines einheitlichen Erscheinungsbildes zu achten.[27]

Wie und zu welchem Zweck der Werbeartikel an den Kunden übergeben wird, ist entscheidend. Mit der Wahl der Produkte ist auch immer ein Ziel verbunden. Folgende Fragen treten dabei auf:

- Was will ich mit dem Geschenk erreichen?
- Wird sich mein Kunde über das Geschenk freuen?
- Blamiere ich mich mit diesem Geschenk?
- Hat mein Kunde dieses Produkt bereits?
- Ist das Produkt vielleicht zu persönlich oder könnte falsch verstanden werden?
- Ist das Produkt zu oberflächlich?

Bei all diesen Punkten spielt die Meinung des Kunden eine große Rolle. Dies sind Argumente, um auf die Erfahrungen eines externen Partners zurückzugreifen. Der Outsourcing- Partner hat durch seine Spezialisierung, den Besuch von Werbe­artikelmessen und durch seine eigene Kreativabteilung mehr Erkenntnisse und Ideen, welche Artikel für die jeweiligen Anlässe besonders geeignet sind. Ein erfolgreiches Unternehmen will sich in seinen Werbeprodukten widerspiegeln und neben dem Corporate Design auch Werbebotschaften und - inhalte transportieren. Wie sich das Unternehmen in der Zukunft präsentiert, wird Auswirkung auf die Sortimentsfindung haben.[28]

3.1.3 Werbemittel und Werbeträger

Werbemittel sind wichtige Instrumente bei der Kommunikation mit den Kunden. Sie sollen Botschaften von Marken oder Produkten überbringen. Die häufigsten Werbe­mittel sind z. B. Kataloge, Prospekte, Werbebriefe, Werbeanzeigen, Werbeplakate oder das Werbegeschenk.

Die Aufgabe der Werbeträger ist, die Werbemittel zum Werbeempfänger zu befördern. Die wichtigsten Werbeträger sind z. B. Fernsehen, Kino, Litfasssäulen Magazine, öffentliche Verkehrsmittel, Plakatwände, Rundfunk, Werbewände, Zeitschriften und Zeitungen. Werbemittel- und Werbeträger sind dabei nicht immer eindeutig voneinander zu unterscheiden. Bei einer Werbebroschüre oder einer Kundenzeitschrift sind sie identisch. Wichtige Werbemittel und Werbeträger im Marketing- Mix der genossenschaftlichen Finanzunternehmen sind:[29]

- Regionale- und überregionale Werbeanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften
- Überregionale Werbespots im Radio, TV und Kino
- Individuelle Leuchtschrift an der Bank
- Regionale Werbeanschläge an Plakatsäulen und - wänden
- Regionale Werbung auf öffentlichen Verkehrsmitteln
- Bilanzveröffentlichung und Geschäftsberichte
- Fensterstreifen- , Schaufenster- und Schaukastenwerbung
- Werbeartikel, Werbegeschenke, Geschenkgutscheine
- Werbung in Sportstätten, Bandenwerbung
- Individueller Internetauftritt
- Eintrag in Suchmaschinen

Die Werbemittel müssen von den Unternehmen so eingesetzt werden, dass sie ihre jeweilige Zielgruppe auch erreichen. Bei den Kreditgenossenschaften lassen sich die Kunden in Privatkunden und Geschäftskunden unterteilen.

Bei der Privatkundschaft handelt es sich um ein Massengeschäft mit dem Ziel, einen neuen Kunden für ein Giro- oder Sparkonto zu gewinnen. Geschäftskunden sind häufig mittelständische Unternehmen, die auf Kredite zur Finanzierung ihrer Investitionen angewiesen sind.[30]

3.2 Werbung mit Werbeartikeln

Der zunehmende Wettbewerb zwischen Genossenschaftsbanken und Direktbanken erfordert für die Kreditgenossenschaft, die an einen Standort gebunden ist, eine gute Werbestrategie. Gerade nach der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahre 2008/ 2009 ist Werbung für Finanzunternehmen wichtiger denn je. Eine professionelle Werbeagentur mit einer individuellen Strategie zu beauftragen, ist für die einzelne Kredit­genossenschaft mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten sind diese zusätzlichen Kosten von einer einzelnen Bank kaum aufzubringen. Eine gute Alternative stellen die bereits mit dem Markenzeichen versehenen Werbemittel des FinanzVerbundes dar. Diese sind auch in kleineren Mengen verfügbar und auf die Kampagnen des BVR abgestimmt. Während die kostenintensive Print- und Fernsehwerbung vom BVR zentral übernommen wird, ist die einzelne Kreditgenossenschaft für ihre regionale Werbung selbst verantwortlich.

Untersuchungen im Markt haben gezeigt, dass Werbespots von den meisten Verbrauchern kaum wahrgenommen werden. Auf Werbepausen während einer laufenden Sendung, reagieren die Verbraucher genervt und schalten auf einen anderen Sender um. Damit unterliegen Print- und Fernsehwerbungen hohen Streuverlusten.

Die eigenen Kunden oder potentielle Neukunden nehmen Werbegeschenke gerne an, besonders wenn diese einen praktischen Nutzen haben. Eine effektive Werbung zur Kundenbindung oder Neukundengewinnung mit Werbeartikeln erfordert einen geringeren finanziellen Aufwand, wenn auf die bereits standardisierten Streuartikel aus den Genossenschaftsverbund zurückgegriffen wird.

Die bekanntesten Streuartikel sind Kugelschreiber, Feuerzeuge oder Schlüsselanhänger. Genossenschaftsbanken können aus einem bereits abgestimmten Angebot an Werbemitteln genau diese auswählen, die für ihren Anlass am besten geeignet sind. Für eine Fahrzeugfinanzierung bieten sich Parkscheiben oder Eiskratzer an. Bei der Neukundengewinnung im Bereich Jugend können die Banken auffallend gestaltete Schlüsselbänder oder Caps nutzen. Der Komplex der saisonalen Werbeartikel beinhaltet Präsente für Weihnachten oder Sommerfeste. Ziel ist es, die Werbeartikel durch eine hohe Auflage sehr günstig für die einzelne Genossenschaftsbank zu halten. Die einzelnen Banken können diese Werbeartikel nutzen, um ihren Kunden eine kleine Aufmerksamkeit zu übergeben oder um neue Kunden für sich und damit für den gesamten FinanzVerbund zu gewinnen.[31]

[...]


[1] Vgl. Förderverein Hermann Schulze- Delitzsch (Hrsg.):Hermann Schulze- Delitzsch Weg- Werk- Wirkung, Wiesbaden: DG VERLAG 2008, S. 2.

[2] Vgl. Grosskopf Werner; Münkner Hans- H.; Ringle Günther: Unsere Genossenschaft - Idee- Auftrag- Leistungen, Wiesbaden: DG VERLAG 2009, S. 13.

[3] Vgl. Gros, Jürgen; Hüttl Ludwig (Hrsg.): Es gilt das Historische Wort, Zitate von Hermann Schulze- Delizsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Wiesbaden: DG VERLAG 2008, S. 27.

[4] Vgl. Förderverein Hermann Schulze- Delitzsch (Hrsg.): Hermann Schulze- Delitzsch Weg- Werk- Wirkung, Wiesbaden: DG VERLAG 2008, S. 14.

[5] Vgl. Klein Michael: Leben, Werk und Nachwirkung des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Köln: Rheinland- Verlag 1997, S. 12.

[6] Vgl. Arnold, Walter; Lamparter Fritz H.: Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Einer für alle- alle für einen, 2. veränderte Aufl.; Neuhausen; Stuttgart: Hänssler- Verlag 1996, S. 32.

[7] Vgl. Arnold, Walter; Lamparter Fritz H.: Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Einer für alle- alle für einen, 2. veränderte Aufl.; Neuhausen; Stuttgart: Hänssler- Verlag 1996, S 60.

[8] Vgl. Förderverein Hermann Schulze- Delitzsch (Hrsg.): Hermann Schulze- Delitzsch Weg- Werk- Wirkung, Wiesbaden: DG VERLAG 2008, S. 43.

[9] Vgl. www.dgverlag.de, Stand: 15.03.2010.

[10] Vgl. Gleber, Dr. Peter: Marketing intern – Die Geschichte der genossenschaftlichen Banken- Werbung (I), Berlin: Stiftung GIZ 2007, S. 4.

[11] Vgl. Förderverein Hermann Schulze- Delitzsch (Hrsg.): Hermann Schulze- Delitzsch Weg- Werk- Wirkung, Wiesbaden: DG VERLAG 2008, S. 25 ff.

[12] Vgl. Sander Matthias; Marketing- Management, Markte, Marktinformationen und Markt- beobachtung, Stuttgart: Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft 2004, S 534.

[13] Vgl. Kasten, Lars; Reents Börchert: Marketing, Umsetzung in Vertrieb und Kommunikation, Wiesbaden: DG VERLAG 2000, S. 17.

[14] Vgl. http://www.bvr.de/public.nsf/index.html!ReadForm&main=3, Stand: 15.03.2010.

[15] Vgl. http://www.bvr.de, Stand: 18.03.2010.

[16] Vgl. Grosskopf Werner; Münkner Hans- H.; Ringle Günther: Unsere Genossenschaft - Idee- Auftrag- Leistungen, Wiesbaden: DG VERLAG 2009, S. 81.

[17] Vgl. http://www.bvr.de/public.nsf/index.html!ReadForm&main=3&sub=33, Stand: 20.03.2010.

[18] Vgl. Bruhn, Manfred Prof. Dr.: Unternehmens- und Marketingkommunikation, München: Franz Vahlen 2005, S. 45.

[19] Vgl. Rolfes, Bernd; Tietmeyer, Hans (Hrsg.): Banken auf der Suche nach strategischen Profil, Wiesbaden: Dr. Th. Gabler Verlag 2006, S. 72.

[20] Vgl. Gleber, Dr. Peter: Marketing intern, Werbung, Ausgabe 3, Berlin: Stiftung GIZ 2007.

[21] Vgl. Kasten, Lars; Reents Börchert: Marketing, Umsetzung in Vertrieb und Kommunikation, Wiesbaden: DG VERLAG 2000, S. 304.

[22] Vgl. Scherer, Michael; Stallbaum (Hrsg.): Haptische Werbung, Praxishandbuch für Werbeartikel, Köln: WA Verlag 2009, S. 126.

[23] Vgl. Hénaff, Marcel: Der Preis der Wahrheit, Gabe, Geld und Philosophie, Franfurt am Main: Suhrkamp Verlag 2009, S. 102.

[24] Vgl. http://www.schwan- stabilo.com/gfx/presse/DEU_Publikum.pdf, Stand: 15.03.2010.

[25] Vgl. Mahrdt, Niklas: Crossmedia, Werbekampagnen erfolgreich planen und umsetzen, Wiesbaden: Dr. Th. Gabler Verlag 2009, S. 86 ff.

[26] Vgl. Scherer, Michael; Stallbaum (Hrsg.): Haptische Werbung, Praxishandbuch für Werbeartikel, Köln: WA Verlag 2009, S. 90 ff.

[27] Vgl. Schneider, Christiane (Hrsg.): Geschäftlich schenken, Werbeartikel im Marketing- Mix, Königstein/Taunus: Königsteiner Wirtschaftsverlag 1989, S. 106.

[28] Vgl. Helm, Roland: Marketing, 8. Aufl., Stuttgart: Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft 2004, S. 443.

[29] Vgl. Büschgen, Hans E.; Büschgen Anja: Bankenmarketing, 2. erweiterte und aktualisierte Aufl., Düsseldorf: Wirtschaft und Finanzen Verlag 2002, S. 267.

[30] Vgl. Lippe, Gerhard; Esemann Jörn; Tänzer Thomas: Das Wissen für Bankkaufleute, 8. aktualisierte und erweiterte Aufl., Wiesbaden: Dr. Th. Gabler Verlag 1998, S. 372.

[31] Vgl. Mahrdt, Niklas: Crossmedia, Werbekampagnen erfolgreich planen und umsetzen, Wiesbaden: Dr. Th. Gabler Verlag 2009, S. 84.

Ende der Leseprobe aus 77 Seiten

Details

Titel
Kundengewinnung durch Werbeartikel. Wann lohnt sich das Outsourcing eines Werbeartikelprogramms?
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wiesbaden e.V.
Veranstaltung
Marketing
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
77
Katalognummer
V280226
ISBN (eBook)
9783656744719
ISBN (Buch)
9783656745679
Dateigröße
904 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
kundengewinnung, werbeartikel, wann, outsourcing, werbeartikelprogramms, kreditgenossenschaft
Arbeit zitieren
Marco Hauck (Autor), 2010, Kundengewinnung durch Werbeartikel. Wann lohnt sich das Outsourcing eines Werbeartikelprogramms?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280226

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