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Occupy Germany. Was konnte die Bewegung erreichen?

Titel: Occupy Germany. Was konnte die Bewegung erreichen?

Forschungsarbeit , 2012 , 45 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marie Schröter (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Kern dieser Arbeit besteht aus der Frage, was Occupy Germany seit ihrem Bestehen verändern und erreichen konnte. Da es eine junge Bewegung ist, scheint es nur gerecht, wenn man sich mit den Veränderungen auch innerhalb Occupy Germany befasst und nicht ausschließlich extern, also nach außen hin, was sie möglicherweise sichtbar verändern konnte.
Die Arbeit hat zwei Schwerpunkte und ist somit in zwei Hauptteile gegliedert. Im ersten Hauptteil wurde die Methode erklärt, mit welcher an diese Forschungsfrage herangegangen wurde, um sie möglichst fundiert beantworten zu können. Da sie sich auf einen Zeitraum von über einem Jahr befasst, war es sinnvoll ein Forschungstagebuch zu führen, in welchem ersichtlich ist, welche Schwachstellen und Probleme sich gestellt haben und wie sie gelöst wurden.
Es wurde zur Beantwortung der Forschungsfrage, auf die qualitative Interviewmethode zurückgegriffen, da interne Informationen, am authentischsten von einem Mitglied der Occupy Bewegung zu erhalten waren. Es wurde mit einem Interview als Orientierung gearbeitet, aus welchem sich die Gliederung, mithilfe von Kategorienbildung aus den Schwerpunkten des Interview, für den zweiten Hauptteil der Arbeit erstellen lies.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Hauptteil I

2. Forschungstagebuch

2.1. Zeitraum

2.2. Problem/ Fragestellung/ Setting

2.3. Ziel/ Motivation

2.4. Methode/ Vorgehen/ Kategorien

2.5. Interviewauswertung/ Ergebnisse

2.6. Reflexion

Hauptteil II

3. Entwicklung von Occupy intern und extern

3.1. Strukturentwicklungen

3.2. Selbstfindungs- und Klärungsprozesse bei Occupy

3.3. Einheitliche Unveränderlichkeit bei Occupy

3.4. Mediale Darstellung und Ansehen in der Öffentlichkeit

3.5. Theoriebildung

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

6. Interview

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Wirksamkeit der Occupy-Bewegung in Deutschland seit ihrem Beginn im Oktober 2011. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Was hat Occupy Germany erreichen bzw. verändern können, innerhalb und außerhalb Ihrer Bewegung?“, wobei sowohl interne Strukturveränderungen als auch die externe Wahrnehmung und der gesellschaftliche Einfluss analysiert werden.

  • Analyse der internen Strukturbildung und Vernetzungsprozesse
  • Untersuchung der Selbstfindungs- und Klärungsprozesse der Bewegung
  • Evaluation der medialen Darstellung und des öffentlichen Ansehens
  • Vergleichende Theoriebildung im Kontext anderer sozialer Bewegungen
  • Reflexion über die Rolle von Zielformulierungen und Forderungen bei Occupy

Auszug aus dem Buch

3.1. Strukturentwicklungen

„….aber inhaltlich einfach, also ich glaub, das ist einfach was, wenn du dir Veränderungen angucken möchtest. Was sich einfach so verändert hat, dass viel geredet wurde und viel Austausch betrieben wurde, wir haben von Occupy Diskursgruppen über Wirtschaft gemacht, auch zu anderen Themen in Politik und Ökologie und Verwaltung und wir haben auch mittlerweile so ne Lesegruppe,….“(Z 68-80). Und auf die Frage, was Blockupy bis zur Räumung des Camp am 6.8.2012 erreichen bzw. bewirken konnte, außer Medienpräsenz, erklärt die Interviewte: „wir haben uns bis dahin erstmal untereinander Kennengelernt.“(Z 97-103). „Das war jetzt nur ein Punkt, denn wir haben uns untereinander ganz stark vernetzt, also wir haben uns halt über E-Mail-Verteiler Listen organisiert. Im Camp wurden diese Strukturen aufgebaut“. (Z 106-121). Ganz elementar, auf welchen auch immer wieder in der Fachliteratur hingewiesen wird, ist eben der Punkt der Vernetzung, der für die Lebensdauer Occupys und ihren Aktivitäten ganz entscheidend ist.

Es wurden im Camp Frankfurt Strukturen geschaffen, die man bei Aktionsbedarf abrufen bzw. mobilisieren konnte. Als Beispiel gibt die Interviewte an, dass es „diese Akas gab, Leute, die Internetseiten gepflegt haben, wie Facebook z.B. und die die Flyer und Poster entworfen haben….“(Z. 112-121). Es hat jeder sein Können einbringen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehung von Occupy als eine Bewegung, die aufrütteln soll, ohne jedoch klassische Forderungen oder Zielformulierungen zu besitzen, und führt in die Forschungsfrage der Arbeit ein.

2. Forschungstagebuch: Dieses Kapitel dokumentiert den methodischen Prozess, die Auswahl der qualitativen Interviewmethode und die Herausforderungen bei der Präzisierung der Fragestellung während der Arbeit.

3. Entwicklung von Occupy intern und extern: Dieser Hauptteil analysiert die internen Strukturentwicklungen, die internen Klärungsprozesse, die Prinzipien der Bewegung sowie ihre mediale Außenwirkung und setzt dies in einen theoretischen Kontext.

4. Fazit: Das Fazit zieht Bilanz über die internen Errungenschaften der Bewegung und reflektiert über das Potential, durch klarere Forderungen und Zieldefinitionen eine breitere gesellschaftliche Wirkung zu erzielen.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der für die Arbeit herangezogenen Primär- und Sekundärliteratur.

6. Interview: Vollständige Wiedergabe des qualitativen Interviews mit einem Mitglied der Occupy-Bewegung.

Schlüsselwörter

Occupy Germany, soziale Bewegungen, Vernetzung, Strukturbildung, Selbstfindungsprozess, Klärungsprozess, Antikapitalismus, Medienpräsenz, politische Partizipation, Theoriebildung, qualitative Sozialforschung, ziviler Ungehorsam, Basisdemokratie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung und die Wirkung der Occupy-Bewegung in Deutschland, wobei ein besonderer Fokus darauf liegt, was die Bewegung intern und extern seit ihrer Entstehung bewirkt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themen umfassen die Strukturentwicklung, die interne Selbstfindung und Klärung der Ziele, die mediale Resonanz sowie den Vergleich mit anderen sozialen Bewegungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu beantworten, was Occupy Germany innerhalb und außerhalb der Bewegung seit Bestehen erreichen bzw. verändern konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf einem geführten Interview mit einer Aktivistin basiert, welches durch Fachliteratur und Dokumentenanalyse untermauert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden interne Entwicklungen wie die Vernetzung, die Herausbildung von Untergruppen und Theorieansätzen sowie die externe Kommunikation und das öffentliche Ansehen detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie soziale Bewegungen, Antikapitalismus, Vernetzung, Strukturbildung und qualitative Sozialforschung aus.

Welche Rolle spielt die Mediale Darstellung für die Occupy-Bewegung laut Autorin?

Die Autorin hebt hervor, dass Occupy stark von Medienpräsenz abhängig ist, um ohne formale Forderungen Aufmerksamkeit auf ihre Themen zu lenken, auch wenn diese Aufmerksamkeit oft flüchtig ist.

Wie unterscheidet sich Occupy laut der Arbeit von anderen Bewegungen wie Greenpeace?

Occupy lehnt feste Hierarchien, eine Führungsebene sowie explizite Forderungskataloge ab, während andere Bewegungen durch klare Zielformulierungen und Forderungen strategischer agieren.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Occupy Germany. Was konnte die Bewegung erreichen?
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Qualitative Sozialforschung zur Occupy-Bewegung
Note
1,7
Autor
Marie Schröter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
45
Katalognummer
V280342
ISBN (eBook)
9783656744290
ISBN (Buch)
9783656744283
Sprache
Deutsch
Schlagworte
occupy germany bewegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie Schröter (Autor:in), 2012, Occupy Germany. Was konnte die Bewegung erreichen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280342
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  45  Seiten
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