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Das Schütteltrauma-Syndrom. Ursachen und Prävention

Title: Das Schütteltrauma-Syndrom. Ursachen und Prävention

Term Paper , 2011 , 20 Pages

Autor:in: Marie Schröter (Author)

Social Work
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Das Schütteltrauma-Syndrom, auch Shaken Baby-Syndrom genannt, gehört zu den schwersten misshandlungsbedingten Verletzungen bei Säuglingen und Kleinkindern, da es die höchste Morbidität und Mortalität aufweist und in den Medien sind Misshandlungsfälle aufgegriffen worden, bei denen sich die Frage aufdrängt, ob es diese schwere Form der Misshandlung immer schon gegeben hat, hat es in den letzten Jahren zugenommen, oder ist unsere Blick endlich sensibilisiert worden, damit wir mutiger werden, auch das unbegreifliche als einen erschreckenden Teil der Realität anzunehmen, um sich mit Präventiven Maßnahmen dagegen zu wehren, nämlich gegen die Misshandlung von Kindern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kindesmisshandlung

2.1. Definition von Kindesmisshandlung

2.2. Das Schütteltrauma-Syndrom

2.3. Klinische Symptomatik und Folgen des Schütteltrauma

2.4. Schwierigkeit der Diagnosestellung

3 Ursachen und Ausmaß für Schütteltrauma Fälle

3.1. Ursachen

3.2. Ausmaß für SBS Fälle in Deutschland

3.3. Schütteltrauma Studie

4 Prävention

4.1. Strategien der Prävention

4.2.1. Maßnahmen

4.2.2. Modelle

4.2.2. Netzwerk für den Kinderschutz

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob die Gefährlichkeit des Schütteltrauma-Syndroms (SBS) in der Medizin und der Gesellschaft ausreichend erkannt wurde, um präventiv aktiv werden zu können. Ziel ist es, den Handlungsbedarf bei der Früherkennung zu analysieren und Wirksamkeit sowie Umsetzung von Präventionsstrategien kritisch zu bewerten.

  • Klinische Symptomatik und diagnostische Herausforderungen des Schütteltrauma-Syndroms.
  • Empirische Daten zum Ausmaß und zu Risikofaktoren bei SBS-Fällen.
  • Vergleich von Präventionsmodellen, wie Elternbriefen und -kursen.
  • Rolle von Netzwerken (KoKi) und gesetzlichen Rahmenbedingungen im Kinderschutz.

Auszug aus dem Buch

2.2. Das Schütteltrauma-Syndrom

Als SBS bezeichnet man eine typische Verletzungskombination (subdurales Hämatom, retinale Einblutungen) nach grobem Schütteln des Kindes (zumeist Säuglingen, selten Kleinkinder).1

Prognostisch ungünstig ist es vor allem deshalb, weil es schwere Hirnschädigungen mit sich zieht, sollte der Säugling überleben.

Ein SBS wird verursacht durch schweres Schütteln eines Säuglings.

While caretakers may be unaware of the specific injuries they may cause by shakein, the act of shaking/ slamming is so violant that cometent individuals obsarving the shaking would recognisze it as dangerous.3

Das Kind wird an den Armen, Schultern oder dem Brustkorb gefasst und vor- und zurück geschüttelt. Die Halsmuskulatur kann den Kopf nicht halten, der dann unkontrolliert hin und her schlägt. 4

Durch die entstehende unterschiedliche Beschleunigung von Gehirn und Schädelknochen kommt es zu Zerrung der Brückenvenen und/oder von Gefäßen der Hirnhaut, was bei einem einreißen zu subduralen (Raum zwischen Hirnhaut und Schädelknochen) Hämatomen (Einblutungen) führt. In vielen Fällen kommt es zu retinalen Blutungen (Blutungen der Netzhaut) und wenn der Kopf nicht aufschlägt oder aufprallt (Shake impact Syndrom) sind oftmals äußerlich keine Verletzungen sichtbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt das Schütteltrauma-Syndrom als eine der schwerwiegendsten Misshandlungsformen vor und formuliert die Leitfrage nach der gesellschaftlichen und medizinischen Sensibilisierung.

2 Kindesmisshandlung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Kindesmisshandlung und beschreibt das medizinische Krankheitsbild des SBS, dessen Symptomatik sowie die Schwierigkeiten bei einer gesicherten Diagnosestellung.

3 Ursachen und Ausmaß für Schütteltrauma Fälle: Hier werden Risikofaktoren beleuchtet und das Ausmaß des SBS in Deutschland anhand der ESPED-Studie sowie der Fallzahlen und Verursacherstrukturen untersucht.

4 Prävention: Das Kapitel differenziert zwischen primärer, sekundärer und tertiärer Prävention und stellt konkrete Maßnahmen wie Elternbriefe, Trainingskurse und vernetzte Kinderschutzmodelle vor.

5 Fazit: Das Fazit bewertet die bestehenden Präventionsstrategien, weist auf Defizite im Informationsfluss zwischen Institutionen hin und betont die Notwendigkeit einer besseren Vernetzung sowie langfristigerer Begleitung von Familien.

Schlüsselwörter

Schütteltrauma-Syndrom, Shaken Baby-Syndrom, Kindesmisshandlung, Prävention, Frühe Hilfen, Diagnosestellung, Kinderschutz, Elternkurse, Familienhebammen, Risikofaktoren, Kindeswohlgefährdung, Netzwerk, Medizinische Diagnostik, Mortalität, Morbidität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gefährlichkeit des Schütteltrauma-Syndroms bei Säuglingen und untersucht, inwiefern dieses Problem erkannt wurde und welche präventiven Maßnahmen existieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die klinische Symptomatik des Syndroms, die Schwierigkeit der Diagnose, Ursachenforschung und die Analyse von Präventionsangeboten wie Elternbriefen und Hilfsnetzwerken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, ob der Handlungsbedarf für eine effektive Prävention von Schütteltrauma-Fällen in der Gesellschaft und medizinischen Praxis bereits hinreichend erkannt und umgesetzt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Daten und Erhebungen zum Thema Schütteltrauma und Kindesmisshandlung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Definition und medizinischen Folgen auch das statistische Ausmaß des SBS in Deutschland, die Ursachen für Misshandlungen und verschiedene Präventionsstrategien (primär, sekundär, tertiär) detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Schütteltrauma, Kindesmisshandlung, Prävention, Frühe Hilfen, Kinderschutz, Risikofaktoren und Elternunterstützung.

Warum ist die Diagnose eines Schütteltraumas für Mediziner oft schwierig?

Da es keinen einzelnen, eindeutigen Befund gibt, sondern nur eine unspezifische Symptomkonstellation, und Eltern zudem häufig keine oder eine fehlerhafte Anamnese liefern, wird die Diagnose oft nicht gestellt.

Welche Rolle spielen Familienhebammen in den untersuchten Präventionsmodellen?

Familienhebammen leisten eine niederschwellige Unterstützung und Beratung direkt im häuslichen Umfeld, was Hemmschwellen gegenüber staatlichen Institutionen wie dem Jugendamt abbaut und die Beziehungsförderung zum Kind stärkt.

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Details

Title
Das Schütteltrauma-Syndrom. Ursachen und Prävention
College
University of Kassel
Author
Marie Schröter (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V280353
ISBN (eBook)
9783656744382
ISBN (Book)
9783656744375
Language
German
Tags
Misshandlung Vernachlässigung Tötung von kindern durch Ihre Eltern Schütteltrauma Baby shaken Syndrom
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie Schröter (Author), 2011, Das Schütteltrauma-Syndrom. Ursachen und Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280353
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