Wie kein anderer Faktor wirkt das Klima auf die Vegetation ein. Das Leben wäre ohne die Kraft der Sonne nicht möglich, geschweige denn vorstellbar. Nun stellt sich die Frage, welche Faktoren überhaupt zum Klima gehören und wie sie sich im Raum auf die Vegetation auswirken. Diese Fragen sollen in dieser Ausarbeitung näher beleuchtet werden, um Licht ins Dunkle zu bringen. Dabei sollen die Bodenstandortfaktoren Nährstoffe, Bodenfeuchte und Luft außerhalb dieser Betrachtung stehen.
Zunächst wird auf die Standortfaktoren für die Vegetation eingegangen. Anschließend werden die einzelnen Klimazonen der Erde vorgestellt. Es soll gezeigt werden, welche Charakteristiken die Vegetation in den einzelnen Klimazonen vorhanden sind.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Standortfaktoren für die Vegetation
3. Klimatische Standortfaktoren
3.1 Licht
3.2 Wärme
3.3 Wasser
3.4 Wind
4. Klimazonen
4.1 Polare/subpolare Zone
4.2 Boreale Zone
4.3 Feuchte Mittelbreiten
4.4. Trockene Mittelbreiten
4.5 Winterfeuchte Subtropen
4.6 Immerfeuchte Subtropen
4.7 Tropische und subtropische Trockengebiete
4.8 Sommerfeuchte Tropen
4.9 Immerfeuchte Tropen
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener klimatischer Faktoren auf die weltweite Vegetation. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Licht, Wärme, Wasser und Wind die Ausprägung und Charakteristik von Pflanzen in unterschiedlichen Klimazonen steuern.
- Analyse der grundlegenden Standortfaktoren für Vegetation
- Untersuchung klimatischer Einflüsse auf Pflanzenwachstum und -form
- Darstellung der charakteristischen Vegetation in verschiedenen Klimazonen
- Vergleich von Anpassungsstrategien an unterschiedliche Umweltbedingungen
Auszug aus dem Buch
3.1 Licht
Das Licht auf der Erde ist in Raum und Zeit sehr unterschiedlich verteilt. Entsprechend ungleich ist auch die Vegetation verteilt. Die Ursache dafür ist die Kugelgestealt der Erde, ihre Erdrevolution, die Ekliptik sowie die Erdroation. Dadurch ergeben sich Unterschiede hinsichtlich der Sonnendauer und der damit zusammenhängenden Einstrahlungsintensität und –dauer. Desweiteren ergibt sich dadurch ein Jahres- und Tageszeitenklima (vgl. Baumhauer et al. 2008, S. 29f). Im Bereich des Äquators bis etwa 40° nördlicher und südlicher Breite herrscht ein Strahlungsüberschuss vor. Daraus ergibt sich ein ausgeprägtes Tageszeitenklima. Allerdings ergeben sich Abweichungen die die unterschiedliche Land-Wasser Verteilung. Auch hat der schwankende atmosphärische Wasserdampfgehalt sowie die Bewölkung Auswirkung auf die Strahlungsbilanz, da auch Land und Meer verschiedene Albedowerte aufzeigen. Weiter polwärts schließlich liegt dann ein immer weiter zunehmendes Strahlungsdefizit vor, mit zunehmenden Jahreszeitenklima (vgl. Lauer & Bendix 2006, S. 58f). Die folgende Abbildung zeigt dies noch einmal anschaulich.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Klimas für das Pflanzenleben unter Ausklammerung der Bodenstandortfaktoren.
2. Standortfaktoren für die Vegetation: Erläuterung der Vielfalt an Pflanzenarten und der grundlegenden Definitionen von Standorten.
3. Klimatische Standortfaktoren: Detaillierte Betrachtung der physikalischen Einflüsse wie Licht, Wärme, Wasser und Wind auf das Wachstum.
4. Klimazonen: Vorstellung der globalen Vegetationszonen von den Polargebieten bis zu den tropischen Regenwäldern.
5. Fazit: Zusammenfassung der zentralen Bedeutung von Licht, Wärme und Wasser für die Steuerung globaler Vegetationsmuster.
Schlüsselwörter
Biogeographie, Klima, Vegetation, Standortfaktoren, Licht, Wärme, Wasser, Wind, Klimazonen, Photosynthese, Ökozonen, Anpassung, Sonneneinstrahlung, Strahlungsbilanz, Artenzusammensetzung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie klimatische Bedingungen die weltweite Verteilung und Entwicklung der Vegetation maßgeblich beeinflussen und steuern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf den klimatischen Standortfaktoren wie Licht, Wärme, Wasser und Wind sowie deren Auswirkung auf die Vegetation in den verschiedenen globalen Klimazonen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen den klimatischen Rahmenbedingungen und den spezifischen Charakteristika der Vegetation in unterschiedlichen Räumen der Erde aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die auf existierende geografische und botanische Konzepte (wie z. B. nach Klink, Schultz oder Walter) zurückgreift, um die Auswirkungen des Klimas darzustellen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Untersuchung der klimatischen Standortfaktoren und eine umfassende Vorstellung der einzelnen globalen Klimazonen und deren spezifischer Vegetation.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?
Zu den prägenden Begriffen gehören Biogeographie, Klimazonen, ökologische Anpassungsstrategien, Strahlungsbilanz und Vegetationsökologie.
Wie unterscheidet sich die Vegetation von Licht- und Schattenpflanzen?
Lichtpflanzen benötigen eine höhere Strahlungsintensität für ihre Photosynthese und Entwicklung, während Schattenpflanzen an eine geringere Lichtmenge unter dem Kronendach angepasst sind.
Welche Rolle spielt die Höhe für die Vegetation in den Alpen?
Die Höhe beeinflusst maßgeblich die Vegetationsperiode; der sogenannte Höhengradient besagt, dass pro 100 Höhenmeter die Wachstumsphase um 3-4 Tage verzögert eintritt.
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- C. Ralfs (Author), 2012, Die Auswirkung des Klimas auf die Vegetation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280420