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Unternehmensbewertung auf Basis von Realoptionen

Title: Unternehmensbewertung auf Basis von Realoptionen

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 28 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Danny Schröder (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In Zeiten, wo sich Fusionen und Übernahmen häufen, wird es immer wichtiger den Wert von Unternehmen zu schätzen.
Um ein Unternehmen zu bewerten gibt es mehrere Möglichkeiten. Einen Überblick über die Gründe einer Unternehmensbewertung und die wichtigsten Methoden gebe ich im ersten Teil.

Die Discounted Cash-flow(1) Methode wird im zweiten Teil gesondert behandelt, da sie die wissenschaftlich anerkannteste Methode ist und sehr oft im Verbund mit dem Realoptionenansatz genutzt wird.

Doch seit einige Jahren propagieren Wissenschaftler und Unternehmensberater eine neue Methode: die Realoptionen.
Während in den USA schon einige Unternehmen den Realoptionenansatz benutzen, ist es in Europa und in speziell in Deutschland fast nicht verbreitet.(2)

Besonders für die Bewertung von Unternehmen der sogenannten „New Economy“ leistet der Ansatz große Hilfe. Da viele Unternehmen nach den anderen Methoden als überbewertet gelten, geht nur der Realoptionenan-satz auf die zukünftigen Möglichkeiten ein.(3)

Auf den Realoptionenansatz werde ich im dritten Teil eingehen.
[...]
_____
1 Es gibt mehrere Schreibweisen von Cash-flow. Diese hier wird im DUDEN und im Gabler Wirtschaftslexikon als die Richtige bezeichnet und wird daher auch von mir verwendet.
2 Vgl. o.V.: Bei Realoptionen hinken europäische Manager hinterher, S.49
3 Vgl. o.V.: Der Realoptionenansatz wird bald Standard sein, S.30

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Teil I: Grundlagen und Methoden der Unternehmensbewertung

A. Anlässe der Unternehmensbewertung

B. Zwecke der Unternehmensbewertung

C. Methoden und deren Anwendbarkeit

1. Einzelbewertungsmethoden

2. Gesamtbewertungsmethoden

a) Vergleichsmethoden

b) Ertragswertmethoden

3. Probleme der Anwendbarkeit

Teil II: Discounted Cash-flow als Instrument der Unternehmensbewertung

A. Grundbegriffe des Discounted Cash-flows

B. Die Discounted Cash-flow Methoden

1. Entity-Methode

2. Equity-Methode

3. Adjusted Present Value-Methode

C. Grenzen der DCF-Methode

Teil III: Realoptionen – eine neue Art der Unternehmungsbewertung

A. Charakteristika und Arten der Realoptionen

1. Entwicklung der Realoptionen

2. Arten von Realoptionen

B. Modelle zur Bewertung von Optionen

1. Binomialmodell

2. Black/Scholes-Modell

C. Praktische Anwendung und Grenzen des Realoptionenansatzes

Zielsetzung und Themenfelder

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die Eignung klassischer Unternehmensbewertungsverfahren im Kontext moderner, flexibler Investitionsmöglichkeiten zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob und wie der Realoptionenansatz die Grenzen etablierter Methoden, wie des Discounted Cash-flow-Verfahrens, überwinden kann, um insbesondere immaterielle Werte und strategische Handlungsspielräume bei Investitionsentscheidungen präziser abzubilden.

  • Grundlagen und Anlässe der Unternehmensbewertung
  • Kritische Analyse von Discounted Cash-flow (DCF) Methoden
  • Einführung in den Realoptionenansatz
  • Methoden der Optionsbewertung (Binomialmodell und Black/Scholes)
  • Praktische Anwendungsbeispiele und Grenzen der Methoden

Auszug aus dem Buch

1. Einzelbewertungsmethoden

Beim Einzelbewertungsmethoden wird der Unternehmenswert aus den Bewertungen der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden an einem Stichtag berechnet. Man betrachtet sie unabhängig voneinander. Es wird also nicht berücksichtigt, ob es beim Zusammenwirken der Objekte zu Kombinationseffekten kommt. Man bewertet die Gegenstände nach ihren Wiederbeschaffungskosten bzw. nach ihren Nachbaukosten. Der Reproduktionswert abzüglich der Schulden ergibt dann den Substanzwert.

Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Arten: Beim Teilreproduktionswert werden immaterielle Werte nicht berücksichtigt. Dieser Wert hat normalerweise keine große Bedeutung, er wurde aber nach der Wiedervereinigung verstärkt in den neuen Bundesländern verwendet, da hier die anderen Methoden, aufgrund der nicht vergleichbaren Bedingungen der Planwirtschaft mit der Marktwirtschaft, nicht anwendbar sind.

Beim Vollreproduktionswert werden die immateriellen Werte berücksichtigt, wobei der Teilreproduktionswert sich einfach aus dem Jahresabschluss errechnen lässt. Es ist hingegen sehr schwierig, bestimmte immaterielle Werte, wie z.B. Markennamen, zu berechnen. Der Vollreproduktionswert stellt also die Nachbaukosten eines Unternehmens dar.

Geht man davon aus, dass das zu bewertende Unternehmen aufgelöst und verkauft wird, so spricht man dann vom Liquidationswert. Hier werden die Vermögensgegenstände nach ihrem Verkaufserlös bewertet. Die addierten Verkaufserlöse abzüglich Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Kosten der Liquidation ergeben dann den Unternehmenswert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Problematik der Unternehmensbewertung in Zeiten zunehmender Fusionen und Vorstellung der Relevanz neuer Methoden wie der Realoptionen.

Teil I: Grundlagen und Methoden der Unternehmensbewertung: Überblick über Anlässe, Zwecke und traditionelle Bewertungsmethoden wie Einzel- und Gesamtbewertungsverfahren.

Teil II: Discounted Cash-flow als Instrument der Unternehmensbewertung: Detaillierte Analyse des DCF-Verfahrens, seiner Varianten und seiner methodischen Grenzen.

Teil III: Realoptionen – eine neue Art der Unternehmungsbewertung: Darstellung des Realoptionenansatzes als Ergänzung zur DCF-Methode, inklusive Bewertungsmodellen und praktischer Anwendung.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Realoptionen, Discounted Cash-flow, DCF, Entity-Methode, Equity-Methode, Adjusted Present Value, Binomialmodell, Black/Scholes, Substanzwert, Ertragswert, Marktwert, Investitionsentscheidung, Kapitalkosten, Finanzoptionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Methoden der Unternehmensbewertung und untersucht, wie moderne Ansätze wie Realoptionen klassische Verfahren ergänzen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind klassische Bewertungsmethoden (Einzel- und Gesamtbewertung), das DCF-Verfahren sowie die Bewertung unternehmerischer Flexibilität mittels Realoptionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Realoptionen die Flexibilität von Investitionen besser bewerten können als rein statische, vergangenheitsorientierte DCF-Modelle.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Bewertungsmodelle sowie die methodische Erläuterung anhand von Fallbeispielen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Unternehmensbewertung, eine kritische Würdigung der DCF-Methode und eine mathematische Einführung in die Bewertung von Realoptionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Unternehmensbewertung, Realoptionen, DCF, Kapitalkosten, Binomialmodell und Black/Scholes.

Warum wird die DCF-Methode in bestimmten Fällen als unzureichend angesehen?

Weil sie bei unsicheren Zeitpunkten von Ein- und Auszahlungen zu unflexibel ist und strategische Optionen, wie das Warten auf mehr Marktinformationen, nicht abbilden kann.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einer Finanzoption und einer Realoption?

Realoptionen sind meist nicht exklusiv, ihr Wert ist schwerer marktbasiert zu ermitteln und ihre Ausübung kann zu Folgeoptionen führen.

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Details

Title
Unternehmensbewertung auf Basis von Realoptionen
College
University of Duisburg-Essen  (FB Betriebswirtschaft)
Course
Hauptseminar
Grade
2,7
Author
Danny Schröder (Author)
Publication Year
2001
Pages
28
Catalog Number
V2804
ISBN (eBook)
9783638116916
ISBN (Book)
9783668306516
Language
German
Tags
Realoptionen Unternehmensbewertung DCF
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Danny Schröder (Author), 2001, Unternehmensbewertung auf Basis von Realoptionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2804
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