Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung eines Trainingsplans unter Berücksichtigung einer Schulterluxation: 1. Anamnese, 2. Zielsetzung/Prognose, 3. Makrozyklus, 4. Mesozyklus, 5. Literraturrecherche zu einem ausgewählten Thema, 6. Literaturverzeichnis.
Inhaltsverzeichnis
1 ANAMNESE
1.1 Allgemeine Personendaten
1.2 Spezifische Anamnesedaten
1.3 Funktionsdiagnostik
1.3.1 Durchführung des Beweglichkeitstests
1.4 Bewertung der Diagnosedaten
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
5 LITERATURRECHERCHE
5.1 Manipulation von „superduct“, Adduktion und Rotation zur Behandlung einer Schulterluxation
5.2 Die Außenrotation als Methode zur Reduzierung einer akuten vorderen Schulterluxation und einer fraktur bedingten Schulterluxation
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein rehabilitatives Trainingskonzept für einen Patienten mit einer traumatischen Schulterluxation und begleitendem knöchernen Labrumabriss zu erstellen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch gezielte Funktionsdiagnostik und eine strukturierte Trainingsplanung in verschiedenen Mesozyklen die muskuläre Dysbalance ausgeglichen, die volle Bewegungsamplitude wiederhergestellt und eine verletzungsprophylaktische Hypertrophie erreicht werden kann.
- Anamnese und biomechanische Grundlagen der Schulterstabilität
- Funktionsdiagnostik mittels Neutral-Null-Methode
- Strukturierte Trainingsplanung über vier Mesozyklen
- Wissenschaftliche Evidenzbasierung durch Literaturrecherche
- Kontraindizierte Übungen in der Schulterrehabilitation
Auszug aus dem Buch
Kontraindizierte Übungen
Diverse Übungen sollten vermieden werden, da dadurch eine Reluxation der Schulter entstehen kann.
Zunächst sind alle Übungen welche hinter die Körpermittellinie gehen kontraindiziert, da diese Bewegung die Kapselschwachstellen erneut belastet(vgl. LIST, 2009, S. 114).
Eine kontraindizierte Übung ist das Nackendrücken. Das Nackendrücken bringt die Arme in eine ungünstige Ausgangsstellung, welche für den Patienten bereits als schmerzhaft einzustufen ist und eine Bewegungsausführung so nicht möglich ist. Diese Übung wird im Sitzen, mit dem Rücken an einer Bank fixiert, ausgeführt. Anschließend wird eine Langhantel hinter dem Nacken mit den Armen über den Kopf in Richtung decke gedrückt. Dadurch entsteht eine Kompressionsbelastung auf den Kapsel-Band-Apparat und es könnte zu einer Reluxation des Schultergelenks führen. Mit einem Abduktionswinkel von 85° ist die Person nicht in der Lage überhaupt in diesen Übungswinkel zu gelangen und durch eine frühzeitige Führung in diesen Übungswinkel kann Folgeschäden im Kapsel-Band Apparat führen. Zudem ist die Übung ungünstig da man hier nicht unter Gesundem und Verletztem Bereich differenzieren kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1 ANAMNESE: Dieses Kapitel erfasst den Gesundheitszustand und die Verletzungshistorie des Patienten und legt die Basis für die weitere Therapieplanung.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Hier werden die primären Ziele definiert, darunter die schmerzfreie Wiederherstellung der Alltagsbelastbarkeit und der Bewegungsamplitude.
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Das Kapitel strukturiert den langfristigen Aufbau von der bradytrophen Phase bis zum neuromuskulären Training.
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Hier erfolgt die detaillierte Darstellung des ersten Mesozyklus inklusive spezifischer Übungen für den verletzten und gesunden Bereich.
5 LITERATURRECHERCHE: Dieses Kapitel evaluiert wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von Mobilisations- und Kräftigungsübungen bei Schulterluxationen.
Schlüsselwörter
Schulterluxation, Rehabilitation, Trainingstherapie, Bewegungsdiagnostik, Neutral-Null-Methode, Muskelaufbau, Mesozyklus, Bradytrophes Training, Hypertrophie, Bankart-Läsion, Rotatorenmanschette, Humeruskopfzentrierung, Kontraindizierte Übungen, Belastungssteuerung, Borg-Skala
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines rehabilitativen Trainingskonzepts für einen Patienten nach einer Schulterluxation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Anamnese, der Funktionsdiagnostik, der strukturierten Trainingsplanung und der wissenschaftlichen Bewertung von Behandlungsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Wiederherstellung der schmerzfreien Bewegungsfähigkeit im Alltag und Sport sowie der Aufbau der gelenkstabilisierenden Muskulatur.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine Anamnese in Verbindung mit der Neutral-Null-Methode zur Beweglichkeitsprüfung und eine evidenzbasierte Literaturrecherche eingesetzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die Zielsetzung, die langfristige Makrozyklus-Planung und die detaillierte Ausarbeitung des ersten Mesozyklus.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Schulterluxation, Rehabilitation, Bewegungsdiagnostik, Trainingstherapie und Gelenkstabilität.
Warum ist das Nackendrücken als Übung kontraindiziert?
Es erzeugt eine hohe Kompressionsbelastung auf den Kapsel-Band-Apparat und begünstigt eine Reluxation bei verletzten Schultern.
Welche Rolle spielt die Borg-Skala in diesem Konzept?
Sie dient als Messinstrument zur subjektiven Bewertung der Belastungsintensität durch den Patienten während des Trainings.
- Arbeit zitieren
- Christopher Curry (Autor:in), 2013, Rehabilitationstraining. Trainingsplan zum Thema Schulterluxation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280572