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Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Informations- und Kommunikationssysteme der Produktions- und Lagerlogistik

Titel: Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Informations- und Kommunikationssysteme der Produktions- und Lagerlogistik

Projektarbeit , 2014 , 40 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Ines Filler (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Im Verlauf der letzten Jahre erscheint in verschiedenen Medien das Schlagwort „Industrie 4.0“. Dahinter verbirgt sich nach Erfindung der Dampfmaschine, der Massenfertigung durch Elektrizität und der weiteren Automatisierung durch IT ein vierter industrieller Umbruch. Diese technologische Revolution unter Nutzung des Internets wird mit einschneidenden Auswirkungen auf die Produktionsabläufe in der Industriebranche in Zusammenhang gebracht. Im Kampf um Wettbewerbsvorteile deutscher Unternehmen und damit für den deutschen Standort wird mit Industrie 4.0 eine Chance verbunden.

Da eine getrennte Betrachtung von Industriebranche und Logistik nicht möglich ist, stehen logistische Prozesse im Visier des Umbruchs durch Industrie 4.0. Aufgrund der Globalisierung und damit der Zunahme der Komplexität logistischer Prozesse hat die Logistik zunehmend an Bedeutung gewonnen, in Deutschland repräsentiert sie mittlerweile den drittgrößten Wirtschaftsbereich nach der Automobilindustrie und dem Handel. Die logistischen Prozesse umfassen den innerbetrieblichen und überbetrieblichen Material- und Informationsfluss. Daher bleibt der Logistikbereich nicht unberührt von den Bewegungen von Industrie 4.0. Doch welche Berührungspunkte finden sich zwischen Industrie 4.0 und der Logistik? Es gilt festzustellen, was Industrie 4.0 konkret kennzeichnet und welche Technologien mit ihr in Verbindung gebracht werden. Davon ausgehend werden Aussagen zu den Auswirkungen auf den Logistikbereich getroffen.

Aus verschiedenen Quellen ergibt sich, dass Industrie 4.0 auf technologischen Innovationen beruht.

Daher erfolgen die Betrachtungen zu den Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die logistischen Informations- und Kommunikationssysteme (IuK-Systeme). Speziell wird die Untersuchung auf die Bereiche der Produktions- und Lagerlogistik eingegrenzt.

Das Ziel dieser Arbeit beinhaltet, Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die
IuK-Systeme der Produktions- und Lagerlogistik aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Logistik

2.1 Entwicklung der Logistik

2.2 IuK-Systeme unter logistischem Kontext

2.3 IuK-Systeme in ausgewählten Logistikbereichen

2.3.1 IuK-Systeme in der Produktionslogistik

2.3.2 IuK-Systeme in der Lagerlogistik

3 Industrie 4.0

3.1 Begriffsabgrenzung und Definition

3.2 Schwerpunkttechnologien von Industrie 4.0

3.2.1 Cyber-Physische Systeme

3.2.2 Cloud Computing

3.2.3 Serviceorientierte Architekturen

3.3 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Logistik

3.3.1 Allgemeine Auswirkungen auf logistische IuK

3.3.2 Auswirkungen der IuK auf die Produktionslogistik

3.3.3 Auswirkungen der IuK auf die Lagerlogistik

3.4 Herausforderungen und Tendenzen für die Zukunft

4 Kritische Würdigung

5 Schlussbetrachtungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Informations- und Kommunikationssysteme (IuK-Systeme) innerhalb der Produktions- und Lagerlogistik, um aufzuzeigen, wie technologische Innovationen logistische Prozesse effizienter gestalten können.

  • Grundlagen der Logistik und der bisherigen IuK-Systeme
  • Einführung in das Konzept der Industrie 4.0
  • Analyse zentraler Technologien wie Cyber-Physische Systeme und Cloud Computing
  • Untersuchung der Auswirkungen auf Produktions- und Lagerlogistik
  • Diskussion zukünftiger Herausforderungen für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsabgrenzung und Definition

Unter Industrie 4.0 wird die vierte industrielle Revolution verstanden, die auf vorangegangenen technologischen Umwälzungen basiert. Abbildung 2 enthält grafisch die vier Entwicklungsschritte.

Deutschland verbindet enorme Hoffnungen auf neue Marktchancen und Wettbewerbsvorteile mit dieser vierten industriellen Veränderung. Dafür findet hierzulande bei Industrie 4.0 eine Kooperation zwischen den Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobilbau und der IT-Industrie statt. Zusätzlich finanziell unterstützt wird dieser Fortschritt durch Fördermittel vom Bund.

Denn der deutsche Standort hat laut einer Aussage von Markus Achtert im Handelsblatt durch Industrie 4.0 große Chancen gegenüber der Konkurrenz, da es nur „hier funktionierende Cluster aus Unternehmen, Politik und Wissenschaft“ gibt. Durch diese stärkere Verzahnung von den bedeutenden Technologien aus den Bereichen, Produktion, Automatisierung sowie IuK findet derzeit der große Wandel in der industriellen Fertigung statt.

Mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ verknüpft sich auch der Begriff Internet der Dinge. Er bedeutet die unabhängige gegenseitige Kommunikation von Objekten über das Internet. Eine zusätzliche Nutzung bedarfsabhängiger Serviceleistungen aus dem Internet bezeichnet man als Internet der Dienste.

Im Zusammenhang vom Internet der Dinge und Dienste mit der Produktion spricht man von Industrie 4.0. Oder anders ausgedrückt findet bei Industrie 4.0 eine Vernetzung der physischen Welt der Produktion mit der virtuellen Welt des Internets statt. Dadurch können die in Echtzeit gewonnen Informationen für die Steuerung und Planung der Prozessabläufe verarbeitet werden.

Bei dieser vierten industriellen Revolution können sich die Maschinen und Produkte in einer Fabrik selbst steuern. Die Basis dafür bilden cyber-physische Systeme. Eine ausführliche Erläuterung zu diesen Systemen folgt im Abschnitt 3.2.1.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Industrie 4.0 ein, erläutert die Bedeutung der Logistik in Deutschland und formuliert das Ziel der Arbeit, die Auswirkungen der vierten industriellen Revolution auf logistische IuK-Systeme zu untersuchen.

2 Logistik: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entwicklung der Logistik als Führungslehre und analysiert die Bedeutung sowie Anforderungen an moderne IuK-Systeme in der Produktions- und Lagerlogistik.

3 Industrie 4.0: Hier werden der Begriff Industrie 4.0 definiert, wesentliche Technologien wie Cyber-Physische Systeme und Cloud Computing vorgestellt und deren spezifische Auswirkungen auf logistische Prozesse sowie zukünftige Herausforderungen diskutiert.

4 Kritische Würdigung: Die kritische Würdigung hinterfragt den aktuellen Umsetzungsstand der Industrie 4.0 und betont die Notwendigkeit einer verstärkten Vernetzung, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen.

5 Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Industrie 4.0 trotz Herausforderungen, etwa bei der Datensicherheit, eine entscheidende Wachstumschance für die Logistik darstellt.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Logistik, IuK-Systeme, Produktionslogistik, Lagerlogistik, Cyber-Physische Systeme, CPS, Cloud Computing, Vernetzung, Internet der Dinge, Smart Factory, Prozessoptimierung, IT-Sicherheit, Wertschöpfungskette, Digitales Produktgedächtnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung, wie die Konzepte und Technologien der Industrie 4.0 die Informations- und Kommunikationssysteme in der Produktions- und Lagerlogistik verändern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Evolution der Logistik, die Definition und technologischen Grundlagen der Industrie 4.0 sowie deren praktische Auswirkungen auf logistische Abläufe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Industrie 4.0 logistische IT-Systeme beeinflusst und welche Potenziale für Effizienzsteigerungen dabei entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, die den aktuellen Stand der Forschung und industrielle Entwicklungen zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der heutigen Logistik-IT, eine technische Einordnung von Industrie 4.0 und eine detaillierte Analyse der Auswirkungen auf Produktions- und Lagerbereiche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Industrie 4.0, Logistik, Cyber-Physische Systeme (CPS), Cloud Computing und Vernetzung der Wertschöpfungskette.

Welche Rolle spielt die Cloud-Technologie für die Logistik?

Cloud Computing bietet Vorteile durch eine bedarfsgerechte IT-Infrastruktur, Entlastung bei Investitionen und erhöhte Flexibilität beim Austausch von Informationen.

Warum ist das Digitale Produktgedächtnis (DPG) relevant?

Das DPG ermöglicht eine dezentrale Datenspeicherung direkt auf dem Produkt, wodurch dieses selbstständig kommunizieren und flexibler auf Prozessveränderungen reagieren kann.

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Details

Titel
Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Informations- und Kommunikationssysteme der Produktions- und Lagerlogistik
Hochschule
AKAD-Fachhochschule Leipzig
Veranstaltung
Projektmodul
Note
1,3
Autor
Ines Filler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
40
Katalognummer
V280603
ISBN (eBook)
9783656742340
ISBN (Buch)
9783656742388
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Industrie 4.0 CPS Logistik Produktionslogistik Lagerlogistik Informationsfluss IuK-Systeme Cloud Computing Serviceorientierte Architektur SOA Cyber-Physische Systeme Industrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ines Filler (Autor:in), 2014, Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Informations- und Kommunikationssysteme der Produktions- und Lagerlogistik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280603
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Leseprobe aus  40  Seiten
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