Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Grundbegriffe erläutert: Bildung, Erziehung und Sozialisation (Schwerpunkt Bildung)

Title: Grundbegriffe erläutert: Bildung, Erziehung und Sozialisation (Schwerpunkt Bildung)

Lecture Notes , 2012 , 3 Pages

Autor:in: Sarah Wagener (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Vorlesungsmitschrift einer Pädagogik-Vorlesung zum Thema Grundbegriffe in der Bildung, Erziehung und Sozialisation mit dem Schwerpunkt Bildung.
Vom Unterschied zwischen Bildung und Erziehung über die Dimensionen der Bildung, deren Probleme inclusive PISA.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Grundbegriffe: Erziehung, Bildung und Sozialisation

2. Dimensionen von Bildung

2.1 Sachliche, temporäre, soziale, wissenschaftliche und autobiographische Dimensionen

3. Gesellschaftliche Dimensionen von Bildung

3.1 Bildung als Allgemeinbildung

3.2 Bildung als Zusammenhang dreier Grundfähigkeiten

3.3 Schlüsselprobleme

3.4 Bedeutungszuwachs von Bildung

4. Bildung und Kompetenzentwicklung

4.1 Der PISA-Schock und seine Folgen

4.2 Zieldimensionen der Bildung

5. Bildung in verschiedenen Kontexten

5.1 Bildung im Kinder- und Jugendalter

5.2 Bildung bezogen auf Familie, Lebenswelt und Alltag

5.3 Lernorte: Formale, informelle und non-formale Bildung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Grundbegriffen der Pädagogik auseinander, wobei der Fokus auf dem Bildungsbegriff liegt. Ziel ist es, die vielschichtigen Dimensionen von Bildung – von der individuellen Persönlichkeitsentwicklung bis hin zu gesellschaftlichen Anforderungen – zu systematisieren und den Wandel des Bildungsbegriffs im Kontext aktueller bildungspolitischer Debatten zu analysieren.

  • Differenzierung zwischen Erziehung und Bildung
  • Dimensionen und gesellschaftliche Bedeutung von Bildung
  • Einfluss des PISA-Schocks auf das moderne Kompetenzverständnis
  • Bildung als Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe
  • Unterscheidung zwischen formalen, informellen und non-formalen Lernkontexten

Auszug aus dem Buch

Dimensionen von Bildung:

-> Theoretische Bildung (Führerschein)

-> Praktische Bildung (Mittel und Zweck menschl. Handelns, Umsetzung von Regeln u.a.)

-> Ästhetische Bildung (Wahrnehmung, reflektiertes Geschmacksurteil, Umgang mit kunstförmigen Gegenständen)

-> Formale Bildung (ergebnisorientiert, zertifiziert)

-> Materiale Bildung (Wissenskanon, Bildungsinhalte)

-> Kategoriale Bildung (Können-Wissen, Ich-Welt, Aneignungskritik)

-> Biographische-institutionelle Bildung (lebenslanges Lernen)

-> Utopische Bildung (lebenswerte Gesellschaft für alle schaffen, Bildung Mittel um etwas zu verbessern)

-> Sachliche Dimensionen: Bildung braucht Inhalte, „Stoffe“

-> Temporäre Dimensionen: Bildung braucht Geschichte

-> Soziale Dimensionen: Bildung braucht Zustimmung

-> Wissenschaftliche Dimensionen: Bildung braucht Analyse

-> Autobiographische Dimensionen: Bildung braucht individuelles Selbstverständnis

Zusammenfassung der Kapitel

Grundbegriffe: Erziehung, Bildung und Sozialisation: Dieses Kapitel definiert die zentralen pädagogischen Termini und grenzt Erziehung als Prozess der Subjekt-Entwicklung von Bildung als Ergebnis von Entwicklungsprozessen ab.

Dimensionen von Bildung: Hier werden verschiedene theoretische und praktische Ebenen der Bildung beleuchtet, die von der ästhetischen Wahrnehmung bis hin zur biographischen Reflexion reichen.

Gesellschaftliche Dimensionen von Bildung: Dieses Kapitel untersucht Bildung unter dem Aspekt der Allgemeinbildung, der sozialen Teilhabe und der notwendigen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Schlüsselproblemen.

Bildung und Kompetenzentwicklung: Die Analyse konzentriert sich auf den Bedeutungswandel durch den PISA-Schock, bei dem Bildung zunehmend als messbare Kompetenz verstanden wird.

Bildung in verschiedenen Kontexten: Abschließend wird die Verortung von Bildung in Familie, Alltag und Institutionen diskutiert sowie zwischen formalen, informellen und non-formalen Bildungsformen unterschieden.

Schlüsselwörter

Bildung, Erziehung, Sozialisation, Allgemeinbildung, Kompetenz, PISA-Studie, Lebenslanges Lernen, Kinder- und Jugendhilfe, Lernorte, Formale Bildung, Informelle Bildung, Non-formale Bildung, Gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung, Bildungsgerechtigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und die vielschichtigen Dimensionen des Bildungsbegriffs in Abgrenzung zur Erziehung und Sozialisation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den verschiedenen Bildungsdimensionen, dem gesellschaftlichen Auftrag von Bildung sowie der Unterscheidung zwischen verschiedenen Lernkontexten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein systematisches Verständnis für die Komplexität des Bildungsbegriffs zu schaffen, insbesondere im Hinblick auf dessen Wandlungsprozesse durch politische und gesellschaftliche Einflüsse.

Welche methodische Herangehensweise wird genutzt?

Die Arbeit nutzt eine systematische Analyse und Kategorisierung bestehender pädagogischer Fachbegriffe und bildungstheoretischer Konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Differenzierung des Bildungsbegriffs, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die praktische Umsetzung in Institutionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben Bildung und Erziehung vor allem Kompetenz, Allgemeinbildung sowie die Differenzierung von formalen und informellen Lernorten.

Was versteht der Text unter dem PISA-Schock?

Es handelt sich um eine bildungspolitische Zäsur Anfang der 2000er Jahre, die zu einer Verschiebung des Bildungsbegriffs hin zu messbaren, standardisierten Kompetenzen und kognitiven Fertigkeiten führte.

Wie unterscheidet der Text zwischen formaler, informeller und non-formaler Bildung?

Formale Bildung findet in zertifizierten Institutionen wie Schulen statt, informelle Bildung beschreibt das ungeplante Lernen im Alltag, und non-formale Bildung umfasst organisierte, jedoch unbenotete Angebote wie Schulprojekte.

Was bedeutet Bildung als Zusammenhang dreier Grundfähigkeiten?

Dies bezieht sich auf die triadische Zielsetzung von Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität als Basis für eine ganzheitliche Bildung.

Excerpt out of 3 pages  - scroll top

Details

Title
Grundbegriffe erläutert: Bildung, Erziehung und Sozialisation (Schwerpunkt Bildung)
College
University of Kassel  (Sozialwesen)
Author
Sarah Wagener (Author)
Publication Year
2012
Pages
3
Catalog Number
V280874
ISBN (eBook)
9783656748731
ISBN (Book)
9783656748083
Language
German
Tags
grundbegriffe bildung erziehung sozialisation schwerpunkt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Wagener (Author), 2012, Grundbegriffe erläutert: Bildung, Erziehung und Sozialisation (Schwerpunkt Bildung), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280874
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  3  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint