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Die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe der sozialistischen Marktwirtschaft in China seit 1978

Titel: Die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe der sozialistischen Marktwirtschaft in China seit 1978

Hausarbeit , 2011 , 22 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Güngör Aydin (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Politische Geographie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird die sozialistsische Marktwirtschaft Chinas näher betrachtet. Als kommunitisches Land wird die Entwicklung der Regierung und die regionale Veränderung des Landes untersucht. Das Hauptmerkmal bleibt allerdings auf der Marktwirtschaft. Die Arbeit gibt einer aufgeschlüsselten Zeitlinie über die politsische Führung seit 1978 auch einen Überblick über die demographische Entwicklung und die aktuelle Verteilung der Bevölkerung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Chinesen kommen

2. Besonderheiten und Auswirkungen der chinesischen sozialistischen Marktwirtschaft seit 1978

2.1. Politische Entwicklung in drei Phasen

2.1.1. Geschichtlicher Ausgangspunkt

2.1.1.1. Ereignisse vor 1978

2.1.1.2. Hua Guofeng

2.1.1.3. Deng Xiaopings Werdegang

2.1.2. Phase I: 1976 bis 1989

2.1.2.1. Anfangsforderungen

2.1.2.2. Das 3. Plenum

2.1.2.3. Flankierungsmaßnahmen

2.1.2.4. Modernisierungen

2.1.2.5. Die 5. Modernisierung

2.1.2.6. Beijinger Frühling

2.1.3. Phase II: 1989 bis 2003

2.1.3.1. Der Kurs nach dem Massaker

2.1.3.2. Dengs Nachfolger

2.1.3.3. Inspektionsreise in den Süden Chinas und Deng Xiapings Tod

2.1.3.4. Die ersten Früchte der Reform

2.1.3.5. „Mandat des Himmels“

2.1.4. Phase III: 2003 bis heute

2.1.4.1. Machtwechsel

2.1.4.2. Das Problem Korruption

2.2. Wirtschaftliche Entwicklung

2.2.1. Chinesisch sozialistische Marktwirtschaft

2.2.2. Dengs Eckpunkte für die sozialistische Markwirtschaft

2.2.3. Gründe für die erfolgreiche Entwicklung des chinesischen Sozialismus

2.2.4. Wanderarbeiter in China

2.2.5. Verschiedene Volkswirtschaften

2.2.6. Versorgungsprobleme

2.2.7. Wirtschaftsbilanzen

3. China, eine aufsteigende Supermacht?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den rasanten wirtschaftlichen Aufschwung der Volksrepublik China seit 1978 und analysiert die politischen sowie ökonomischen Rahmenbedingungen, die diesen Prozess ermöglicht haben. Ziel ist es, den Transformationsprozess hin zur „sozialistischen Marktwirtschaft“ zu durchleuchten und zu bewerten, inwiefern dieser Weg China zu einer globalen Supermacht macht.

  • Politische Zäsuren und der Reformkurs unter Deng Xiaoping
  • Struktur und Funktionsweise der chinesischen sozialistischen Marktwirtschaft
  • Sozioökonomische Disparitäten und das Reichtumsgefälle zwischen Regionen
  • Herausforderungen wie Migration, demografischer Wandel und Versorgung

Auszug aus dem Buch

2.1.2.6. Beijinger Frühling

Auch wenn das Land und die Gesellschaft aufblühten, so hat die Bezeichnung Beijinger Frühling eine andere Bedeutung. Nach dem Tod des liberalen Politikers Hu Yaobang am 15. April 1989, fanden hunderte von Studenten sich am Tiananmen-Platz für seine Trauerfeier ein. Doch Sie waren nicht nur wegen der Trauerfeier gekommen. Sie forderten Verbesserung ihrer Umstände durch eine Demokratisierung des Landes. Der Platz wurde 6 wochenlang besetzt und die Demonstranten traten in den Hungerstreik. Die Demonstranten stellten eine Statue für die Göttin der Demokratie auf, welche später von Volksbefreiungsarmee zerstört wurde. Die Demonstrationen blieben von der Welt nicht unbemerkt, da zu jenem Zeitpunkt Michael Gorbatschow das Land besuchte und viele internationale Nachrichtenagenturen sich deshalb im Land befanden. Somit ein optimaler Zeitpunkt für die Studenten auf sich aufmerksam zu machen. Sie forderten Staatspräsident Li Peng auf, der Menge Rede und Antwort zu stehen und mit ihnen in den Dialog zu treten. Doch dieser erschien nicht auf dem Platz. Der wochenlange Protest zerrte an den Kräften der Protestanten, unter denen sich nicht nur Studenten, sondern auch Arbeiter, also einfache Bürger befanden und nicht, wie später behauptet, nur staatsschädigende Feinde.

Nach einer stundenlangen Diskussion der Regierungsmitglieder am 19. Mai 1989, wurde beschlossen die Aufstände durch Militäreinsatz zu beenden. So geschah es, dass am 19. Mai Militärtruppen Peking, in dem sich überall Demonstranten befanden, stürmten und die verbliebenen Demonstranten auf dem Tiananmen-Platz und auch alle restlichen Demonstranten, die sich in der Stadt befanden und Barrikaden aufgebaut hatte, gewaltsam entfernten. Bei der Räumung kamen viele Menschen ums Leben. Dieses Ereignis ging in die Geschichte als Tiananmen-Massaker ein. Heute wird der Platz „Platz des himmlischen Friedens genannt“. Noch heute wird das Massaker in chinesischen Geschichtsbüchern als Zwischenfall verharmlost.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Chinesen kommen: Die Einleitung beleuchtet die Wahrnehmung Chinas als aufstrebende Wirtschaftsmacht im globalen Kontext und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor.

2. Besonderheiten und Auswirkungen der chinesischen sozialistischen Marktwirtschaft seit 1978: Dieses Kapitel analysiert detailliert die politische Entwicklung in drei Phasen seit dem Ende der Kulturrevolution und beschreibt die strukturellen Reformen im wirtschaftlichen Bereich.

3. China, eine aufsteigende Supermacht?: Das Fazit bewertet Chinas Aufstieg kritisch und diskutiert die verbleibenden Herausforderungen auf dem Weg zur globalen Supermacht.

Schlüsselwörter

China, Reformpolitik, Deng Xiaoping, Sozialistische Marktwirtschaft, Tiananmen-Massaker, Wirtschaftswachstum, Transformation, Modernisierung, Wanderarbeiter, Reichtumsgefälle, Ein-Kind-Politik, demografischer Wandel, Globalisierung, Politische Reformen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den wirtschaftlichen und politischen Transformationsprozess Chinas, der 1978 unter Deng Xiaoping eingeleitet wurde und zur heutigen Stellung Chinas in der Weltwirtschaft geführt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den drei politischen Entwicklungsphasen, dem Konzept der sozialistischen Marktwirtschaft, den sozialen Auswirkungen der Reformen sowie dem internen Reichtumsgefälle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Entwicklung Chinas zu einer wirtschaftlichen Großmacht zu verstehen und die Mechanismen der „sozialistischen Marktwirtschaft“ zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche und historische Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur und historischen Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte politische Chronologie der Reformphasen und eine ökonomische Analyse des chinesischen Modells, inklusive der Probleme durch Binnenmigration und Korruption.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Reformpolitik, Transformation, Wanderarbeiter und das Spannungsfeld zwischen Kapitalismus und Kommunismus prägen die Argumentation.

Welche Bedeutung hat das „Mandat des Himmels“ im heutigen China?

Der Begriff wird metaphorisch für die Legitimation der Parteiführung verwendet, die an den Erfolg bei der Steigerung des nationalen Wohlstands und die Stabilität des Landes gebunden ist.

Wie erklärt die Arbeit das „chinesische Wirtschaftswunder“?

Das Wunder wird auf die gezielte Öffnung der Wirtschaft, die Regionalisierung der Ökonomie sowie die schrittweise Einbindung marktwirtschaftlicher Instrumente zurückgeführt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe der sozialistischen Marktwirtschaft in China seit 1978
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Geographie)
Veranstaltung
Kulturräumliche Analyse Südostasiens
Note
3,0
Autor
Güngör Aydin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V280951
ISBN (eBook)
9783656755678
ISBN (Buch)
9783656755685
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hintergründe marktwirtschaft china
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Güngör Aydin (Autor:in), 2011, Die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe der sozialistischen Marktwirtschaft in China seit 1978, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280951
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Leseprobe aus  22  Seiten
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