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Unternehmen zwischen Moral und Rentabilität. Welche Möglichkeiten der Implementation bestehen und was ist dabei zu beachten?

Titel: Unternehmen zwischen Moral und Rentabilität. Welche Möglichkeiten der Implementation bestehen und was ist dabei zu beachten?

Ausarbeitung , 2013 , 11 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Oliver Prode (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Ausarbeitung wird zunächst die Unternehmensethik und ihre Aufgabe, die Implementation, dargelegt. Daran anknüpfend werden in den folgenden Kapiteln die wichtigsten Strategien zur Bewältigung der Aufgaben der Unternehmensethik erläutert. Anschließend wird die Frage diskutiert, ob diese Strategien moralisch sein können und welche Folgen diese mit sich bringen. Zum Abschluss wird ein Fazit gezogen sowie eine Zusammenfassung formuliert, welche die Ergebnisse der grundsätzlichen Fragestellung dieser Arbeit kurz auf den Punkt bringt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unternehmensethik

2.1 Ebenen der Wirtschaftsethik

2.2 Die Problematik

2.3 Aufgaben der Unternehmensethik

3. Möglichkeiten der Implementation

3.1.1 Wettbewerbsstrategie: Vorgehen

3.1.2 Wettbewerbsstrategie: Risiken und Kritik

3.2.1 Ordnungspolitische Strategie: Vorgehen

3.2.2 Ordnungspolitische Strategie – Risiken und Kritik

4. Können die Strategien moralisch sein?

4.1 Ethische Ansatzpunkte und Perspektiven

4.2 Moralische Qualität?

4.3 Folgen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen unternehmerischer Moral und Rentabilität und analysiert, welche Strategien Unternehmen zur Implementierung ethischen Handelns nutzen können, wenn staatliche Rahmenbedingungen lückenhaft sind.

  • Grundlagen der Unternehmensethik und deren Aufgaben in der Marktwirtschaft.
  • Analyse der Wettbewerbsstrategie als individueller Ansatz zur moralischen Selbstbindung.
  • Untersuchung der ordnungspolitischen Strategie und kollektiver Selbstbindungsmechanismen.
  • Kritische Reflexion der moralischen Qualität und Wirksamkeit dieser Umsetzungsstrategien.
  • Diskussion über Risiken wie Trittbrettfahrerei, Kartellbildung und Durchsetzungsprobleme.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Wettbewerbsstrategie: Vorgehen

Das Ziel der Wettbewerbsstrategie ist die langfristige Gewinnerzielung unter Berücksichtigung moralischer Anforderungen – dementsprechend kann diese Strategie sogar innerhalb der Vorgaben der Rahmenordnung verfolgt werden, es liegt also von Seiten des Unternehmens eine individuelle Selbstbindung im Rahmen jener Rahmenordnung vor. Die Strategie moralisch zu agieren, d.h. in erster Linie auf moralisch korrektem Wege die zu vertreibenden Produkte herzustellen – beispielsweise durch hohe Löhne und Rücksicht auf die Umwelt – birgt jedoch viele Risiken, ob sich die Taktik rentieren wird. So können zum Beispiel durch Innovation neue, moralisch wertvolle Produktionswege erschlossen werden, die aber unter Umständen mit erhöhten Kosten verbunden sind. Konkurrierende Unternehmen, die sich auf kostengünstigere, klassische, aber weniger moralische Produktionsverfahren verlassen, haben dahingehend am Markt den Vorteil, dass sie ihre Produkte kostengünstiger vertreiben können, um immer noch einen Gewinn zu erzielen.

Aufgrund dessen ist es für Unternehmen, welche zum Beispiel mittels Innovation moralische Produktion betreiben, von entscheidender Brisanz, die Öffentlichkeit von ihren moralischen Bestrebungen in Kenntnis zu setzen: Die Unternehmen bauen folglich darauf, dass die Konsumenten so wohlständig sind, dass sie dazu bereit sind, mehr Geld für ein Produkt auszugeben, welches unter moralisch hochwertigen Standards produziert wurde, als Geld zu sparen und ein Produkt zu erwerben, dessen Hersteller einen geringeren moralischen Anspruch besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas "Unternehmen zwischen Moral und Rentabilität" sowie der methodischen Vorgehensweise in dieser Arbeit.

2. Unternehmensethik: Theoretische Einordnung der Unternehmensethik, Diskussion des Vier-Quadranten-Modells von Homann und Definition der zentralen Aufgaben ethischen Handelns.

3. Möglichkeiten der Implementation: Detaillierte Analyse der Wettbewerbs- und ordnungspolitischen Strategie inklusive deren Risiken, Kritikpunkte und Umsetzungsformen.

4. Können die Strategien moralisch sein?: Ethische Reflexion der Strategien aus Sicht der Pflichtenethik und Teleologie sowie Diskussion der Frage nach der moralischen Qualität von Gewinnmaximierung.

5. Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Ergebnisse zur Implementierung von Moral in die Marktwirtschaft unter Berücksichtigung der kritischen Aspekte.

Schlüsselwörter

Unternehmensethik, Marktwirtschaft, Rentabilität, Wettbewerbsstrategie, ordnungspolitische Strategie, kollektive Selbstbindung, moralische Qualität, Rahmenordnung, Gewinnmaximierung, Branchenkodizes, Trittbrettfahrer, Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, ethische Prinzipien innerhalb von Unternehmen in einem gewinnorientierten Marktumfeld zu implementieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Unternehmensethik, die Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung moralischen Handelns sowie die kritische Reflexion des Spannungsfeldes zwischen Profitstreben und moralischer Verantwortung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, wie Unternehmen moralisch legitimiert handeln können, insbesondere wenn staatliche Rahmenbedingungen lückenhaft sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die theoretischen Konzepte von Karl Homann, insbesondere das Vier-Quadranten-Modell, sowie eine kritische Literaturanalyse zur Evaluierung verschiedener Handlungsstrategien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Wettbewerbs- und ordnungspolitischen Strategie sowie eine ethische Diskussion über deren moralische Qualität und die damit verbundenen Folgen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Unternehmensethik, kollektive Selbstbindung, Rahmenordnung und ökonomischer bzw. moralischer Konfliktfall.

Was versteht die Arbeit unter einem "ökonomischen Konfliktfall"?

Ein ökonomischer Konfliktfall beschreibt die Situation, in der ein Unternehmen zwar moralisch agiert und gesellschaftliche Akzeptanz genießt, jedoch mit wirtschaftlichen Verlusten zu kämpfen hat.

Warum wird die ordnungspolitische Strategie kritisch hinterfragt?

Die Kritik basiert primär auf dem Risiko der Kartellbildung, der schwierigen Durchsetzbarkeit von Branchenkodizes und der Gefahr von Trittbrettfahrern, die sich nicht an vereinbarte moralische Standards halten.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unternehmen zwischen Moral und Rentabilität. Welche Möglichkeiten der Implementation bestehen und was ist dabei zu beachten?
Hochschule
Universität Münster  (Katholisch-theologische Fakultät / Systematische & Praktische Theologie)
Veranstaltung
Wirtschaftsethik und Moralökonomik
Note
2,3
Autor
Oliver Prode (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V281029
ISBN (eBook)
9783656754084
ISBN (Buch)
9783656754091
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theologie Systematische Theologie Praktische Theologie Wirtschaftsethik Moralökonomik Ethik Moral Rentabilität Implementation Spielregeln Gefangenendilemma Strategien Unternehmensethik Wettbewerbsstrategie Ordnungspolitik Ordnungspolitische Strategie moralisch moralische Qualität Folgen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Prode (Autor:in), 2013, Unternehmen zwischen Moral und Rentabilität. Welche Möglichkeiten der Implementation bestehen und was ist dabei zu beachten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281029
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Leseprobe aus  11  Seiten
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