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Hochsensitivität und Lebenszufriedenheit. Eine Zusammenhangsanalyse

Titel: Hochsensitivität und Lebenszufriedenheit. Eine Zusammenhangsanalyse

Bachelorarbeit , 2013 , 33 Seiten , Note: 1

Autor:in: Maria-Lena Lindner (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Studie wurde untersucht inwieweit Hochsensitivität mit Lebenszufriedenheit zusammenhängt. Sensory Processing Sensitivity steht dabei als grundlegendes Konstrukt der Hochsensitivität und beschreibt eine Persönlichkeitseigenschaft, die durch eine besondere Empfindsamkeit auf Reize jeglicher Art gekennzeichnet ist. Die drei Faktoren Ease of Excitation, Aesthetic Sensitivity und Low Sensory Threshold wurden im Zusammenhang mit Lebenszufriedenheit und einzelnen Bereichen dieser (Gesundheit, Arbeit und Beruf, Finanzielle Lage, Freizeit, Ehe und Partnerschaft, eigene Person, Sexualität, Freunde/Bekannte/Verwandte und Wohnung) betrachtet. Mit einem Online-Fragebogen wurden Daten von 277 ProbandInnen (davon 184 Frauen und 93 Männer) im Alter von 20 – 35 Jahren erfasst. Ergebnisse zeigen negative Korrelationen zwischen allen drei Faktoren von Sensory Processing Sensitivity und Lebenszufriedenheit. Die stärksten Effekte wurden dabei im Zusammenhang zwischen der Subskala Ease of Excitation und der Zufriedenheit mit der finanziellen Lage, Gesundheit, sowie der eigenen Person gefunden. Die Ergebnisse, Schlussfolgerungen dieser und Implikationen für zukünftige Interventionen werden diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sensory Processing Sensitivity

2.1 Darstellung des Phänomens

2.2 Highly Sensitive Person Scale

2.3 Korrelate von Sensory Processing Sensitivity

3 Lebenszufriedenheit

3.1 Theorien der Lebenszufriedenheit

3.2 Korrelate der Lebenszufriedenheit

4 Korrelate von Sensory Processing Sensitivity und Lebenszufriedenheit

5 Fragestellung, Hypothesen und Ziele

6 Methodik

6.1 ProbandInnen

6.2 Procedere

6.2.1 Messinstrumente

6.3 Datenverarbeitung

7 Ergebnisse

8 Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal Sensory Processing Sensitivity (Hochsensitivität) und der allgemeinen sowie bereichsspezifischen Lebenszufriedenheit bei jungen Erwachsenen.

  • Analyse des Konstrukts Sensory Processing Sensitivity (SPS) und seiner Komponenten.
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen SPS und verschiedenen Lebensbereichen wie Gesundheit, Arbeit und Finanzen.
  • Empirische Datenerhebung mittels Online-Fragebogen bei 277 ProbandInnen.
  • Überprüfung der Hypothesen hinsichtlich der Korrelation von SPS-Werten und Lebenszufriedenheit.
  • Diskussion von Implikationen für Interventionen im Umgang mit Hochsensitivität.

Auszug aus dem Buch

2.1 Darstellung des Phänomens

Elaine Aron, amerikanische Psychotherapeutin und Universitätsprofessorin, beschreibt das Konzept der Hochsensitivität erstmals in den 1990er Jahren. Sie verwendet den Begriff Sensory Processing Sensitivity (im Folgenden SPS), übersetzbar mit ,Sensitivität für sensorische Verarbeitungsprozesse‘ (Trappmann-Korr, 2010). Darunter versteht man ein genetisch bedingtes Persönlichkeitsmerkmal, das durch die erhöhte Empfindlichkeit sowohl auf externe wie auch auf interne Reize, darunter emotionale und soziale Reize, gekennzeichnet ist. Subtile Reize werden von hochsensitiven Personen (HSP) leichter wahrgenommen als von nicht hochsensitiven Individuen, dagegen können intensive Reize schnell zu Überforderung und Rückzugsbedürfnis bei Betroffenen führen (Jagiellowicz et al., 2010). Dabei wird nicht von einem funktionalen Unterschied der Sinnesorgane ausgegangen, sondern von einem qualitativen Unterschied in der sensorischen Verarbeitung im Gehirn (Aron & Aron, 1997).

Aron et al. (2012) stellten vor allem vier Aspekte von SPS in den Vordergrund: (1) Verhaltenshemmung, vor allem in neuartigen Situationen oder bei widersprüchlichen Informationen, (2) Reizsensitivität und somit ein größeres Bewusstsein sensorischer Reize, (3) Tiefe der (kognitiven) Verarbeitung dieser Reize und (4) starke emotionale/physiologische Reaktivität auf die Umgebung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zur Thematik der Hochsensitivität und deren Relevanz in der aktuellen Forschung sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2 Sensory Processing Sensitivity: Theoretische Fundierung des Konstrukts, Vorstellung des Messinstruments (HSPS) und Überblick über bestehende Korrelate wie Stress und neuronale Reaktivität.

3 Lebenszufriedenheit: Erläuterung der psychologischen Theorien zur Lebenszufriedenheit und der relevanten Einflussfaktoren auf das subjektive Wohlbefinden.

4 Korrelate von Sensory Processing Sensitivity und Lebenszufriedenheit: Synthese der Forschungsstände zu SPS und Lebenszufriedenheit zur Ableitung theoretischer Gemeinsamkeiten.

5 Fragestellung, Hypothesen und Ziele: Formulierung der spezifischen Forschungsfrage sowie der aufgestellten Hypothesen für die empirische Untersuchung.

6 Methodik: Beschreibung der Stichprobe, des Erhebungsverfahrens (Online-Fragebogen) und der eingesetzten statistischen Analysemethoden.

7 Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertungen bezüglich der Verteilungen, Korrelationen und Gruppenunterschiede.

8 Diskussion und Ausblick: Interpretation der Studienergebnisse im Kontext der Forschungsliteratur sowie Ableitung von Limitationen und Empfehlungen für künftige Studien.

Schlüsselwörter

Hochsensitivität, Sensory Processing Sensitivity, hochsensitive Person, Lebenszufriedenheit, Life Satisfaction, Domain Satisfaction, Ease of Excitation, Aesthetic Sensitivity, Low Sensory Threshold, psychische Gesundheit, Persönlichkeitseigenschaft, Online-Studie, Korrelationsanalyse, junge Erwachsene.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und wie die Persönlichkeitseigenschaft Hochsensitivität (Sensory Processing Sensitivity) mit der empfundenen Lebenszufriedenheit zusammenhängt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das Konstrukt der Sensory Processing Sensitivity (SPS), Theorien der Lebenszufriedenheit sowie deren wechselseitige Zusammenhänge unter Berücksichtigung verschiedener Lebensbereiche.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, in welchem Ausmaß Hochsensitivität die allgemeine Lebenszufriedenheit und die Zufriedenheit in spezifischen Lebensbereichen bei jungen Erwachsenen beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, bei der 277 ProbandInnen mittels standardisierter Fragebögen (HSPS und Fragebogen zur Lebenszufriedenheit) untersucht wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Literaturrecherche zu SPS und Lebenszufriedenheit, die Ableitung von Hypothesen, die detaillierte Methodik der Datenerhebung sowie die statistische Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Hochsensitivität (SPS), Lebenszufriedenheit, Persönlichkeitspsychologie und Bereichszufriedenheit beschreiben.

Welche Rolle spielen die drei Komponenten von SPS in den Ergebnissen?

Die Studie zeigt, dass alle drei Komponenten (Ease of Excitation, Aesthetic Sensitivity, Low Sensory Threshold) signifikante, wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägte, Zusammenhänge mit der Lebenszufriedenheit aufweisen.

Welche Bedeutung hat eine schwierige Kindheit in diesem Zusammenhang?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Personen, die ihre Kindheit als schwierig wahrgenommen haben, signifikant höhere SPS-Werte aufweisen als Personen ohne diese Erfahrungen.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hochsensitivität und Lebenszufriedenheit. Eine Zusammenhangsanalyse
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Institut für Psychologie)
Note
1
Autor
Maria-Lena Lindner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
33
Katalognummer
V281343
ISBN (eBook)
9783656817222
ISBN (Buch)
9783656817239
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hochsensitivität Sensory Processing Sensitivity hochsensitive Person Lebenszufriedenheit Life Satisfaction Domain Satisfaction
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria-Lena Lindner (Autor:in), 2013, Hochsensitivität und Lebenszufriedenheit. Eine Zusammenhangsanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281343
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Leseprobe aus  33  Seiten
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