Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession

Menschenrechte als Leitlinie der Sozialen Arbeit?


Hausarbeit, 2014
26 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Werte und Normen in der Sozialen Arbeit
2.1 Der Werturteilsstreit
2.2 Wert und Norm
2.3 Die soziale Bedeutung und Funktion von Werten und Normen

3. Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
3.1 Menschenwürde und Menschenrechte
3.2 Professionsverständnis
3.3 Das doppelte Mandat
3.4 Das Tripelmandat
3.5 Kritik des Ansatzes
3.6 Bedeutung des Ansatzes

4. Fazit

Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Fachkräfte der Sozialen Arbeit werden in ihrer Praxis vor komplexe Aufgaben und Herausforderungen gestellt, die ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber Klient, Gesellschaft und Politik bedürfen. Soziale Arbeit steht häufig im Schnittpunkt und Spannungsfeld ganz unterschiedlicher Interessen. Nicht selten stellt die berufliche Praxis Sozialarbeiter/innen vor eigene Konflikte im Rahmen einer moralisch- ethischen Urteilsfindung. Einerseits geht es der Sozialen Arbeit um die Wahrung und Vertretung der Interessen ihrer Klienten, andererseits auch um die Interessen der Gesellschaft bzw. des Staates und lässt eine Ambivalenz zwischen sozialarbeiterischer Hilfe und sozialstaatlicher Kontrolle entstehen, da die Soziale Arbeit an die staatliche Gewährleistung gebunden ist. Im Kontext dieses Doppelmandats wird ihr der Status als Profession zu gelten häufig abgesprochen, mit der Begründung, dass sie nicht über die notwendige fachliche Autonomie klassischer Professionen verfügt, wie zum Beispiel Jura oder die Medizin.

Soziale Arbeit wird jedoch zunehmend als Menschenrechtsprofession tituliert, dessen Grundlage sich im ethischen Handeln der Sozialen Arbeit wiederfindet und sich auf folgende Prinzipien stützt:

„1. Menschenrechte und Menschenwürde: Soziale Arbeit basiert auf der Achtung vor dem besonderen Wert und der Würde aller Menschen und aus den Rechten, die sich daraus ergeben. Sozialarbeiter/innen sollen die körperliche, psychische, emotionale und spirituelle Integrität und das Wohlergehen einer jeden Person wahren und verteidigen.“ (DBSH, 2014)
„2. Soziale Gerechtigkeit: Sozialarbeiter/innen haben eine Verpflichtung, soziale Gerechtigkeit zu fördern in Bezug auf die Gesellschaft im Allgemeinen und in Bezug auf die Person, mit der sie arbeiten.“ (Ebd.)

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit einem wertorientierten und an Normen ausgerichteten Sozialen Handeln und widmet sich der Fragestellung, ob es für die Soziale Arbeit dienlich ist, sich an den Werten und Normen der Menschenrechte als Leitlinie zu orientieren? Zu Beginn wird das Hauptaugenmerk auf Werte und Normen in der Sozialen Arbeit gerichtet und setzt sich mit der Wertproblematik bzw. dem Werturteilsstreit in den Sozialwissenschaften auseinander, um anschließend die Bedeutung und Funktion von Werten und Normen abzuleiten. Fortfahrend wird die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession in ihrem Grundverständnis vorgestellt, um die Entwicklung vom Doppelmandat zum professionellen Tripelmandat nachvollziehen zu können. Eine abschließende Einschätzung über die Dienlichkeit der Menschenrechte in der Sozialen Arbeit soll die obige Fragestellung, im Rahmen eines begrenzt zur Verfügung stehenden Umfangs, beantworten.

2. Werte und Normen in der Sozialen Arbeit

2.1 Der Werturteilsstreit

In der Werturteilsdiskussion wurde sich strittig mit der Frage auseinandergesetzt, welchen Einfluss persönliche Meinungen, politische Anschauungen oder ideologische Ziele, d. h. Werte, auf die wissenschaftliche Forschung haben und ob solche normativen Auffassungen die Begründungen von Theorien in der Wissenschaft beeinflussen bzw. es noch andere Gründe als die Übereinstimmung einer Theorie mit der Realität gibt. Um die Jahrhundertwende befasste sich die Soziologie, die zum Teil aus den Disziplinen der Philosophie und der Ökonomie entstand, neben der Beschreibung und Erklärung von sozialen Ereignissen auch verstärkt mit ihrer Wünschbarkeit und Durchsetzbarkeit. Demzufolge wurden Seins- und Sollensfragen nicht voneinander getrennt. Max Weber bekämpfte diese Verknüpfung und entfachte eine Kontroverse, die bis in die heutige Zeit Brisanz hat. Die brisanteste Forderung Webers bezieht sich darauf, dass Beschreibungen und Erklärungen von Tatsachen objektiv bzw. wertfrei sein sollten. Das heißt, dass wissenschaftliche Aussagen über die Realität nicht durch subjektive Werthaltungen des Wissenschaftlers beeinflusst sein dürfen. Diese These Webers wird als Postulat der Wertfreiheit im „Begründungszusammenhang“ bezeichnet. Hinzu kommt, dass der wertende Charakter bei der Auswahl von Forschungsfragen („Entdeckungszusammenhang“) und bei der Verwertung von wissenschaftlichen Ergebnissen („Verwertungszusammenhang“) von Weber nie bezweifelt wurde. Das stärkste Gegenargument Webers Kritiker ergibt sich aus der besonderen Qualität des sozialwissenschaftlichen Objektbereichs. Danach wird behauptet, dass ein Wissenschaftler bei der Analyse sozialer Phänomene nicht „außerhalb“ seines Untersuchungsgegenstandes steht (wie etwa ein Naturwissenschaftler), sondern selbst ein Teil davon ist, da er ebenfalls ein Mitglied der Gesellschaft ist. Gerade weil ein Sozialwissenschaftler die Sprache und die darin enthaltenen Sinn- und Wertverweise mit seinen Untersuchungs-„Objekten“ teilt und ebenso die Begriffswahl, mit denen Beschreibungen und Erklärungen erfolgen, ob bewusst oder unbewusst, Wertungen zur Folge haben, so sei eine wertfreie Beschreibung sozialer Tatsachen nicht möglich. (SCHNELL et al. 2008, S. 86).

Die Soziale Arbeit sieht sich in dreifacher Form mit der Wertefrage konfrontiert. Erstens hinsichtlich ihrer Adressaten. Die sozialarbeiterische Praxis und auch die wissenschaftliche Analyse sozialer Problemlagen richten sich auf Menschen, die den gesellschaftlichen Werte- und Normenerwartungen häufig nicht entsprechen. Wird der normierte gesellschaftliche Rahmen einer Lebenssituation nicht gerecht, so entstehen Hilfebedarfe. Oft geben Verstöße, die Sanktionen nach sich ziehen, den Anreiz zum beruflichen Handeln. Nach ethischen Aspekten benötigen Menschen doppelte Unterstützung. Einerseits in Form einer Handlungs- und Lebensorientierung, um in einem hohen Maß Lebensaufgaben eigenständig zu bewältigen, andererseits Unterstützung bei der adäquaten Wahrnehmung ihrer Interessen gegenüber der Gesellschaft. Zweitens hinsichtlich ihrer Akteure. Sozialarbeiter/innen sind selbst Teil des gesellschaftlichen Werte- und Normensystems und haben somit eigene Erfahrungen gemacht, die nicht immer mit den formulierten Erwartungen des bestehenden Werte- und Normensystems kongruent sind. Ebenso weist die Gesellschaft in ihrer milieubedingten Vielschichtigkeit unterschiedliche Wertesysteme auf, die nebeneinander bestehen und im Berufsfeld der Sozialen Arbeit zu unterschiedlichen persönlichen Voraussetzungen führen. Unter ethischen Gesichtspunkten betrachtet sollten Sozialarbeiter/innen in der Lage sein, ihre eigene Herkunft angemessen zu reflektieren. Drittens hinsichtlich des Anspruchs der Profession, den gesamten Einflussbereich Sozialer Arbeit ethisch abzustimmen, mit dem Ziel, Sozialarbeitshandeln so zu optimieren, dass in allen Situationen angemessen - richtig - gehandelt werden kann, um ohne Bevormundung einen Zuwachs an Lebensqualität zu erzielen. Dabei geht es im Kern um Wertebezüge in der Sozialen Arbeit, dessen Entwicklung durch die philosophische Ethik gestützt wird und sich an der gesellschaftlichen Wirklichkeit orientiert. Soziale Arbeit mit ihrem professionellen Anspruch selbst an der Qualität gesellschaftlichen Lebens ausgerichtet zu sein, formt den Zugang zu ethischen Verflechtungen auf allen Bezugsebenen und benennt die zentralen Werte, nach denen sie ihre Arbeit am Menschen erbringt. Welches Werteverständnis in der Sozialen Arbeit Geltung erlangt, wird weiterhin über den philosophischen Diskurs geklärt (vgl. SCHUMACHER 2013, S. 60f.).

2.2 Wert und Norm

Diskussionen um die Werte des Lebens haben in der gesamten Entwicklungsgeschichte der Menschheit immer eine hohe Relevanz gehabt. In der klassischen Philosophie sprach man lange Zeit von Tugend, später vom Natur-Begriff und schließlich wurde das Sittengesetz gefordert. In all diesen Zeiten ging es nicht nur um das Individuum und die Sinnfrage, sondern vor allem auch um das Zusammenleben vieler Individuen in der Gemeinschaft. Der Begriff des Werts lässt sich als ethische Kategorie begreifen, da es im Kern um das rechte Handeln mit und gegenüber anderen geht. Die Geschichte der Philosophie lehrt uns, dass die Suche nach Orientierung im Handeln mit jeder Generation neu beginnt, da sich zeitgeschichtlich und evolutiv das jeweilige Menschenbild wandelt und dadurch neuer Orientierungsbedarf entsteht (vgl. EISENMANN 2012, S. 143).

Daher versteht man unter Werten „die bewußten oder unbewußten Orientierungsstandards u. Leitvorstellungen, von denen sich Individuen u. Gruppen bei ihrer Handlungswahl leiten lassen.“ (HORN 1997, S. 332). Demzufolge ordnen und qualifizieren Werte die menschliche Lebenswirklichkeit, die dort handlungsgestaltende Wirkungen entfalten und so aus Werten Normen entstehen. Normen werden folglich aus Werten begründet und legitimiert (vgl. SCHUMACHER 2013, S. 59). Nach dem Duden der deutschen Rechtschreibung wird der griechisch- lateinische Begriff der Norm definiert als „Richtschnur, Regel; sittliches Gebot oder Verbot als Grundlage der Rechtsordnung.“ (DROSDOWSKI et al. 1996, S: 528).

Die normative Ethik hat es sich zur Aufgabe gemacht, nach Werten zu fragen, die allseits anerkannt werden, um anschließend nach allgemeingültigen Normen zu suchen. Dabei ist sie darauf bedacht, die Richtigkeit der Aussagen über moralische Werte und Handlungsformen zu untersuchen, indem sie kritisch-wertend vorgeht und sich damit normativ auseinandersetzt (vgl. EISENMANN 2012, S. 57). Aus dem Blickwinkel der Ethik geht es um ein Zusammenspiel von Werten und Normen, mit der Konsequenz, dass keine Norm bzw. kein Gesetz legitimiert werden kann, ohne akzeptable und nachvollziehbare Begründung und infolgedessen kein Wert die Bindung an ein Menschenbild verliert. So steht an der Schnittstelle von Werten und Normen immer der Mensch mit seinen zentralen Interessen im Fokus. Normen sind nicht immer vernünftig und Werte widersprechen gelegentlich dem gesunden Menschenverstand, jedoch wird die Ethik überall dort hellhörig und bedeutsam, wo Handlungsweisen, Regeln, Sanktionen und Begründungen kein vernünftiges Maß erkennen lassen (vgl. SCHUMACHER 2013, S. 60).

Soziale Arbeit erwirbt ihren Handlungsansatz daraus, dass sie weiß, was im Alltag eines Menschen oder einer Familie, mit Bezug auf die sozialen Erwartungen, schlecht läuft, und dass sie Ideen vorzubringen hat, wie dieser Alltag besser gelingen würde. Aus diesem Verständnis heraus formt sich die klassische Beratungssituation, mit dem Ziel Lösungen zu entwickeln. Nicht selten geht es dabei um Lösungen von Problemen, die auch Wirkungen und Effekte auf Dritte oder auf die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit haben. Im Kern versucht die Praxis der Sozialen Arbeit einen Weg zu kreieren, um unterschiedliche und häufig auch gegeneinander stehende Interessen zu bearbeiten. Somit führt der Weg der Sozialen Arbeit über den Interessenausgleich. Dies macht deutlich, dass es nicht um Ideen und Fantasien geht, wie es sein kann, sondern klar darum, wie es sein soll. Die Lösung ist folglich auch immer eine Entscheidung für die Zukunft. Soziale Arbeit ist primär darauf bedacht Hilfe zu geben, jedoch wird bereits beim einleitenden Prozess, der die Hilfe voran bringt, deutlich, dass dabei ein Wissen entscheidend ist, welches klar danach ausgerichtet ist, was für den Menschen gut ist. Die Soziale Arbeit ist ohne Wert und Nutzen, wenn sie darüber keine Auskunft geben kann. Deshalb gehört es in der beruflichen Praxis dazu, eine Vorstellung, wie es sein soll, zu entwickeln. Eine solche Vorstellung ist für die Problemerfassung unabdingbar und bildet die Grundlage für eine Lösungsorientierung. Durch die Auffassung, wie es sein soll, richtet sich Soziale Arbeit in all ihren Praxisbezügen normativ aus und entfaltet ihre Stärke über die Klarheit der ethischen Zielstellung. Einzig gesetzt ist die Idee vom Menschen, die vom modernen Gesellschaftsverständnis als Leitidee mitgetragen wird. Die Geschichte hat im nationalsozialistischen Unrechtsstaat erschreckend gezeigt, was geschieht, wenn sich Soziale Arbeit alleinig zum Spielball politischer Interessen degradieren lässt. Daher kann nur eine selbst denkende Soziale Arbeit die Aufgaben, die ihr im modernen Gesellschaftsgefüge übertragen sind, adäquat erfüllen, um nicht als ein reines Verwaltungsinstrument und als gehorsamer Befehlsempfänger zu dienen (vgl. SCHUMACHER, 2013, S. 106f.).

2.3 Die soziale Bedeutung und Funktion von Werten und Normen

„Menschen leben in der Regel deshalb in Gemeinschaft miteinander, weil bestimmte Gemeinsamkeiten vorhanden sind, die ein Zusammenleben überhaupt erst ermöglichen.“ (EISENMANN 2012, S. 148). Wertekonzepte und wertorientierte Zielvorstellungen sind immer dort relevant und notwendig, wo es um das Zusammenleben von Menschen geht. Verbindende Faktoren, die ein Miteinander ermöglichen, können die gleiche Herkunft, Sprache, die gleichen Bräuche, Sitten, Interessen, Zielsetzungen sowie gemeinsame historische, kulturelle und politische Entwicklungen sein (vgl. ebd., S. 148).

Werte und Normen dienen der Orientierung, der Entlastung, der Stabilität und des Schutzes. Orientierung ist notwendig hinsichtlich eines mehrdimensionalen Handlungsvermögens des Menschen. Fortfahrend entlasten Normen den Menschen vor einer permanenten Reflexion über „gut“ und „böse“ und verhelfen in Konfliktsituationen zu einer klareren und schnellen Entscheidung zu gelangen. Außerdem sorgen sie für Stabilität, weil das individuelle Verhalten angesichts der für alle gültigen Normen in der Regel übereinstimmend mit den Erwartungen der jeweiligen Sozialgemeinschaft ist. Zuletzt bieten Normen in Form von Gesetzen Schutz, da sie Rechte und Pflichten des Individuums durchsetzen und sichern. Gegenüber den aufgeführten positiven Aspekten von Normen, lassen sich auch eine Reihe negativer und konträrer Aspekte aufzählen. So geben Normen bestimmte einzuhaltende Handlungsweisen vor, die den Einzelnen in seiner Freiheit beschränken. Da Menschen durch Normen einer permanenten Reflexion „beraubt“ werden, lässt eine kritische Reflexionsbereitschaft nach und führt zu einem Verlust der Eigenständigkeit im Handeln. Des Weiteren unterliegt nicht normgerechtes Handeln der Sanktionierung und mündet in Sanktionierungsangst. Abschließend kann eine strikte und ausschließliche Normenorientierung zu einer veränderten Prioritätensetzung im Handeln führen, die die Verantwortlichkeit vollends an die Normensetzer abgibt (vgl. ebd., S.199).

Die sich aus dem oben dargestellten Für und Wider von Normen ergebenden Potenziale und Gefahren fasste Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, in einem Satz bemerkenswert zusammen: „Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
Untertitel
Menschenrechte als Leitlinie der Sozialen Arbeit?
Hochschule
Fachhochschule Nordhausen
Veranstaltung
Wissenschaftstheoretische Fragestellungen
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V282043
ISBN (eBook)
9783656766247
ISBN (Buch)
9783656766254
Dateigröße
952 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit, Sozialarbeit, Menschenrechte, Menschenrechtsprofession, Profession, Menschenwürde, Doppelmandat, Tripelmandat, dopelltes Mandat, Werturteil, Werturteilsstreit, Werte, Normen, normativ, Ethik, Handeln, ethisch, Menschenrecht, Grundrechte, Wert, Norm
Arbeit zitieren
Christoph Bärwald (Autor), 2014, Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282043

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