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Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe. Eine empirische Studie zu Erfahrungen und Problemen an einer Gesamtschule

Inklusion und Integration im Vergleich

Titel: Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe. Eine empirische Studie zu Erfahrungen und Problemen an einer Gesamtschule

Masterarbeit , 2014 , 164 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Jonas Knefelkamp (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema Inklusion ist zur Zeit in aller Munde. Zu diesem schulpolitischen Konzept gibt es stark divergierende Meinungen, während die einen die Umsetzbarkeit eines inklusiven Schulsystems für nicht möglich halten, sehen andere es als längst notwendig an, dass Förderschüler gemeinsam mit Regelschülern unterrichtet werden.
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, ob die Inklusion in ihrer ursprünglichen Idee umsetzbar ist oder ob das Konzept des "Gemeinsamen Unterrichts" wie es die untersuchte Gesamtschule seit Jahren durchführt nicht zu einem zufriedenstellenderen Ergebnis bezüglich der gemeinsamen Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Schüler/-innen, führt. Demnach findet eine kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der Inklusion statt und ein möglicherer anderer (integrativer) Weg wird aufgezeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BEHINDERUNG IN DER SCHULE: DIE FÖRDERSCHWERPUNKTE

2.1 FÖRDERSCHWERPUNKT: LERNEN

2.2 FÖRDERSCHWERPUNKT: GEISTIGE ENTWICKLUNG

2.3 FÖRDERSCHWERPUNKT: EMOTIONALE UND SOZIALE ENTWICKLUNG

2.4 FÖRDERSCHWERPUNKT: SPRACHE

2.5 FÖRDERSCHWERPUNKT: KÖRPERLICHE UND MOTORISCHE ENTWICKLUNG

2.6 FÖRDERSCHWERPUNKT: HÖREN

2.7 FÖRDERSCHWERPUNKT: KRANKE

2.8 FÖRDERSCHWERPUNKT: SEHEN

3 VON DER EXKLUSION ZUR INKLUSION

3.1 DIE EXKLUSION

3.2 DIE SEPARATION

3.3 DIE KOOPERATION

3.4 DIE INTEGRATION

3.4.1 Das Konzept

3.4.2 Umstrukturierungsprozesse

3.4.3 Zusammenfassung

3.5 DIE INKLUSION

3.5.1 Das Konzept

3.5.2 Umstrukturierungsprozesse

3.5.3 Zusammenfassung

4 DIE INTEGRATION UND INKLUSION IM VERGLEICH

4.1 DIE KONZEPTE

4.2 DIE UNTERRICHTSPRAXIS

5 UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE VON STUDIEN ZUR INTEGRATIVEN PÄDAGOGIK

5.1 ZAHLEN UND DATEN ZUR BESCHULUNG VON FÖRDERSCHÜLERN IN DEUTSCHLAND

5.2 UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE ZUM INTEGRATIVEN UNTERRICHT

6 STUDIE ZU ERFAHRUNGEN UND PROBLEMEN AN EINER GESAMTSCHULE

6.1 ANMERKUNG ZUM DATENSCHUTZ

6.2 VORSTELLUNG DES UNTERSUCHUNGSRAUMS:

6.2.1 Das allgemeine Schulprofil

6.2.2 Das Integrationskonzept: Der Gemeinsame Unterricht

7 ZUR FRAGESTELLUNG UND DEN THESEN

8 FORSCHUNGSMETHODIK

8.1 DATENERHEBUNG

8.1.1 Die Beobachtung mit einem Beobachtungsbogen

8.1.2 Leitfadengestütztes Experteninterview

8.2 DATENAUFBEREITUNG

8.2.1 Statistische Aufbereitung

8.2.2 Transkription

8.3 DATENANALYSE

8.3.1 Quantitative Daten

8.3.2 Qualitative Daten

8.4 DATENAUSWERTUNG

9 STUDIENDURCHFÜHRUNG

9.1 DATENERHEBUNG

9.1.1 Auswahl der beobachteten und befragten Personen

9.1.2 Umfang der Beobachtung und Befragung

9.1.3 Zeitpunkt der Beobachtung und Befragung

9.1.4 Der Beobachtungsbogen

9.1.5 Der Interviewleitfaden

9.2 DATENANALYSE

9.2.1 Die quantitativen Daten

9.2.2 Die qualitativen Daten

9.3 DATENAUSWERTUNG

10 FAZIT UND AUSBLICK

11 LITERATURVERZEICHNIS

11.1 LITERATUR

11.2 INTERNETQUELLEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Erkenntnisse aus langjährigen Erfahrungen des „Gemeinsamen Unterrichts“ an einer Gesamtschule für die Umsetzung inklusiver Schulkonzepte gewonnen werden können und inwieweit diese Erfahrungen hilfreich sind.

  • Vergleich der theoretischen Unterschiede zwischen Integration und Inklusion.
  • Analyse von Erfahrungen und Problemen im integrativen Unterricht an der untersuchten Gesamtschule.
  • Evaluation der sozialen Integration und des Leistungsvermögens von Förderschülern.
  • Diskussion über Rahmenbedingungen, personelle Ressourcen und Teamteaching.
  • Betrachtung der Umsetzbarkeit eines inklusiven Bildungssystems unter aktuellen Bedingungen.

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Das Konzept

„Der Mensch wird am Du zum Ich“70, dieser Ausspruch Martin Bubers kann man als Grundprinzip der Integration verstehen, denn „[w]er Sondereinrichtungen besucht, erfährt reduzierte Entwicklungsanreize und Lernimpulse.“71 Bei der Integration wird den verminderten Anreizen entgegengewirkt, indem die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in eine Klasse der Allgemeinen Schule integriert werden, um mit den Regelschülern eine „gelebte Gemeinschaft“72 zu bilden. Konzeptionell bedarf es also bei der Integration weiterhin einer „defizitorientierten Diagnostik“73, und damit wird weiterhin ein Bedarf an sonderpädagogischer Förderung bei den jeweiligen Schülern attestiert.

Dementsprechend werden (finanzielle) Ressourcen auch nur dann zur Verfügung gestellt, wenn ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde. Das bedeutet es kommt grundsätzlich nur zu einer Verlagerung von Schülern der Sonderschule in Klassen der Allgemeinen Schule. Es vollzieht sich ein Wandel bei der Vorstellung wie Integration funktioniert. Denn die Integration ist nicht mehr nur Ziel, wie bei den separierten Sonderschulen, sondern auch Mittel und Weg, sodass ein Wandel von der indirekten zur direkten Integration vollzogen wird.74 Die behinderten und nicht-behinderten Schüler stehen in einem alltäglichen Kontakt zueinander, sodass z.B. die Unterschiede in Aussehen, Wahrnehmung und Lernleistungsvermögen als selbstverständlich wahrgenommen werden – ein Lern- und Erfahrungseffekt, der für ein friedliches Miteinander in einer demokratischen Gesellschaft ohne Aussonderung und Diskriminierung unabdingbar ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Debatte um Inklusion und stellt das Ziel der Studie an einer Bielefelder Gesamtschule vor.

2 BEHINDERUNG IN DER SCHULE: DIE FÖRDERSCHWERPUNKTE: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Förderschwerpunkte und deren Bedeutung im schulischen Kontext.

3 VON DER EXKLUSION ZUR INKLUSION: Es wird die historische Entwicklung des Bildungssystems von der Exklusion über die Separation und Kooperation bis hin zu Integration und Inklusion beschrieben.

4 DIE INTEGRATION UND INKLUSION IM VERGLEICH: Hier werden die wissenschaftstheoretischen Unterschiede sowie die unterrichtspraktischen Differenzen der beiden Konzepte gegenübergestellt.

5 UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE VON STUDIEN ZUR INTEGRATIVEN PÄDAGOGIK: Das Kapitel fasst Studien zur integrativen Beschulung und deren Auswirkungen auf die betroffenen Schüler zusammen.

6 STUDIE ZU ERFAHRUNGEN UND PROBLEMEN AN EINER GESAMTSCHULE: Vorstellung des Untersuchungsraums, des Schulprofils und der spezifischen Umsetzung des „Gemeinsamen Unterrichts“.

7 ZUR FRAGESTELLUNG UND DEN THESEN: Dieses Kapitel formuliert die Forschungsfragen und die zu überprüfenden Thesen der Arbeit.

8 FORSCHUNGSMETHODIK: Beschreibung der angewandten Methoden, insbesondere der Beobachtung mit Beobachtungsbogen und dem leitfadengestützten Experteninterview.

9 STUDIENDURCHFÜHRUNG: Detaillierte Darstellung der Datenerhebung, Datenaufbereitung und Datenanalyse innerhalb der durchgeführten Studie.

10 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassung der Ergebnisse und Einschätzung zur zukünftigen Umsetzbarkeit von Inklusion.

11 LITERATURVERZEICHNIS: Auflistung der verwendeten Literatur und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, Gemeinsamer Unterricht, Förderschwerpunkt, sonderpädagogische Förderung, Gesamtschule, Schulentwicklung, Teamteaching, Heterogenität, Zieldifferenz, sonderpädagogischer Förderbedarf, Bildungssystem, Reformpädagogik, empirische Studie, Lehrerrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Erfahrungen mit dem „Gemeinsamen Unterricht“ an einer Gesamtschule und untersucht, inwiefern diese Erkenntnisse bei der Umsetzung inklusiver Konzepte hilfreich sein können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung von Exklusion zu Inklusion, vergleicht Integrations- und Inklusionskonzepte und untersucht empirisch die Bedingungen und Probleme des gemeinsamen Unterrichts von Schülern mit und ohne Förderbedarf.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Erfahrungen und Probleme des „Gemeinsamen Unterrichts“ an einer Gesamtschule darzustellen, Unterschiede zwischen Integration und Inklusion zu klären und einen Ausblick auf die Umsetzbarkeit des Inklusionskonzepts zu geben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Zur Erhebung quantitativer Daten wurden Beobachtungen mit Beobachtungsbögen eingesetzt. Zur Gewinnung qualitativer Einblicke wurden leitfadengestützte Experteninterviews mit Lehrkräften geführt und anschließend mittels Inhaltsanalyse nach Schmidt ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine theoretische Einordnung der Förderschwerpunkte und des Wandels der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, der Vergleich von Integration und Inklusion, eine Auswertung von Studien sowie die detaillierte Durchführung und Analyse der eigenen empirischen Studie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Integration, Inklusion, Gemeinsamer Unterricht, Sonderpädagogik, Gesamtschule und Teamteaching.

Warum entscheidet sich die untersuchte Gesamtschule gegen die direkte Umsetzung von Inklusion?

Die Lehrkräfte der untersuchten Schule sind der Ansicht, dass das bestehende integrative Konzept des Gemeinsamen Unterrichts unter den gegebenen personellen und räumlichen Bedingungen besser geeignet ist, um alle Schüler gerecht zu fördern, ohne die Regelschüler zu beeinträchtigen.

Welche Bedeutung hat das Teamteaching für den Gemeinsamen Unterricht?

Das Teamteaching durch Regelschullehrkräfte und Sonderpädagogen wird als zentraler Grundpfeiler angesehen, der eine Entlastung der Lehrkräfte und eine individuellere Förderung der Schüler ermöglicht, auch wenn die gemeinsame Vorbereitungszeit oft eine Herausforderung darstellt.

Ende der Leseprobe aus 164 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe. Eine empirische Studie zu Erfahrungen und Problemen an einer Gesamtschule
Untertitel
Inklusion und Integration im Vergleich
Hochschule
Universität Osnabrück  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Note
1,1
Autor
Jonas Knefelkamp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
164
Katalognummer
V282051
ISBN (eBook)
9783656831563
ISBN (Buch)
9783656830894
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Integration Gesamtschule Gemeinsamer Unterricht Behinderung und Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Knefelkamp (Autor:in), 2014, Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe. Eine empirische Studie zu Erfahrungen und Problemen an einer Gesamtschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282051
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