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Erich Kästner. Eine Persönlichkeit der Weimarer Republik

Título: Erich Kästner. Eine Persönlichkeit der Weimarer Republik

Trabajo , 2013 , 20 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Jakob Penner (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Historia de la literatura, épocas
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Die Person Erich Kästner ist Bestandteil des deutschen Allgemeinwissens. Jedoch wird er von den meisten Mitgliedern der Gesellschaft heutzutage „nur“ auf seine Kinderbücher beschränkt. Durch seine Kinderbücher ist Kästner zwar berühmt, um nicht zu sagen, unsterblich geworden, jedoch waren sie „nur“ ein kleiner Teil seines Lebens, den er teilweise nebenbei ausgeübt hat. Seine Arbeit neben der als Kinderbuchautor zog zu seinen Lebzeiten durchaus weitere Kreise.
In dieser Hausarbeit soll es um Kästners Jahre von 1927-1933 gehen, die innovativste Zeit in seinem Leben: Die „goldenen 20er Jahre“, die auch seine 20er Jahre waren, oder anders gesagt: die Zeit in der Weimarer Republik. Was E.K. Gutes in dieser Zeit geschafft hat bzw. schaffen wollte, was er politisch dachte, wie er meinungsbildend sein wollte, sollen Schwerpunkte dieser Arbeit sein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

0. Die Arbeit fängt noch gar nicht an, oder: Einleitende Worte:

1. Als ich ein Erich Kästner war, oder: Kästners Biographie

2. Ihr sollt nicht gut sein, sondern vernünftig, oder: Kästner denkt anders

2.1. Ich setze mich gern zwischen Stühle, oder: Kästner als Schriftsteller für Kinder und Erwachsene

2.2. Primaner in Uniform, oder: Kästners politische Ausrichtung

2.3. Die Zeit ist schwarz, ich mach euch nichts weiß, oder: Kästners Moralverständnis

2.4. Herr Ober, bitte eine andere Frau, oder: traditionelle Frauenrolle – denkendes Geschlecht???

3. Weil man doch bloß über Dinge schreiben kann, die man kennt und gesehen hat, oder: „Fabian“ mit Bezug auf Solidarisierung und Einzelkämpfertum

4. Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen, oder: Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wirken und Denken von Erich Kästner in der Zeit der Weimarer Republik (1927–1933). Ziel ist es, Kästners politische Überzeugungen, sein moralisches Verständnis und sein Bestreben, als kritischer Beobachter und Publizist meinungsbildend zu wirken, aufzuzeigen und dabei die Parallelen zwischen seiner Biographie, seinen Kinderbüchern und seinem Erwachsenenroman „Fabian“ herauszuarbeiten.

  • Kästners literarische Identität als Schriftsteller für Kinder und Erwachsene
  • Die politische Ausrichtung und das Demokratieverständnis des Autors
  • Kästners moralische Haltung gegenüber dem Sittenverfall der 1920er Jahre
  • Die Darstellung und Emanzipation der Frauen in Kästners Werk
  • Die Analyse des Romans „Fabian“ als Spiegel der Zeit und des Einzelkämpfertums

Auszug aus dem Buch

2.2. Primaner in Uniform, oder: Kästners politische Ausrichtung

Als E.K. 1927 in Berlin sein neues Zuhause findet, hat er seine Erfahrungen als Redakteur der Leipziger Zeitung schon gesammelt und weiß, wie er aktiv am Prozess der Meinungsbildung in der Gesellschaft teilnehmen kann.

Kästner lässt keine Gelegenheit aus, der Gesellschaft seinen sogenannten „Zerrspiegel“ vorzuhalten. Sogar in seinem ersten Kinderroman „Emil und die Detektive“ bindet er schon politische Bezüge ein und werden wie bereits in Punkt 2 erwähnt auch in etlichen anderen seiner Kinderromane erneut auftreten. So z.B. die Situation in „Emil und die Detektive“, als Petzold den Befehl des „Professors“ nicht gehorcht. Emil schlägt vor, wie im Reichstag eine Abstimmung zu machen.

Kästner, ein bekennender linksliberaler Demokrat, hat ein politisches Ideal vom Menschenbild. Aus der Goethezeit leitet er sich seine Wertmaßstäbe aus dem idealistischen Humanismus her. Er hat eine Vorstellung von einer offenen Gesellschaft mit humanen Werten. Eine Gesellschaft, in der alle Mitglieder gleichberechtigt sind, allen das gleiche zugute kommt und wo es keine elitäre Gruppen gibt. Mit seiner pazifistischen Einstellung protestiert er gegen Schillers Aussage: „Auf dem Felde ist der Mann noch was wert.“ und bekommt als engagierter Verfechter der ersten deutschen Republik neue Hoffnung auf eine sich friedlich entwickelnde neue Gesellschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Die Arbeit fängt noch gar nicht an, oder: Einleitende Worte: Die Einleitung erläutert die persönliche Motivation des Autors für die Themenwahl und umreißt den zeitlichen Fokus auf die Jahre 1927 bis 1933.

1. Als ich ein Erich Kästner war, oder: Kästners Biographie: Dieses Kapitel gibt einen chronologischen Überblick über das Leben Kästners, von seiner Herkunft in Dresden bis hin zu seiner Karriere als Journalist und Schriftsteller in Berlin.

2. Ihr sollt nicht gut sein, sondern vernünftig, oder: Kästner denkt anders: Hier werden die grundsätzliche Weltanschauung und die moralische Positionierung des Autors als Kritiker seiner Zeit dargelegt.

2.1. Ich setze mich gern zwischen Stühle, oder: Kästner als Schriftsteller für Kinder und Erwachsene: Dieser Abschnitt beleuchtet Kästners pädagogischen Ansatz, Kinder als ernstzunehmende Individuen wahrzunehmen, und analysiert seinen Schreibstil.

2.2. Primaner in Uniform, oder: Kästners politische Ausrichtung: Hier wird Kästners linksliberales Demokratieverständnis und sein pazifistisches Engagement thematisiert.

2.3. Die Zeit ist schwarz, ich mach euch nichts weiß, oder: Kästners Moralverständnis: Das Kapitel analysiert Kästners Selbstverständnis als Moralist, der mit Mitteln der Satire gegen Unmoral und Sittenverfall kämpft.

2.4. Herr Ober, bitte eine andere Frau, oder: traditionelle Frauenrolle – denkendes Geschlecht???: Diese Analyse befasst sich mit Kästners Darstellung moderner, emanzipierter Frauenfiguren und dem Einfluss seines eigenen familiären Umfelds.

3. Weil man doch bloß über Dinge schreiben kann, die man kennt und gesehen hat, oder: „Fabian“ mit Bezug auf Solidarisierung und Einzelkämpfertum: Dieser Teil widmet sich dem Roman „Fabian“ und der Figur des passiven Beobachters als Identifikationsmodell.

4. Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen, oder: Fazit: Das Fazit bewertet Kästners Wirken und reflektiert die bleibende Aktualität seiner Kinderbücher im Gegensatz zu seinen übrigen Schriften.

Schlüsselwörter

Erich Kästner, Weimarer Republik, Fabian, Neue Sachlichkeit, Kinderliteratur, Solidarität, Moral, politisches Engagement, Emanzipation, linksliberal, Aufklärung, Pazifismus, Zerrspiegel, Gesellschaftskritik, Individuum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Persönlichkeit Erich Kästners und sein literarisches sowie politisches Wirken in der Zeit der Weimarer Republik, insbesondere zwischen 1927 und 1933.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Die Arbeit fokussiert sich auf Kästners Rollenverständnis als Autor für Kinder und Erwachsene, sein politisches Demokratieverständnis, seine Moralvorstellungen und die Darstellung moderner Frauenbilder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kästner als kritischer Geist seine Umwelt beobachtete und wie er versuchte, durch sein Schreiben – sowohl in Kinderbüchern als auch im Roman „Fabian“ – Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Verfasser?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Primärtext („Fabian“) sowie verschiedene biographische und literaturgeschichtliche Sekundärquellen heranzieht.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Kästners politischer Ausrichtung, seinem moralischen Anspruch in einer Zeit des Sittenverfalls sowie der Untersuchung der Frauenrollen in seinen Werken.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind das „moralische Denken“, die „gesellschaftliche Verantwortung“, das „emanzipierte Frauenbild“ und die „Spannung zwischen Aktivität und Passivität“ in Kästners Werken.

Wie steht Kästner laut der Arbeit zu Kindern?

Kästner nimmt Kinder als eigenständige, souveräne Persönlichkeiten ernst und sieht in ihnen eine Hoffnung für eine vernünftige und humane Gesellschaft, da sie noch frei von den gesellschaftlichen Prägungen der Erwachsenen sind.

Welche Rolle spielt der Roman „Fabian“ in der Argumentation?

„Fabian“ dient als zentraler Beleg für Kästners Beobachtungen zum Sittenverfall der Weimarer Republik und verdeutlicht sein Dilemma als intellektueller Einzelkämpfer, der zwischen Aktivismus und Passivität schwankt.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Erich Kästner. Eine Persönlichkeit der Weimarer Republik
Universidad
University of Paderborn  (Literaturwissenschaft)
Curso
Erich Kästner
Calificación
3,0
Autor
Jakob Penner (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
20
No. de catálogo
V282112
ISBN (Ebook)
9783656766575
ISBN (Libro)
9783656766582
Idioma
Alemán
Etiqueta
20er Jahre goldenen 20er Jahre Erich Kästner Weimarer Republik Fabian
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jakob Penner (Autor), 2013, Erich Kästner. Eine Persönlichkeit der Weimarer Republik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282112
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