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Implementierung ökonomischer Ansätze in der Sozialen Arbeit: Praxisbeispiele

Title: Implementierung ökonomischer Ansätze in der Sozialen Arbeit: Praxisbeispiele

Academic Paper , 2006 , 67 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Klaus Bäcker (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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In dieser Arbeit werden Implementierungsversuche ökonomischer Ansätze in der Praxis an ausgewählten Beispielen aufgezeigt. Für den Bereich der freien Träger wird die praktische Umsetzung der Balanced Scorecard, als Konzept des strategischen Managements, exemplarisch am Beispiel einer WfbM dargestellt. Als in der Praxis gängige Qualitätsmanagementansätze werden das EFQM-Modell für Excellence und die DIN ISO 9000:2000 ff. eingehender betrachtet. Für den Bereich der kommunalen Träger wird das Neue Steuerungsmodell in seinen Dimensionen und Ökonomisierungselementen detailliert dargestellt.

Aus dem Inhalt:
Die Trägerstruktur der Sozialen Arbeit;
Freie Träger der Wohlfahrtspflege;
Strategisches Management auf der Grundlage des Balanced Scorecard Ansatzes;
Das EFQM-Modell für Excellence – ein TQM-Ansatz für die Soziale Arbeit;
Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9000:2000 ff.;
Kommunale Träger: Neues Steuerungsmodell; ...

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Trägerstruktur der Sozialen Arbeit

3 Freie Träger der Wohlfahrtspflege

3.1 Die Finanzierung

3.2 Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Freien Träger

3.3 Strategisches Management in Freien Trägern der Wohlfahrtspflege auf der Grundlage des Balanced Scorecard Ansatzes

3.3.1 Modifikation der Balanced Scorecard für Non-Profit Organisationen

3.3.2 Praktische Umsetzung der Balanced Scorecard exemplarisch dargestellt am Beispiel einer Werkstatt für behinderte Menschen

3.4 Das EFQM-Modell für Excellence – ein TQM-Ansatz für die Soziale Arbeit

3.4.1 Grundstruktur des EFQM-Modells für Excellence

3.4.2 Die einzelnen Elemente des Modells im Überblick

3.4.3 Selbstbewertung als Beobachtungsinstrumentarium

3.5 Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9000:2000 ff.

3.6 Praktische Erfahrungen mit der Anwendung des EFQM-Modells für Excellence bei einem Träger des Beschäftigungs- und Qualifizierungsförderung

3.6.1 Entscheidung für die Implementierung des EFQM-Modells

3.6.2 Anwendung des EFQM-Modells

3.6.3 Erste Ergebnisse

3.7 Die BSC und das EFQM-Modell für Excellence

3.8 Die BSC und ISO 9000:2000

3.9 Gemeinsamer Einsatz des EFQM-Modells für Excellence als Bewertungsinstrument, ISO 9000: 2000 und Balanced Scorecard

4 Kommunale Träger: Neues Steuerungsmodell

4.1 Reformbedarf in der öffentlichen Verwaltung

4.1.1 Veränderte Rahmenbedingungen und Steuerungsmängel

4.1.2 Finanzkrise der Kommunen: die Reform kommt in Bewegung

4.2 Kernziel der Restrukturierungsmaßnahmen

4.3 Das Neue Steuerungsmodell (NSM)

4.3.1 Entstehung und Einordnung

4.3.2 Elemente des Neuen Steuerungsmodells

4.3.2.1 Definition und Beschreibung von Produkten als outputorientierte Steuerung

4.3.2.2 Budgetierung als haushaltstechnisches Steuerungsinstrument

4.3.2.3 Kontraktmanagement: Steuerung über Leistungsvereinbarungen und Verträge

4.3.2.4 Controlling und Berichtswesen

4.3.2.5 Dezentralisierung und Delegation von Verantwortung

4.3.3 Aktivierung durch Wettbewerb

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Implementierung ökonomischer Steuerungsinstrumente in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, um die Effizienz und Transparenz sozialer Dienstleistungen zu steigern. Dabei werden sowohl die Perspektive freier Träger, am Beispiel der Balanced Scorecard (BSC) und Qualitätsmanagementmodellen (EFQM, ISO 9000), als auch kommunale Ansätze durch das Neue Steuerungsmodell (NSM) analysiert, mit dem Ziel, betriebswirtschaftliche Modelle erfolgreich in das komplexe soziale Umfeld zu integrieren.

  • Anwendung der Balanced Scorecard in Non-Profit-Organisationen
  • Qualitätsmanagement mittels EFQM-Modell und DIN ISO 9000:2000 ff.
  • Praktische Implementierungserfahrungen in einer Werkstatt für behinderte Menschen
  • Das Neue Steuerungsmodell (NSM) in der öffentlichen Verwaltung
  • Methoden der Ergebnisorientierung, Budgetierung und des Kontraktmanagements
  • Verknüpfung von sozialen Leitbildern und ökonomischen Steuerungssystemen

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Praktische Umsetzung der Balanced Scorecard exemplarisch dargestellt am Beispiel einer Werkstatt für behinderte Menschen

Ein weiteres Beispiel für die Implementierung einer Balanced Scorecard im Bereich der freien Träger bietet die nachfolgend dargestellte Studie „Strategisches Management in Werkstätten für behinderte Menschen auf der Grundlage des Ansatzes der Balanced Scorecard“.

Das Forschungsprojekt, an dem fünf Pilotwerkstätten aus Rheinland-Pfalz und Mitarbeiter des Instituts für Technologie und Arbeit der Technischen Universität Kaiserslautern beteiligt waren, dauerte vom 01.07.2002 bis zum 30.09.2004. Ausgehend von den veränderten Rahmenbedingungen für das Management von Behinderteneinrichtungen sollten Instrumente zur strategischen Unternehmenssteuerung für WfbM’s entwickelt und erprobt werden.

Der Einführungsprozess ist in sieben Phasen gegliedert, wobei als allgemeiner Richtwert eine Dauer von ca. zwei Jahren anzunehmen ist, bevor die BSC ihre volle Wirkung entfaltet.

Phase 1: Organisatorische Voraussetzungen schaffen

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche BSC-Einführung ist, dass Geschäftsleitung und der überwiegende Teil der Leitungsteammitglieder die Methodik dieses Instruments verstanden haben müssen und dessen Einführung aktiv unterstützen. Weiterhin sollten ausreichend Zeit und Personalressourcen für die Implementation zur Verfügung stehen. Dabei ist die Bildung einer internen Projektgruppe sinnvoll, die sich aus Mitgliedern der oberen Führungsebene, ggf. Vertretern des Betriebsrates und allen Fachbereichen (Sozialer Dienst, Betriebsstättenleiter, Fachanleiter, Gruppenleiter, technischer Leiter etc.) zusammensetzt. Um Akzeptanz für das Vorhaben auf allen Ebenen der WfbM zu schaffen, sollte dessen Verlauf regelmäßig kommuniziert werden. Der Einsatz eines externen Beraters ist empfehlenswert, ist aber nicht als zwingend anzusehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Arbeit analysiert Implementierungsversuche ökonomischer Ansätze in der Sozialen Arbeit, insbesondere die Anwendung der Balanced Scorecard, Qualitätsmanagement-Modelle und das Neue Steuerungsmodell.

2 Die Trägerstruktur der Sozialen Arbeit: Das Kapitel erläutert das deutsche duale System aus öffentlichen und freien Trägern sowie die zunehmende Bedeutung privatwirtschaftlicher Akteure.

3 Freie Träger der Wohlfahrtspflege: Hier werden Finanzierungsgrundlagen sowie die wirtschaftliche Bedeutung freier Träger analysiert und Methoden wie Balanced Scorecard, EFQM und ISO 9000 für deren Management diskutiert.

4 Kommunale Träger: Neues Steuerungsmodell: Dieses Kapitel behandelt den Reformbedarf der öffentlichen Verwaltung aufgrund von Finanzkrisen und stellt die Elemente des Neuen Steuerungsmodells wie Produktdefinition, Budgetierung und Kontraktmanagement vor.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Balanced Scorecard, EFQM-Modell, Qualitätsmanagement, Neues Steuerungsmodell, Wohlfahrtspflege, Strategisches Management, Gemeinnützigkeit, Werkstatt für behinderte Menschen, Prozessmanagement, Controlling, Public Management, Soziale Dienste, Kostentransparenz, Sozialwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente in soziale Einrichtungen und die öffentliche Verwaltung implementiert werden können, um dort Effizienz, Qualität und Transparenz zu erhöhen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das strategische Management bei freien Trägern, moderne Qualitätsmanagement-Ansätze (EFQM, ISO 9000) sowie die Verwaltungsmodernisierung durch das Neue Steuerungsmodell (NSM).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, praktische Beispiele für die Anwendung ökonomischer Ansätze aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie diese Modelle an die spezifischen Bedürfnisse sozialer Einrichtungen angepasst werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse, gestützt auf Literaturrecherchen, Fallbeispiele (wie die renatec gGmbH) und Forschungsprojekte zum strategischen Management in Werkstätten für behinderte Menschen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der freien Wohlfahrtspflege unter Berücksichtigung von BSC und EFQM sowie in die Untersuchung kommunaler Träger und deren Reformprozesse durch das NSM.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Soziale Arbeit, Balanced Scorecard, EFQM-Modell, Neues Steuerungsmodell (NSM), Qualitätsmanagement und Sozialmanagement.

Wie lässt sich die Balanced Scorecard speziell für Non-Profit-Organisationen anpassen?

Anstatt der rein finanzwirtschaftlichen Perspektive als oberster Ebene, stellen Non-Profit-Organisationen die Mission, gefolgt von Geldgeber- und Empfängerperspektiven, an die Spitze der Hierarchie.

Warum ist das RADAR-System im EFQM-Modell wichtig?

Das RADAR-System dient als methodisches Instrument zur Selbstbewertung, mit dem eine Organisation ihre Befähiger- und Ergebniskriterien systematisch messen, analysieren und verbessern kann.

Was unterscheidet das operative Controlling vom strategischen Controlling im Neuen Steuerungsmodell?

Das operative Controlling ist kurzfristig orientiert und dezentral in Fachbereichen angesiedelt, während das strategische Controlling zentral auf die Verwaltungsführung und Politik ausgerichtet ist.

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Details

Title
Implementierung ökonomischer Ansätze in der Sozialen Arbeit: Praxisbeispiele
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,0
Author
Klaus Bäcker (Author)
Publication Year
2006
Pages
67
Catalog Number
V282267
ISBN (eBook)
9783656765981
ISBN (Book)
9783668139435
Language
German
Tags
Soziale Arbeit Qualitätsmanagement Implementierung ökonomischer Ansätze Praxisbeispiele Praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Klaus Bäcker (Author), 2006, Implementierung ökonomischer Ansätze in der Sozialen Arbeit: Praxisbeispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282267
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