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Der Einsatz von biblischen Erzählfiguren im Religionsunterricht der Sekundarstufe II

Title: Der Einsatz von biblischen Erzählfiguren im Religionsunterricht der Sekundarstufe II

Elaboration , 2013 , 10 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Im Seminar Methoden und Materialien im Religionsunterricht stellte sich mir bei dem Thema biblische Erzählfiguren die Frage, wie ich diese später in meinem Beruf in der Sekundarstufe II einsetzen könnte. Bis dahin habe ich darüber hauptsächlich etwas im Zusammenhang über deren Einsatz in der Kinderarbeit gelesen. Doch wie können meine zukünftigen SuS ebenfalls von diesen Materialien in ihrem Religionsunterricht profitieren?
Um diese Frage aufzuschlüsseln wird die folgende Ausarbeitung zunächst die generellen Einsatzmöglichkeiten von Erzählfiguren mit ihren Chancen und Grenzen beleuchten und die Probleme ansprechen, die bei der Arbeit mit Jugendlichen aufkommen könnten.
Darauf folgt die Beschreibung der Methode des kreativen Schreibens, eine Erläuterung über die dafür zu erfüllenden Voraussetzungen. Außerdem werden einige Formen des kreativen Schreibens vorgestellt.
Schließlich wird auch ein Beispiel für die Praxis aufgeführt, das den Einsatz vom kreativen Schreiben mit dem von Erzählfiguren verbindet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erzählfiguren

a. Welche Chancen bieten Erzählfiguren?

b. Wo liegen die Grenzen im Umgang mit Erzählfiguren?

c. Jugendliche als Zielgruppe

3. Kreatives Schreiben

a. Voraussetzungen

b. Formen des kreativen Schreibens

4. Praxisbeispiel

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten von biblischen Erzählfiguren in Kombination mit der Methode des kreativen Schreibens im Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Verknüpfung einen tieferen Zugang zu biblischen Texten ermöglicht und die ästhetische Bildung der Schülerinnen und Schüler fördert.

  • Potenziale und Grenzen von Erzählfiguren im Unterricht
  • Herausforderungen in der Arbeit mit Jugendlichen
  • Ganzheitliche Förderung durch kreatives Schreiben
  • Praktische Umsetzung anhand des Gleichnisses vom verlorenen Sohn
  • Beitrag zur ästhetischen Bildung und Selbstreflexion

Auszug aus dem Buch

a. Welche Chancen bieten Erzählfiguren?

Aufgrund des Aufbaus der Erzählfiguren können sie nur sehr schwer bewegt und umgeformt werden. Daher bedarf es beim Umgang mit den Figuren einiger Übung. Aber auch bei routinierten AnwenderInnen gehen die Umformungen langsam von der Hand. Dies ist eine beabsichtigte Verlangsamung, die die Bewegung der Figuren bewusster werden lässt, um das was geschieht besser wahrnehmen zu können. Erzählfiguren nehmen eine stellvertretende Funktion ein. Sie dienen als vermittelndes Element und können das, was sich die inszenierende Person nicht traut, ausdrücken. Somit kann beispielsweise ein tieferer Zugang zum biblischen Text erreicht werden. Um zum Beispiel an einen biblischen Text heranzugehen kann in einer Gruppe jede Person „verschiedene Perspektiven einnehmen“7 und die Erzählfigur entsprechend inszenieren. Schließlich kann die inszenierende Person auch tiefer in die Perspektive eintauchen, sich aber genauso wieder davon entfernen. Sie entscheidet selbst in wie weit sie sich in die Rolle der Geschichte hineinfühlen möchte.

Die Tatsache, dass die Figuren keine Gesichter haben, könnte es einem Anfänger erschweren mit ihnen zu arbeiten und ihnen allein durch die Körperhaltung eine bestimmte Gefühlsregung ansehen zulassen. Im Umkehrschluss kann durch den Gebrauch von Erzählfiguren das eigene Körpergefühl weiter entwickelt werden, um dann sowohl die eigene Körpersprache als auch die von anderen Menschen besser wahr zunehmen.8 Dies impliziert natürlich auch die nonverbale Kommunikation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit hinterfragt, wie biblische Erzählfiguren in der Sekundarstufe II eingesetzt werden können und stellt das methodische Vorgehen vor.

2. Erzählfiguren: Dieses Kapitel erläutert die Chancen und Grenzen des Einsatzes von Erzählfiguren und diskutiert spezifische Anforderungen bei der Arbeit mit Jugendlichen.

3. Kreatives Schreiben: Hier wird die Methode des kreativen Schreibens als ganzheitliches Förderinstrument vorgestellt, inklusive Voraussetzungen und diverser Ausdrucksformen.

4. Praxisbeispiel: Der Abschnitt demonstriert die praktische Anwendung der kombinierten Methoden am Gleichnis vom verlorenen Sohn im Rahmen des niedersächsischen Kerncurriculums.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass die Methodenverbindung die ästhetische Bildung fördert und sich sehr gut für den Religionsunterricht der Oberstufe eignet.

Schlüsselwörter

Erzählfiguren, Kreatives Schreiben, Religionsunterricht, Sekundarstufe II, Biblische Texte, Ganzheitliche Methode, Ästhetische Bildung, Wahrnehmungsfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Gestaltungsfähigkeit, Perspektivisches Schreiben, Körperausdruck, Vermittelndes Element, Identifikation, Gleichnis vom verlorenen Sohn.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den didaktischen Einsatz von biblischen Erzählfiguren in Verbindung mit kreativem Schreiben im Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die didaktische Aufbereitung biblischer Inhalte, die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen sowie die ästhetische Bildung durch szenische Darstellung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler durch diese Methoden einen intensiveren und reflektierteren Zugang zur christlichen Überlieferung gewinnen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine religionsdidaktische Arbeit, die auf Literaturanalyse basiert und die Ergebnisse methodisch auf ein konkretes Praxisbeispiel im schulischen Kontext anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Auseinandersetzung mit Erzählfiguren, die Darstellung der Methode des kreativen Schreibens und ein praktisches Unterrichtsbeispiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen ästhetische Bildung, Erzählfiguren, kreatives Schreiben, Perspektivwechsel und der ganzheitliche Zugang zu biblischen Texten.

Warum wird im Praxisbeispiel explizit das Gleichnis vom verlorenen Sohn gewählt?

Das Gleichnis ist im Kerncurriculum für die Oberstufe als Basistext für die Themen Sünde und Vergebung fest verankert und eignet sich hervorragend für perspektivisches Schreiben.

Welche Rolle spielen die fehlenden Gesichter der Erzählfiguren?

Die gesichtslosen Puppen fungieren als Projektionsfläche, die Schüler dazu anregt, Haltungen und Gefühle durch bewusste Körperarbeit und eigene Wahrnehmung auszudrücken.

Wie lässt sich das Problem der "Sperrigkeit" der Figuren überwinden?

Die Figuren sind zwar nicht für flüssige Dialoge geeignet, können jedoch sehr effektiv zur Darstellung einzelner, meditativer Szenen genutzt werden, was die Wahrnehmung verlangsamt.

Wie wird die "Produktive Verlangsamung" im Fazit interpretiert?

Die Kombination beider Methoden zwingt zur bewussten Auseinandersetzung mit dem Stoff und der Inszenierung, was dem Konzept des ästhetischen Lernens nach Mendl entspricht.

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Details

Title
Der Einsatz von biblischen Erzählfiguren im Religionsunterricht der Sekundarstufe II
College
University of Osnabrück
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2013
Pages
10
Catalog Number
V282462
ISBN (eBook)
9783656817154
ISBN (Book)
9783656806851
Language
German
Tags
einsatz erzählfiguren religionsunterricht sekundarstufe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2013, Der Einsatz von biblischen Erzählfiguren im Religionsunterricht der Sekundarstufe II, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282462
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