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Mediation (Kompakt): Mediation anhand verschiedener Aufgabenstellungen

Einführung in die außergerichtliche Konfliktlösung

Titel: Mediation (Kompakt): Mediation anhand verschiedener Aufgabenstellungen

Examensarbeit , 2014 , 18 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: Oliver C.F. Merkle (Autor:in)

Jura - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die an der Fernuniversität Hagen eingereichte Abschlussarbeit soll Eltern, Schülern, Sozialwissenschaftlern, Juristen, Psychologen und interessierten Bürgern eine Einführung in die Mediation geben und somit die außergerichtliche Streitbeilegung fördern und publik machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1a) Was ist Mediation?

Aufgabe 1b) Wie läuft eine solche Mediation ab?

Aufgabe 1c) Bitte erklären Sie mir auch die in der Mediation geltenden Prinzipien (Grundsätze) der Neutralität, Selbstverantwortlichkeit, Freiwilligkeit, Informiertheit und Vertraulichkeit

Aufgabe 1d) Was ist denn der Unterschied zwischen Positionen und Interessen? Warum ist die Unterscheidung in der Mediation wichtig?

Aufgabe 1e) Welches sind die Voraussetzungen der Durchführung eines Mediationsverfahrens? Oder anders gefragt: Wann ist von einer Mediation abzuraten?

Aufgabe 2) Familienmediation / Sorgerecht bzw. Vorgehensweise Tochter Lilly

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit erläutert das Verfahren der Mediation als alternative, außergerichtliche Methode zur Konfliktbeilegung und grenzt diese von klassischen juristischen Vorgehensweisen ab. Im Fokus steht dabei die Analyse der methodischen Phasen sowie die Bedeutung der Interessenorientierung für eine nachhaltige Lösungsfindung.

  • Grundlagen und Definition der Mediation
  • Die fünf Phasen des Mediationsprozesses
  • Zentrale Prinzipien wie Neutralität und Freiwilligkeit
  • Unterscheidung zwischen Positionen und Interessen
  • Anwendung der Mediation in Familienkonflikten

Auszug aus dem Buch

Aufgabe 1a) Was ist Mediation?

Bei der Mediation handelt es sich um ein strukturiertes Verfahren, in dem die Konfliktparteien (mindestens zwei) mit Hilfe einer neutralen und allparteilichen Person, die wir Mediatorin oder Mediator nennen, eine außergerichtliche Konfliktlösung herbeiführen." Der Wortstamm des Begriffs Mediation findet sich sowohl im Griechischen wie auch im Lateinischen. Der Wortkern Mediatio leitet sich von dem lateinischen Adjektiv medius ab und bedeutet zwischen zwei Ansichten oder Parteien die Mitte halten, einen Mittelweg einschlagen, sich neutral verhalten".1

Der wichtigste Bestandteil der Mediation ist die komplette Eigenverantwortlichkeit der Streit bzw. Konfliktparteien. Die Mediatorin oder der Mediator trägt bei dem Mediationsverfahren die Verantwortung für die Strukturierung des Mediationsprozesses, während die Konfliktparteien die Verantwortung für die Inhalte eben dieses Prozesses tragen. Hintergrund ist, dass die beteiligten Konfliktparteien die Inhalte und bestenfalls auch die Lösung ihres Konfliktes am ehesten selbst erkennen und bearbeiten können.

Die Mediatorin oder der Mediator strukturiert den Ablauf des Verfahrens und gibt als neutrale und allparteiliche Person mit verschiedenen Kommunikationstechniken Hilfestellung im Konfliktlösungsprozess, hat jedoch keine Entscheidungsbefugnis. Der Prozess der Mediation ist lösungsorientiert und setzt den Fokus in der Zukunft, ganz anders als die Vorgehensweise nach der juristischen Methode. Sie beinhaltet ein Anspruchsdenken, welches sich mit der Frage woraus ? auf die Anspruchsorientierung der Juristen bezieht. "Wer kann was von wem woraus verlangen".2 Hierbei werden komplexe Lebenssachverhalte auf rechtsrelevante juristische Sachverhalte reduziert und im anschließenden juristischen Verfahren von einer dritten Person, der Richterin oder dem Richter, entschieden. Die juristische Methode fragt nach der Vergangenheit und interessiert sich nicht für die Beziehungskonstellation der Konfliktparteien. Diese Methode kennt nur Gewinner und Verlierer im Prozessgeschehen.Bestenfalls kann ein gerichtlicher Vergleich geschlossen werden, der aber nicht interessenorientiert, sondern in einem anspruchsorientierten Kompromiss mündet.

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1a) Was ist Mediation?: Dieses Kapitel definiert die Mediation als strukturiertes, außergerichtliches Verfahren und stellt die Abgrenzung zur juristischen Methode durch den Fokus auf Eigenverantwortlichkeit und Zukunftsorientierung dar.

Aufgabe 1b) Wie läuft eine solche Mediation ab?: Hier wird das Fünf-Phasen-Modell der Mediation detailliert beschrieben, wobei jede Stufe von der Einführung bis zum Ergebnis erläutert wird.

Aufgabe 1c) Bitte erklären Sie mir auch die in der Mediation geltenden Prinzipien (Grundsätze) der Neutralität, Selbstverantwortlichkeit, Freiwilligkeit, Informiertheit und Vertraulichkeit: Dieser Abschnitt expliziert die zentralen ethischen und prozeduralen Grundsätze, die für ein erfolgreiches und professionelles Mediationsverfahren unerlässlich sind.

Aufgabe 1d) Was ist denn der Unterschied zwischen Positionen und Interessen? Warum ist die Unterscheidung in der Mediation wichtig?: Die Untersuchung thematisiert, warum der Wechsel von starren Positionen hin zu tieferliegenden Interessen der Schlüssel für eine Win-Win-Lösung in Konflikten ist.

Aufgabe 1e) Welches sind die Voraussetzungen der Durchführung eines Mediationsverfahrens? Oder anders gefragt: Wann ist von einer Mediation abzuraten?: Das Kapitel benennt notwendige Voraussetzungen wie Freiwilligkeit und Kommunikationsfähigkeit und definiert Grenzen, bei denen ein Mediationsverfahren nicht das geeignete Mittel ist.

Aufgabe 2) Familienmediation / Sorgerecht bzw. Vorgehensweise Tochter Lilly: Diese Anwendung zeigt, wie Familienmediation dazu beitragen kann, in Trennungssituationen die elterliche Beziehung zum Wohle des Kindes zu bewahren und Eskalationen zu vermeiden.

Schlüsselwörter

Mediation, Konfliktlösung, Allparteilichkeit, Eigenverantwortlichkeit, Interessenorientierung, Win-Win-Situation, Familienmediation, Phasenmodell, Rechtswissenschaft, Kommunikationswege, Privatautonomie, Streitbeilegung, Vertraulichkeit, Freiwilligkeit, Mediationsvertrag.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Konzept der Mediation?

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, bei dem eine neutrale dritte Person Konfliktparteien unterstützt, eigenverantwortlich eine außergerichtliche Lösung für ihren Konflikt zu finden.

Welche Themenfelder werden in dieser Arbeit primär behandelt?

Die Arbeit behandelt die Definition und Prinzipien der Mediation, den strukturellen Ablauf in Phasen, die Unterscheidung von Positionen und Interessen sowie die Anwendung auf familienrechtliche Konflikte.

Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Mediationsarbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung der Vorteile der Mediation gegenüber klassischen juristischen Verfahren, insbesondere im Hinblick auf konsensuale, zukunftsorientierte und interessengerechte Lösungen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Erläuterung herangezogen?

Es wird auf Fachliteratur zu Mediation, juristische Kommentare und das Harvard-Konzept zurückgegriffen, ergänzt um tabellarische Darstellungen der Kommunikationswege und praktische Fallbeispiele.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die fünf Phasen der Mediation, die detaillierte Klärung der Grundsätze sowie die praktische Anwendung der Interessenanalyse anhand des Charter-Beispiels.

Welche Begriffe beschreiben den Kern der Mediation am besten?

Schlüsselbegriffe wie Freiwilligkeit, Neutralität, Eigenverantwortlichkeit und die Win-Win-Situation prägen das Verständnis und die Ausführung der Mediation als Verfahren.

Wie unterscheidet sich die Interessenorientierung von einer Position?

Positionen sind oberflächliche Forderungen, die auf die Vergangenheit blicken, während Interessen das dahinterliegende "Warum" (Bedürfnisse) erfragen, was eine tragfähige, gemeinsame Lösung ermöglicht.

Warum ist Familienmediation bei Trennungen besonders sinnvoll?

Sie hilft Eltern, Konfliktanteile zu entkoppeln und eine Kommunikation aufrechtzuerhalten, um das Wohl des Kindes zu schützen und Rachegefühle sowie Eskalationen zu minimieren.

Was passiert, wenn die Grundprinzipien der Mediation nicht erfüllt sind?

Wenn wichtige Prinzipien wie Freiwilligkeit oder Neutralität nicht eingehalten werden können, ist von einer Mediation abzuraten, da der Erfolg und die Integrität des Prozesses gefährdet wären.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mediation (Kompakt): Mediation anhand verschiedener Aufgabenstellungen
Untertitel
Einführung in die außergerichtliche Konfliktlösung
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Rechtswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Mediation Kompakt
Note
1,4
Autor
Oliver C.F. Merkle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
18
Katalognummer
V282488
ISBN (eBook)
9783656820253
ISBN (Buch)
9783656820017
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediation Mediation Kompakt FernUniversität Hagen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver C.F. Merkle (Autor:in), 2014, Mediation (Kompakt): Mediation anhand verschiedener Aufgabenstellungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282488
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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