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Der Gießen-Test. Funktion und Möglichkeiten seiner Verwendung im Kontext der Sozialen Arbeit

Titel: Der Gießen-Test. Funktion und Möglichkeiten seiner Verwendung im Kontext der Sozialen Arbeit

Ausarbeitung , 2013 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sarah Proske (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Berufsfeld der Sozialen Arbeit kann bei Fachkräften oft zu Beginn einer Zusammenarbeit mit den Klienten die Schwierigkeit entstehen, die zahlreichen Ressourcen sowie die Schwächen zu erkennen, die in ihnen stecken. Dabei kann es so einfach sein: Diverse Persönlichkeitstests, darunter auch der Gießen-Test, können Aufschluss über vorhandene Ressourcen von Klienten geben und uns diese schnell erkennen lassen. Außerdem können Schwächen erkannt werden, die es gilt, in der weiteren Arbeit durch die Nutzung der Ressourcen der Klienten zu eliminieren. Wie der Gießen-Test funktioniert und welchen Nutzen er in der Sozialen Arbeit bringt, soll in der folgenden Ausarbeitung der Präsentation vom 8. Juni 2013 an der Fachhochschule Dortmund dargestellt werden.

Dazu wird im ersten Kapitel der Gießen-Test definiert. Es wird kurz auf seine Entwicklung, Entstehung und Standardisierung eingegangen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Anwendungsgebieten, wobei auf verschiedene Gebiete der Individual- und Gruppendiagnostik eingegangen wird.
Der Kern des Gießen-Tests sind die sechs Standardskalen, denen verschiedene Merkmalsbilder eines Klienten zugeordnet werden können. Diese werden im dritten Kapitel näher erläutert, wobei im vierten Kapitel die Auswertung dieser und die Erstellung eines Testprofils erklärt werden. Zuletzt werden im Fazit positive und negative Aspekte des Tests aufgezeigt sowie ein Bezug zur Sozialen Arbeit hergestellt.

Aus Gründen der Komplexität wird im Folgenden auf Gender Mainstreaming verzichtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Konzept und Entstehung

1.1 Definition

1.2 Entwicklung

1.3 Entstehung

2. Anwendungsgebiete

2.1 Individualdiagnostik

2.1.1 Selbstbild

2.1.2 Vergleich Selbst- und Fremdbild

2.1.3 Vergleich Selbstbild und Idealselbstbild

2.2 Gruppendiagnostik

2.2.1 Interaktionsdiagnostik

2.2.2 Analyse von Durchschnittsmerkmalen in Kollektiven

3. Standardskalen

4. Durchführung, Auswertung und Testprofil

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Funktionsweise und den praktischen Nutzen des Gießen-Tests (GT) als diagnostisches Instrument im Kontext der Sozialen Arbeit zu untersuchen und darzustellen, wie er zur Identifikation von Klientenressourcen beitragen kann.

  • Definition und wissenschaftliche Entstehungsgeschichte des Gießen-Tests
  • Methodische Anwendung in der Individualdiagnostik (Selbst- und Fremdbildanalyse)
  • Einsatzmöglichkeiten in der Gruppendiagnostik und Interaktionsanalyse
  • Erläuterung der sechs Standardskalen und der Testdurchführung
  • Kritische Reflexion über Chancen und Grenzen des Tests in der sozialarbeiterischen Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Vergleich Selbst- und Fremdbild

Wenn ein Vergleich zwischen Selbst- und Fremdbild erstellt werden soll, wird ein Fremdurteil anderer über den Probanden mittels GT herangezogen. Dies können Ärzte, Familienmitglieder oder weitere Personen sein, die den Probanden gut kennen und einschätzen können. Daraufhin wird abgeglichen, ob das Selbstbild und Fremdbild(er) des Probanden übereinstimmen oder stark voneinander abweichen.

Bei Abweichungen besteht die Möglichkeit, „da[ss] ein Proband nach außen von sich Aspekte zeigt, die er in sich selbst nicht sehen kann, oder dass er umgekehrt bei sich etwas an sich wahrnimmt, das der Umwelt entgeht“ (ebd.). Somit wird im GT deutlich, welchen Ressourcen sich ein Klient, mit dem im Berufsfeld der Sozialen Arbeit zusammengearbeitet wird, bewusst ist und welche von ihm wiederum nicht gesehen werden können. Dies bietet eine gute Grundlage zur Weiterarbeit und zum Aufbau einer stärkeren Persönlichkeit sowie einer besseren Selbstwahrnehmung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Konzept und Entstehung: Dieses Kapitel definiert den Gießen-Test als Selbstbeurteilungsverfahren und beschreibt dessen historischen Ursprung sowie die psychometrische Entwicklung.

2. Anwendungsgebiete: Hier werden die Einsatzfelder in der Individual- und Gruppendiagnostik erläutert, wobei insbesondere der Vergleich von Selbst- und Fremdbildern im Fokus steht.

3. Standardskalen: Das Kapitel erläutert die sechs zentralen Skalen des Tests, die zur Erfassung der Persönlichkeitsmerkmale und des sozialen Befindens dienen.

4. Durchführung, Auswertung und Testprofil: Dieser Abschnitt erklärt den praktischen Ablauf der Testung, die manuelle Auswertung mittels Schablonen sowie die Erstellung eines schematischen Testprofils.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung des Verfahrens ab, wobei die Relevanz des Tests als ergänzendes Hilfsmittel für die professionelle Arbeit in der Sozialen Arbeit hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Gießen-Test, Soziale Arbeit, Individualdiagnostik, Gruppendiagnostik, Selbstbild, Fremdbild, Ressourcenorientierung, Standardskalen, Persönlichkeitsdiagnostik, Testprofil, Triebregulation, psychologische Testverfahren, Sozialdiagnose, Diagnostik, Klientenarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Gießen-Test als psychologisches Messinstrument und analysiert dessen Nützlichkeit für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit bei der Erfassung von Klientenressourcen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Fundierung des Tests, verschiedene diagnostische Anwendungsgebiete, die methodische Durchführung sowie die kritische Reflexion des Nutzens in der Praxis.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sozialarbeiter durch den Gießen-Test ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse und das Selbstbild ihrer Klienten gewinnen können, um den therapeutischen oder beratenden Prozess zielgerichtet zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur zum Gießen-Test, um dessen Anwendungsmöglichkeiten für die spezifischen Anforderungen der Sozialen Arbeit zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Entwicklung des Tests, die Darstellung der Individual- und Gruppendiagnostik, die Erklärung der sechs Standardskalen sowie die Anleitung zur Durchführung und Auswertung.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Ressourcenorientierung, Persönlichkeitsdiagnostik, Selbst-Fremdbild-Abgleich und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit.

Warum ist der Vergleich von Selbst- und Fremdbild für Sozialarbeiter wertvoll?

Dieser Vergleich ermöglicht es, blinde Flecken in der Selbstwahrnehmung des Klienten aufzudecken, was eine wichtige Basis für die Persönlichkeitsentwicklung und den Aufbau einer stärkeren Selbstwahrnehmung darstellt.

Welche Limitationen des Gießen-Tests werden genannt?

Die Autorin weist darauf hin, dass die Normierung von 1975 veraltet ist und für eine fachgerechte Interpretation psychoanalytisches Wissen sowie eine ergänzende Nutzung weiterer diagnostischer Mittel erforderlich ist.

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Details

Titel
Der Gießen-Test. Funktion und Möglichkeiten seiner Verwendung im Kontext der Sozialen Arbeit
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Veranstaltung
Ressourcenmanagement und Kommunikation
Note
1,3
Autor
Sarah Proske (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V282490
ISBN (eBook)
9783656769606
ISBN (Buch)
9783656769705
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gießen-test funktion möglichkeiten verwendung kontext sozialen arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Proske (Autor:in), 2013, Der Gießen-Test. Funktion und Möglichkeiten seiner Verwendung im Kontext der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282490
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Leseprobe aus  14  Seiten
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