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Spielerziehung durch Tchoukball

Title: Spielerziehung durch Tchoukball

Lesson Plan , 2003 , 10 Pages , Grade: gut

Autor:in: Hauke Lütjen (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Anmerkungen: Spielerziehung durch Tchoukball. Was das ist, erfahrt ihr im Entwurf. Schönes Spiel - allerdings zu hohe Anforderung, da es schon ein großes Mannschaftsspiel ist. Langsamer einführen!

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Lernausgangslage

1.1 Situation der Lerngruppe sowie allgemeine Lernvoraussetzungen

1.2 Fach- und inhaltsspezifische Voraussetzungen

2. Didaktische Reflektion

2.1 Legitimation der Thematik durch die „Rahmenrichtlinien für die Grundschule – Sport“ und die „Grundsätze und Bestimmungen für den Schulsport“

2.2 Begründete Auswahl der Thematik

2.3 Sachanalyse

3. Methodische Reflexion

4. Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, Schülern der 4. Klasse durch die spielerische Erarbeitung und Modifikation von Regeln beim Tchoukball die Kompetenz zur eigenständigen Spielfeldgestaltung und sozialen Interaktion zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, wie durch die partizipative Entwicklung von Spielregeln ein faires und motivierendes Spielumfeld geschaffen werden kann, das gleichzeitig motorische Defizite im Bereich des Werfens und Fangens abbaut.

  • Entwicklung und kritische Reflexion von Spielregeln durch Schüler
  • Sozial-affektives Lernen und Interaktionstraining in Mannschaftssportarten
  • Motorische Förderung der Koordination und Ballbeherrschung
  • Theorie-Praxis-Transfer durch situationsangemessene Spielanpassung
  • Strukturierung von Lernprozessen im Sportunterricht

Auszug aus dem Buch

2.2 Begründete Auswahl der Thematik

Das Einstellen auf Mitmenschen und das Zusammenarbeiten in einer Gruppe ist für das tägliche Zusammenleben von Kindern (und Erwachsenen) wichtig. Diese friedliche zwischenmenschliche Interaktion beherrschen aber längst nicht alle Kinder, da u.a. Probleme häufig nicht mehr selbst gelöst werden müssen, sondern für sie durch ihre Eltern bereinigt werden. Das gilt auch für einige Kinder der 4b. Diese Probleme lassen sich auch häufig bei Spielen in den Pausen auf dem Schulhof beobachten. Regeln werden oft nicht klar formuliert, was zu Streitereien führen kann oder Probleme im Spiel werden nicht genau identifiziert und können somit nicht gelöst werden. Es ist daher also notwendig, das die Kinder erfahren, das Spiele ein gewisses Maß an Regeln bedürfen, die sie aber selbst entwickeln können. Die Interaktion mit anderen Schülern, die so im Spiel geschult wird, verbessert auch das tägliche Zusammenleben außerhalb des Sportunterrichts. Aus diesem Grund ist das Spiel für die Entwicklung des Kindes besonders wichtig. Das Spiel läßt sich als Interaktionstraining für das tägliche Zusammenleben verstehen.

Ich konnte auch schon beobachten, dass Kinder ihr Spiel durch die Übernahme von einer Vielzahl von Regeln lähmten. Sie übernahmen dabei z.B. beim Fußball offizielle Regeln wie Abseits, hohes Bein etc., die für ihren Könnensstatus völlig unangemessen waren. Es erscheint mir daher notwendig, dass die Kinder lernen, dass zu viele Regeln behindern können und das Regeln veränderbar sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lernausgangslage: Analyse der Vorkenntnisse der Schüler im Bereich Mannschaftsspiel und Werfen/Fangen sowie die Einordnung der aktuellen Motivation für das Projekt.

2. Didaktische Reflektion: Theoretische Herleitung und Begründung des Unterrichtsvorhabens auf Basis offizieller Rahmenrichtlinien und fachdidaktischer Zielsetzungen.

3. Methodische Reflexion: Erläuterung der offenen Unterrichtsform, die durch Sitzkreisphasen und gezielte Reflexionsmomente den Schülerpart bei der Regelentwicklung betont.

4. Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen und Richtlinien zur Unterstützung der didaktischen Planung.

Schlüsselwörter

Tchoukball, Sportunterricht, Grundschule, Regelentwicklung, Spielerziehung, soziale Interaktion, Bewegungsdefizite, Mannschaftsspiel, Spielfähigkeit, Fair Play, Partizipation, motorische Förderung, Unterrichtsentwurf, Reflexion, Minitramp.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Durchführung einer Sportunterrichtseinheit in einer 4. Klasse mit dem Ziel, durch das Spiel Tchoukball eigenständige Regelkompetenzen bei den Schülern zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Spielerziehung, die Förderung sozialer Kompetenzen sowie den gezielten Abbau motorischer Defizite im Bereich Werfen und Fangen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Schülern zu vermitteln, wie man durch eigene Regelanpassungen ein Spiel interessanter und fairer gestalten kann, um so das Miteinander zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine offene Unterrichtsform gewählt, die durch wiederholte Reflexionsphasen im Sitzkreis einen aktiven Gestaltungsprozess der Schüler initiiert und steuert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Sachanalyse, eine fachdidaktische Begründung der Thematik sowie eine methodische Reflexion des Unterrichtsverlaufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Spielerziehung, Regelentwicklung, Tchoukball, soziale Interaktion, Sportunterricht und motorische Förderung.

Warum wird gerade Tchoukball für das Regel-Training gewählt?

Tchoukball eignet sich besonders gut, da es ein weniger bekanntes Spiel ist, dessen Minitramps als Tore einen spezifischen Reiz bieten und das Regelwerk noch genügend Spielraum für schülereigene Anpassungen lässt.

Wie gehen die Kinder mit der Herausforderung der Regelentwicklung um?

Die Schüler zeigen sich motiviert, jedoch neigen sie anfangs zu ausschweifenden und unstrukturierten Vorschlägen, weshalb eine steuernde Moderation durch die Lehrkraft erforderlich ist.

Welchen Stellenwert hat der "Sitzkreis" im methodischen Konzept?

Der Sitzkreis dient als essentielles Ritual, um Ruhe für Erklärungen zu schaffen und allen Schülern den Raum zu bieten, Anregungen der Mitschüler konstruktiv aufzunehmen und abzustimmen.

Welche Rolle spielt die "Verhäuslichung" in der Begründung der motorischen Ziele?

Der Autor argumentiert, dass durch die zunehmende Verstädterung und den schwindenden Bewegungsraum für Kinder Defizite entstehen, denen der Schulsport durch gezieltes Training (Werfen/Fangen) entgegenwirken muss.

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Details

Title
Spielerziehung durch Tchoukball
Grade
gut
Author
Hauke Lütjen (Author)
Publication Year
2003
Pages
10
Catalog Number
V28249
ISBN (eBook)
9783638300797
ISBN (Book)
9783638956895
Language
German
Tags
Spielerziehung Tchoukball
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hauke Lütjen (Author), 2003, Spielerziehung durch Tchoukball, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28249
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