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Der Einsatz von chemischen Kampfstoffen von den Anfängen der Geschichte bis ins Zeitalter der Weltkriege

Titel: Der Einsatz von chemischen Kampfstoffen von den Anfängen der Geschichte bis ins Zeitalter der Weltkriege

Akademische Arbeit , 2008 , 20 Seiten , Note: 1

Autor:in: Markus Schnedlitz (Autor:in)

Chemie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit werden die geschichtliche Entwicklung und die Einsätze von chemischen Waffen und Kampfmitteln beschrieben. Bei der Durchsicht von einschlägiger Literatur zu diesem Thema stößt man vieler Orts auf die Formulierung „vermutlicher Einsatz von…“ oder „unerklärbares Sterben von Menschen….“ da oft keine Beweise für den Einsatz von C-Waffen mehr gefunden wurden oder gar nicht untersucht wurde. Es ist daher davon auszugehen das es weltweit zu weitaus mehr als nur den öffentlich gekannten Anwendungen von chemischen Kampfstoffen gekommen ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Geschichte der Einsätze und der Entwicklung von chemischen Kampfstoffen und chemischen Kampfmitteln

1.1 … in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg

1.2 … während des ersten Weltkrieges

1.3 …zwischen den Weltkriegen

1.4 …während des zweiten Weltkrieges

1.5 … nach dem zweiten Weltkrieg

2. Gegenwart und Zukunft der chemischen Waffen

3. Internationale Abkommen gegen den Einsatz von C-Waffen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der historischen Aufarbeitung der Entwicklung und des Einsatzes chemischer Kampfstoffe und Kampfmittel von der Antike bis in die moderne Zeit. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die Evolution militärischer Strategien unter Verwendung toxischer Substanzen sowie die Wirksamkeit internationaler Verbotsbemühungen.

  • Historische Entwicklung chemischer Kampfmittel von der Antike bis ins 20. Jahrhundert
  • Die Rolle chemischer Waffen in den beiden Weltkriegen und regionalen Konflikten
  • Entwicklung und Gefahrenpotenzial moderner Nervenkampfstoffe
  • Umweltproblematiken durch versenkte Munitionsaltlasten
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und internationale Abrüstungsabkommen

Auszug aus dem Buch

1.1 … in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg

Die Anfänge der Kriegsführung mit Hilfe chemischer Kampfstoffe und Kampfmittel liegt Jahrtausende zurück. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass schon lange vor den ersten bekannten Aufzeichnungen tierische und pflanzliche Gifte an Waffen (Pfeile, Messer usw.) bei der Jagd, aber auch beim Kampf eingesetzt worden sind. Ein Pfeilgift namens CURARE zählt wohl zu den bekanntesten Giften aus jener Zeit.

In alten chinesischen Schriften über das Militärwesen findet man Hinweise auf die Verwendung von Giften, reizendem Rauch und Brandmitteln. Besonders zur Erstürmung von Festungen, also im stationären Kriegseinsatz, fanden diese Kampfstoffe vorerst ihre Anwendung. Feuer und die absichtlich erhöhte Rauchentwicklung durch Beimischung von Harzen, tierischen Fetten oder Pech dienten zur Verschleierung der eigenen Bewegung der Truppen, aber auch der Beeinträchtigung der verteidigenden Kräfte. Größere Erfolge im Einsatz dieser Kampfmittel blieben jedoch aufgrund der ungenügenden technischen Einsatzmitteln oder der Wirksamkeit der Stoffe meist aus.

Aus der Zeit 600 v. Chr. sind Berichte überliefert, welche über die Einnahme einer Stadt durch Vergiftung der Trinkwasserversorgung durch den Saft der NIESWURZ erzählen. Dieses Gift soll zu einer Durchfallerkrankung geführt haben, welche die Bewachung beeinträchtigte und so die Eroberung der Stadt ermöglichte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Geschichte der Einsätze und der Entwicklung von chemischen Kampfstoffen und chemischen Kampfmitteln: Dieses Kapitel zeichnet die historische Chronologie chemischer Kampfstoffe von der Antike bis nach dem Zweiten Weltkrieg nach, unterteilt in verschiedene kriegshistorische Epochen.

2. Gegenwart und Zukunft der chemischen Waffen: Hier wird das aktuelle Gefahrenpotenzial durch bestehende Bestände sowie die Bedrohung durch Altlasten in der Nordsee und den Einsatz durch Terrorgruppen thematisiert.

3. Internationale Abkommen gegen den Einsatz von C-Waffen: Dieses Kapitel erläutert die rechtliche Entwicklung von frühen Verträgen wie dem Straßburger Vertrag bis hin zum modernen Chemiewaffenübereinkommen.

Schlüsselwörter

Chemische Kampfstoffe, Giftgas, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Nervengifte, Lost, Senfgas, Chemiewaffenübereinkommen, Abrüstung, Munitionsaltlasten, Kriegsgeschichte, Kampfmittel, Taktische Kampfmischung, Gefahrenpotenzial, Genfer Protokoll.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende historische Analyse über die Entstehung und den praktischen Einsatz von chemischen Kampfstoffen und Waffen im Laufe der Jahrtausende.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung von der Antike über die Weltkriege bis zur Moderne, der Einsatz von chemischen Substanzen in bewaffneten Konflikten sowie die Bemühungen zur völkerrechtlichen Ächtung dieser Waffen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Ziel ist es, die geschichtliche Entwicklung und die Anwendung chemischer Mittel darzustellen und dabei aufzuzeigen, dass der Einsatz von Kampfstoffen weit verbreiteter war als oft öffentlich dokumentiert.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine methodische Literaturanalyse sowie die Sichtung von Berichten und Chroniken, um die Entwicklung und Nutzung chemischer Waffen chronologisch und fachlich einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte chronologische Aufarbeitung der Waffeneinsätze in diversen Kriegen sowie eine Analyse des aktuellen Gefahrenpotenzials durch Altlasten und zukünftige Bedrohungsszenarien.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Text am besten charakterisieren?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Chemische Kampfstoffe, Kriegsgeschichte, internationale Abkommen, Nervengifte und Abrüstung charakterisiert.

Welche Rolle spielten die Weltkriege bei der Entwicklung von C-Waffen?

Die Weltkriege fungierten als Katalysatoren, welche die Entwicklung und den industriellen Einsatz chemischer Kampfstoffe massiv beschleunigten, da die chemische Industrie als Produktionsstätte fungierte.

Warum sind die chemischen Altlasten in der Nordsee ein aktuelles Problem?

Es handelt sich um enorme Mengen versenkter Munition aus dem Zweiten Weltkrieg, die korrodieren und deren inhaltliche Kampfstoffe die Meeresumwelt sowie die Fischerei langfristig gefährden.

Welche Bedeutung haben internationale Abkommen in diesem Kontext?

Internationale Abkommen versuchen durch Verbote und Kontrollmechanismen, die Entwicklung, den Besitz und den Einsatz chemischer Waffen zu unterbinden, auch wenn die praktische Umsetzung bei der Definition der Stoffe oft komplex bleibt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einsatz von chemischen Kampfstoffen von den Anfängen der Geschichte bis ins Zeitalter der Weltkriege
Hochschule
Theresianische Militärakademie Wien  (Institut für Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie)
Veranstaltung
Lehrveranstaltung
Note
1
Autor
Markus Schnedlitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
20
Katalognummer
V282577
ISBN (eBook)
9783656770404
ISBN (Buch)
9783668139572
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einsatz kampfstoffen anfängen geschichte zeitalter weltkriege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Schnedlitz (Autor:in), 2008, Der Einsatz von chemischen Kampfstoffen von den Anfängen der Geschichte bis ins Zeitalter der Weltkriege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282577
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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