Die Doppelwegstruktur in Hartmann von Aues "Erec". Ein sinnstiftendes Merkmal des Artusromans?


Hausarbeit, 2012

16 Seiten, Note: 2,3

Melanie W. (Autor:in)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der „doppelte Kursus“ im „Erec“

3. Kritik am Doppelweg im „Erec“

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Epos „Erec“ von Hartmann von Aue gehört zum Sagenkreis des König Artus und somit zum bretonischen Stoffkreis. Es gilt sowohl als erster Artusroman im deutschsprachigen Raum als auch als erster Roman Hartmanns, was aufgrund einiger stilistischen Mittel vermutet wird. Die Verserzählung wurde um ca. 1180/90 verfasst und es handelt sich dabei um eine Adaption von Chrétien de Troyes „Érec et Énide“. Problematisch gestaltet sich allerdings die Authentizität des Textes, da es nur eine vollständige Überlieferung des Romans gibt, die Handschrift des „Ambraser Heldenbuches“. Diese entstand aber erst im 16. Jahrhundert, also 300 Jahre nach Hartmanns Fassung. Allerdings existieren noch vier „Erec-Fragmente“, die sich kodikologisch sehr ähnlich sind. Der Schreiber des „Ambraser Heldenbuches“ nutzte wahrscheinlich die „Erec-Handschrift“ aus dem 13. Jahrhundert als Vorlage und füllte etwaige Lücken mit Teilen der Wolfenbütteler Fragmente. Trotzdem fehlen bei der heutigen Überlieferung sowohl der Anfang des Romans als auch einige weitere Phrasen.[1]

Dennoch kristallisierte sich eine gewisse Gliederung, ein Schema anhand des Handlungsverlaufes heraus: Die Struktur des Doppelweges oder auch der „doppelte Kursus“, wie Hugo Kuhn ihn 1948 erstmals nannte. Diese Struktur soll Gegenstand der Arbeit sein. Vorerst werden jene Handlungsstränge unter Beachtung des Doppelweges nach Kuhn näher beschrieben und analysiert. Dies bedeutet, dass Handlungsstränge wiederholt, gesteigert oder sogar gespiegelt werden. Bevor dann ein Fazit gezogen wird, soll auch die Kritik an der Doppelwegstruktur Beachtung finden: „Das Dopplungsprinzip intendiere keine qualitative Sinngebung, sondern drücke ‚Streben nach Steigerung und Spannung‘ aus.“[2], was es zu untersuchen gilt.[3]

2. Der „doppelte Kursus“ im „Erec“

Hugo Kuhn war einer der ersten, der sich auf die Suche nach Struktursinn in der mittelalterlichen Dichtung machte, aber auch C. Cormeau und H. Fromm beschäftigten sich mit der literarischen Struktur des sogenannten „doppelten Kursus“. Chrétien, der als Schöpfer dieser Strukturform gilt, zeigte in seinen Romanen den „Gedanken zwei aufeinander bezogener Wege mit dem Durchschreiten von Krise, Schuld und Tod in der Mitte.“[4] Für das europäische Mittelalter galten vor allem auch der spätantike Roman und Vergil als Anreger und Vermittler. Der Sinn dieser Textstruktur liegt darin aufzuzeigen, dass ein Fehler oder Nachlässigkeit des Hauptcharakters zum Verlust von Ehre, Liebe und Tugend führen kann, also zum Verlust des vorherigen Idealzustandes. Diese Krise kann nur durch ein verändertes Selbstbild wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden. Dies geschieht meist durch die Konfrontation mit schwierigen Aufgaben, die der Hauptcharakter zu bestreiten hat, was sich meist durch das Vollbringen von Abenteuern zeigt. In der zweiten Aventiure-Fahrt werden die Abenteuer und ihre Bewältigung komplexer und schwieriger dargestellt, es gibt also nach der Krise eine Steigerung zu den vorherigen Abenteuern, die schon zum Idealzustand führten. Auf der ersten Aventuire-Fahrt beweist der Held, dass er am Artushof aufgenommen werden kann. Nach einer Krise muss er bei der zweiten Aventuire-Fahrt beweisen, dass er diese Fähigkeiten festigen kann um sich endgültig in den Dienst des Hofes stellen zu können. Fromm stellt dies wie folgt dar:

„ Der strukturelle Sinn der Romanhandlungen erfüllt sich im Gedanken des doppelten Weges. Der Held, ausgezogen, um sich einen Namen zu machen, erobert sich mit der Gewinnung der Frau und in ritterlicher Tat êre und den Glanz der Welt. Artus nimmt ihn unter die Seinen auf; er erfüllt den Anspruch, den die Institution stellt. Blitzartig brechen Schuld, Schulderkenntnis oder Beschuldigung über den Erhobenen herab, und auf einem zweiten Wege –des longues tudes-, sinnerfüllter aventiure und tiefgreifenden Selbstverständnisses muss das Verlorene – Frau Herrschaft und Heil – noch einmal erworben werden, nun zu immerwährendem Besitz.“[5]

Diese Struktur lässt sich auch im „Erec“ von Hartmann von Aue erkennen. Nach näherer Betrachtung ist deutlich zu sehen, dass sich der Roman „Erec“ schematisch in zwei Hauptteile gliedert. Der erste Teil reicht inhaltlich bis hin zur Hochzeit Erecs und Enites. Es handelt sich dabei um den Aufstieg des Helden. Anschließend folgt die Krise durch das „verliegen“ Erecs und Enites. Der zweite Teil schildert die Abenteuer, die das Paar gemeinsam bestreitet um die Krise zu überwinden. Erec erreicht somit mehr Ansehen als je zuvor. Zeitlich und inhaltlich stehen beide Teile voneinander getrennt. Verbindend wirken nur die beiden Hauptpersonen.[6]

Bei Hartmann beginnt die Handlung, da der Anfang nicht überliefert werden konnte, erst mit der Königin, die in Begleitung einer Jungfrau und dem jungen Ritter Erec dem König auf seine Jagd nach dem weißen Hirsch folgt. Auf ihrem Weg treffen sie auf einen Ritter, eine Dame und einen Zwerg, der ihnen vorausreitet. Als die Königin nach dem Namen des Ritters fragt, werden Erec und die Jungfrau von dem Zwerg geschlagen. Erec fühlt sich in seiner Ehre gekränkt, sodass er um Erlaubnis bittet, dem Zwerg zu folgen. So gelangt der junge Erec nach Tulmein, die Burg des Ritters Imain. Dort kommt er zu einer Ruine, in der ein verarmter alter Edelmann, seine Frau und seine wunderschöne Tochter Enite wohnen. Erec wird dort beherbergt und verlobt sich noch am gleichen Abend mit der schönen Enite. Am nächsten Morgen nimmt Erec an einem Kampf um den Sperberpreis teil. Mit geborgten Waffen des verarmten Edelmannes und eines Pferdes, dass Enite versorgt hat, tritt er den Kampf an und gewinnt schließlich. So verlangt er von dem Ritter sich bei seiner Königin zu entschuldigen. Hier kommt es zu einer Wendung in der Handlungsstruktur. An dieser Stelle schiebt Hartmann im Gegensatz zu Chrétien noch das Ende der Jagd am Artushof ein, indem er inhaltlich der Geschichte von Iders folgt. Dann schwenkt die Handlung wieder zurück nach Tulmein, wo Erec und Enite, die den Schönheitspreis, den Sperber in der Hand hält, wieder zurück zu Enites Vater gehen. Enite bekommt ein kostbares Pferd geschenkt. Anschließend führt die Handlung Erec und Enite zurück zum Artushof, wo die Hochzeit der beiden stattfindet. Enite wird von der Königin gekleidet und ist die schönste Dame am Hof. Der König nimmt von ihr seinen aufgeschobenen Kuss als Preis für die Jagd in Anspruch. Erec gewinnt bei einem Turnier erneut einen Ritterpreis.[7]

Im Verlauf des ersten Teils der Handlung kommt es für die Hauptperson Erec zu einer enormen Steigerung. Zu Beginn des Romans ist Erec ein junger unerfahrener Ritter, der keine besondere Bedeutung für den Hof hat und nicht einmal bei der Jagd auf den weißen Hirsch dabei sein kann, sondern nur die Frauen des Hofes begleiten darf. Er ist nicht einmal mit Waffen ausgerüstet. Außerdem kommt er dann in die Situation höchster Demütigung als er von dem Zwerg geschlagen wird und dagegen nichts ausrichten kann. Diese Schmach kann er nicht auf sich sitzen lassen und mit seiner Verfolgung des Zwerges beginnt sein Aufstieg. Ermutigt durch die schöne Enite ist er sogar im Stande das Turnier zu gewinnen. Mit der Hochzeit der schönen Enite am Artushof hat Erec einen persönlichen Höhepunkt erreicht.

Hier bildet der Artushof einen äußeren Rahmen des ersten Teils der Handlung. Die Geschichte beginnt am Artushof und kehrt, nach einer kurzen Episode auf der Burg Tulmein, wieder zurück zum Artushof. Dazwischen liegen vier selbstständige Geschichten: Die Jagd auf den weißen Hirsch, die noch am Artushof stattfindet; die Beleidigung durch den Zwerg führt die Handlung vom Artushof weg; der Sperberpreis in Tulmein und letztendlich die arme Herberge, welche die Handlung mit der Hochzeit Erecs und Enites wieder zum Artushof zurückführt. Diese vier Geschichten sind so in einander verschachtelt, dass eine in die nächste hineinführt und auch diesen Weg zurücknimmt.

Anschließend führt die Geschichte die beiden Hauptpersonen nach Karnant, wo Erecs Vater lebt. Erec und Enite verfallen dem Alltag. Erec „verliegt“ sich im Genuss der Ehe und führt ein zu privat geprägtes Leben. Hier beginnt der zweite Teil des Romans. Erec bekommt durch Zufall mit, dass am Hofe über sein Leben schlecht geredet und dieses nicht gebilligt wird. Sofort macht er sich heimlich mit Enite auf um Abenteuer zu erleben. Enite darf unter dessen kein Wort sprechen und muss unbewaffnet vorausreiten. Das Motiv nicht sprechen zu dürfen wird zum Leitmotiv der ersten drei Abenteuer.[8]

Im Gegensatz zum ersten Teil der Geschichte, wo die Handlungsstränge ineinander verschachtelt sind, bilden die einzelnen Abenteuer im zweiten Teil des Romans eine Reihe. Das bedeutet, dass lauter abgeschlossene Abenteuer aneinandergefügt sind. Auffällig ist hierbei die ständige Motivverdopplung, die die einzelnen Handlungsstränge somit doch in Verbindung bringt. Zweimal verfällt ein Graf der Schönheit Enites sowohl im zweiten als auch im fünften Abenteuer. Erec kämpft im dritten und sechsten Abenteuer gegen Guivreiz und ebenso kehren Erec und Enite zweimal zum Artushof zurück, was als vierte und achte Episode angesehen werden kann. Allein stehen also nur das erste Abenteuer, was allerdings eine Dopplung in sich inne hat und die siebte Episode. Steht diese als einzige für sich? Wenn ja, warum? Hat sie vielleicht eine besondere Stellung oder eine versteckte Dopplung? Dies gilt es im Folgenden zu untersuchen. Vorerst aber sollen sich einige nähere Erläuterungen zu den „doppelten“ Abenteuern anschließen.

Wie bereits erwähnt, findet die zweite Nacht eine Spiegelung in der fünften Nacht. In beiden wird das Bedrängen Enites durch einen Grafen thematisiert. Beide Grafen erweisen sich vorerst als bieder, lassen sich dann aber durch Enites Schönheit „zu unrechter Minne verleiten“.[9] Beide Nächte enden mit der Flucht des Paares. Auffällig bei dieser Dopplung der beiden Abenteuer ist die Steigerung, die von der zweiten zur fünften Episode erfolgt. Hier ist das Motiv der Steigerung als Gegenstand des doppelten Kursus, wie bereits im Vorherigen näher ausgeführt, deutlich zu erkennen. In der zweiten Nacht gibt Erec Enite freiwillig preis. In der fünften Nacht liegt Erec jedoch wie tot auf der Bahre. Desweiteren will der Graf Enite in der zweiten Episode nur erwerben wo hingegen er in der fünften Episode schon mit ihr angetraut ist. Hinzu kommt, dass die Flucht in der zweiten Nacht noch planmäßig verläuft, in der fünften Nacht dann aber spontan erfolgt. Außerdem wird der Graf in Episode zwei nur verwundet, dann aber in Episode fünf sogar getötet. Die Steigerung lässt sich an zugespitzen und extremer werdenden Situation erkennen. Allerdings gibt es zum Ende der beiden Abenteuer auch eine glückliche Steigerung. So wird Enite nach der zweiten Nacht noch von Erec getadelt, nach der fünften Nacht erfolgt dann allerdings die Versöhnung des Paares.[10]

Ein weiterer Hinweis auf die Doppelwegstruktur nach Hugo Kuhn ist die Korrespondenz des dritten und sechsten Abenteuers. Beide Male kommt es zur Begegnung mit Guivreiz, also sogar der gleichen Person. In der dritten Aventiure gibt Erec sich absichtlich tölpelhaft und gibt vor des Kampfes unerfahren zu sein. Er kämpft hinhaltend, wird verwundet, siegt aber dennoch. Die dialektische Umkehrung folgt dann im sechsten Abenteuer. Erec kämpft erneut gegen Guivreiz, allerdings nicht um Aventiure zu erleben, sondern nur zum Selbstschutz. Trotzdem kämpft er ritterlich und kühn. Er benimmt sich nun höfisch, wird allerdings besiegt, was aber auch daher rührt, dass er noch Verletzungen des ersten Kampfes davonträgt. Gleichermaßen konträr verhält sich auch die Beziehung zu Enite. In der dritten Nacht verbringt das Paar die erste Nacht seit Beginn der Aventiure-Fahrt nicht im Freien, sondern auf der Burg Guivreiz‘, lehnt jedoch jegliche höfische Repräsentation ab. In der sechsten Nacht verhält es sich gerade umgekehrt: Das Paar verbringt die letzte Nacht versöhnlich im Freien. Es folgen 14 Nächte in Penefrec.

Auf beide Guivreiz-Episoden folgt eine Einkehr am Artushof, lediglich mit der Unterbrechung des Abenteuers von „Joie de la Court“, welches augenscheinlich kein Gegenstück besitzt. Auch hier ist eine Steigerung erkennbar. Nach Episode vier wurde Erec durch eine List an den Artushof gebracht. Er entzieht sich dort jeglicher höfischer Freude. Für den Leser ist somit zu erkennen, dass die Handlung noch nicht vorbei ist und möglicherweise noch Abenteuer folgen. Bei Episode acht hingegen handelt es sich um eine Schlusseinkehr. Erec kommt mit prächtigem Geleit, den 80 Witwen aus „Joie de la Court zurück und strahlt die höfische Freude am Artushof aus. Im vierten Abenteuer ist Erec verletzt und die Königin muss seine Wunden heilen. Im achten Abenteuer kommt es zu einer immensen Steigerung, indem Erec wieder Freude an den bis dahin vereinsamten Artushof bringt. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass die Zwischeneinkehr lediglich der Verdeutlichung des Kontrastes zur Schlusseinkehr dient. Sie selbst hat keine inhaltliche Funktion. Wurde die Zwischeneinkehr also nur eingebaut um die Struktur des doppelten Kursus zu wahren? Auf etwaige Kritikpunkte soll allerdings erst im späteren Verlauf der Arbeit eingegangen werden. Die Zwischeneinkehr bezieht sich also auf die Reihe der Abenteuer eins bis drei, wo hingegen sich die Schlusseinkehr am Artushof auf die Abenteuer fünf bis sieben bezieht. Eindeutig wird hierbei, dass die Zwischeneinkehr keinen positiven Charakter haben kann, da noch Abenteuer folgen. Laut der Struktur des doppelten Kursus muss der Held erst in eine Krise geraten, bevor er letztendlich den Status eines edlen Ritter am Artushof erhält.[11]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Dopplung dieser Episoden den Sinn erzeugen soll das Paar in zwei verschiedenen Situationen zu zeigen. Dies lässt sich, nach Kuhn als A- und B-Reihe bezeichnen. In der A-Reihe werden Erec und Enite bewusst in einem anti-höfischem Licht dargestellt. Die selbst auferlegte Last der Reise selbst, die Anstrengung des Bestreiten der Abenteuer, die Verwundung Erecs, Verzicht auf den höfischen Luxus wie zum Beispiel das Schlafen im Freien und vor allem den Verzicht auf eheliche Gemeinschaft, also Rede, Tisch und Bett. Erst als der Punkt erreicht ist, dass Erec fast tot auf der Bahre liegt und Enite ihn rettet, merkt er, dass sie es nur gemeinschaftlich auf ihre Minne bauend schaffen können. Dies stellt einen Wendepunkt zur B-Reihe dar. In dieser bewährt sich das Paar zu neuer höfischer Lebensform.

Doch sollte nun noch ein Blick auf die alleinstehende Episode von „Joie de la Court“ geworfen werden, bevor es zu einem Zwischenfazit kommt. Zuerst aber sollte auch nicht die Räuber-Aventiure zu Beginn der Geschichte außer Acht gelassen werden. Diese steht zwar auch für sich, weißt aber eine Dopplung in sich auf, wie bereits erwähnt. Erec kämpft zweimal gegen Räuber, wobei nur die Zahl dieser variiert. Handelt es sich hierbei um einen epischen Doppelpunkt? Könnte dieses stilistische Mittel der Dopplung gleich zu Beginn der Reise nicht plump für den Leser erscheinen? Kuhn sagt, dass es den Zuhörer gerade ermahnen soll auf Dopplungen zu achten, die noch folgen könnten. Auch die Riesen-Aventiure steht eigentlich für sich. Nach Kuhn steht sie sogar zeitlich und inhaltlich für sich. Sie dient nur zur Vorbereitung auf das nächste Abenteuer. Die Situation, dass Erec tot daliegt muss erst du diese Szene des Kampfes mit den Riesen herbeigeführt werden. Hierbei handelt es sich um einen epischen Doppelpunkt in sich. Zuerst wird Cardoc tot geglaubt und von seiner Freundin beweint und anschließend wird Erec tot geglaubt und von Enite beweint. Auch hier ist eine Steigerung zu sehen. So denkt Enite durch ihre Trauer sogar an Selbstmord.[12]

Nun verbleibt noch das gegenbildlose Abenteuer von „Joie de la Court“. Es handelt sich dabei um einen Wundergarten, eine Allegorie der höfischen Freude, von Hartmann mit „Des Hofes Freude“ übersetzt. Er ist zwar ringsum offen, aber doch auf geheimnisvolle Art und Weise verschlossen, sodass niemand etwas von der Freudennatur darin heraustragen kann. Darin lebt ein Paar, dass die Voraussetzungen des „adel“, der „minne“ und der „triuwe“ erfüllt. Die Dame hat die höchste Schönheit inne, neben Enite und der Ritter besitzt die höchste Ritterlichkeit, neben Erec. Trotzdem ist die Schönheit des Gartens verblasst. Erst Erecs Sieg über den Ritter Mabonagrin stellt diese wieder her. Doch warum ist die Schönheit des Gartens überhaupt erst verblasst, wo doch alles so perfekt scheint? Das Paar in „Joie de la Court“ erlitt das gleiche Schicksal wie Erec und Enite. Die vollkommene Minne ging verloren und erst durch den Kampf mit Erec konnte die höfische Freude wiederhergestellt werden. Bei genauerer Betrachtung stellt der Leser also fest, dass es doch eine Spiegelung, eine Dopplung für die Episode sieben in „Joie de la Court“ gibt. Dieses Abenteuer hat zwar eine Sonderstellung, spiegelt aber zum Schluss tatsächlich das Ganze wieder. Es ist die höchste Aventuire für Erec und Enite und ihre ganze Geschichte spiegelt sich in der des Paares in „Joie de la Court“ wieder. Kuhn schreibt dazu:

„…wahrhaft vollkommene Minne ist erst die, die nicht sich in genießenden Besitz abschließt, sonder in der Welt bewährt und bestätigt! Man muß aus dem verschlossenen Freudengarten heraus, muß ihn draußen in der Welt als innerlichen Besitz neu sich schenken lassen.“[13]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Erec sich zu Beginn in einer ‚neutralen‘ Situation befindet. Er hat keine besondere Stellung inne. Er ist lediglich der Begleiter der Königin. Durch eine Verkettung von Zufällen gelangt er in den vier miteinander verbundenen Handlungssträngen zu Beginn immer weiter in die Tiefe. Durch den Geißelschlag des Zwerges wird er seiner Ehre beraubt und durch die Einkehr in die Arme Herberge macht er desweiteren einen sozialen Abstieg durch. Dann trifft er auf Enite, die ihn, obwohl auch sie in ihrer Schönheit erst „neutralisiert“ erscheint, zum Aufstieg verhilft. Angespornt durch die Verlobung gewinnt Erec das Turnier. Der Höhepunkt wird erreicht, als Erec die schöne Enite am Artushof heiratet. Nun hat das Paar seine Anfangsneutralität übertroffen. Das Ganze wird noch übertrumpft von dem erneuten Sieg bei dem Ritterturnier am Artushof. Erec und Enite steigen in ihrem Ansehen zu einem „idealen, vom Artushof in breiter höfischer Repräsentation bestätigten Musterpaares“[14] auf. Dieser Weg von der Tiefe bis hin zum am Hofe angesehen Paar wird von Erec und Enite im zweiten Teil ein weiteres Mal in gesteigerter Form bestritten. Ein doppelter Kursus fasst das Ganze zusammen. Im zweiten Teil geht das Paar bis an die Grenzen des Todes. Sie erleben somit einen erneuten Abstieg und Tiefpunkt um dann durch Aventiure ihre Minne zu beweisen und höher als je zuvor aufzusteigen und an den Artushof zurückzugelangen. Durch die jeweilige Steigerung der einzelnen Abenteuer vom ersten zum zweiten Teil wird die Struktur des doppelten Kursus besonders deutlich. Im ersten Teil gerät er durch Zufall und Schicksal in brenzlige Situationen und kann diese nicht kontrollieren, wobei er im zweiten Teil den gleichen Weg nimmt aber bewusst handelt und den Verlauf selbst bestimmt. Dabei erfährt sowohl der Inhalt als auch die Struktur eine Steigerung.[15]

Nun gibt es allerdings eine Verbindungsstelle, die Teil eins und zwei zusammenfügt und in einen Zusammenhang bringt. Diese wurde bisher vernachlässigt, trägt aber zur Deutung des Romans bei. Es handelt sich dabei um den Aufenthalt in Karnant. Hier „verliegt“ sich Erec mit Enite. Er wird träge und genießt nur noch das eheliche Leben. Aus diesem Konflikt heraus, entsteht die Situation, dass sich das Paar auf Aventiure-Fahrt begibt. Sowohl in Teil eins als auch im zweiten Teil geht es darum die Minnegemeinschaft wieder aufleben zu lassen. Dabei spielen die Rittertüchtigkeit von Erec und die Schönheit von Enite als Motiv der Minne eine wichtige Rolle. Denn diese beiden Motive führen das Paar letztendlich immer wieder zusammen. Sei es durch den Ritter- bzw. Schönheitspreis im ersten Teil oder durch die Abenteuer, die sie gemeinschaftlich bestreiten müssen und die letztendlich auch aus der Schönheit Enites und der Ritterlichkeit Erecs erfolgen. Diese beiden Eigenschaften bestimmen im Wesentlichen das höfische Leben und sind die wichtigsten Eigenschaften, die Mann und Frau zu dieser Zeit zugesprochen werden.[16]

3. Kritik am Doppelweg im „Erec“

Nun wurde die Struktur des „doppelten Kursus“ im Erec vor allem unter Betrachtung von Hugo Kuhns Ausführungen näher beleuchtet. Allerdings können diese Ausführungen auch kritisch betrachtet werden, wie es unter anderem Elisabeth Schmid in einem ihrer Aufsätze tat.[17] Im Folgenden sollen die wichtigsten Kritikpunkte am Doppelweg im „Erec“ aufgeführt und näher erläutert werden.

Schmid kritisiert in ihrem Aufsatz nicht den Doppelweg an sich, doch distanziert sie sich davon diesen als sinnstiftendes Merkmal des Artusromans zu bezeichnen. Seit Kuhns Ausführungen zum „Erec“ 1948 wurde die Doppelwegstruktur als Königsweg der Artusromananalyse gehandhabt und erhielt dadurch eine schon fast kanonische Geltung. Dieses von Kuhn erstellte Handlungsschema wird heute fälschlicherweise nicht mehr nur auf „Erec“ als einen mittelhochdeutschen Vertreter dieser Gattung bezogen, sondern verallgemeinernd verwendet, so kritisiert Schmid scharf gleich zu Beginn ihres Artikels.[18]

Der Stellenwert des Doppelweges würde durch seine strikte Anwendung durch das Schema selbst bestimmt werden, was bedeutet, dass die Situationen symbolisch auf ihre strukturelle Position bezogen werden. Diese Kontinuität des Deutungsparadigmas wird sowohl von Hugo Kuhn, Walter Haug als auch von Christoph Cormeau aufgegriffen. Somit greifen alle auf die gleiche Grundlage zurück. So schrieb Walter Haug 1971, dass der wesentliche Punkt des Artusromans, ob nun in der Version von Chrétien oder Hartmann, darin besteht, dass „die eigentliche Begründung der Ereignisfolge sich nicht aus der linearen Verknüpfung der Episoden ergibt, sondern aus der ‚Symbolstruktur‘“.[19] Zuvor schreibt Kurt Ruh 1967 bereits, dass Chrétien sich in der Handlungsabfolge im ersten Teil des „Erec“ einige Abweichungen seines eigenen Schemas erlaubt habe. Hartmann setzte dieses Schema später konsequenter durch auch wenn diese Konsequenz des Schemas ästhetisch im Vergleich zu Chrétien nur Verlust bedeute. Kuhn war allerdings nicht der erste, der sich mit dieser Thematik näher beschäftigte. Schon 1927 äußerte sich Wilhelm Kellermann zu der Gliederung der Artusromane. So haben sich das „Einschachtelungsschema“ sowie das Prinzip der kompositionellen Zweiteilung zum Aufbauprinzip von Chrétien herauskristallisiert.[20]

Die eigentlichen Merkmale des Doppelweges scheinen somit Ruhepunkt und Krise zu sein. Schmid stellt dieses Motiv als spezifisch für den Aufbau von Chrétiens Werken jedoch in Frage. Auffällig sind jedoch die wiederkehrenden Artusszenen. Der Roman beginnt und endet am Artushof. Außerdem kommt es noch zu einer Zwischeneinkehr. Dies erscheint Schmid als „Gliederungswille“ Chrétiens. Nach der Struktur des Doppelweges ist es unerlässlich, dass der Protagonist vor dem Ende erneut am Artushof einkehrt. Doch was hat diese Zwischeneinkehr zu bedeuten? Kuhn erklärt diese Zwischeneinkehr mit dem Phänomen der Motivverdopplung. Es muss also auf den zweimaligen Kampf mit Guivreiz eine Einkehr am Artushof erfolgen. Die Schlusseinkehr dient lediglich dem positiven Ende des Romans wohingegen die Zwischeneinkehr keinen wirklichen inhaltlichen Gehalt hat. Somit wird deutlich, dass die beiden Szenen nur im Kontrast zueinander stehen sollen. Die Zwischeneinkehr bezieht sich, wie schon erwähnt, auf die Abenteuer eins bis drei und ist mit dem Motiv ‚freudefern‘ behaftet wohingegen die Abenteuer fünf bis sieben in die Schlusseinkehr münden und somit unter dem Motto ‚freudig“ stehen.

Schmid kritisiert diese Herangehensweise und interpretiert die Struktur der Einkehr am Artushof etwas anders. Die Zwischeneinkehr mit dem Motiv ‚freudenfern‘ sagen lediglich aus, dass die Belange des Artushofes und das Programm des Helden unterschiedlich sein können. Am Artushof wird freudig gefeiert wohingegen Erec sagt:

„Wer zum Hofe kommt/ wo er nichts zu suchen hat,/ wie ich jetzt und hier,/ der wäre besser daheim geblieben./ Wer bei Hof ist,/ der muß fröhlichen Sinns sein/ und sich angemessen verhalten./ Dazu bin ich gerade nicht fähig/ und muß darauf verzichten/ wie einer, der sich kaum bewegen kann.“[21]

Er befindet sich also in einer gegensätzlichen Stimmung zu der, die am Artushof herrscht. Schmid sieht also eher in dieser Hinsicht den kontrastiven Vergleich.[22]

Kuhn setzt nun die A-Reihe mit dem Motiv „ungemach“ der B-Reihe mit dem Motiv „freude“ entgegen. Problematisch sieht Schmid hierbei allerdings die Deutung der Niederlage des zweiten Guivreiz-Kampfes. In dieser Episode stehen eigentlich Freude und Sieg auf dem Programm. Trotzdem erleidet Erec eine Niederlage in diesem Teil. Desweiteren erscheint Schmid die Deutung der Zwischeneinkehr problematisch. Diese sollte nach Kuhn „Freudenferne“ bedeuten und demnach auch den Tiefpunkt in der Handlung darstellen. Der Tiefpunkt der Gesamthandlung erscheint allerdings erst im zweiten Teil als das Paar bis in die Todesgegenwart hinabsteigt. Schmid erklärt dieses Phänomen so, dass die Wiederholung eines Motives zwar zum Vergleichen einlädt, allerdings nicht die Bedeutung selbst generiert.[23]

Zusammenfassend lässt sich zur Kritik von Schmid am Begriff des Doppelweges und an der Verallgemeinerung in der Artusepik sagen, dass sowohl Kuhn, Haug und auch Cormeau auf grundsätzliche Unterschiede im „Erec“ bei Chrétien und Hartmann hingewiesen haben, sich jedoch zu wenig mit den Unterschieden beschäftigt haben. Es reiche nicht aus das Strukturschema nach Hartmann zu resümieren und auf das von Chrétien zu projizieren. Schmid kritisiert also die zu geringe Rückbesinnung auf Chrétien de Troyes und die verarbeitung der Dopplung in seinem Werk „Erec et Enide“. Außerdem fordert sie eine intensivere Auseinandersetzung mit Hartmanns Werken und eine weniger schnelle Verallgemeinerung der Strukturzusammenhänge. Der Vergleich mit dem Original sei nötig für eine genaue und detaillierte Analyse. Chrétien sei der Urheber des doppelten Abenteuerweges. Die Kritik gilt also nicht dem Doppelweg selbst, sonder der Urheberschaft und zu schnell gesuchten Ergebnissen. Desweiteren gibt es laut Schmid einen zu geringen Umgang mit anderen Artusromanen, sodass der Doppelweg oft auf alle Artusromane angewandt wird. Dieser lässt sich allerdings nur bei „Erec“, „Iwein“ und „Parzival“ finden. Der Roman „Erec“ ist demnach kein Musterbeispiel für einen Artusroman, aber dennoch ein Musterbeispiel für die Doppelwegstruktur innerhalb eines Artusromans. Abschließend kritisiert Schmid, dass der doppelte Kursus, also die Zweiteilung nicht immer einheitlich von verschiedenen Forschern gesehen wird. Bei Kuhn wird die Zwischeneinkehr und die Schlusseinkehr am Artushof gleichgesetzt. Schmid ist der Ansicht, dass dies dem doppelten Kursus nur schade, da diese Episoden somit so in die Doppelwegstruktur eingebunden seien, dass keine eigene Betrachtung mehr möglich sei. Somit werde die Struktur des „Erec“ künstlich verändert. Alles in allem kritisiert Schmid aber nicht grundsätzlich die Struktur des doppelten Kursus, sonder nur dessen Umgang und Anwendung.

4. Fazit

Abschließend lässt sich feststellen, dass Hugo Kuhn mit seinen Ausführungen 1948 über die Doppelwegstruktur im Erec wesentlich zur Artusforschung beigetragen hat. Er entwickelte das Prinzip des doppelten Abenteuers nach dem Erec und Enite, das Paar des Romans zweimal auf Aventiure gehen.

Zu Beginn der Handlung ist Erec, der Hauptcharakter ein junger Ritter mit wenig Ansehen. Durch eine Verkettung von Zufällen gelingt es ihm bis zum Ende des ersten Teils die schöne Enite zu heiraten und an Ansehen zu gewinnen. Alles scheint perfekt, doch dann wird das Paar vom Alltag eingeholt. Es benimmt sich nicht mehr höfisch. Um diesen Zustand zu ändern begeben sich beide auf Abenteuerfahrt. Nun schließen sich die Abenteuer eins bis drei an, welche, nur getrennt durch eine Zwischeneinkehr am Artushof von den Abentueuern fünf bis sieben gespiegelt werden. Sowohl in Episode zwei und fünf verfällt ein Graf Enites Schönheit. Im dritten und sechsten Abenteuer kämpft Erec gegen Guivreiz und zweimal kehrt das Paar zurück zum Artushof, was als Episode vier und acht angesehen werden kann. Das erste Abenteuer findet eine Dopplung in sich, wobei Erec zweimal gegen Riesen kämpft. Und das siebte Abenteuer in „Joie de la Court“ spiegelt das Ganze wieder. Somit entsteht eine A-Reihe, die unter dem Motto „ungemach“ und die B-Reihe unter dem Motto „Freude“. Die Abenteuer der B-Reihe spiegeln also nicht nur die der A-Reihe, sondern sind auch noch in gesteigerter Form vorzufinden.

Schmid allerdings kritisiert diese Art der Betrachtung. Sie spricht sich nicht vollkommen gegen die Struktur des doppelten Kursus aus, ist aber mit seiner zu verallgemeinernden Anwendung unzufrieden. Man könne den Doppelweg nicht auf jeden Artusroman anwenden und müsse im Falle des „Erec“ auch zwischen den Versionen von Chrétien und Hartmann einen Unterschied machen. Außerdem dürfe der Doppelweg nicht zu dogmatisch angewendet werden, da sonst keine isolierte Betrachtungsweise der einzelnen Episoden mehr möglich sei. Somit würde die Struktur des „Erec“ künstlich verändert werden und er würde seine Bedeutung verlieren.

Alles in allem hat sich die Struktur des doppelten Kursus die Jahre über etabliert und wurde von vielen Forschern näher beleuchtet. Einige warnen jedoch davor diesen als sinnstiftendes Merkmal des Artusromans allgemein zu betrachten, sondern eine offenere Betrachtungsweise vorzuziehen.

Literaturverzeichnis

- Bumke, Joachim: Der Erec Hartmanns von Aue. Eine Einführung. Walter de Gruyter: Berlin 2006.
- Cormeau, Christoph; Störmer, Wilhelm: Artusroman I – Erec. In. Ders.: Hartmann von Aue. Epoche – Werk – Wirkung. 3. Auflage. C.H. Beck: München 2007.
- Fromm, Hans: Doppelweg. In: Ders.: Arbeiten zur deutschen Literatur des Mittelalters. Max Niemeyer Verlag: Tübingen 1989.
- Hartmann von Aue: Erec. Mittelhochdeutsch, neuhochdeutsch. Hrsg., Übers. Und komm. Von Volker Mertens. Reclam: Stuttgart 2010.
- Kuhn, Hugo: Erec. In: Ders.: Dichtung und Welt im Mittelalter. J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung: Stuttgart 1959.
- Schmid, Elisabeth: Weg mit dem Doppelweg. Wider eine Selbstverständlichkeit der germanistischen Artusforschung. In: Ihring, Peter; Wolfzettel, Friedrich (Hrsg.): Erzählstrukturen der Artusliteratur. Forschungsgeschichte und neue Aufsätze. Niemeyer: Tübingen 1999, S. 69-85.

[...]


[1] Vgl. Bumke, Joachim (2006): S. 1-17.

[2] Fromm, Hans (1989): S. 134.

[3] Vgl. Cormeau, Christoph; Störmer, Wilhelm (2007): S. 175-178.

[4] Fromm, Hans (1989): S. 123.

[5] Fromm, Hans (1989): S. 122

[6] Vgl. Fromm, Hans (1989): S. 122-124.

[7] Vgl. Kuhn, Hugo (1959): S. 133- 136.

[8] Vgl. Kuhn, Hugo (1959): S. 136-138.

[9] Kuhn, Hugo (1959): S. 138.

[10] Vgl. Kuhn, Hugo (1959): S. 139.

[11] Kuhn, Hugo (1959): S. 140-141.

[12] Kuhn, Hugo (1959): S. 142-143.

[13] Kuhn, Hugo (1959): S. 145.

[14] Kuhn, Hugo (1959): S. 147.

[15] Kuhn, Hugo (1959): S. 146-147.

[16] Kuhn, Hugo (1959): S. 148-149.

[17] Schmid, Elisabeth (1999): S. 69-85.

[18] Vgl. Schmid, Elisabeth (1999): S. 69.

[19] Schmid, Elisabeth (1999): S. 72.

[20] Vgl. Schmid, Elisabeth (1999): S. 73.

[21] Hartmann von Aue (2010): S. 291. V. 5052 ff.

[22] Vgl. Schmid (1999): S. 77.

[23] Vgl. Schmid (1999): S. 78-79.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die Doppelwegstruktur in Hartmann von Aues "Erec". Ein sinnstiftendes Merkmal des Artusromans?
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Note
2,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V282604
ISBN (eBook)
9783656818540
ISBN (Buch)
9783656856665
Dateigröße
443 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Publizieren unter Melanie W.
Schlagworte
doppelwegstruktur, hartmann, aues, erec, merkmal, artusromans
Arbeit zitieren
Melanie W. (Autor:in), 2012, Die Doppelwegstruktur in Hartmann von Aues "Erec". Ein sinnstiftendes Merkmal des Artusromans?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282604

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Doppelwegstruktur in Hartmann von Aues "Erec". Ein sinnstiftendes Merkmal des Artusromans?



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden