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Die Psychoanalyse. Die Funktionen des Ich und seine Abwehrmechanismen

Title: Die Psychoanalyse. Die Funktionen des Ich und seine Abwehrmechanismen

Term Paper , 2011 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: M.A. Tim Stahlhut (Author)

Psychology - General
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Die Psychoanalyse aus der Sicht der Wissenschaft ist nicht nur Wissenschaft der unbewussten psychischen Vorgänge, sondern hat seit Freud den weitaus höheren Anspruch, eine umfassende Konzeption des Mentalen und seiner Verbindungen zu den Sphären des Körperlichen (Somatischen) und des Soziokulturellen zu entwickeln. Aus diesem Grund wurde sie von Alfred Lorenzer auch als eine Wissenschaft zwischen den Wissenschaften bezeichnet, die sich inmitten eines Dreiecks von Biologie, Psychologie und Soziologie befinde.
Psychoanalytiker der auf Freud folgenden Generationen haben die Psychoanalyse in vielfältige Richtungen weiterentwickelt, teils mit Freud übereinstimmend, teils weit von ihm abweichend. Diese stetige Differenzierung der psychoanalytischen Theorie und Methodik hat, ergänzt um integrative Bemühungen, zur Entstehung einer Vielzahl von psychoanalytischen Schulen mit unterschiedlichen Konzeptionen und Schwerpunkten geführt. Dazu zählen z.B. die Funktionen des Ich und seine Abwehrmechanismen. Dies wird in meiner Arbeit noch näher erläutert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2 Das Ich in der Psychoanalyse

3.Funktion des Ich

4.Entstehung des Ich

5. Die analytischen Techniken

5.1 Die hypnotische Technik

5.2 Die freie Assoziation

5.3 Die Traumdeutung

5.4 Die Symboldeutung

5.5 Die Fehlhandlungen

5.6 Die Übertragung

6. Das Eisbergmodell

7. Abwehrmechanismen

7.1 Frühe Formen der Abwehr

7.2 Einige reifere Formen der Abwehr:

7.2.1 Die Verdrängung

7.2.2 Die Regression

7.2.3 Die Reaktionsbildung, Verkehrung ins Gegenteil

7.2.4 Die Isolierung

7.2.5 Das Ungeschehenmachen

7.2.6 Die Projektion

7.2.7 Die Introjektion/ Identifikation

7.2.8 Die Wendung gegen sich selbt

7.2.10 Die Verschiebung / Verlagerung

8.Fallbeispiel: 1 Name geändert

9. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die psychoanalytischen Konzepte des Ichs und seiner Abwehrmechanismen, um deren Bedeutung für die soziale Arbeit und das Verständnis von Klienten, die unter psychischen Konflikten leiden, aufzuzeigen.

  • Grundlagen des psychoanalytischen Verständnisses des Ichs.
  • Methoden der psychoanalytischen Untersuchung.
  • Das Eisbergmodell zur Veranschaulichung unbewusster Prozesse.
  • Klassifizierung und Funktion verschiedener Abwehrmechanismen.
  • Praktische Relevanz und Fallbeispiel für die soziale Arbeit.

Auszug aus dem Buch

7.2.1 Die Verdrängung

Das Eindringen unerwünschter und/oder gefährlicher Impulse in das Bewusstsein wird verhindert, indem diese Impulse vom Bewusstsein in das Unbewusste abgedrängt werden. Dort können sie allerdings ohne Wissen des Einzelnen zum Motor von so genannten Ersatzhandlungen oder Vorstellungen werden (Träume, Fehlleistungen). (Vgl. ZIMBARDO 1974, S. 368)

Das Verdrängen ist der wirksamste Abwehrmechanismus, allerdings auch der gefährlichste. Das liegt daran, dass die Folgen bei der Verdrängung am fatalsten sind, weil hier die Persönlichkeit außer Kraft gesetzt wird. Verdrängung ist die Basis für eine Neurose. (FREUD 1987, S. 40f)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Psychoanalyse als Wissenschaft zwischen Biologie, Psychologie und Soziologie und führt in die Relevanz der Ich-Funktionen ein.

2 Das Ich in der Psychoanalyse: Dieses Kapitel definiert das Ich als eine der drei Instanzen des seelischen Apparates mit der Aufgabe der Selbsterhaltung und Regulation.

3.Funktion des Ich: Hier wird das Ich als Strukturinstanz beschrieben, die zwischen den Ansprüchen des Es, des Über-Ichs und der Umwelt vermittelt.

4.Entstehung des Ich: Der Abschnitt erläutert die Entwicklung des Ichs aus dem Es während der ersten Lebensjahre durch Körper- und Selbstrepräsentanzen.

5. Die analytischen Techniken: Dieses Kapitel stellt Verfahren wie Hypnose, freie Assoziation und Traumdeutung zur Erforschung des Unbewussten vor.

6. Das Eisbergmodell: Das Modell veranschaulicht, dass nur ein kleiner Teil des menschlichen Erlebens bewusst ist, während der Großteil unbewusst bleibt.

7. Abwehrmechanismen: Es werden die verschiedenen Schutzmechanismen erläutert, mit denen sich das Ich gegen Unlust und Angst verteidigt.

8.Fallbeispiel: 1 Name geändert: Anhand des Falles von Simone wird die praktische Anwendung der Psychoanalyse im Berufsalltag eines Sozialarbeiters demonstriert.

9. Resümee: Die Zusammenfassung unterstreicht die Notwendigkeit von Abwehrmechanismen zur psychischen Stabilisierung bei gleichzeitigem Risiko neurotischer Störungen.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Ich-Instanz, Es, Über-Ich, Abwehrmechanismen, Unbewusstes, Verdrängung, Eisbergmodell, Sozialarbeit, Triebabkömmlinge, Neurose, psychische Struktur, Persönlichkeitsentwicklung, psychische Konflikte, Symptombildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse nach Freud, speziell mit dem Konzept des Ichs, seinen Funktionen und den Abwehrmechanismen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Struktur der Psyche (Es, Ich, Über-Ich), verschiedene analytische Techniken und die Anwendung dieser Theorien in der sozialen Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Sozialarbeitern ein tieferes Verständnis für die psychischen Hintergründe ihrer Klienten zu vermitteln, um Hilfestellungen effektiver gestalten zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf klassischer psychoanalytischer Literatur sowie auf Fachliteratur der Sozialarbeit basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ich-Struktur, die Erläuterung des Eisbergmodells, eine detaillierte Auflistung von Abwehrmechanismen und deren praktische Bedeutung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Psychoanalyse, Abwehrmechanismen, Ich-Struktur, Unbewusstes und soziale Arbeit.

Wie wird das Eisbergmodell im Kontext der Arbeit interpretiert?

Das Modell dient der Visualisierung des Verhältnisses von bewussten Gedanken zu den unter der Wasseroberfläche liegenden, unbewussten Trieben und Konflikten.

Welche Rolle spielt das Fallbeispiel für die Argumentation?

Das Fallbeispiel verdeutlicht, wie theoretisches Wissen über Ich-Funktionsstörungen und Abwehrmechanismen dabei hilft, das Verhalten und die Dissoziationen einer Klientin besser einzuordnen.

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Details

Title
Die Psychoanalyse. Die Funktionen des Ich und seine Abwehrmechanismen
College
Technical University of Darmstadt
Grade
1,7
Author
M.A. Tim Stahlhut (Author)
Publication Year
2011
Pages
14
Catalog Number
V282845
ISBN (eBook)
9783656822769
ISBN (Book)
9783656822776
Language
German
Tags
Psychoanalyse Das Ich Sigmund Freud Eisbergmodell Funktionen des Ichs analytischen techniken Abwehrmechanismen Abwehrtechniken Das ICH in der Psychoanalyse ich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Tim Stahlhut (Author), 2011, Die Psychoanalyse. Die Funktionen des Ich und seine Abwehrmechanismen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282845
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