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Förderungsmöglichkeiten durch therapeutisches Reiten bei ADHS

Titel: Förderungsmöglichkeiten durch therapeutisches Reiten bei ADHS

Hausarbeit , 2013 , 25 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Oberthema dieser schriftlichen Hausarbeit lautet „Förderungsmöglichkeiten durch therapeutisches Reiten bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom).
Wir wollen darstellen inwieweit es möglich ist, Kinder mit einer Störung in ihrer sozialen und kognitiven Entwicklung durch Arbeit mit Pferden zu fördern.
Besonders in Deutschland wird die Therapieform mit dem Pferd als Co-Therapeut häufiger angewandt als in anderen europäischen Ländern. Das erste Kapitel über ADHS dient als Orientierungshilfe und soll die Störung mit den drei Kernsymptomen und Auswirkungen auf das Alltagsleben näher beschreiben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. ADHS

2.1 Gründe für ADHS

2.2 Entwicklung über die Lebensspanne

2.3 Diagnostik

2.4 Behandlung von ADHS

3. Das besondere Einigung des Pferdes als Co-Erzieher

3.1 Das Pferd als Symbol

3.2 Die besondere Eignung des Pferdes als Co-Erzieher bei Kindern mit ADHS

3.3 Zusammenfassung:

4. Der Einfluss von Eigenwahrnehmung auf Veränderung des Verhaltens

5. Therapieformen für Kinder mit ADHS

6. Interview mit der Reittherapeutin Susanne Zanders

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial des therapeutischen Reitens als unterstützende Maßnahme bei ADHS. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinder durch die Interaktion mit Pferden ihre sozialen und kognitiven Kompetenzen sowie ihre Selbstwahrnehmung signifikant verbessern können.

  • Grundlagen des Krankheitsbildes ADHS und dessen Auswirkungen im Alltag
  • Die psychologische und symbolische Bedeutung des Pferdes im Therapiekontext
  • Förderung der Eigenwahrnehmung und Psychomotorik durch den Umgang mit Pferden
  • Vergleich und Einordnung von Heilpädagogischem Reiten und Voltigieren
  • Praktische Einblicke in die Reittherapie durch Experteninterviews

Auszug aus dem Buch

3.2 Die besondere Eignung des Pferdes als Co-Erzieher bei Kindern mit ADHS

Kinder mit ADHS sind häufig unkonzentriert, ungeduldig, aggressiv, impulsiv und leiden oft, wie auch schon in Teil 1 beschrieben, unter einer Störung des Nähe-Distanz-Verhältnisses und damit einhergehend unter geringem Selbstbewusstsein.

Das Pferd verfügt über eine Reihe von Eigenschaften, die es als Co-Erzieher besonders interessant machen. Das Pferd ist sensibel und feinfühlig: Es hat ein „Gespür für Stimme und Stimmungen“. Es erkennt ob jemand ängstlich und angespannt oder ruhig und gelassen ist. Verspürt es Angst, wird es unruhig und skeptisch. Pferde sind von vornherein eher zurückhaltend und scheu, aber trotzdem neugierig und zugänglich. Das Kind muss sich auf das Pferd einlassen und ist gezwungen zu beobachten welche Signale es sendet um sein Vertrauen zu gewinnen, sonst wendet sich das Pferd wohlmöglich ab oder wehrt sich z.B. durch beißen gegen eine falsche Behandlung. Die Eigenheiten eines jeden Pferdes, die das Kind herausfinden muss um mit ihm umgehen zu können, machen „das Pferd für das Kind zum eigenständigen Individuum, das es sich als Freund oder Partner wünscht“.

Verhält sich „verlässlich“ und „konstant“: Dadurch, dass das Pferd reagiert wie ein Pferd eben üblicherweise reagiert, ist sein Verhalten zum einen für das Kind logisch erklärbar; es erlebt jede Reaktion des Tieres als wertfreie Folge auf sein eigenes Handeln und nicht als strafende Sanktion wie es sie oft von Erwachsenen gewohnt ist. Das Pferd weicht z.B. einfach zurück, wenn das Kind eine zu hektische Bewegung in Richtung Kopf des Pferdes gemacht hat, kommt aber auch umgehend vorsichtig wieder näher. So zeigt es lediglich, was ihm nicht gefällt und trägt auch dazu bei Aggressionen abzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der therapeutischen Arbeit und gibt einen Überblick über die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der Förderung durch Pferde.

2. ADHS: Dieses Kapitel erläutert das Störungsbild ADHS, dessen Ursachen, Symptome sowie aktuelle diagnostische Verfahren und Behandlungsmethoden.

3. Das besondere Einigung des Pferdes als Co-Erzieher: Der Abschnitt beleuchtet das Pferd als Symbol und stellt dar, warum Pferde aufgrund ihrer Wesensart eine ideale Brücke für Kinder mit ADHS bilden können.

4. Der Einfluss von Eigenwahrnehmung auf Veränderung des Verhaltens: Es wird analysiert, wie durch Psychomotorik und gezielte körperliche Erfahrungen im Stall und beim Reiten Verhaltensänderungen bei den Klienten provoziert werden.

5. Therapieformen für Kinder mit ADHS: Hier werden verschiedene therapeutische Ansätze, insbesondere Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren, in ihrer methodischen Umsetzung verglichen.

6. Interview mit der Reittherapeutin Susanne Zanders: Ein Experteninterview liefert wertvolle Einblicke in die tägliche Praxis einer Reittherapeutin und die Herausforderungen der Ausbildung.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Wirksamkeit der Reittherapie als wertvolle Ergänzung zu konventionellen Behandlungsformen.

Schlüsselwörter

ADHS, therapeutisches Reiten, Heilpädagogisches Reiten, Voltigieren, Psychomotorik, Körperwahrnehmung, Selbstbewusstsein, Sozialkompetenz, Co-Therapie, Verhaltensauffälligkeiten, Pädagogik, Reittherapie, Impulsivität, Konzentrationsfähigkeit, Persönlichkeitsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Wirkung und Möglichkeiten des therapeutischen Reitens als unterstützende Fördermaßnahme für Kinder, die unter ADHS leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Symptomatik von ADHS, die psychologische Dynamik zwischen Mensch und Pferd, psychomotorische Therapieansätze sowie die praktische Durchführung von Reittherapie.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch die Arbeit mit Pferden soziale Defizite gemildert, das Selbstwertgefühl gesteigert und Konzentrationsstörungen bei ADHS-Kindern positiv beeinflusst werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von Expertenwissen aus der Praxis der Reittherapie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die psychologischen Grundlagen von ADHS, die Rolle des Pferdes als Co-Therapeut, die psychomotorischen Wirkmechanismen sowie spezifische Therapieformen wie das Heilpädagogische Reiten und Voltigieren detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ADHS, Therapeutisches Reiten, Psychomotorik, Eigenwahrnehmung und soziale Kompetenz.

Wie unterscheidet sich das Heilpädagogische Reiten vom Voltigieren?

Beim Heilpädagogischen Reiten nimmt der Klient selbst Einfluss auf das Pferd (Sattel, Zügel), während beim Voltigieren turnerische Übungen auf dem an der Longe gehenden Pferd im Vordergrund stehen.

Warum ist das Pferd als „Co-Erzieher“ besonders geeignet?

Pferde agieren wertfrei, verlässlich und konstant. Sie kommunizieren nonverbal und zwingen das Kind zur Konzentration und zur Beobachtung von Signalen, was einen schnellen Vertrauensaufbau ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderungsmöglichkeiten durch therapeutisches Reiten bei ADHS
Hochschule
Universität Paderborn
Note
2.0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
25
Katalognummer
V282858
ISBN (eBook)
9783656821359
ISBN (Buch)
9783656821366
Sprache
Deutsch
Schlagworte
förderungsmöglichkeiten reiten adhs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Förderungsmöglichkeiten durch therapeutisches Reiten bei ADHS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282858
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Leseprobe aus  25  Seiten
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