In dieser Arbeit wird analysiert, wie sich Red Bull durch Sponsoring als globale Markenmacht etablieren konnte. Sponsoring unterscheidet sich von der klassischen Werbung. Sie verfolgen zwar dieselben Ziele, allerdings auf zwei unterschiedlichen Wegen. Sponsoring ist ein indirektes Mittel, um den Konsumenten zu erreichen und bei Red Bull die primäre Marketingstrategie. Das Sport-Sponsoring ist dabei mit Abstand die wichtigste Form.
Aus dem Inhalt:
- Red Bull als Sponsoring Partner
- Red Bulls Sponsoringstrategie
- Red Bull als Veranstalter
- Risiken des Sponsorings
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Red Bull als Sponsoring-Partner
2.1. Definition von Sponsoring:
2.2 Grundsätze des Sponsorings:
2.3 Der Erlebniskonsum
2.4 Red Bulls Sponsoringstrategie
2.5 Beispiele für die Bandbreite der Sponsoringaktivitäten
2.6 Mainstream Sponsoring von Red Bull
2.7 Red Bull als Veranstalter
2.8 Die Gefahren des Sponsoring
3. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert die Sponsoring-Strategien des Unternehmens Red Bull und untersucht, wie das Unternehmen diese gezielt einsetzt, um sich als globale Markenmacht im Markt für Energy-Drinks zu etablieren und ein spezifisches Markenimage aufzubauen.
- Grundlagen des Sponsorings als Marketinginstrument
- Transformation vom funktionalen Konsum zum Erlebniskonsum
- Die Rolle des Sports als primäres Werbemedium für Red Bull
- Strategischer Übergang von Nischen- zu Mainstream-Sponsoring
- Risiken und Effekte im professionellen Sponsoring-Management
Auszug aus dem Buch
2.6 Mainstream Sponsoring von Red Bull
Nach einigen Jahren hat Red Bull sich entschlossen, nicht mehr nur Extremsportveranstaltungen zu sponsern, sondern auch Mainstreamveranstaltungen und Sportarten, die weit verbreitet sind. Diesen Vorteil macht Red Bull sich zunutze, da nur ein kleiner Teil der Bevölkerung angesprochen wurde und jetzt an eine breite Maße herangetreten werden kann. Mit diesem Verfahren versucht Red Bull seine Käuferschichten zu erweitern, da bis dahin fast nur sportliche und extrovertierte Konsumenten beworben wurden. Um sich bei einem Großteil der Konsumenten bekannter zu machen, benutzt Red Bull vor allem zwei Sportarten, den Fußball und die Formel 1.
Die Formel 1 nutzt Red Bull zur Verbreitung ihres Produktes in allen Käuferschichten, um ihre Absatzzahlen steigern zu können. Mateschitz ist der einzige Investor der Formel1, der sich gleich zwei Rennställe leistet. Das Formel 1 Team Red Bull Racing erhält dabei den größten Topf der Sponsoring Gelder. Dabei bedauert Red Bull, dass diese Rennserie in Amerika nur einen sehr geringen Bekanntheitsgrad hat. Sie ist die wichtigste Sponsoring Plattform für Red Bull. Das Ziel, der Beste zu sein oder besser zu werden, strebt fast jeder ambitionierte Sportler an und Red Bull zeigt, dass sie es in der Formel 1 schaffen können, obwohl sie kein Werksteam sind. Dank ihres großen Engagements ist es Ihnen im Jahr 2010 gelungen, den Fahrerweltmeister mit Sebastian Vettel zu stellen und ebenfalls die Teamwertung zu gewinnen. Das Image des Siegers möchte Red Bull auf ihr Produkt übertragen und es sich zunutze machen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Aufstieg von Red Bull von einem Nischenprodukt zu einer globalen Marke und formuliert die Analyse des Sponsoring-Erfolgs.
2. Red Bull als Sponsoring-Partner: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen des Sponsorings erläutert und die spezifische Strategie von Red Bull im Kontext des Erlebniskonsums analysiert.
2.1. Definition von Sponsoring:: Es wird dargelegt, dass Sponsoring ein auf Leistung und Gegenleistung basierendes Geschäftsmodell zur Erreichung unternehmensstrategischer Ziele darstellt.
2.2 Grundsätze des Sponsorings:: Hier werden die vier Kernformen des Sponsorings – Sport, Medien, Kultur und Public – differenziert.
2.3 Der Erlebniskonsum: Das Kapitel beleuchtet den Wandel des Konsums vom rein funktionalen Nutzen hin zum emotionalen Erlebnis, das Red Bull durch Sponsoring transportiert.
2.4 Red Bulls Sponsoringstrategie: Hier wird der Fokus auf die gezielte Auswahl von Sportlern und Veranstaltungen zur Markenbildung und Imagepflege durch Red Bull gelegt.
2.5 Beispiele für die Bandbreite der Sponsoringaktivitäten: Anhand von X-Fighters und Crashed Ice wird verdeutlicht, wie spektakuläre Sportarten als Werbeplattformen dienen.
2.6 Mainstream Sponsoring von Red Bull: Dieser Abschnitt beschreibt die Ausweitung des Sponsorings auf Massenmärkte wie Formel 1 und Fußball zur Verbreiterung der Zielgruppe.
2.7 Red Bull als Veranstalter: Es wird analysiert, wie Red Bull durch die Organisation eigener Events die emotionale Markenbindung der Konsumenten intensiviert.
2.8 Die Gefahren des Sponsoring: Das Kapitel behandelt potenzielle Risiken im Sponsoring, wie den Vampir-, Invisible- und Diffusions-Effekt.
3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie Red Bull trotz kommerziellen Erfolgs sein „Underdog“-Image wahren konnte und zum Synonym für eine moderne Markenwelt wurde.
Schlüsselwörter
Red Bull, Sponsoring, Marketingstrategie, Erlebniskonsum, Markenimage, Extremsport, Formel 1, Fußball, Markenbindung, Vampir-Effekt, Werbeplattform, Konsumenten, Markenwelt, Unternehmensstrategie, Viral-Marketing
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Sponsoring-Strategien, die Red Bull verwendet hat, um sich als globale Getränkemarke zu etablieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Sponsorings, der Wandel zum Erlebniskonsum, die strategische Ausrichtung auf verschiedene Sportarten und die damit verbundenen Risiken für Unternehmen.
Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Red Bull durch Sponsoring ein spezifisches, „jugendliches“ Markenimage aufgebaut hat, um sich vom Wettbewerb abzuheben.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse der Marketing- und Markenmanagement-Literatur sowie auf die Auswertung von Fallbeispielen und Sponsoring-Engagements des Unternehmens.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Definition von Sponsoring, die Unterscheidung zwischen Nischen- und Mainstream-Sponsoring, die Rolle von Red Bull als Veranstalter sowie die potenziellen Gefahren bei der Umsetzung von Sponsoring-Projekten.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?
Wesentliche Begriffe sind Markenidentität, Sponsoring-Management, Emotionale Bindung, Zielgruppenansprache und strategische Markenführung.
Warum wurde Red Bull als konkretes Fallbeispiel gewählt?
Red Bull dient als ideales Beispiel, da das Unternehmen Sponsoring nicht nur als Werbeform, sondern als primäre Marketingstrategie zur Schaffung eines „Mythos“ und einer emotionalen Markenwelt einsetzt.
Wie umgeht Red Bull die DFB-Richtlinien bei der Namensgebung von Fußballvereinen?
Das Unternehmen wählte für den Verein RB Leipzig die Abkürzung „Rasenball“, um die Regularien bezüglich Sponsorennamen in Vereinsbezeichnungen innerhalb Deutschlands formal zu umgehen, während dies im Ausland unproblematisch ist.
- Quote paper
- Philip Haller (Author), Niklas Elvermann (Author), Tim Schulze (Author), 2010, Die Sponsoring-Strategien von Red Bull, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283082