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Virales Marketing bei Red Bull

Titel: Virales Marketing bei Red Bull

Akademische Arbeit , 2010 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Philip Haller (Autor:in), Niklas Elvermann (Autor:in), Tim Schulze (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Werbung beschränkt sich schon lange nicht mehr lediglich auf die herkömmlichen Medien Print, Rundfunk und Fernsehen. Vielmehr zielen die Marketingstrategien der Neuzeit verstärkt auf eine aktive Einbindung in das Leben der potentiellen Kunden ab, die vor allem online zunehmend mit neuen Formen von Werbung konfrontiert werden.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Viralen Marketing von Red Bull. Behandelt werden unter anderem folgende Themen:
- Definition von viralem Marketing
- Die zunehmende Bedeutung des Mediums Internet
- Nachteile des viralen Marketing

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Virales Marketing am Fallbeispiel Red Bull

2.1 Definition von viralem Marketing

2.2 Der Produkt Launch von Red Bull

2.3 Kontroversen um das Produkt

2.4 Image‐Ausbau und weitere Erschließung des europäischen Marktes

2.5 Markenlaunch in den Vereinigten Staaten

2.6 Die zunehmende Bedeutung des Mediums Internet im viralen Marketing

2.7 Nachteile des viralen Marketing

3. Fazit von viralem Marketing

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert, wie Red Bull durch den gezielten Einsatz von viralem Marketing eine globale Markenmacht aufbauen konnte, ohne dabei auf klassische Werbekampagnen angewiesen zu sein. Dabei wird untersucht, welche Rolle die Community, soziale Netzwerke und die bewusste Inszenierung von Mythen spielen.

  • Grundlagen und Definitionen des viralen Marketings
  • Analyse der Markteintrittsstrategie und des Aufbaus als Untergrundmarke
  • Einfluss von Gerüchten und Kontroversen auf die Markenbekanntheit
  • Die wachsende Bedeutung von Social Media und interaktiven Kampagnen
  • Risiken und Grenzen der viralen Markenführung

Auszug aus dem Buch

2.3 Kontroversen um das Produkt

Einen wesentlichen Katalysator der viralen Verbreitung des Images der Marke Red Bull stellten die zahlreichen Gerüchte um die Zusammensetzung und über die Herkunft des Getränks dar. So gab es Kontoversen um den Hauptbestandteil Taurin.18 Behauptungen wonach dieser aus dem Hoden von Bullen gewonnen würde machten die Runde, angetrieben durch Schwierigkeiten bei der Zulassung des Getränks seitens der Regierung in Österreich.19 Die Schwierigkeiten zu Beginn des Produktlaunches, sowie das Verkaufsverbot des Getränks in Frankreich und Dänemark minderten die Nachfrage jedoch nicht, sondern förderten diese noch.20 Als Red Bull den Soft-Drink-Markt erreichte war es ein, für europäische Verhältnisse, ungewohntes Produkt. Der europäische Konsument war mit der Rezeptur und auch mit dem Geschmack nicht vertraut: „The taste [was] said to be akin to liquid gummi bears“.21 Dennoch hat Red Bull zu Beginn seiner Marketingstrategie nicht auf möglichst breite Aufklärung und detaillierte Produktbewerbung gesetzt, sondern vielmehr den Konsumenten das Produkt selber entdecken lassen. Die dabei entstandenen Gerüchte entwickelten dann soviel Eigendynamik, dass Red Bull bereits schon einen sehr populären Ruf hatte, bevor das Produkt überhaupt den kompletten europäischen Markt erreichte.22

Die Mythen und Gerüchte, die im Laufe dieses Prozesses entstanden sind das optimale Beispiel wie virales Marketing in der Praxis funktioniert. Allein durch den aktiven Austausch der Konsument untereinander über das Produkt, konnte Red Bull die Verkaufszahlen maximieren ohne großartige Werbekosten aufwenden zu müssen.23 Der so entstandene Mythos um die Marke Red Bull eilte dem Produkt noch vor dem Launch in anderen europäischen Ländern voraus. So war der Energy-Drink bereits kurz nach dem Launch in Deutschland 1994 komplett ausverkauft und das ohne weitere Bewerbung durch den Hersteller.24

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Entwicklung von Red Bull von einem kleinen Nischenprodukt zu einer weltweit bekannten Marke dar und führt in die Fragestellung ein, wie dies durch virales Marketing erreicht wurde.

2. Virales Marketing am Fallbeispiel Red Bull: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des viralen Marketings und analysiert detailliert die Strategien von Red Bull, einschließlich des Produktlaunches, der Markenführung durch Mythen, der internationalen Expansion und der Nutzung des Internets.

3. Fazit von viralem Marketing: Das Fazit fasst zusammen, dass die Marke Red Bull durch eine Kombination aus viraler Verbreitung, Event-Sponsoring und gezieltem Storytelling eine starke Marktposition erreicht hat und trotz der Risiken der Unkontrollierbarkeit erfolgreich bleibt.

Schlüsselwörter

Virales Marketing, Red Bull, Markenmanagement, Mundpropaganda, Social Networking, Produktlaunch, Markenimage, Storytelling, Sponsoring, Extremsport, Zielgruppenansprache, Community-Interaktion, Mythenbildung, Online-Marketing, Markenmacht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Unternehmen Red Bull durch den Einsatz von viralem Marketing und innovativen Strategien eine global führende Marke in der Getränkeindustrie aufbauen konnte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Mechanismen der Mundpropaganda, die strategische Nutzung von Mythen und Gerüchten, die Bedeutung von Social-Media-Interaktionen sowie das Sponsoring von Extremsportarten als Markenbotschafter.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise und den Erfolg des viralen Marketings anhand von Red Bull zu analysieren und aufzuzeigen, wie ein Unternehmen durch psychologische Effekte und Eigendynamik die Kosten für traditionelle Werbung minimieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Fallstudienanalyse, bei der Marketingkonzepte von Red Bull theoretisch fundiert und durch eine Auswertung von Praxisbeispielen und Sekundärquellen (Internetquellen, Presseberichte) belegt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von viralem Marketing, die Analyse des Markteintritts, den Umgang mit Produktkontroversen, die internationale Markenexpansion und die zunehmende Relevanz sozialer Netzwerke bei der Kundenbindung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Virales Marketing, Markenmanagement, Mundpropaganda, Markenimage, Community-Interaktion und Storytelling.

Wie ging Red Bull mit negativer Publicity und Gerüchten um?

Anstatt aktiv aufzuklären, nutzte Red Bull diese Gerüchte oft als Katalysator, um die Aufmerksamkeit zu steigern und das Image als "edgy" Untergrundmarke zu festigen, auch wenn dies teils negative Mythen förderte.

Welche Rolle spielt die Interaktion mit dem Kunden heute?

Durch soziale Netzwerke wie Facebook hat Red Bull die Interaktion intensiviert, etwa durch interaktive Kampagnen wie die "Red Bull Stash"-Schatzsuche, die Kunden aktiv in die Markenwelt einbindet.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Virales Marketing bei Red Bull
Hochschule
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Veranstaltung
Einführung ins Studium
Note
1,0
Autoren
Philip Haller (Autor:in), Niklas Elvermann (Autor:in), Tim Schulze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V283083
ISBN (eBook)
9783656821915
ISBN (Buch)
9783668139909
Sprache
Deutsch
Schlagworte
virales marketing bull
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philip Haller (Autor:in), Niklas Elvermann (Autor:in), Tim Schulze (Autor:in), 2010, Virales Marketing bei Red Bull, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283083
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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