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Vergleich von Risiko- und Qualitätsmanagementsystemen im Rahmen des St.Galler-Konzepts

Titel: Vergleich von Risiko- und Qualitätsmanagementsystemen
im Rahmen des St.Galler-Konzepts

Akademische Arbeit , 2006 , 76 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Markus Bauernfeind (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die heute verwendeten Begriffe „Manager“ und „Management“ haben ihren etymologischen Ursprung im lateinischen Wort „maneggiare“ (= handhaben). Unter Management wird im Allgemeinen die „Leitung, Führung von Betrieben und anderen sozialen Systemen“ verstanden.

Allgemein versteht man unter einem Managementsystem die Gesamtheit aller organisatorischen Maßnahmen, die geeignet sind das Erreichen eines festgelegten Unternehmenszieles sicherzustellen.

Managementsysteme lassen sich in Form einer logischen Kette von den verwandten Begriffen Managementkonzept und Managementmodell abgrenzen. Ein Managementkonzept stellt dabei die Meta-Ebene, den gedanklichen Rahmen des Managements dar. Das Managementmodell ist die konkretisierte Beschreibung eines Organisationsaufbaus und -ablaufs dar und kann damit als Umsetzungshilfe zur Realisierung des Konzepts betrachtet werden. Ein Managementsystem umfasst in die Realität umgesetzte Abläufe und Regelungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Gang der Arbeit

2 Risikomanagementsysteme

2.1 Einführung Managementsysteme

2.1.1 Management

2.1.2 Managementsystem

2.2 Normatives und strategisches Risikomanagement

2.2.1 Risikopolitik

2.2.2 Risikostrategie

2.3 Risikomanagementsysteme in der Praxis

2.3.1 ISO DIN EN 14971:2000

2.3.2 AS/NZS 4360:2004

2.4 Operatives Risikomanagement (Risikomanagementprozess)

2.4.1 Risiko erkennen - Risikoidentifikation

2.4.2 Risiko beurteilen - Risikoanalyse

2.4.3 Risiko beherrschen - Risikosteuerung

2.4.4 Maßnahmen überwachen - Risikokontrolle

2.4.5 Querschnittsfunktion: Risikokommunikation

3 Qualitätsmanagementsysteme

3.1 Der Begriff Qualität

3.2 Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems

3.2.1 Qualitätsplanung

3.2.2 Qualitätslenkung

3.2.3 Qualitätssicherung

3.2.4 Qualitätsverbesserung

3.3 Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9000ff:2005/2000

3.4 Erweiterung zum Total Quality Management

4 Schnittpunkte Risiko- und Qualitätsmanagementsystem

4.1 Methodik des Vergleichs der Managementsysteme

4.2 Einordnung von Qualität und Risiko in das jeweils andere Managementsystem

4.2.1 Qualität aus der Sichtweise des Risikomanagementsystems

4.2.2 Risiko aus der Sichtweise des Qualitätsmanagementsystems

4.2.3 Zwischenfazit

4.3 Schnittpunkte auf normativer und strategischer Ebene

4.4 Schnittpunkte auf operativer Ebene

4.4.1 Vergleich der operativen Prozesse

4.4.2 Verwendete Werkzeuge

5 Integriertes Managementmodell

5.1 Begriffbestimmung

5.2 Grenzen der Integrationsmöglichkeiten

5.3 Integration mit Hilfe der Balanced Scorecard

5.3.1 Grundlagen der Balanced Scorecard

5.3.2 Integration von Qualitäts- und Risikomanagement mit der Balanced Scorecard

5.4 EFQM – Business Excellence Modell

5.5 ONR 49000ff

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Ansatzes für ein Managementsystem, das Qualitäts- und Risikomanagement effektiv integriert. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Identifikation von Schnittstellen, Gemeinsamkeiten und methodischen Unterschieden zwischen den beiden Systemen innerhalb des St. Galler Konzepts.

  • Analyse und Vergleich der normativen, strategischen und operativen Ebenen von Risiko- und Qualitätsmanagement.
  • Untersuchung von Integrationsmöglichkeiten mittels Balanced Scorecard, EFQM-Modell und ONR 49000ff.
  • Aufzeigen von Synergien zur Steigerung der unternehmerischen Effizienz und Transparenz.
  • Kritische Diskussion der Grenzen einer vollständigen Verschmelzung der beiden Systeme.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Risiko erkennen - Risikoidentifikation

Der idealisierte vierstufige Risikomanagementprozess beginnt mit der Phase der Risikoidentifikation. Dieser erste Schritt zur Analyse von Risiken, und damit der Risikosituation des Unternehmens, kann in das Scannen, welches die aktive Suche nach unbekannten Risiken darstellt, und das Monitoring, der laufenden Überwachung der Entwicklung von bekannten Risiken, unterteilt werden.

In der Praxis angewandte Methoden zum Scannen lassen sich in Kollektions- und Suchverfahren unterscheiden. Kollektionsmethoden sind dabei vorwiegend zur Identifikation offensichtlicher Risiken geeignet und lassen sich teilweise auch zur Überwachung und Spezifizierung bestehender Risiken im Rahmen des Monitoring verwenden. Suchmethoden dienen zur Identifikation zukünftiger und bisher eher unbekannter Risikopotenziale.

Die in der Praxis am häufigsten benutzte Kollektionsmethode ist die Verwendung von Checklisten. Hierdurch lassen sich sehr einfach Risikoquellen identifizieren. Aufgrund des hohen Aggregationsgrads und des starren Rasters sind Checklisten tendenziell unsicher und sollten lediglich einen Ausgangspunkt in der Risikoidentifikation darstellen. Weitere Beispiele sind die SWOT-Analyse (Strength, Weakness, Opportunities and Threads), strategische Geschäftsbereichsanalysen wie die „Five Forces Analysis“ nach Porter, aber auch eine Befragung der Mitarbeiter oder externer Wissensträger. Checklisten, in Verbindung mit Mitarbeiterinterviews und Risikoworkshops können zum Self-Assessment erweitert werden, welches sich ausschließlich auf den internen Bereich der Organisation bezieht. Alternativ können auch so genannte Risikoidentifikationsmatrizen verwendet werden. Hierbei handelt es sich um systematische Tabellen, in denen die Zusammenhänge zwischen einzelnen Risikokategorien dargestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Komplexität der Unternehmensumwelt und die Notwendigkeit, Risikomanagement und Qualitätsmanagement strategisch zu integrieren.

2 Risikomanagementsysteme: Erläutert die Grundlagen, normative und strategische Aspekte sowie den operativen Prozess der Risikoidentifikation, -analyse und -steuerung.

3 Qualitätsmanagementsysteme: Definiert den Begriff Qualität und beschreibt den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems sowie die Normenreihe DIN EN ISO 9000ff und das TQM.

4 Schnittpunkte Risiko- und Qualitätsmanagementsystem: Analysiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie die Verflechtungen der Systeme auf normativer, strategischer und operativer Ebene.

5 Integriertes Managementmodell: Diskutiert Ansätze zur Integration beider Systeme mithilfe von Balanced Scorecard, EFQM-Modell und ONR 49000ff unter Berücksichtigung deren Grenzen.

6 Fazit: Fasst zusammen, dass eine Integration im Rahmen einer wertorientierten Unternehmensführung möglich ist, wobei jedoch kein universeller Ansatz existiert.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Qualitätsmanagement, St. Galler Konzept, Integriertes Managementsystem, Balanced Scorecard, EFQM-Modell, ONR 49000ff, Wertorientierte Unternehmensführung, Risikoidentifikation, Qualitätsplanung, Prozessorientierung, Risikosteuerung, Synergien, Unternehmenswert, Risikopolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Risikomanagement und Qualitätsmanagement als bisher oft isolierte Systeme im Unternehmen zu einem integrierten Gesamtmodell zusammengeführt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Risikomanagement- und das Qualitätsmanagementsystem, deren Schnittstellen, sowie die Anwendung von Integrationskonzepten wie der Balanced Scorecard.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Entwicklung eines Ansatzes, der beide Managementsysteme im Rahmen einer wertorientierten Unternehmensführung vereint, um Synergien zu nutzen und die Unternehmenssteuerung zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der Managementsysteme basierend auf dem St. Galler Konzept und vergleicht diese mit gängigen Modellen und Normen in der Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung beider Systeme, die Analyse ihrer Schnittstellen und die kritische Diskussion der Integrationsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Risikomanagement, Qualitätsmanagement, Integration, Balanced Scorecard, EFQM-Modell und wertorientierte Unternehmensführung.

Warum lassen sich Risiko- und Qualitätsmanagement nicht vollständig verschmelzen?

Da Risikomanagement stark auf externe, unvorhersehbare Umfeldeinflüsse reagiert und das Qualitätsmanagement primär auf interne, beherrschbare Prozesse fokussiert ist, bleibt eine vollständige Fusion methodisch schwierig.

Welche Rolle spielt die Balanced Scorecard bei der Integration?

Sie dient als Bindeglied zwischen Strategie und operativer Umsetzung, indem sie Risikokennzahlen und Qualitätsmetriken in einem gemeinsamen Steuerungsrahmen aggregiert.

Was ist die Besonderheit der ONR 49000ff?

Es handelt sich um ein österreichisches Regelwerk, das explizit auf die Einbettung des Risikomanagements in bestehende Managementsysteme ausgerichtet ist.

Welchen Einfluss hat das EFQM-Modell auf die Integration?

Das EFQM-Modell bietet einen umfassenden Rahmen zur Business Excellence, der durch die RADAR-Logik sowohl Qualitätsaspekte als auch das Risikomanagement in einer ganzheitlichen Organisationsbewertung berücksichtigt.

Ende der Leseprobe aus 76 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich von Risiko- und Qualitätsmanagementsystemen im Rahmen des St.Galler-Konzepts
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,3
Autor
Markus Bauernfeind (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
76
Katalognummer
V283095
ISBN (eBook)
9783656822035
ISBN (Buch)
9783656907039
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Managementsysteme St.Galler-Konzept Risikomanagement Qualitätsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Bauernfeind (Autor:in), 2006, Vergleich von Risiko- und Qualitätsmanagementsystemen im Rahmen des St.Galler-Konzepts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283095
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Leseprobe aus  76  Seiten
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