Die Projektarbeit "Entscheidungsgrundlage für die Auswahl eines Messmikroskops als Ersatzinvestition" befasst sich betriebswirtschaftlich als auch technisch mit der Auswahl eines modernen Messmikroskops. Bei der Auswahl wird zwischen vier Anbietern unterschieden, deren Produkte hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen miteinander verglichen werden, um eine optimale Auswahl für die Anforderungen des Feinmesslabors zu gewährleisten. Am Ende steht eine Kaufempfehlung fest, um das veraltete Mikroskop zu ersetzen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Problemstellung
3. Vorgehensweise
4. Unternehmensvorstellung
5. Vorstellung der Abteilung AFM
6. Zielvorstellung
7. Technische Anforderungen
7.1 Programmierbarkeit
7.2 Messwerkzeuge
7.3 Prüfungsmöglichkeiten
7.4 Dokumentationsmöglichkeiten
8. Wirtschaftliche Analyse
8.1 Nutzwertanalyse
8.2 Stärken-Schwächenanalyse
8.3 Kostenvergleichsrechnung
9. Technische Analyse (B-Mikroskop)
9.1 Analyse der Messwerkzeuge
9.2 Analyse der Prüfungsmöglichkeiten
9.3Analyse der Dokumentationsmöglichkeiten
9.4 Analyse der Programmierbarkeit
10. Resümee und Entscheidungsfindung
10.1 Resümee technischer Analysen
10.2 Resümee wirtschaftlicher Analysen
11. Betriebspolitische Aspekte
11.1 Arbeitsweise AFM
11.2 Zusammenarbeit des Feinmesslabors mit anderen Abteilungen
12. Entscheidungsgrundlage
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Projektarbeit ist die Ermittlung einer fundierten Entscheidungsbasis für die Beschaffung eines neuen Messmikroskops als Ersatzinvestition. Dabei soll evaluiert werden, welches System sowohl die technischen Anforderungen für präzise Messaufgaben erfüllt als auch die betriebswirtschaftlich sinnvollste Lösung darstellt, um Arbeitsabläufe zu optimieren und die Auslastung der bestehenden Ressourcen zu verbessern.
- Technische Anforderungsanalyse für optische Messgeräte
- Methodische Bewertung mittels Nutzwertanalyse und Stärken-Schwächen-Analyse
- Wirtschaftlichkeitsprüfung durch Kostenvergleichsrechnung
- Optimierung von Mess- und Dokumentationsprozessen
- Betriebspolitische Auswirkungen der Investition auf die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit
Auszug aus dem Buch
7. Technische Anforderungen
7.1 Programmierbarkeit
Messabläufe sollten so programmiert werden, dass sie sich automatisch wiederholen lassen. Dies spart nicht nur Zeit bei mehreren gleichen Messungen, sondern kann auch bei Einzelmessungen die Wiederholgenauigkeit der Messungen überprüfbar machen (vgl. Christoph, Neumann 2013: 80).
Mit dem derzeitigen mechanischen Mikroskop sind komplexe Prüfungen oder Messungen, die sich über mehrere Bauteile erstrecken - zum Beispiel mehrere Nester einer Gussform - nicht zu bewältigen. Durch die Möglichkeit einer Programmierung zur automatischen Werkstückvermessung würde nicht nur der Zeitaufwand beträchtlich verkürzt, sondern auch die Vergleichsmöglichkeit zeitlich auseinander liegender Messungen erhöht. Auch die Reproduzierbarkeit der Tätigkeiten, gleich welcher Techniker die Maschine gerade bedient, würde dadurch gesichert. Mit der Programmierung sollte auch eine automatische Prüfung möglich sein. Eine damit gleich bleibende Dokumentation der Mess- und Prüfergebnisse könnte Verwechslungen vermeiden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Darstellung des industriellen Trends zu leichteren, leistungsfähigeren und kompakteren Bauteilen sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für die Messtechnik.
2. Problemstellung: Beschreibung der Notwendigkeit einer Ersatzinvestition für das Feinmesslabor aufgrund gestiegener Anforderungen und Überlastung der bisherigen Technik.
3. Vorgehensweise: Erläuterung des methodischen Vorgehens zur Unternehmensvorstellung, technischen Anforderungsanalyse und dem betriebswirtschaftlichen Vergleich der Optionen.
4. Unternehmensvorstellung: Überblick über die globale Struktur der Premium GmbH und die spezifischen Anforderungen des Produktionsstandorts.
5. Vorstellung der Abteilung AFM: Einblick in die Aufgaben und die organisatorische Einbindung des Feinmesslabors (AFM) innerhalb der Premium GmbH.
6. Zielvorstellung: Definition der Ziele für die Ersatzinvestition hinsichtlich Produktivitätssteigerung, effizienterer Wareneingangsprüfung und Entlastung der 3D-Koordinatenmessmaschinen.
7. Technische Anforderungen: Detaillierte Betrachtung der Kriterien Programmierbarkeit, Messwerkzeuge, Prüfungsmöglichkeiten und Dokumentationsmöglichkeiten für die Auswahl des neuen Mikroskops.
8. Wirtschaftliche Analyse: Durchführung von Nutzwertanalyse, Stärken-Schwächen-Analyse und einer statischen Kostenvergleichsrechnung zur Identifikation der besten Investitionsvariante.
9. Technische Analyse (B-Mikroskop): Tiefgehende Untersuchung der Leistungsfähigkeit des favorisierten Modells der Firma B in den Bereichen Messwerkzeuge, Prüf- und Dokumentationsmöglichkeiten sowie Programmierung.
10. Resümee und Entscheidungsfindung: Zusammenfassung der technischen und wirtschaftlichen Ergebnisse, die zur Empfehlung des B-Mikroskops als Ersatzinvestition führen.
11. Betriebspolitische Aspekte: Bewertung der Auswirkungen der neuen Investition auf die Arbeitsweise im Feinmesslabor und die verbesserte abteilungsübergreifende Kooperation.
12. Entscheidungsgrundlage: Abschließendes Fazit, das die Vorteile der Investition gegen die verbleibenden unternehmerischen Risiken abwägt.
Schlüsselwörter
Ersatzinvestition, Messmikroskop, Feinmesslabor, Nutzwertanalyse, Kostenvergleichsrechnung, Programmierung, Qualitätssicherung, Messtechnik, Fertigungsmesstechnik, 3D-Koordinatenmessmaschine, Produktivitätssteigerung, technische Anforderungsanalyse, Dokumentationsmöglichkeiten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Auswahl eines neuen Messmikroskops als Ersatzinvestition für ein Feinmesslabor, um den gestiegenen technischen Anforderungen an Präzision und Dokumentation gerecht zu werden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die technische Spezifikation von Messgeräten, die methodische Wirtschaftlichkeitsprüfung von Investitionen sowie die organisatorische Optimierung von Prüfprozessen innerhalb eines produzierenden Unternehmens.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, eine belastbare Entscheidungsgrundlage zu schaffen, um aus den verfügbaren Alternativen dasjenige Messmikroskop zu wählen, das sowohl die technischen Erfordernisse erfüllt als auch die wirtschaftlichste Lösung darstellt.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Zur Entscheidungsfindung werden die Nutzwertanalyse, die Stärken-Schwächen-Analyse sowie die statische Kostenvergleichsrechnung als methodische Instrumente eingesetzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Anforderungsanalyse, die wirtschaftliche Bewertung verschiedener Marktangebote, eine tiefergehende technische Analyse des favorisierten Modells sowie die Betrachtung betriebspolitischer Effekte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Ersatzinvestition, Messmikroskop, Feinmesslabor, Nutzwertanalyse, Qualitätssicherung und Fertigungsmesstechnik.
Warum wird speziell eine Kostenvergleichsrechnung als Methode gewählt?
Da im Feinmesslabor keine direkte Zurechnung von Erlösen auf einzelne Investitionsalternativen möglich ist, bietet die statische Kostenvergleichsrechnung die geeignetste Methode, um die Rentabilität auf Basis der laufenden und investitionsbezogenen Kosten zu ermitteln.
Wie trägt das neue Mikroskop zur Entlastung der 3D-Koordinatenmessmaschinen bei?
Durch die Möglichkeit, Messungen am neuen Mikroskop autonom durchzuführen, können Prüfaufgaben von den komplexeren Koordinatenmessmaschinen auf das Mikroskop verlagert werden, was deren Kapazitäten für anspruchsvollere Aufträge freisetzt.
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- Andreas Buchta (Author), 2014, Entscheidungsgrundlage für die Auswahl eines Messmikroskops als Ersatzinvestition, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283594