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Lebenszyklus von Teams

Title: Lebenszyklus von Teams

Seminar Paper , 2004 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jennifer Lentins (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

Aus eigener Erfahrung und auch in der Literatur bestätigt sich, dass Teams und Teamarbeit fortlaufend mehr Bedeutung zugewiesen werden.1 Damit zusammenhängend ist es selbstverständlich, dass die Entwicklung hin zu einem erfolgreich und ökonomisch arbeitenden Team nicht ohne Reibungen und Konflikte abläuft. Das ideale Ergebnis solcher Entwicklungsprozesse besteht darin, dass Teams im Idealfall im Vergleich zum Output einzelner Arbeitskräfte kreativer und flexibler arbeiten und beim Lösen von Problemen effizienter sind.2 Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der lebenszyklischen Betrachtung von Teams. Hierbei geht es insbesondere um die Frage, welche Phasen Teams durchlaufen, wie sich die Übergänge zwischen den Phasen gestalten und wie und ob sich die Phasen abgrenzen lassen. Weiterhin wird darauf eingegangen werden, wann Interventionen in den Ablauf der Gruppenentwicklung zum einen sinnvoll und zum anderen nötig sind. Aus der Vielzahl von Modellen und Literaturbeiträgen zu diesem Thema wurden drei Ansätze ausgewählt, die sich sowohl in der Methodik als auch in der Aussage grundlegend unterscheiden. Die hier näher beleuchteten Versuche, den Lebenszyklus von Teams zu definieren stammen von den Wissenschaftlern Tuckman, Gersick und Worchel. Abschließend möchte ich die vorliegenden Ausführungen nach einem kritischen Vergleich evaluieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRENDE BEMERKUNGEN

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Lebenszykluskonzept

1.3 Begriffsabgrenzungen

2 AUSGEWÄHLTE THEORIEN

2.1 Modell nach Tuckman

2.2 Modell nach Gersick

2.3 Modell nach Worchel

2.4 Vergleich und Evaluation der vorgestellten Modelle

3 SCHLUSSBEMERKUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die lebenszyklische Entwicklung von Teams, um Phasenübergänge, Abgrenzungskriterien und notwendige Interventionszeitpunkte zu identifizieren und kritisch zu bewerten.

  • Lebenszykluskonzept von Teams
  • Vergleichende Analyse der Modelle von Tuckman, Gersick und Worchel
  • Einfluss des Faktors Zeit auf die Teamentwicklung
  • Strategien zur Krisenbewältigung und Selbstorganisation
  • Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur effektiven Teamentwicklung

Auszug aus dem Buch

2.2 Modell nach Gersick

Gersick kritisierte die vorangegangene Forschungsarbeit der traditionellen Theorien wie u.a. Tuckman sie verfolgte. Als Ergebnis seiner 1980 und 1981 durchgeführten Feldstudie entwickelte Gersick ein differenziertes, grundlegendes Modell, das sich insbesondere mit der Beziehung zwischen dem Faktor Zeit und den Auswirkungen dieses Faktors auf die Gruppenarbeit auseinandersetzt. Sein Modell ist durch zwei Hauptphasen geprägt, die durch eine sogenannte Transisition, also durch eine Wandlungs- oder Übergangsphase unterbrochen werden.

Gersick führte eine Feldstudie durch und beobachtete acht Teams bei der gemeinschaftlichen Bearbeitung einer Aufgabe, indem er an jeder Sitzung dieser Teams teilnahm. Zusätzlich ließ er die Gespräche auf Tonbänder aufzeichnen, die den genauen Verlauf des Arbeitsfortschritts der unterschiedlichen Teams dokumentieren. Der Datenerhebung dienten weiterhin Mitschriften, die Gersick erstellte und später auswertete. Bei den zweiten vier Gruppen führte Gersick zusätzlich Interviews mit einzelnen Gruppenmitgliedern durch. Anschließend verfasste er aus den vollständigen Sammlung der Materialien sein Modell über den Lebenszyklus von Teams. Sein von Anfang an verfolgtes Ziel bestand darin, den Fokus zum einen auf die zwischenmenschliche Problemlösung zu legen – ähnlich den traditionellen Modellen – zum anderen aber auch den Kontakt zu Instanzen außerhalb der Gruppe zu studieren und den Einfluss des besonderen Aspekts „Zeit“ zu bewerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRENDE BEMERKUNGEN: Einführung in die Thematik der Teamentwicklung, Definition des Lebenszykluskonzepts und Abgrenzung der relevanten Gruppenbegriffe.

2 AUSGEWÄHLTE THEORIEN: Detaillierte Darstellung und Gegenüberstellung der drei zentralen Entwicklungsmodelle nach Tuckman, Gersick und Worchel sowie deren kritische Evaluation.

3 SCHLUSSBEMERKUNG UND AUSBLICK: Fazit über die Bedeutung professioneller Teamentwicklung und Handlungsempfehlungen zur effektiven Führung und Unterstützung von Arbeitsteams.

Schlüsselwörter

Teamentwicklung, Lebenszykluskonzept, Gruppenphasen, Tuckman, Gersick, Worchel, Teamkohäsion, Transition, Selbstorganisation, Gruppenführung, Konfliktlösung, Arbeitsgruppen, Interventionsstrategien, Teammanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Betrachtung von Teamentwicklungsprozessen anhand verschiedener Lebenszyklusmodelle.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Identifikation von Entwicklungsphasen in Teams, die Rolle von Konflikten und die Bedeutung der Zeit bei der Gruppenarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Lebenszyklus von Teams zu verstehen, Übergänge zwischen den Phasen zu analysieren und Kriterien für sinnvolle Interventionen abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie den Vergleich empirischer Forschungsansätze von Tuckman, Gersick und Worchel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die drei genannten Modelle detailliert erläutert und anschließend im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit und ihre unterschiedlichen Ansätze verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Teamentwicklung, Gruppenkohäsion, Transition, Selbstorganisation und Prozesssteuerung.

Wie definiert Gersick den Einfluss der Zeit auf Gruppen?

Gersick postuliert, dass Gruppen nicht linear verlaufen, sondern durch eine Transition in der Mitte der Bearbeitungszeit geprägt sind, die für den Erfolg entscheidend ist.

Welche Rolle spielt die "Individuation" bei Worchel?

In der Phase der Individuation tritt das Individuum stärker in den Vordergrund, eigene Ziele werden wichtiger als die Gruppenidentität, was letztlich zum Zerfall einer Gruppe führen kann.

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Details

Title
Lebenszyklus von Teams
College
Technical University of Ilmenau  (Institut für Betriebswirtschaft)
Course
Hauptseminar Teammanagement
Grade
2,0
Author
Jennifer Lentins (Author)
Publication Year
2004
Pages
18
Catalog Number
V28367
ISBN (eBook)
9783638301671
Language
German
Tags
Lebenszyklus Teams Hauptseminar Teammanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Lentins (Author), 2004, Lebenszyklus von Teams, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28367
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