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Interkulturelles Management. Kulturelle Unterschiede zwischen amerikanischen und japanischen Unternehmen bei Verhandlungsgesprächen

Titel: Interkulturelles Management. Kulturelle Unterschiede zwischen amerikanischen und japanischen Unternehmen bei Verhandlungsgesprächen

Hausarbeit , 2014 , 45 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Claudia Wohlatz (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit analyisiert die kulturellen Unterschiede zwischen amerikanischen und japanischen Unternehmen bei Verhandlungsgesprächen und untersucht, inwieweit diese Einfluss auf erfolgreiche Geschäftsbeziehungen haben. Das Thema soll am Beispiel des amerikanischen Unternehmens „PW Power Systems“ verdeutlicht werden. Im Zuge einer stetigen Globalisierung mit jährlich steigenden internationalen Transaktionen spielen neben fachlichen Kompetenzen auch kulturelle Aspekte eine wesentliche Rolle bei der Durchführung und Umsetzung von internationalen Geschäften. Philip R. Harris und Farid Elashmawi beschreiben die gegenwärtige Situation wie folgt: „The new world market will not be only be international, but intensly intercultural“.
Da die Akteure aus kulturell unterschiedlichen Nationen stammen, unterschiedliche Wertvorstellungen haben und sich durch divergierende Denk- und Handelsweisen auszeichnen, führen oftmals nicht fachliche oder technische Herausforderungen sondern interkulturelle Probleme zum Scheitern von Wirtschaftsbeziehungen. Um als Unternehmen jedoch international existieren zu können, ist es neben dem Vorhandensein von juristischen, fachlichen und wirtschaftlichem Sachverstand als auch Fremdsprachenkenntnissen ebenso bedeutungsvoll, das eigene Verhalten an internationalen Standards ausrichten zu können. Um dieses zu realisieren, muss vorausschauend eingeschätzt werden können, welche Auswirkungen kulturelle Unterschiede beispielsweise bei der Kommunikation im Allgemeinen oder bei Verhandlungsgesprächen haben. Für die Ausübung und Intensivierung von internationalen Wirtschaftsbeziehungen ist somit interkulturelle Kommunikation die wichtigste Voraussetzung. Unternehmen müssen in der Lage sein, die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Einstellungen jedes Landes und jeder Kultur zu vereinen, um erfolgreich internationale Geschäftsbeziehungen abwickeln zu können. Die Herausforderung besteht darin, Talente, Sichtweisen und Ideen der verschiedenartigen Kulturen miteinander zu verknüpfen, internationale Synergien zu nutzen und Beziehungen zu anderen Kulturen aufzubauen und sich nicht nur auf die einheimischen Unternehmenswerte und -kulturen zu beschränken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Problemstellung und Zielsetzung

1.2. Aufbau der Arbeit

2. INTERKULTURELLES MANAGEMENT

2.1. Kultur

2.1.1. Der Begriff im Allgemeinen

2.1.2. Landesspezifische Kultur

2.1.3. Unternehmenskultur

2.2. Interkulturelle Kommunikation

2.2.1. Die Kommunikationstheorie

2.2.2. Verbale Kommunikation

2.2.3. Nonverbale Kommunikation

2.3. Erfolgreich Verhandlungen führen

2.3.1. Interkulturelle Aspekte

2.3.2. Verhandlungen mittels Repräsentanten

2.3.3. Die Harvard-Methode als potentielle Verhandlungsstrategie

3. DIE LANDESSPEZIFISCHEN PROFILE VON USA UND JAPAN

3.1. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

3.2. Das Land der aufgehenden Sonne

3.3. „PW Power Systems“ - Das Unternehmensprofil

4. DIE KULTURELLEN UNTERSCHIEDE: USA VS. JAPAN

4.1. Die amerikanische Kultur

4.2. Die japanische Kultur

4.3. USA vs. Japan - Einfluss der kulturellen Unterschiede bei Verhandlungsgesprächen am Beispiel von „PWPS IGT“

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die kulturellen Unterschiede zwischen amerikanischen und japanischen Unternehmen während Verhandlungsgesprächen. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Unterschiede durch das US-Unternehmen "PW Power Systems" berücksichtigt werden müssen, um tragfähige und erfolgreiche Geschäftsbeziehungen im japanischen Markt aufzubauen.

  • Grundlagen des interkulturellen Managements und der Kommunikation.
  • Wirtschaftliche und kulturelle Profile der USA und Japans nach dem Modell von Hofstede.
  • Konkrete Auswirkungen kultureller Divergenzen auf Verhandlungsprozesse.
  • Strategische Nutzung von Vermittlern (NSR) und Methoden zur Beziehungsfestigung.

Auszug aus dem Buch

4.3. USA vs. Japan - Einfluss der kulturellen Unterschiede bei Verhandlungsgesprächen am Beispiel von „PWPS IGT“

Verhandlungen stellen im Allgemeinen eine Herausforderung dar, da sich die gegenüberstehenden Parteien mit unterschiedlichen Interessen gegenseitig beeinflussen, um zu einer Vereinbarung zu gelangen. Insbesondere wird es erst recht kompliziert, wenn es sich um interkulturelle Verhandlungen handelt. Für die interkulturelle Verhandlung sind nicht nur reine Sprachkenntnisse und Fachwissen erforderlich, sondern auch das Bewusstsein über die tiefgehende Bedeutung der Kultur und deren Einfluss auf andersartiges und manchmal befremdlich wirkendes Verhalten im Geschäftsalltag. Für einen erfolgreichen Verhandlungsverlauf sind Aspekte wie Verhandlungsakteure, Verhandlungsstruktur, die Verhandlungsstrategie aber auch der Verhandlungsprozess zu beachten. In der nachfolgenden Abbildung ist anschaulich dargestellt, wie stark die kulturellen Unterschiede zwischen den USA und Japan ausgeprägt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Problematik interkultureller Geschäftsbeziehungen ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit am Beispiel von PW Power Systems.

2. INTERKULTURELLES MANAGEMENT: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Kultur, interkultureller Kommunikation und effektiven Verhandlungsstrategien, wie der Harvard-Methode, gelegt.

3. DIE LANDESSPEZIFISCHEN PROFILE VON USA UND JAPAN: Dieses Kapitel beschreibt die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der beiden Nationen sowie das spezifische Unternehmensprofil von PW Power Systems.

4. DIE KULTURELLEN UNTERSCHIEDE: USA VS. JAPAN: Hier erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Kulturen nach Hofstede und die Analyse der praktischen Auswirkungen auf die Verhandlungspraxis von PWPS IGT.

5. FAZIT: Das Fazit fasst die Notwendigkeit interkultureller Sensibilität zusammen und betont die Bedeutung von Vertrauensaufbau und Geduld im japanischen Geschäftskontext.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Management, Verhandlungsgespräche, Japanische Kultur, Amerikanische Unternehmenskultur, Hofstede, Interkulturelle Kommunikation, PW Power Systems, Vertrauensaufbau, Geschäftskultur, Verhandlungsstrategie, Nonverbale Kommunikation, Machtdistanz, Kollektivismus, Geschäftsbeziehungen, Marktanteile

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie kulturelle Unterschiede zwischen den USA und Japan Verhandlungsgespräche beeinflussen und wie Unternehmen diese Herausforderungen meistern können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem interkulturellen Management, den verschiedenen Kommunikationsstilen, den länderspezifischen Profilen und der praktischen Anwendung von Verhandlungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie das amerikanische Unternehmen PW Power Systems kulturelle Eigenheiten berücksichtigen muss, um erfolgreich Geschäftsbeziehungen in Japan aufzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Anwendung der Kulturdimensionen nach Hofstede sowie einer Analyse konkreter Geschäftspraktiken von PWPS IGT.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des interkulturellen Managements, die Profile beider Nationen und die detaillierte Gegenüberstellung der kulturellen Differenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind interkulturelles Management, japanische Geschäftskultur, Verhandlungstaktik, Hofstede-Dimensionen und Beziehungsaufbau.

Warum ist ein lokaler Vermittler (NSR) für PWPS IGT so wichtig?

Ein NSR fungiert als kultureller Brückenbauer, der Sprachbarrieren überwindet, bei der Terminkoordination hilft und das nötige Vertrauen bei japanischen Kunden aufbaut.

Wie gehen japanische Verhandlungspartner mit Unsicherheiten um?

In der japanischen Kultur wird versucht, Unsicherheiten durch einen hohen Informationsbedarf und eine detaillierte Prüfung aller Aspekte im Vorfeld aktiv zu vermeiden.

Warum ist das "Nein" ein problematischer Begriff in Verhandlungen mit Japanern?

Das direkte Wort "Nein" wird in Japan aus Respekt und zur Wahrung der Harmonie vermieden, was für westliche Partner oft als Unklarheit missverstanden wird.

Welche Rolle spielt die Zeit in japanischen Geschäftsbeziehungen?

Zeit und Pünktlichkeit haben in Japan einen extrem hohen Stellenwert; zudem erfordert der beziehungsorientierte Ansatz deutlich mehr Geduld als der westliche, kurzfristig orientierte Profitfokus.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelles Management. Kulturelle Unterschiede zwischen amerikanischen und japanischen Unternehmen bei Verhandlungsgesprächen
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Claudia Wohlatz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
45
Katalognummer
V283739
ISBN (eBook)
9783656837053
ISBN (Buch)
9783656837060
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BWL Betriebswirtschaftslehre Internationales Management Interkulturelles Management Kulturdimensionen Interkulturelle Kommunikation Interkulturelle Verhandlungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Wohlatz (Autor:in), 2014, Interkulturelles Management. Kulturelle Unterschiede zwischen amerikanischen und japanischen Unternehmen bei Verhandlungsgesprächen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283739
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Leseprobe aus  45  Seiten
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