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Ansätze und Interventionen zur Prävention und Gesundheitsförderung

Title: Ansätze und Interventionen zur Prävention und Gesundheitsförderung

Term Paper , 2014 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jasmin Ottens (Author)

Health - Miscellaneous
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Jeder Mensch hat es selbst in der Hand seine Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Aus meinen Recherchen wird ersichtlich, dass das Bewusstsein auf diesem Gebiet kontinuierlich erweitert werden muss, denn Gesundheitsförderung und Prävention sind unentbehrliche Grundpfeiler für die Förderung, oder auch Verbesserung der Gesundheit und Langlebigkeit. Sie tragen dazu bei, dass Individuen sich wohler fühlen und ihre Lebensqualität ansteigt. Krankheiten mit hoher Prävalenz, welche nicht ansteckend und häufig von chronischer Art sind, wie beispielsweise Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder des Muskel-Skelett-Systems, sowie diverse bösartige Neubildungen etc., werden in ihrer Entwicklung durch bestimmte Risikofaktoren beeinflusst. Durch diese gegebenen Faktoren, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens entwickelt bzw. vorfindet, wird es zu einem Zwang diesen Risiken vorzubeugen, sie zu verdrängen und gesundheitsbezogene, ressourcenorientierte Intervention in allen Altersgruppen und Bevölkerungsschichten zu betreiben. Insbesondere der vorherrschende demographische Wandel erfordert eine verstärkte Anstrengung, die gesundheitlichen Potenziale der Bevölkerung bis ins hohe Alter zu erhalten und ihnen die Sicherheit zu geben, ein möglichst langes und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Im Laufe dieser Arbeit werde ich mich zuerst mit den Begrifflichkeiten zum Thema „Gesundheitsförderung und Prävention“ beschäftigen. Anschließend setze ich mich mit den Methoden zur Planung und Organisation der Gesundheitsförderung auseinander. Des Weiteren werde ich zentrale Ansätze der Gesundheitsförderung vorstellen. Letzteres werde ich aufzeigen, welche Möglichkeiten es bzgl. der Gesundheitsförderung für ältere Menschen gibt und wie man diese gestaltet und durchführt. Vor allem soll klar verdeutlicht werden, wie wichtig es ist, über die gesamte Lebensspanne gesundheitsbewusst zu leben, wie das realisiert werden kann und inwieweit sich dies gesellschaftlich integrieren lässt. Insbesondere möchte ich aufzeigen, wieso besonders die ältere Altersgruppe auf die Gesundheitsförderung und Prävention zurückgreifen sollte. Natürlich gibt es zur „Gesundheitsförderung und Prävention“ weitaus mehr wissenschaftliche Erkenntnisse, doch ich beschränke mich aus Platzgründen auf das Wichtigste, um in die Thematik einzuführen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeiten

2.1. Gesundheit

2.1.1Determinanten der Gesundheit

2.2 Gesundheitsförderung

2.3 Prävention

2.3.1 Formen der Prävention

3. Planung und Organisation

3.1 Das „PRECEDE“ -Planungsmodell nach Green und Kreuter

3.2 Klientenzentriertes Planungmodell nach Ewless und Simnett

4. Zentrale Ansätze gesundheitsförderlicher Maßnahmen

4.1 Empowermentansatz

4.2 Der Settingansatz

5. Interventionen zur Gesundheitsförderung in Bezug auf Senioren und ältere Menschen

5.1 Das Alter

5.3 Erfolgreiches Altern als gesundheitsfördernde Handlungsstrategie

5.2.Ziele und Bereiche der Interventionen in der zweiten Lebenshälfte

5.4 Ein Praxisbeispiel: Sturzphrophylaxe

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätze der Gesundheitsförderung und Prävention darzustellen und deren spezifische Relevanz sowie Anwendungsmöglichkeiten für die ältere Generation im Kontext des demographischen Wandels zu analysieren.

  • Grundbegriffe und Definitionen von Gesundheit, Prävention und Gesundheitsförderung
  • Planungsmodelle (PRECEDE-Modell und klientenzentriertes Modell)
  • Kernansätze der Gesundheitsförderung (Empowerment- und Settingansatz)
  • Handlungsstrategien für ein erfolgreiches Altern
  • Praktische Implementierung am Beispiel der Sturzprophylaxe

Auszug aus dem Buch

4.1 Empowermentansatz

Der Empowermentansatz ist eine gesundheitsförderliche Methode, die entweder auf einzelne Individuen, oder auf größere Gruppierungen angewandt werden kann. Dennoch wird dieser in der Praxis oft klientenzentriert genutzt und des Öfteren als „Hilfe zur Selbsthilfe“ deklariert. In diesem Falle gehen wir davon aus, dass man diesen Ansatz auf einzelne Personen anwendet, da der Settingansatz nur mit größeren Gruppierungen vereinbar ist. Der Ansatz verfolgt das Ziel, dass Menschen in der Lage sind ihre gesundheitlichen Probleme zu benennen und auf diese adäquat zu reagieren. Im Gegensatz zu anderen gesundheitsförderlichen Ansätzen spielen die Gesundheitsförderer und Gesundheitsförderinnen nicht mehr die Rolle des Experten, sondern die des Unterstützers. Sie sind dafür zuständig, dass der Prozess anläuft, um sich dann wieder zurückzuziehen.

Damit ein Individuum „empowert“ werden kann, muss er einige Dinge beachten. Zum einen muss er sich eingestehen, dass er auf seine eigene Gesundheit nur wenig Einfluss hat und verstehen, wieso das so ist. Dann muss der Betroffene diese Situation ernst nehmen und den Entschluss fassen, etwas verändern zu wollen. Letzteres muss derjenige die Bereitschaft mitbringen, sich Informationen und Unterstützung einzuholen, damit er auch wirklich etwas an seiner Situation ändern kann. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann man methodisch vorgehen und als Akteur dieses Ansatzes seinen eigene Einfluss nutzen, um den Klienten Selbstvertrauen zu vermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung in der modernen Medizin und begründet die Notwendigkeit, insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, gesundheitliche Potenziale bis ins hohe Alter zu fördern.

2. Begrifflichkeiten: In diesem Kapitel werden die zentralen Termini Gesundheit, Gesundheitsförderung und Prävention definiert sowie deren wechselseitige Bedeutung und theoretische Abgrenzung erläutert.

3. Planung und Organisation: Dieser Abschnitt stellt mit dem PRECEDE-Modell und dem klientenzentrierten Modell zwei wissenschaftliche Leitfäden für die systematische Planung und Evaluation gesundheitsförderlicher Maßnahmen vor.

4. Zentrale Ansätze gesundheitsförderlicher Maßnahmen: Das Kapitel konzentriert sich auf den Empowermentansatz als Hilfe zur Selbsthilfe sowie den Settingansatz, der darauf abzielt, Lebenswelten als System gesundheitsförderlicher zu gestalten.

5. Interventionen zur Gesundheitsförderung in Bezug auf Senioren und ältere Menschen: Hier werden spezifische Strategien für das Alter diskutiert, wobei Aspekte des erfolgreichen Alterns sowie konkrete Praxisbeispiele wie die Sturzprophylaxe im Fokus stehen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer integrierten Gesundheitsförderung zusammen, die über das Gesundheitssystem hinaus alle politischen Sektoren einbeziehen muss, um die Lebensqualität der alternden Bevölkerung langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Prävention, Senioren, Empowermentansatz, Settingansatz, PRECEDE-Modell, demographischer Wandel, erfolgreiches Altern, Lebensqualität, Interventionsstrategien, Public Health, Gesundheitsbewusstsein, Sturzprophylaxe, Gesundheitsrisiken, Eigenverantwortung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen und methodischen Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention und deren Bedeutung für den Erhalt der Gesundheit bis ins hohe Alter.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen Begriffsdefinitionen, Planungsmodelle für Gesundheitsprojekte, die beiden Ansätze Empowerment und Setting sowie spezifische Interventionen für ältere Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Wichtigkeit der Gesundheitsförderung über die gesamte Lebensspanne aufzuzeigen und Strategien zu verdeutlichen, wie ältere Menschen durch gezielte Maßnahmen ein autonomes Leben führen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die zentrale theoretische Modelle und wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaften zusammenführt und aufbereitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Planung von Programmen, die Vorstellung der Ansätze (Empowerment/Setting) und die Anwendung dieser Prinzipien in der Altenarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Gesundheitsförderung, Prävention, Empowerment, Settingansatz, demographischer Wandel und gesundes Altern.

Warum spielt die Sturzprophylaxe eine besondere Rolle in der Arbeit?

Die Sturzprophylaxe dient als konkretes Praxisbeispiel, um zu verdeutlichen, wie theoretische Interventionskonzepte in eine greifbare Maßnahme zur Erhaltung der Mobilität älterer Menschen übersetzt werden.

Was unterscheidet das PRECEDE-Modell vom klientenzentrierten Ansatz?

Während das PRECEDE-Modell eher einen strukturellen, bevölkerungszentrierten Rahmen für Diagnose und Evaluation bietet, ist der klientenzentrierte Ansatz stärker auf die individuelle Befähigung und Selbsthilfe der Betroffenen fokussiert.

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Details

Title
Ansätze und Interventionen zur Prävention und Gesundheitsförderung
College
University of Vechta  (Gerontologie)
Course
Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation
Grade
2,0
Author
Jasmin Ottens (Author)
Publication Year
2014
Pages
22
Catalog Number
V283845
ISBN (eBook)
9783656839347
ISBN (Book)
9783656839354
Language
German
Tags
ansätze interventionen prävention gesundheitsförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jasmin Ottens (Author), 2014, Ansätze und Interventionen zur Prävention und Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283845
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