Raumschiff Enterprise Voyager. Wie wird der Mensch dargestellt?

Eine philosophische, moralische und theologische Reise


Masterarbeit, 2011
100 Seiten, Note: 3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Motivation

3 Vorklärungen
3.1 Begriffserklärungen
3.1.1 Moral/ Ethik
3.1.2 Theologie
3.1.3 Philosophie

4 Filmanalyse als Untersuchungsinstrument
4.1 Filmanalyse als Methode
4.2 Filmanalyse in der Schule
4.3 Filmanalyse im Religionsunterricht
4.4 Zur religionspädagogischen Relevanz von Filmen im Religions­unterricht
4.5 Arbeit mit Filmen im Religionsunterricht

5 Raumschiff Enterprise
5.1 Entstehung und Entwicklung einer Kultserie
5.2 Besatzung des Raumschiffs
5.3 Die Rolle der Frau in Star Trek – Janeway als weiblicher Captain

6 Darstellung des Menschen in Star Trek Voyager
6.1 Inhalt der Season 1 – Star Trek Voyager
6.1.1 Der Fürsorger
6.1.2 Die Parallaxe
6.1.3 Subraumspalte
6.1.4 Transplantationen
6.1.5 Der mysteriöse Nebel
6.1.6 Das Nadelöhr
6.1.7 Die Augen des Toten
6.1.8 Das Unvorstellbare
6.1.9 Das oberste Gesetz
6.1.10 Der Verrat
6.1.11 Helden und Dämonen
6.1.12 Bewusstseinsverlust
6.1.13 Von Angesicht zu Angesicht
6.1.14 Dr. Jetrels Experiment
6.1.15 Erfahrungswerte
6.1.16 Scorpion, Part I
6.1.17 Scorpion, Part II
6.1.18 Die Gabe
6.1.19 Tag der Ehre
6.1.20 Nemesis

7 Moralische und ethische Aussagen der untersuchten Serien

8 Fazit

9 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Cpt. Janeway

Abbildung 2 Tom Paris

Abbildung 3 Chakotay

Abbildung 4 Harry Kim

Abbildung 5 B'Elanna Torres

Abbildung 6 Neelix

Abbildung 7 Kes

Abbildung 8 Tuvok

Abbildung 9 Der Doktor

1 Einleitung

Die Serien zu Star Trek, wie beispielsweise Star Trek Voyager, Raumschiff Enterprise, Deep Space Nine und Enterprise, sind vermutlich die erfolgreichsten Science-Fiction-Serien der Welt. Mit zusammen über 560 bisher gesendeten Folgen und neun Kinofilmen sind sie wohl auch die umfangreichsten. Schon in den ersten Monaten der Sendung in den sechziger Jahren des nun vergangenen Jahrhunderts begannen erste Fantreffen und verhinderten sogar, die Originalserie wegen damaliger schlechter Einschaltquoten einzustellen[1].

Da auch ich mich seit meiner Jugend für Science Fiction fasziniere, war es für mich naheliegend meine Masterthesis zu einem Thema mit Bezug zu Raumschiff Enterprise zu verfassen. Im Rahmen dieser Arbeit bin ich in die Rolle des Phantasiereisenden geschlüpft und analysiere den Kontext der Reise in moralischem, ethischem, philosophischem und theologischem Hintergrund. Ich tauche ein in die Serie und versuche zu spüren wie das Leben in Interaktion mit verschiedenen Kulturen und Rassen in diesem Raumschiff ist.

Das Reisen in der Phantasie ist eigentlich ein Prozess, der ständig im Menschen abläuft, da wir in Bildern denken und Erinnerungen durch Bilder im Gehirn festhalten. Auch Geräusche und Düfte verstärken das Erinnerungsvermögen. Das Gehirn spreichert viele Wahrnehmungen im Gehirn unbewusst ab. Äußere Reize können diese abgespeicherten Eindrücke wieder ins Bewusstsein heben.

Die Arbeit mit inneren Bildern findet auch im therapeutischen Bereich statt. So entwickelte Hanscarl Leuner die Methode des katathymen Bilderlebens. Auch C. G. Jung verwendete die inneren Bilder des Menschen in seiner therapeutischen Praxis.

Wir begegnen im religiösen Bereich sehr oft der Anwendung von inneren Bildern in geistlichen Übungen. Es werden dabei biblische Geschichten und Überlieferungen für Phantasiereisen eingesetzt. Es geht darum, dass sich der Teilnehmer auf sein eigenes Vorstellungspotenzial einlässt und die Bilder in seiner Phantasie entwickeln kann. Wichtig ist, darauf zu achten, dass mit guten und heilsamen Bildern gearbeitet wird.[2]

2 Motivation

Für mich als Religionslehrer und als Menschen mit Migrationshintergrund und anderen kulturellen Ursprüngen ist es wichtig, einige Aspekte daraus in meine Arbeit in den Klassen der 3. und 4. Hauptschule einfließen zu lassen.

Im Rahmen dieser Reise mache ich als Mensch viele Erfahrungen im Zusammenleben mit unterschiedlichsten Spezies und Lebensformen, aufgrund derer sich eine Vielzahl von essenziellen Fragen aufdrängen. Die Fragen die sich mir dabei stellen lauten wie folgt:

- Wie wird der Mensch dargestellt?
- Wie gehen die unterschiedlichen Kulturen innerhalb des Raumschiffs mit den Themen Gewissen, Gesetze, Anpassung, Akzeptanz und Solidarität in einer neuen Gruppe, Menschenwürde, Lebenswürde, Moral und Tod um?
- Wie entsteht eine Rangordnung und wie ist die Besetzung der Crew?
- Welche Kompetenz kommt der leitenden Frau in der Welt zu?
- Diese Fragen zu beantworten ist Hauptaufgabe dieser Arbeit.

3 Vorklärungen

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Arbeit bedarf es vorab jedoch einiger Erklärungen bezüglich der zu analysierenden Begriffe sowie der Inhalte der einzelnen Episoden der Star Trek Season 1. Im Anschluss daran erfolgt die Filmanalyse unter moralischen und ethischen Gesichtspunkten anhand des Modells nach Gerhard Jens Lüdecker von der Universität Bremen: „Grundlagen für eine ethische Filmanalyse“.

3.1 Begriffserklärungen

3.1.1 Moral/ Ethik

Der Begriff „Moral“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Sitte, Gewohnheit, Charakter“.[3] Die Gesellschaft akzeptiert ethisch-sittliche Normen des Handelns und richtet ihr Verhalten danach.

Der Begriff „Ethik“ enstammt dem Griechischen und ist eine philosophische Disziplin. Es handelt sich dabei um „die Lehre von den Normen menschlichen Handelns und deren Rechtfertigung. Ausgangspunkt der Ethik ist die Frage nach einer Moral, die gutes Leben, gerechtes Handeln und vernünftige, freie Entscheidungen ermöglicht.“[4]

Die Moraltheologie ist eine Disziplin der katholischen systematischen Theologie. Die Moraltheologie erforscht und beurteilt das menschliche Handeln basierend auf der in der Bibel bezeugten Offenbarung. Zentral ist dabei die Glaubensaussage, dass Gott sich in Christus offenbart und daraus eine ethische Bewertung des Anspruchs und Zieles menschlichen Handelns resultieren kann.

3.1.2 Theologie

Der Begriff „Theologie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Rede, Lehre von Gott“[5], er wurde erst im vierten und fünften Jahrhundert in den christlichen Sprachgebrauch übernommen. Erst etwa ab 1200 wurde er zum Oberbegriff für die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Inhalten der christlichen Tradition, so wurde die Theologie zur Glaubenswissenschaft. Die Theologie und die Religionswissenschaft beziehen sich im Grund auf denselben Gegenstand, nämlich die religiöse Einstellung des Menschen sowie die Darstellung der Religionen in der Geschichte. Der Unterschied zwischen Religionswissenschaft und Theologie besteht hauptsächlich darin, dass einerseits alle Religionen im Prinzip als gleichwertige Artikulationen menschlicher Religiosität angesehen werden und andererseits die Wahrheit der je eigenen Tradition Ausgangspunkt ist. Die Theologie reflektiert das Phänomen Religion von einer vorgegebenen Überzeugung, dem Glauben, her, auch wenn sie sich mit einer anderen Religion beschäftigt. So kann man von christlicher Theologie außerchristlicher oder von islamischer Theologie nichtislamischer Religionen sprechen.[6]

3.1.3 Philosophie

Der Begriff „Philosophie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet die „Liebe zur Weisheit“. Beim Philosophieren selbst begibt man sich auf die Suche nach Antworten der menschlichen Grundfragen.[7]

Trotz der Tatsache, dass in der analysierten Serie nicht nur Menschen, sondern auch andere Spezies auftreten, fallen diese ebenso in den Gegenstandsbereich der Philosophie.

4 Filmanalyse als Untersuchungsinstrument

4.1 Filmanalyse als Methode

Um einen Film zu verstehen, braucht man nicht immer ein weitreichendes Vorwissen. Wir alle können richtiges und falsches Handeln unterscheiden. Und wenn wir uns dann einen Film ansehen, können wir gleich in die Filmwelt eintauchen und Neues erleben.

Wenn man aber anfängt, über das Gesehene nachzudenken, über die Personen und ihr Handeln im Verlauf des Films, dann beginnt man mit der Filmanalyse.[8]

Eine Filmanalyse sollte immer wie im Anschluss beschrieben nach den folgenden Schritten durchgeführt werden:

- „Nach der ersten Filmsichtung empfiehlt es sich, zunächst eine Inhaltsbeschreibung anzufertigen.
- Eine Bestandsaufnahme und Beschreibungen der einzelnen Szenen (Sequenzen) erleichtert ein systematisches Vorgehen bei der Analyse.
- Wichtig für die Inhaltsanalyse ist auch das Herausarbeiten der im Film thematisierten Frage- und Problemstellungen.
- Die Zuordnung des Films zu einem Genre (Komödie, Krimi, Western, Science-Fiction usw.) und entsprechende Kenntnisse darüber können die Filmanalyse erleichtern.“[9]

Der letzte Punkt beim Ablauf einer Filmanalyse wurde in der vorliegenden Arbeit ausgelassen, da es sich um die Arbeit mit Filmen und Serien im Unterricht handelt. Star Trek Voyager kann daher herangezogen werden, um Moral und Ethik im Unterricht aufzuarbeiten. Daher ergibt sich als logische Konsequenz, dass die Zielgruppe der untersuchten Serie Jugendliche der Sekundarstufe I sind.

4.2 Filmanalyse in der Schule

Spielfilme und Serien können aufgrund ihres Inhalts immer auch zum Gegenstand des Unterrichts gemacht werden. Dabei ist das inhaltliche Spektrum sehr groß, denn im schulischen Unterricht können sowohl Literaturverfilmungen, Märchen, Kriegsfilme als auch Filme über Drogen, Rassismus, Tiere und die Liebe angesehen und analysiert werden. Man kann daher die unterschiedlichsten Themenbereiche mit den Schülerinnen und Schülern zum Inhalt des Unterrichts machen: Beispielsweise kann man anhand eines Filmes über Kunst, Religion, Moral und Ethik sowie über Fremdsprachen neue Inhalte erlernen.[10]

Aufgrund der Tatsache, dass Filme und Serien meist auch menschliches oder anthropomorphes Leben zum Inhalt haben, beinhalten diese immer auch ein moralisches Moment. Trotz der Wahrnehmung eines Filmes bzw. einer Serie als fiktive Geschichte sind die Zuseher immer auch für die moralischen Eigenschaften von Kunst empfänglich. Um die „Moral von der Geschichte“ verstehen zu können, ist immer auch moralische Vorkenntnis nötig.[11]

Kindern und Jugendlichen wurde immer schon Moral und Ethik über die Medien oder aber über mündliche Überlieferung vermittelt. Und eben deshalb lassen sich Filme besonders gut im schulischen Unterricht einsetzen, um korrektes moralisches Handeln zu vermitteln.

Für meine Überlegungen habe ich das Konzept der relationalen Moral hinzugezogen, bei dem man davon ausgeht, dass die Anteilnahme des Zusehers durch die moralische Attributierung der Darsteller und Personen gesteuert wird. Durch die Serie Star Trek Voyager kann man gleichermaßen sowohl dazu angeregt werden, emotional Anteil am Verlauf des Lebens der Raumschriffcrew zu nehmen als auch in moralische Überzeugungen der Figuren einzutauchen.[12] Der Zuseher selbst begibt sich mit auf die lange Reise der Figuren im Weltall und stellt sich somit selbst sowohl ethischen als auch moralischen Fragen. Man taucht in die Rollen der Crew ein und fragt sich dann meist selbst, wie man in der jeweiligen Lage gehandelt hätte.

Figuren in Filmen oder Serien können also dem Zuseher zahlreiche Bedeutungsebenen eröffnen. Sie zeigen unterschiedlichste Weltanschauungen und Einstellungen auf[13], die man dann als Zuseher positiv oder negativ bewerten kann.

4.3 Filmanalyse im Religionsunterricht

Auf den ersten Blick ist Spielfilm kein Medium, das sich für den Einsatz im Schulunterricht eignet. Eigentlich verbietet dessen Spieldauer von vornherein eine derartige Nutzung, weil die Gesamtsichtung eines Films mindestens zwei, eher jedoch drei Schulstunden benötigt, und eine solche Portionierung sowohl der Rezeption des Films als auch seiner ästhetischen und inhaltlichen Einheit zuwiderläuft und eine zielgerichtete Auseinandersetzung mit ihm erschwert oder gar vollständig unmöglich macht. Wer trotzdem Spielfilme einsetzt, kommt zusätzlich in den Verdacht, dieses Medium nur dazu verwenden zu wollen, auf einfache Weise Stunden zu füllen. Leider gibt es diesen Missbrauch durchaus, manchmal sogar in einem Umfang, der nicht nur den Spielfilmeinsatz, sondern den Einsatz von filmischen Medien in bestimmten Fächern oder im Unterricht einer Schule überhaupt in Misskredit bringt. Das ist mehr als schade, denn eine pädagogisch motivierte und didaktisch durchdachte Auseinandersetzung mit Spielfilmen kann den Unterricht inhaltlich und methodisch bereichern und dessen Wirkung bei den Schülerinnen und Schülern erhöhen.

Aber nicht nur unterrichtspragmatische Überlegungen lassen den Einsatz von Spielfilmen im Unterricht interessant erscheinen. Zunehmend wird Medienerziehung in die Lehrpläne integriert, weil zu den grundlegenden Fähigkeiten inzwischen nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch verschiedene Formen von Medienkompetenz gehören. Ohne Medienkompetenz ist man in modernen Informationsgesellschaften massiv benachteiligt. Schließlich sollte man nicht vergessen, dass die Filmkunst ihren Status als 'Kunst' längst nicht mehr verteidigen muss, auch wenn sie immer noch ein wenig im Ruch der bloßen (sprich 'seichten') Unterhaltung steht. Die Lektüre einer literarischen Erzählung und die Lektüre eines Filmklassikers stehen jedoch auf gleicher Ebene, was deren Komplexität und möglichen Erkenntnisgewinn betrifft. Film ist literarischen oder wissenschaftlichen Weltdeutungen gelegentlich sogar voraus. Seine Popularität, seine Zeitbezogenheit und seine Unterhaltungsdimension, die man ihm gerne als Schwächen ankreidet, sind, richtig betrachtet, Stärken dieses Mediums: Film erreicht größere und andere Zielgruppen als etwa die Gegenwartsliteratur, er hat die Hand am Puls der gesellschaftlichen Entwicklungen und er findet Formen der visuellen Mitteilung und Vermittlung, die andere Ausdrucksformen nicht bloß ergänzen, sondern eine eigenständige Sicht der Wirklichkeit darstellen. Auf diesem Hintergrund will die vorliegende Handreichung einige Hilfen anbieten, wie ein angemessener Umgang mit Spielfilmen im Schulunterricht aussehen kann.[14]

Eine der Chancen des Spielfilmeinsatzes in pädagogischen Zusammenhängen besteht deshalb darin, dass er bei Schülerinnen und Schülern zu 'magischen Momenten' führen kann, was anders formuliert heißt: Kinder und Jugendliche (und die Lehrer natürlich auch) können hier sich selbst und ihrer Lebenswirklichkeit auf authentische, manchmal affirmative, manchmal Widerspruch hervor rufende oder problematisierende Weise begegnen. Am Anfang aller Erkenntnis steht das Staunen, wie schon bei Thomas von Aquin nachzulesen ist. Film kann die Schule zu einem Ort des Staunens machen, was sie vermutlich doch eher selten (zu selten) ist. Filme bieten neben Unterhaltung, Ablenkung, Rauschmomenten und Action auch Identifikationsmöglichkeiten und kontroverse Gesprächsstoffe. Wer bestimmte Filme kennt, gehört dazu und ist up-to-date. Spielfilme können im Schulunterricht von ihren Inhalten her, aber auch als Gegenstand formaler Analyse thematisiert und eingesetzt werden. Auf http://www.film-kultur.de, der Webseite des Instituts für Kino und Filmkultur, lassen sich unter der Rubrik 'Kino und Curriculum' für eine Reihe von Filmen ausgearbeitete Einsatzvorschläge aufrufen, die jeweils auch die entsprechenden Fach- und Lehrplanbezüge herstellen.

Wie breit das inhaltliche Spektrum ist, lässt sich auf den Websites http://www.dsp.at/medienverleih und http://www.lernortkino.de ablesen, wo für die schulische Auseinandersetzung geeignete Spielfilme unter folgenden Rubriken kategorisiert und in ausführlichen Arbeitshilfen erschlossen sind:

- Literaturverfilmungen
- Filme in Originalsprache
- Behinderung
- Biologie/Umwelt/Tiere
- Deutsche Geschichte nach 1945
- Drogen
- Ernährung
- Familie / Freundschaft / Solidarität
- Fremde Kulturen
- Geschichte im Film
- Geschlechterrollen/-identität
- Gewalt
- Krieg
- Märchen/Fabeln/Sagen
- Medien
- Migration
- Musik
- Nationalsozialismus

Manche der Themen gehören eindeutig bestimmten Unterrichtsfächern zu, andere lassen sich auch mehreren zuweisen, wobei sich die Fragestellung und der Zugriff je nach Fach verändern.

4.4 Zur religionspädagogischen Relevanz von Filmen im Religionsunterricht

Dass der Film als eines der zeitgenössischen Medien überhaupt zu bezeichnen ist, steht wohl kaum außer Frage. Spekulationen in dieser Hinsicht gehen sogar soweit, den Stellenwert und die kulturelle Bedeutung von Filmen im Vergleich zu Büchern höher anzusiedeln.3 Darüber hinaus ist aus zahlreichen Untersuchungsergebnissen zu entnehmen, dass insgesamt aber auch vor allem bei Kindern und Jugendlichen der Filmkonsum in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat und immer noch ansteigend bleibt.[15] Auf differenzierte Untersuchungsergebnisse einzugehen, scheint an dieser Stelle nicht nötig zu sein, da grundsätzlich festzustellen ist, dass der Film immer noch das Leitmedium des 21. Jahrhunderts ist und auch durch die sogenannten neuen Medien, wie z. B. das Internet nicht abgelöst wird. Ganz im Gegenteil: Es ist sogar eine Verstärkung der Relevanz des Films in der allgemeinen Alltagskultur durch das Internet zu vermuten, da Filme und hierbei vor allem Kinofilme durch die Verbreitungsmöglichkeiten im Internet leichter zugänglich sind und somit auch kostengünstiger konsumiert werden können. Der hohe Stellenwert von Filmen in der Alltagskultur von Jugendlichen ist somit unumstritten, was als Ausgangspunkt für die religionspädagogische Relevanz von Filmen akzeptiert werden kann, keineswegs aber als singuläre Begründung für den Einsatz von Filmen ausreicht, da der Film als Medium für den Religionsunterricht dann ausschließlich funktionalisiert würde, um als sogenannter ‚Aufmacher’ verwendet zu werden.[16] Vielmehr muss der Konsum von Filmen in Kino und Fernsehen wesentlich differenzierter wahrgenommen werden. Das Fernsehen wird als Erlebnismedium genutzt und bildet einen Hauptbestandteil der Lebensstilsuche Jugendlicher: Die Massenmedien bilden einen umfangreichen und wichtigen Aspekt der Alltagskultur. Kinder, Jugendliche und Erwachsene verwenden auf ihre Nutzung viel Zeit und Geld. Die teils realen, teils fiktiven Geschichten und Bilder der Medienunterhaltung fließen in ihre Vorstellungen und Einstellungen ein und beeinflussen so auch ihre Entwicklungs- und Identitätsarbeit. Neben Familie, Schule und Kirche funktionieren die Medien als eine Sozialisationsinstanz eigener Art.[17] Ausgehend von dieser Wahrnehmung des Mediums Film als einer Sozialisationsinstanz bietet der Einsatz von Filmen im Religionsunterricht nicht nur in formaler Hinsicht die Möglichkeit, die SuS bei ihrem alltäglichen Verhalten abzuholen, er kann vielmehr als eine Schnittstelle zwischen der Lebenswelt der SuS und dem Religionsunterricht angesehen werden. Der Einsatz von Filmen im Religionsunterricht kommt somit dem Anliegen der Korrelationsdidaktik im Hinblick auf die Förderung der Kommunikation zwischen Glauben und Leben nach.[18]

Religionspädagogisches Arbeiten kann an dieser Stelle ansetzen und zwar mit dem Ziel, einen Diskurs zwischen filmischen und traditionell christlichen Sinnmustern zu eröffnen[19] Ausgangspunkt kann in diesem Rahmen sein, dass religiöse Inhalte in Filmen häufig durch Verfremdungen gekennzeichnet sind. Problematisch ist, dass diese Verfremdungen bzw. Verfälschungen häufig nicht wahrgenommen werden, oder religiöse Anspielungen unverstanden bleiben, da das Vorwissen fehlt. Das hieraus resultierende Ziel religionspädagogischen Arbeitens wäre, diese Differenz aufzuheben, was sicherlich immer nur punktuell erreicht werden kann. Als realisierbar anzusehen ist es allerdings, exemplarisch zu arbeiten und auf dieser Basis die SuS zu einer kritischeren Wahrnehmung des Gesehenen zu führen und somit ein Bewusstsein für Kritik zu schaffen. Letzteres bildet das Anliegen der vorliegenden Arbeit: Die SuS sollen durch handlungsorientierte Methoden und Verfahren aus einer manipulierbaren Konsumentenhaltung zu einer kritischen Produzentenhaltung geführt werden.[20] Demnach wird das Ziel verfolgt, den SuS Handlungsmuster zu bieten, auf deren Basis sie in der Lage sind, sachgemäße Urteile zu fällen und fundierte Kritik zu üben.

4.5 Arbeit mit Filmen im Religionsunterricht

Bei der Beschäftigung mit konkreten Methoden praktischer Filmarbeit kann grundsätzlich festgestellt werden, dass das Medium Film nicht derart angelegt ist, dass man eine Reihe von spezifisch auf dieses Medium zugeschnittenen Methodenbausteinen aufzählen kann. Jede Arbeit mit einem Film ist individuell abhängig von mehreren Faktoren, wozu zum einen der konkret vorliegende Film zählt, zum anderen das Ziel, dass durch die Arbeit mit dem Film anvisiert wird. Filmarbeit im Religionsunterricht geschieht in der Regel unter Einbeziehung weiterführender Medien, sei es nun ein Text, ein Bild, ein passendes Musikstück etc. Dabei bietet jedes Medium für sich eine Vielzahl von Möglichkeiten des didaktischen Einsatzes. Im Hinblick auf das Ziel ist es entscheidend, ob eine Filmanalyse durchgeführt werden soll, die auch formale Elemente der Gestaltung dieses Mediums enthält. Bei Einbeziehung dieser formalen Elemente liegt ein Schwerpunkt auf der Analyse der sogenannten Filmsprache, wie z. B. die Kameraführung, Schnitttechnik, Beleuchtung usw. Im Rahmen des in dieser Arbeit vorgestellten Konzepts werden derartige Elemente nicht im Vordergrund stehen, da basierend auf dem Unterrichtsziel eine Analyse auf der inhaltlichen Ebene angestrebt wird und formale Elemente der Filmgestaltung aus diesem Grund in den Hintergrund treten. Trotzdem sei darauf verwiesen, dass diese Aspekte der praktischen Filmarbeit, abhängig vom beabsichtigten Ziel der Unterrichtsreihe, ebenfalls eine zentrale Rolle spielen können. Auch wenn kein konkreter Methodenkatalog aufzustellen ist, gibt es einige methodische Grundelemente, die bei der Arbeit mit Filmen hilfreich erscheinen und an dieser Stelle aufgeführt werden. Sinnvoll ist sicherlich, den Einsatz eines Films im Unterricht in einen auch häufig in der Forschungsliteratur zu findenden Dreischritt einzugliedern. Der erste Schritt beinhaltet dabei die Vorführung des Films, verbunden mit einer allgemeinen Reflexionsphase. Den zweiten Schritt bildet die Nachbereitung des Films. Dabei sollte es zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Inhalt des Films kommen. Abschließend folgt die Vertiefung und Reflexion der zuvor erarbeiteten Ergebnisse im Hinblick auf ein eigenständiges Urteil über den Film.[21] Bei der Filmvorführung sollte überlegt werden, ob die Rezeption des Films durch eine kurze thematische Einführung vorbereitet werden soll. Des Weiteren muss, abhängig vom Unterrichtsziel, entschieden werden, welche Vorführmethode gewählt wird.[22] Neben der Vorführung des Films als Ganzes wäre die Abbruchmethode zu nennen, bei welcher der Film vor der Pointe abgebrochen wird. Dadurch, dass die Dramaturgie des Films unterbrochen wird, tritt automatisch der Effekt ein, dass die SuS ohne Aufforderung die Handlung weiterdenken. Hierbei bietet sich eine Vielzahl von kreativen Möglichkeiten an, intensiv über einen fiktiven oder realen Schluss nachzudenken.[23] Eine weitere Möglichkeit ist die Frequenzmethode, die ein wiederholtes Vorführen des Films darstellt, was vor allem bei kurzen Filmen mit einer sehr dichten Informationsfülle sinnvoll erscheint.[24] Abschließend bleibt noch die Sequenzmethode zu nennen, bei welcher der Film abschnittweise vorgeführt wird, woraufhin jeweils eine kurze Diskussion angeschlossen wird. Diese Methode erleichtert den SuS die Informationsaufnahme und verschafft einen besseren Gesamtüberblick. Grundsätzlich erscheint es in der ersten Phase sinnvoll, das Sehen der SuS durch Beobachten zu ersetzen, vor allem falls die Entscheidung gefallen ist, den Film als eine Einheit vorzuführen. Im Sinne MANFRED TIEMANNS bedeutet dieser Hinweis, bei den SuS möglichst einer rein passiven Konsumhaltung vorzubeugen, indem sie vor der Vorführung konkrete Arbeitsaufträge erhalten. Kritisch anzumerken ist hierbei sicherlich, dass ein unmittelbares Wahrnehmen der Botschaft des Films auf diese Weise eingeschränkt wird. Deshalb sollte ein solcher Schritt individuell im Hinblick auf die Weiterarbeit entschieden werden.[25]

Entscheidender für die erste Phase scheint die sogenannte allgemeine Reflexionsphase zu sein. In diesem Schritt geht es darum, Raum zu bieten, erste Eindrücke unkommentiert formulieren zu können. Dabei bieten sich mit Blick auf die Forschungsliteratur zwei Ansatzmöglichkeiten. Zum einen kann ein sogenanntes mündliches Filmgespräch folgen. Dabei bieten Impulsfragen als Einstieg Hilfe, wie z. B.: Nennen Sie Bilder, die Ihnen spontan einfallen. Was hat gefallen, was hat verärgert? Welche Fragen bewegen Sie im Moment besonders?[26] Ebenso möglich ist es, eine schriftliche Starthilfe zu geben. Der Vorteil einer derartigen Vorgehensweise liegt darin, dass auch die SuS, die verbal etwas zurückhaltender sind, sich ungehemmter äußern können.[27] Eine Variante ist die Assoziationsmethode, bei der die SuS unmittelbar nach der Vorführung des Films kurz notieren, was ihnen zu dem Gesehenen einfällt. Es folgt ein Austausch in Gruppen oder im Plenum.[28] Ebenso sinnvoll erscheint, ein stummes Schreibgespräch durchzuführen oder auch mit Hilfe von Plakaten positive bzw. negative Eindrücke sowie Unklarheiten zu formulieren. Während beim Schreibgespräch ein stummer Austausch in Kleingruppen stattfindet, erfordert die Arbeit mit Plakaten die Auswertung der Ergebnisse durch den Lehrer.[29] Basisbildend für die zweite Phase, die intensive Nachbereitung der Filmhandlung, scheint die Wiederaufnahme der Ergebnisse der ersten Phase zu sein. Der Lehrer sollte jetzt mithilfe der vorliegenden Arbeitsergebnisse inhaltliche Schwerpunkte setzen. Es erscheint wenig sinnvoll, in diesem Rahmen Methodenvorschläge aufzuzählen, da je nach offerierten Schwerpunkten das Weiterarbeiten variabel zu gestalten ist. Als hilfreiche Eckpfeiler für die inhaltliche Aufarbeitung des Films kann zum einen die Frage nach der Botschaft des Films gesehen werden, des Weiteren eine Analyse der Filmfiguren oder auch das Erstellen eines Story Boards mit den SuS.[30] Letzteres kann bei Bibel-Filmen eventuell dazu führen, den folgenden Vergleich mit der biblischen Vorlage zu erleichtern. Die Forschungsliteratur bietet zahlreiche Anregungen als Grundlage für die Gestaltung des Arbeitsprozesses in dieser Phase. Geeignete Methoden für die Vertiefung und Reflexion der Arbeitsergebnisse in der dritten Phase sind verstärkt abhängig von dem Ziel der Unterrichtsreihe. Die im Folgenden vorgestellten methodischen Vorgehensweisen sind z. B. bei einer kritischen Filmanalyse einsetzbar, wie sie im Rahmen des in dieser Arbeit vorgestellten Konzepts angedacht ist. Die methodische Vorgehensweise in dieser Phase ist immer auch abhängig von den Medien, die über den Film hinaus eingesetzt werden. Ein Vergleich zwischen einem Bibel-Film und der biblischen Textvorlage bietet zahlreiche kreative Möglichkeiten der Vertiefung der Arbeitsergebnisse, wie z. B. die Neu- oder Nachvertonung ausgewählter Filmszenen. Ebenso ist es möglich den Film, vornehmlich auf dem Papier, zu kürzen bzw. allgemein zu schneiden. Für eine solche Bearbeitung könnten folgende Fragen leitend sein: Welche Szenen könnte man weglassen? Welche Szenen könnte man wie verkürzen? Welche Szenen sind unveränderbar bzw. unverzichtbar?[31] Entscheidend für die kritische Reflexion ist die Hinführung zu einer auf der Grundlage der Arbeitsergebnisse begründeten Entscheidung. Eine weitere geeignete Vorgehensweise in der dritten Phase ist der Einsatz eines zweiten Films zum gleichen Thema. Hierbei sollte man sich, je nach Anlage des Films, auf einen thematischen Szenenvergleich beschränken. Auch die Gestaltung und Durchführung einer Talkshow erscheint sinnvoll. Teilnehmer könnten hier z. B. ein Kinobesitzer, ein Buchhändler, ein Priester, ein Religionslehrer oder ein Schüler sein. Im Vorfeld sollten gemeinsam mit den SuS konträre Diskussionspunkte geplant werden, wie z. B. die Kommerzialisierung von Bibel-Filmen.[32]

[...]


[1] Vgl. Kattwinkel, Guido (2001): „Ich weiss doch gar nicht, was es bedeutet, ein Mensch zu sein!“. Zum Menschenbild der Serien Star Trek in philosophischer und theologischer Reflexion. Katholische Fachhochschule NW, Abteilung Paderborn

[2] Ludwig, Rendler (2008): Ganzheitliche Methoden im Religionsunterricht Kapitel 5

[3] Meyers neues Lexikon (1994): In zehn Bänden. Band 6. Seite 466. Mannheim: Brockhaus AG

[4] Meyers neues Lexikon (1994): In zehn Bänden. Band 3. Seite 221. Mannheim: Brockhaus AG

[5] Meyers neues Lexikon (1994): In zehn Bänden. Band 9. Seite 448. Mannheim: Brockhaus AG

[6] Vgl. Meyers neues Lexikon (1994): In zehn Bänden. Band 9. Seite 448. Mannheim: Brockhaus AG

[7] Vgl. Meyers neues Lexikon (1994): In zehn Bänden. Band 7. Seite 422. Mannheim: Brockhaus AG

[8] Vgl. Medieninfo Bayern

[9] Medieninfo Bayern

[10] Vgl. WÖRTHER, Matthias (2005): Spielfilme im Unterricht. Didaktik, Anregungen, Hinweise.

[11] Vgl. LÜDEKER, S.41-42

[12] Vgl. LÜDEKER, S.44

[13] Vgl. LÜDEKER, S.45

[14] WÖRTHER, Matthias Spielfilme im Unterricht. Didaktik, Anregungen, Hinweise. muk-Publikationen # 29. München, September 2005.

[15] Vgl. u.a.:-Heil, Stefan und Ulrich Kumher: Filme im Religionsunterricht – korrelationsdidaktisch kategorisiert. Am Beispiel von „Die Bibel: Jesus“, „Spiderman“, „Matrix“, in: Religionsunterricht an höheren Schulen 46 (2003), S. 45. Tiemann, Manfred: Jesus comes from Hollywood. Religionspädagogisches Arbeiten mit Jesus-Filmen, Göttingen 2002, S. 10. Ders.: Bibel im Film. Ein Handbuch für Religionsunterricht, Gemeindearbeit und Erwachsenenbildung, Stuttgart 1995, S. 9.

[16] Vgl. Kirsner, Inge und Michael Wermke (Hrsg.): Religion im Kino. Religionspädagogisches Arbeiten mit Filmen, Göttingen 2000, S. 10.

[17] Vgl. Gottwald, Eckart: Vom Umgang mit dem Numinosen in Unterhaltung und Spiel. Walt Disneys „König der Löwen“ in theologischer und didaktischer Sicht, in: Pastoraltheologie 87, Heft 10 (1998), S. 447.

[18] Vgl. Heil/Kumher: Filme im Religionsunterricht, S. 45.

[19] Vgl. Heil/Kumher: Filme im Religionsunterricht, S. 46.

[20] Vgl. Brenner, Gerd und Horst Niesyto: Handlungsorientierte Medienarbeit. Video, Film, Ton, Foto. Praxishilfen für die Jugendarbeit, Weinheim und München 1993, S. 11.

[21] Vgl. Henning, J. Karsten: Lebenserfahrung – Medienerfahrung – Gotteserfahrung. Allgemeine und praktische religions- und mediendidaktische Anregungen, in: Kress, Michael und Wolfgang Luley (Hrsg.): Die Bibel: Das Alte Testament und seine filmische Umsetzung. Materialien und Arbeitshilfen, Band 1, München 1995, S. 51f.

[22] Vgl. ebd., S. 51.

[23] Vgl. Henning, Karsten und Rainer Steib: Leitfaden Medienarbeit: Erfahrungsorientierte Medienpraxis für Religionsunterricht und Bildungsarbeit, München 1997, S.87.

[24] Vgl. Ebd., S. 87.

[25] Vgl. Tiemann: Jesus comes from Hollywood, S. 45.

[26] Vgl. Henning: Lebenserfahrung – Medienerfahrung – Gotteserfahrung, S. 51.

[27] Vgl. ebd., S. 52.

[28] Vgl. Henning/Steib: Leitfaden Medienarbeit, S. 88.

[29] Vgl. ebd., S. 89f.

[30] Vgl. Kirsner/Wermke: Religion im Kino, S. 107ff.

[31] Vgl. Tiemann: Jesus comes from Hollywood, S. 46.

[32] Vgl. ders.: Bibel im Film, S. 20f.

Ende der Leseprobe aus 100 Seiten

Details

Titel
Raumschiff Enterprise Voyager. Wie wird der Mensch dargestellt?
Untertitel
Eine philosophische, moralische und theologische Reise
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung  (Department für Kunst- und Kulturwissenschaften)
Note
3
Autor
Jahr
2011
Seiten
100
Katalognummer
V283996
ISBN (eBook)
9783656846215
ISBN (Buch)
9783656846222
Dateigröße
2096 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
raumschiff, enterprise, voyager, mensch, eine, reise
Arbeit zitieren
BEd MA Dr. phil. Willian Rivadeneira Caldas (Autor), 2011, Raumschiff Enterprise Voyager. Wie wird der Mensch dargestellt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283996

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