In dieser Trainerarbeit finden Sie eine Anleitung zu einer Leichtathletik Trainingsstunde. Didaktisch-methodischentscheidung, Sachanalyse und alles weitere was für 2014 für die Freizeitsportleiterprüfung gebraucht wurde ist hier enthalten. Eine Abbildung zum Stationsaufbau ist ebenfalls dabei. An dieser Trainerarbeit folgte noch ein Kolloquium, welches hier nicht mit enthalten ist.
Inhaltsverzeichnis
1. Sachanalyse
2. Adressaten- und Situationsanalyse
3. Ziel- und Kompetenzformulierung
3.1 Zielformulierung
3.2 Selbstkompetenz
3.3 Sozialkompetenz
4. Methodische und Didaktische Entscheidung
5. Erklärungen und Abbildungen der Übungen des Hauptteils
5.1 Slalomstaffel
5.2 Transportstaffel
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten von Kindern im Alter von 10 bis 13 Jahren durch ein altersgerechtes, spielerisches Training. Dabei steht die Entwicklung spezifischer motorischer Kompetenzen im Vordergrund, die eine solide Basis für den weiteren sportlichen Leistungsaufbau bilden.
- Vermittlung koordinativer Fähigkeiten (Reaktions-, Umstellungs- und Kopplungsfähigkeit)
- Methodisch-didaktische Gestaltung von Trainingseinheiten für Kinder
- Förderung von Selbst- und Sozialkompetenz im Teamkontext
- Anpassung von Trainingsinhalten an unterschiedliche Leistungsniveaus
- Praktische Erprobung durch spielerische Laufstaffeln
Auszug aus dem Buch
Sachanalyse
Die koordinativen Fähigkeiten sind für die meisten Bewegungen grundlegend und äußern sich ausschließlich in menschlicher Bewegung. Es sind zweckmäßige Verhaltensmechanismen des Nerv-Muskel-Zusammenspiels und unabdingbar für das Erlernen sportlicher Bewegung. Sie dienen zur schnelleren Anpassung an veränderte Bedingungen und stützen das schnelle und genaue Lernen von Bewegungsfertigkeiten. Die koordinativen Fähigkeiten lassen sich am besten im Alter von 7-12 Trainieren, da hier das Zentralnervensystem eine schnelle Reifung durchläuft. Gleichzeitig findet eine Verbesserung des visuellen, taktilen und akustischen Analysators statt, somit werden kompliziertere Bewegungen erleichtert.
Nach Meinel/Schnabel sind die koordinativen Fähigkeiten in sieben Bereiche zu unterscheiden. Orientierungsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit, Gleichgewichtsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, Kopplungsfähigkeit. Drei dieser Fähigkeiten stehen in Fokus der Trainingsstunde und sind wie folgt zu erklären: Reaktionsfähigkeit: Die Fähigkeit, auf ein Signal oder ein Reiz schnellst möglich zu reagieren, dies umfasst ebenfalls die passende Geschwindigkeit, wobei meistens das schnelle Reagieren gefragt ist. Umstellungsfähigkeit: Die Fähigkeit, beim Ausführen einer Handlung, die eigenen Handlungen auf selbst wahrgenommene Situationsveränderungen abzustimmen. Kopplungsfähigkeit: Die Fähigkeit, Teilkörperbewegungen untereinander so zu koordinieren dass ein Handlungsziel durch die daraus entstehende Gesamtkörperbewegung zweckmäßig erreicht wird.
Zusammenfassung der Kapitel
Sachanalyse: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen koordinativer Fähigkeiten und definiert die für das Training relevanten Bereiche wie Reaktions-, Umstellungs- und Kopplungsfähigkeit.
Adressaten- und Situationsanalyse: Hier wird die spezifische Trainingsgruppe in Bezug auf Alter, Leistungsstand, soziale Dynamik und Leistungsbereitschaft detailliert charakterisiert.
Ziel- und Kompetenzformulierung: Das Kapitel legt die Lernziele für das Training fest und beleuchtet die Förderung der Selbst- sowie Sozialkompetenz der Kinder.
Methodische und Didaktische Entscheidung: Dieser Abschnitt beschreibt die pädagogischen Prinzipien und methodischen Vorgehensweisen, um ein effektives und motivierendes Training zu gewährleisten.
Erklärungen und Abbildungen der Übungen des Hauptteils: Dieses Kapitel dient der praktischen Veranschaulichung der geplanten Übungen, insbesondere der Slalom- und Transportstaffel, durch Beschreibungen und grafische Skizzen.
Schlüsselwörter
Koordinative Fähigkeiten, Reaktionsfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, Kopplungsfähigkeit, Bewegungsfertigkeiten, Trainingsstunde, Sportdidaktik, Kindertraining, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Leistungsaufbau, Laufschulung, Staffellauf, Bewegungssteuerung, Sportpädagogik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und didaktischen Gestaltung einer Trainingseinheit zur Förderung der koordinativen Fähigkeiten für eine Kindergruppe im Alter von 10 bis 13 Jahren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportwissenschaftlichen Analyse koordinativer Fähigkeiten, der gruppendynamischen Situationsanalyse sowie der methodischen Umsetzung in spielerischen Trainingsformen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der motorischen Koordination der Kinder sowie die Förderung ihrer Selbst- und Sozialkompetenzen durch gezielte, altersgerechte Übungen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die sachanalytische Herleitung motorischer Grundlagen nach Meinel/Schnabel kombiniert mit didaktischen Prinzipien der Trainingslehre.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die methodische Planung und praktische Erläuterung spezifischer Übungsformen, wie die Slalom- und Transportstaffel, inklusive der Begründung ihrer Wirksamkeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie koordinative Fähigkeiten, Kindertraining, Sportdidaktik und motorischer Leistungsaufbau beschreiben.
Warum ist das Alter der Kinder (10-13 Jahre) für die Zielsetzung entscheidend?
In diesem Alter befinden sich Kinder in einer Phase, in der das Zentralnervensystem und die Analysatoren (visuell, taktil, akustisch) eine wichtige Entwicklung durchlaufen, was das Training koordinativer Fähigkeiten besonders effektiv macht.
Welche Rolle spielt die Motivation beim Training?
Die Arbeit betont, dass Lernerfolge stark von der Motivation abhängen; daher werden Übungen variiert und spielerisch gestaltet, um das Interesse der Kinder konstant hochzuhalten.
Wie wird mit unterschiedlichen Leistungsniveaus in der Gruppe umgegangen?
Der Trainer differenziert individuell, indem er beispielsweise gemischte Teams bildet und gezielte Lernschritte anbietet, um sowohl leistungsstärkere als auch schwächere Kinder zu fördern.
- Arbeit zitieren
- Laura Marie Schulz (Autor:in), 2014, Trainerarbeit zum Freizeitsportleiter für Leichtathletik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284009