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Peer Production und die Motivation ihrer Teilnehmer

Title: Peer Production und die Motivation ihrer Teilnehmer

Term Paper , 2013 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Felix Deubert (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Das Verständnis der wirtschaftlichen Produktion hat sich verändert. Neben der produktiven Tätigkeit stehen Individuen in einem Unternehmen als Mitarbeiter oder als Einzelperson in Märkten noch einem dritten Phänomen gegenüber: Dieses Phänomen, die so genannte Peer Production, beinhaltet Tausende von Mitarbeitern oder Programmierern, die einen Beitrag zu großen und kleinen Projekten leisten. Es gilt das zentral organisierende Prinzip, dass die Software frei von den meisten Einschränkungen beim Kopieren bleibt. Niemand "besitzt" die Software im herkömmlichen Sinne. Das Ergebnis ist die Entstehung einer lebendigen, innovativen und produktiven Zusammenarbeit in mehreren Communities, deren Teilnehmer nicht in Unternehmen organisiert sind und ihre Projekte nicht auf Reaktion von Preissignalen wählen.
Die vorliegende Hausarbeit definiert zunächst, was Peer Production überhaupt ist und wie der aktuelle Forschungsstand zu diesem Thema aussieht. In einem zweiten Schritt wird der theoretische Prozess beschrieben. Danach wird in einem dritten Schritt das Konzept der Entscheidungsfindung dargestellt. Der vierte Punkt widmet sich der Motivation der Teilnehmer und gibt damit Antworten auf die Frage, aus welchen Gründen ein Nutzer an der Peer Production teilnimmt. Dieses Kapitel stellt einen Schwerpunkt in dieser Hausarbeit dar.
In einem abschließenden Fazit werden das Potenzial des Ansatzes sowie weitergehende Forschungsvertiefungen diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Peer Production

2.1 Definition von Peer Production

2.2 Theoretischer Prozess

2.3 Darstellung des Konzeptes

2.4 Motivation der Teilnehmer

3. Potenzial des Ansatzes

4. Quellenangabe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Peer Production mit einem besonderen Fokus auf die Motivationsfaktoren, die Individuen dazu bewegen, freiwillig an dezentralen, kollaborativen Projekten mitzuwirken. Dabei wird analysiert, wie sich dieses Produktionsmodell von klassischen Marktstrukturen unterscheidet und welche Potenziale in einer gemeinschaftsbasierten Wissensproduktion liegen.

  • Grundlagen und Definition von Peer Production
  • Strukturelle Merkmale und theoretische Prozesse der Selbstkoordination
  • Analyse extrinsischer und intrinsischer Motivationsfaktoren
  • Reziprozität und soziale Mechanismen in Online-Communities
  • Zukünftiges Potenzial und gesellschaftliche Implikationen des Modells

Auszug aus dem Buch

2.4 Motivation der Teilnehmer

In der Motivationsforschung sind zunächst die Begriffe der extrinsischen und der intrinsischen Motivation zu klären. Die extrinsische Motivation ist im Bereich der Motivationsforschung diejenige Motivation, welche von außen herein auf den Menschen wirkt. Sie tritt auf, wenn Angestellte fähig sind, ihre Bedürfnisse indirekt zu befriedigen, insbesondere durch monetäre Anreize.

In der Arbeitswelt ist sie üblicherweise das Geld, der Lohn, den ein Angestellter bekommt. Es kann aber auch Ruhm sein. Aber: Geld befriedigt die Bedürfnisse zunächst einmal nur indirekt. Geld wird in der extrinsischen Motivation als ein Ziel angesehen, „welches zu Zufriedenheit führt, dies allerdings unabhängig von der aktuellen Tätigkeit an sich“.

Ist ein Mitarbeiter nur extrinsisch motiviert, so ist sein Anreiz vor allen Dingen das Monatsgehalt. „Das ideale Anreizsystem ist strenge pay-for-performance“. Es kann aber auch der Stolz sein, einen bestimmten Firmenwagen mit hohem Prestigegehalt zu fahren, genauso wie die Gewissheit, bei einem besonders attraktiven Arbeitgeber mit entsprechender Reputation angestellt sein, beispielsweise einer guten Kanzlei.

Da es in der Peer Production normalerweise nicht zu einer Bezahlung kommt, ist zu vermuten, dass die extrinsische Motivation nur eine geringe Rolle spielt. Sie ist aber dennoch vorhanden, denn den meisten Teilnehmern aus Communities ist es wichtig, ein hohes Ansehen zu haben, was auch zur extrinsischen Motivation gehört.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Phänomen der Peer Production ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Beweggründe der Teilnehmer zu beleuchten.

2. Peer Production: Dieses Kapitel definiert den Begriff, erläutert den theoretischen Prozess der Zusammenarbeit, stellt das Konzept der Selbstorganisation dar und analysiert detailliert die Motivationsstruktur der Mitwirkenden.

3. Potenzial des Ansatzes: Das Kapitel diskutiert die ökonomischen Vorteile der Peer Production und betrachtet das Potenzial des Modells für gesellschaftliche Herausforderungen wie die Arbeitslosigkeit.

4. Quellenangabe: Auflistung der verwendeten Literatur und Verweise.

Schlüsselwörter

Peer Production, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Online-Communities, Selbstorganisation, Wissenssysteme, Reputation, Kooperation, Commons-based Peer Production, Teilhabe, digitale Vernetzung, Reziprozität, Innovationsmanagement, Arbeitswelt, Wissensgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Entstehung und den Mechanismen der sogenannten Peer Production als alternativem Produktionsmodell zum klassischen Kapitalismus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Definition von Peer Production, die Analyse von Motivationsfaktoren für freiwillige Teilnehmer und das gesellschaftliche sowie ökonomische Potenzial dieses Ansatzes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die Beweggründe der Teilnehmer zu verstehen: Warum engagieren sich Menschen in Projekten, ohne dafür direkt bezahlt zu werden?

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden verwendet?

Der Autor stützt sich auf theoretische Ansätze aus der Motivationsforschung (intrinsische vs. extrinsische Motivation) sowie auf bekannte Studien zu Open-Source-Communities und Wissensproduktion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Prozessbeschreibung, die Darstellung der Organisationsstruktur in Peer-Projekten sowie eine umfassende Analyse der Motivationsgründe.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Peer Production, intrinsische Motivation, Selbstorganisation, Reputation und kollaborative Wissensgenerierung.

Was unterscheidet Peer Production von klassischen Unternehmensstrukturen?

Im Gegensatz zu klassischen Firmen gibt es keine Befehlsstrukturen; Peer Production basiert auf freiwilliger Kooperation, Selbstselektion der Aufgaben und dezentraler Koordination.

Welche Rolle spielt die Reputation für die Teilnehmer?

Reputation ist ein entscheidender Faktor, da sie für das Ansehen innerhalb der Community sorgt und Teilnehmern durch ihre Beiträge zu komplexen Projekten einen sozialen Mehrwert bietet.

Wie bewertet der Autor das Potenzial des Ansatzes für die Zukunft?

Der Autor sieht in der Peer Production ein etabliertes Element, das über Informationsgüter hinaus Anwendung finden könnte und neue Wege für gesellschaftliche Teilhabe eröffnet.

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Details

Title
Peer Production und die Motivation ihrer Teilnehmer
College
University Witten/Herdecke
Grade
2,0
Author
Felix Deubert (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V284119
ISBN (eBook)
9783656842248
ISBN (Book)
9783656842255
Language
German
Tags
peer production motivation teilnehmer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Deubert (Author), 2013, Peer Production und die Motivation ihrer Teilnehmer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284119
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