Grin logo
en de es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Histoire de l'Europe - Temps modernes, Absolutisme, Industrialisation

Ursachen für das antiklerikale Aufbegehren im deutschen Bauernkrieg

Titre: Ursachen für das antiklerikale Aufbegehren im deutschen Bauernkrieg

Dossier / Travail , 2012 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: B.Ed. Christoph Hendrichs (Auteur)

Histoire de l'Europe - Temps modernes, Absolutisme, Industrialisation
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Der deutsche Bauernkrieg des Jahres 1525 zählt zu den größten politisch-sozialen Massenbewegungen der deutschen Geschichte. Das Aufbegehren der Bauern gegen weltliche und geistliche Obrigkeiten breitete sich gewissermaßen wie ein „Flächenbrand“ im Zürcher Oberland, Tirol, Salzburg, dem Elsaß, Oberschwaben, Franken und Thüringen aus. Angesichts der Gottesfurcht und der allgemein herrschenden Frömmigkeit, von denen die Menschen dieser Zeit geprägt waren, erscheint es interessant, zu untersuchen, warum die Bauern es wagten, sich gerade gegen die klerikale Obrigkeit zu wenden. Zunächst wird in dieser Arbeit geklärt, wie es um die Laienfrömmigkeit in Deutschland tatsächlich bestellt war und wie diese mit einem Aufbegehren gegen die Kirche zu vereinbaren war. Im Anschluss daran wird erläutert, inwiefern die Kirche das Leben der Bauern in materieller Hinsicht beeinflusste und ob hieraus Gründe für die antiklerikale Haltung im Bauernkrieg abgeleitet werden können. Schließlich wird untersucht, inwiefern die reformatorischen Bewegungen in Deutschland in Zusammenhang zu den Aufständen der Bauern stehen. Hierzu sollen die Haltungen der Reformatoren Martin Luther, Ulrich Zwingli und Thomas Müntzer zu den Anliegen der Bauern dargelegt werden. Das Verhältnis von Kirche und Volk vor dem Ausbruch des Bauernkrieges soll insbesondere durch die Untersuchung der zwölf oberschwäbischen Artikel geschehen, die sich rasch auf das gesamte Aufstandsgebiet ausbreiteten und daher „als das Manifest der gesamten Bauernschaft betrachtet werden“ können. Für die Klärung des Verhältnisses zwischen der Reformation und dem Bauernkrieg werden exemplarisch die reformatorischen Schriften beleuchtet, die das Interesse der Bauern angesichts ihrer sozialen Lage besonders erweckten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Kirche und Volk am Vorabend des Bauernkrieges
    • Die Laienfrömmigkeit
    • Die Belastungen des Volks durch die Kirche
      • Der Zehnt
      • Der Zins
      • Der Handlohn
      • Die Leibeigenschaft
  • Die Reformation und der Bauernkrieg
    • Martin Luther und die Bauern
    • Die Reformatoren Zwingli und Müntzer und die Bauern
      • Ulrich Zwingli
      • Thomas Müntzer
  • Schluss
  • Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen des antiklerikalen Aufbegehrens im deutschen Bauernkrieg von 1525. Sie untersucht die Laienfrömmigkeit in Deutschland vor dem Hintergrund des Bauernkrieges und analysiert, inwiefern die Kirche das Leben der Bauern in materieller Hinsicht beeinflusste. Darüber hinaus wird das Verhältnis der reformatorischen Bewegungen in Deutschland zu den Aufständen der Bauern beleuchtet.

  • Die Laienfrömmigkeit im Vorfeld des Bauernkrieges
  • Die Belastungen des Volks durch die Kirche
  • Die Rolle der Reformation im Bauernkrieg
  • Die Haltung der Reformatoren zu den Anliegen der Bauern
  • Die Bedeutung der oberschwäbischen Artikel für das Verständnis des Bauernkrieges

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in das Thema des deutschen Bauernkrieges ein und stellt die Forschungsfrage nach den Ursachen des antiklerikalen Aufbegehrens der Bauern. Das zweite Kapitel beleuchtet die Laienfrömmigkeit in Deutschland am Vorabend des Bauernkrieges und untersucht, inwiefern diese mit einem Aufbegehren gegen die Kirche vereinbar war. Es wird gezeigt, dass die Bauern trotz ihrer tiefen Frömmigkeit Kritik an der Amtskirche und ihren Dienern übten, die ihren Aufgaben nicht in angemessener Weise nachkamen. Das dritte Kapitel analysiert die Belastungen des Volks durch die Kirche in materieller Hinsicht, insbesondere durch den Zehnt, den Zins, den Handlohn und die Leibeigenschaft. Es wird untersucht, ob diese Belastungen Gründe für die antiklerikale Haltung im Bauernkrieg liefern können. Das vierte Kapitel befasst sich mit dem Verhältnis der Reformation zum Bauernkrieg und beleuchtet die Haltungen der Reformatoren Martin Luther, Ulrich Zwingli und Thomas Müntzer zu den Anliegen der Bauern.

Schlüsselwörter

Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den deutschen Bauernkrieg, die Laienfrömmigkeit, die Belastungen des Volks durch die Kirche, die Reformation, Martin Luther, Ulrich Zwingli, Thomas Müntzer, die oberschwäbischen Artikel und das Verhältnis von Kirche und Volk.

Häufig gestellte Fragen

Warum richtete sich der Bauernkrieg von 1525 auch gegen die Kirche?

Die Bauern litten unter massiven materiellen Belastungen durch die Kirche, wie dem Zehnt, Zinsen und der Leibeigenschaft. Zudem gab es Kritik an der Amtskirche, die ihren geistlichen Aufgaben nicht nachkam.

Was waren die "Zwölf Artikel" der Bauernschaft?

Die zwölf oberschwäbischen Artikel gelten als das Manifest des Bauernkrieges. Sie formulierten Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit, der Aufhebung der Leibeigenschaft und dem Recht auf freie Pfarrerwahl.

Wie stand Martin Luther zu den aufständischen Bauern?

Luther lehnte die gewaltsamen Aufstände ab. Obwohl er die Missstände in der Kirche kritisierte, forderte er Gehorsam gegenüber der weltlichen Obrigkeit und distanzierte sich scharf von den Bauern.

Welche Rolle spielten Thomas Müntzer und Ulrich Zwingli?

Thomas Müntzer unterstützte die Bauern radikal und sah im Aufstand einen göttlichen Auftrag zur Umgestaltung der Gesellschaft. Zwingli zeigte mehr Verständnis für soziale Nöte als Luther, blieb aber moderater als Müntzer.

Was versteht man unter Laienfrömmigkeit in dieser Zeit?

Laienfrömmigkeit beschreibt die tiefe Religiosität des Volkes außerhalb der offiziellen Kirchenhierarchie. Diese Frömmigkeit war die Basis, auf der die Bauern ihre Forderungen nach einem "göttlichen Recht" begründeten.

Fin de l'extrait de 13 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Ursachen für das antiklerikale Aufbegehren im deutschen Bauernkrieg
Université
Johannes Gutenberg University Mainz
Cours
Die Reformation in Deutschland 1517-1555
Note
1,0
Auteur
B.Ed. Christoph Hendrichs (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
13
N° de catalogue
V284177
ISBN (ebook)
9783656840114
ISBN (Livre)
9783656840121
Langue
allemand
mots-clé
ursachen aufbegehren bauernkrieg
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.Ed. Christoph Hendrichs (Auteur), 2012, Ursachen für das antiklerikale Aufbegehren im deutschen Bauernkrieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284177
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  13  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Mentions légales
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint