Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Política - Filosofía política e historia de las ideas

Was muss ein Herrscher tun, um seine Macht zu erhalten? Eine Analyse aus der Sicht Machiavellis

Título: Was muss ein Herrscher tun, um seine Macht zu erhalten? Eine Analyse aus der Sicht Machiavellis

Trabajo de Seminario , 2004 , 15 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sven Stumpf (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In seinem Werk „il Principe“ („Der Fürst“) aus dem Jahre 1532, versucht Machiavelli die Frage nach erfolgreicher Politik zu beantworten. Seine wichtigsten Werke ,,Il Principe" und ,,Discorsi spora la prima deca de Tito Livio" kurz (,,Discorsi"), treffen heute noch auf gegenläufige Meinungen. Sie enthalten Ideen vom Staatsaufbau und der Herrschaftslehre. In diesen Werken bezeichnet Machiavelli den Gebrauch von List und Grausamkeit als politische Tugenden und beschreibt nüchtern und unbeteiligt notwendige Handlungsweisungen. Aus diesem Grunde wurde Machiavelli in der Vergangenheit oft verteufelt, da seine Anweisungen aus dem Kontext der damaligen Gegebenheiten gerissen wurden. Der Begriff des Machiavellismus steht heute für politische Skrupellosigkeit, sein Werk „Der Fürst“ wird auch „Handbuch des Tyrannen“ genannt. Es sollte nicht vergessen werden, dass Machiavelli Ende des 15. Jahrhunderts gelebt hat und Politik in der damaligen Zeit durch brutale Machtkämpfe und Krieg gekennzeichnet war. Seine empirisch systematische Untersuchung der politischen Gegebenheiten war seiner Zeit weit voraus. Wir müssen „[...] festhalten, daß in den Schriften dieses Mannes sich die politische Theorie endgültig auf eigene Füsse stellt (Miethke 1993, 145).“ Allein die bis heute andauernde Diskussion um diesen Mann und seine Ideen zeigt seine bis heute andauernde Aktualität, was ihn von anderen politischen Theoretikern abhebt (vgl. Münkler 1984, 9).

Diese Hausarbeit handelt vom Machterhalt des Fürsten aus Machiavellis Sicht. Wertungen werden bewusst außen vor gelassen, da die Darstellung von Machiavellis Grundgedanken im Vordergrund steht. Kapitel zwei handelt vom Leben Machiavellis. Hier wird besonders auf seinen politischen Werdegang eingegangen, um darzulegen, was Machiavelli zur Entwicklung seiner politischen Theorien veranlasste. Im dritten Kapitel werden die Charaktereigenschaften der Fürsten beschrieben, die dem Erlangen und dem Erhalt der Macht dienlich sind. Es war damals nicht üblich durch Wahl an die Macht zu gelangen, vielmehr wurde man durch Geburt, Gewalt oder Glück Herrscher. Die Erlangung der Macht ist Inhalt des vierten Kapitels. Da Krieg ein wichtiges Mittel zur Machterlangung und Erhaltung in der damaligen Zeit war, wird darauf in Kapitel fünf eingegangen. Kapitel sechs beschreibt die notwendigen Maßnahmen zur Erhaltung einer Fürstenposition.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Biographie Machiavellis

3. Tugenden und Untugenden des Fürsten

4. Wege zur Macht

5. Mittel des Krieges

6. Die Erhaltung der Macht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert Machiavellis Werk „Der Fürst“, um die zentralen Strategien und Handlungsanweisungen zu identifizieren, die ein Herrscher zur Sicherung und Erhaltung seiner Machtposition benötigt. Im Fokus steht dabei die Untersuchung, wie Machiavelli politische Tugenden und das strategische Verhalten des Fürsten angesichts der damaligen Machtverhältnisse und politischen Krisen definiert.

  • Biographischer Kontext und politischer Werdegang Machiavellis
  • Die moralische Bewertung von Tugenden und Untugenden im Herrschaftskontext
  • Methoden zur Machterlangung durch Eroberung, Tüchtigkeit und Glück
  • Die strategische Bedeutung des Krieges und militärischer Disziplin
  • Maßnahmen zur langfristigen Sicherung der Fürstenposition

Auszug aus dem Buch

Die Erhaltung der Macht

Allgemein vertritt Machiavelli die Ansicht, dass Vorsorge besser als Nachsorge sei. Übel im Staatswesen müssen schnell erkannt werden um sie nicht übermächtig werden zu lassen. Vorbildlich für eine solche Politik sind nach Machiavelli „die Römer. Sie haben sich nie darauf verlassen, dass mit der Zeit gewisse Schwierigkeiten von selbst verschwinden, sondern haben sich stets rasch entschieden, so z.B. nie einen Krieg aufgeschoben, den sie für unabwendbar hielten (Buck 1985, 64). Des weiteren vertritt er die Auffassung, dass Staaten am besten durch Beamte verwaltet werden sollten und nicht durch Adelige, die wiederum einen Staat im Staat durch ihre Fürstentümer bilden.

Beim Umgang mit Beamten ist folgendes zu beachten: Vor allem die hohen Beamten, die Minister, die den Fürsten ständig umgeben, müssen mit größter Sorgfalt ausgewählt werden. Handeln sie unfähig und dumm, so wird dies zum Einen den Fürsten direkt schaden, zum anderen wird der Ruf des Fürsten beim Volk leiden; bei tüchtigen Ministern ist es umgekehrt. Ein guter Minister hat mehr an den Staat des Fürsten als an sich zu denken. Ein Fürst kann seine Minister dadurch an sich binden, indem er sie großzügig mit Ämtern bekleidet. So müssen sie stets fürchten, dass sie nach der Amtszeit des Fürsten an Macht verlieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Einführung in Machiavellis Hauptwerk „Der Fürst“ und Erläuterung der Zielsetzung, die politischen Grundgedanken zur Machterhaltung zu analysieren.

2. Biographie Machiavellis: Darstellung des Lebenslaufs und der diplomatischen Laufbahn Machiavellis, die maßgeblich zur Entwicklung seiner politisch-analytischen Theorien beigetragen haben.

3. Tugenden und Untugenden des Fürsten: Analyse der moralischen Flexibilität eines Herrschers und der Bedeutung seines Erscheinungsbildes gegenüber Volk und Heer.

4. Wege zur Macht: Untersuchung der verschiedenen Pfade zur Herrschaft, wie durch Geburt, Eroberung, Tüchtigkeit oder fremde Hilfe.

5. Mittel des Krieges: Erörterung der kriegerischen Strategien, der Bedeutung eigener Truppen gegenüber Söldnern und der Notwendigkeit militärischer Vorbereitung im Frieden.

6. Die Erhaltung der Macht: Zusammenfassung der administrativen und strategischen Maßnahmen zur Sicherung der Herrschaft, einschließlich des Umgangs mit Beratern und der Verwaltung eroberter Gebiete.

Schlüsselwörter

Machiavelli, Der Fürst, Machterhalt, politische Theorie, Herrschaft, Tugend, Kriegskunst, Söldnerwesen, Staatsaufbau, Fürstentum, Machtstrategie, politischer Realismus, Machtanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Werk „Der Fürst“ von Niccolò Machiavelli und analysiert, welche Strategien ein Herrscher anwenden muss, um seine Macht erfolgreich zu sichern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der politische Werdegang Machiavellis, die Rolle von Tugend und Moral im Staat, Strategien der Machterlangung sowie die kriegerische und administrative Absicherung der Herrschaft.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Ziel ist es, die Handlungsanweisungen Machiavellis für einen Fürsten darzulegen, ohne dabei eine moralische Wertung vorzunehmen, sondern den Fokus auf die politische Zweckmäßigkeit zu legen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse der Werke Machiavellis sowie interpretativer Sekundärliteratur, um seine Herrschaftstheorie zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biographischen Grundlagen, die Charakterisierung der Fürstenrolle, die Wege zur Macht, die militärische Strategie und konkrete Methoden zur Sicherung der Fürstenposition.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Machiavellismus, politische Skrupellosigkeit, Staatsaufbau, Herrschaftssicherung und militärische Strategie charakterisiert.

Warum hält Machiavelli Söldnerheere für gefährlich?

Weil Söldner lediglich für Geld kämpfen, bei Gefahr zur Flucht neigen und im Falle von Hilfstruppen das Risiko besteht, dass diese das eroberte Gebiet nach dem Sieg für sich selbst beanspruchen.

Wie sollte ein Fürst laut Machiavelli mit Schmeichlern umgehen?

Ein Fürst muss lernen, Schmeichler zu entlarven und zu tadeln, da diese nur das sagen, was der Fürst hören möchte, anstatt eine ehrliche und beratende Perspektive einzunehmen.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Was muss ein Herrscher tun, um seine Macht zu erhalten? Eine Analyse aus der Sicht Machiavellis
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Fachbereich 12: Sozialwissenschaften)
Curso
Seminar: 'Moderne politische Theorie'
Calificación
2,0
Autor
Sven Stumpf (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
15
No. de catálogo
V28426
ISBN (Ebook)
9783638302098
ISBN (Libro)
9783638760621
Idioma
Alemán
Etiqueta
Herrscher Macht Eine Analyse Sicht Machiavellis Seminar Theorie“
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sven Stumpf (Autor), 2004, Was muss ein Herrscher tun, um seine Macht zu erhalten? Eine Analyse aus der Sicht Machiavellis, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28426
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  15  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint