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Der Zusammenhang von Sport und Medien am Beispiel der Lizenzierung des RB Leipzig für die 2. Fußball-Bundesliga

Titel: Der Zusammenhang von Sport und Medien am Beispiel der Lizenzierung des RB Leipzig für die 2. Fußball-Bundesliga

Studienarbeit , 2014 , 30 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sport - Medien und Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zielsetzung dieser Studienarbeit ist die Darstellung des Zusammenhangs von Sport und Medien am Beispiel der Lizenzierung des RasenBallsport Leipzig e.V. für die zweite Fußball-Bundesliga im Jahr 2014.
Eingangs erfolgt eine Untersuchung des Sports in den unterschiedlichen Medien mit einer besonderen Ausrichtung auf den Fernsehsport. Dazu wird eine grundlegende Betrachtung des Mediensports und dessen wesentlicher Bedeutung vorgenommen. Zudem werden die Entwicklungen des Sports und der Medien sowie deren Beziehungen zueinander analysiert. Zusätzlich werden die Wirkungen und der aus dem Mediensport resultierende Nutzen dargestellt. Des Weiteren wird auf die Sportbranche in den Medien und im Genaueren auf die Präsenz im Fernsehen sowie in alternativen Medien eingegangen.
Anschließend wird die Entwicklung des RB Leipzig dargestellt, angefangen bei den Ursprüngen und der Gründung des Vereins bis hin zum Aufstieg in die zweite Fußball-Bundesliga.
Im weiteren Verlauf wird die Problematik des RB Leipzig im Verfahren um die Lizenzerteilung für die zweite Fußball-Bundesliga reflektiert. In diesem Zuge wird umfangreich auf das Lizenzierungsverfahren der DFL eingegangen. Darüber hinaus wird dieser konkrete Fall mit anderen sportartenübergreifenden Fällen verglichen.
Zudem wird das Zusammenwirken zwischen dem Hauptsponsor („Red Bull“) und dem Verein untersucht sowie die dahinter stehenden Zielsetzungen verdeutlicht. In diesem Zusammenhang wird auch die Rolle und die Stellung der Kritiker , insbesondere der Medien, beleuchtet.
Im Fazit der Studienarbeit werden die wichtigsten Inhalte und die daraus resultierenden Erkenntnisse abschließend zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sport in den Medien

2.1 Entwicklung des Zusammenwirkens von Sport und Medien

2.2 Wirkungen von Sport in Medien

2.3 Sport im Fernsehen

2.4 Sport in alternativen Medien

3 Historische Entwicklung des RB Leipzig

3.1 Gründung

3.2 Werdegang bis in die 2. Fußball-Bundesliga

4 Das Lizenzierungsverfahren durch die DFL

4.1 Voraussetzungen für die Lizenzvergabe

4.2 Ablauf eines Lizenzierungsverfahrens

5 Problematik im Lizenzierungsverfahren des RB Leipzig

5.1 Gründe für die Lizenzvergabe unter Auflagen

5.2 Mögliche Folgen einer Nichtlizenzierung

5.3 Vergleichbare sportartenübergreifende Fälle

6 Zusammenwirken von Sponsor, Verein und Medien

6.1 Ziele des Hauptsponsors

6.2 Positionierung der Medien

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die komplexe Wechselbeziehung zwischen dem modernen Sport und den Medien am konkreten Beispiel des Lizenzierungsprozesses von RB Leipzig für die 2. Fußball-Bundesliga im Jahr 2014 zu untersuchen und die dabei auftretenden Konfliktfelder zu analysieren.

  • Die Entwicklung und gegenseitige Beeinflussung von Sport und Medien
  • Struktur und Anforderungen des Lizenzierungsverfahrens der DFL
  • Spezifische Herausforderungen und Auflagen bei der Lizenzierung des RB Leipzig
  • Die ökonomischen Ziele und Interessen des Hauptsponsors Red Bull
  • Der Einfluss von Medienberichterstattung und öffentlicher Wahrnehmung auf Vereinsmodelle

Auszug aus dem Buch

5.1 Gründe für die Lizenzvergabe unter Auflagen

Der RasenBallsport Leipzig e.V. hat aufgrund des rasanten Durchmarsches aus der Oberliga bis in die dritte Fußball-Bundesliga auf sich aufmerksam gemacht. Sportlich gelang es dem Verein sogar, den Aufstieg in die zweite Fußball-Bundesliga zu realisieren und somit nach dem Aufstieg in die dritte Liga den zweiten Aufstieg innerhalb von zwei Jahren zu realisieren. Aus sportlicher Sicht spricht wenig gegen einen Fortlauf der Erfolgsgeschichte. Die Verantwortlichen der DFL stören sich jedoch an den Vereinsstrukturen des RB Leipzig. Die Problematik liegt in der unverhältnismäßig großen wirtschaftlichen Kraft, die in Form des Hauptsponsors „Red Bull“ hinter dem Verein steht. Grundsätzlich sind Investoren im deutschen Profi-Fußball willkommen, solange sie sich an die entsprechenden Vorgaben und Regeln halten. Die Frage, ob sich der Verein sowie der Investor an sämtliche Vorgaben halten, wurde wie bei jedem anderen Bewerber um eine Lizenz überprüft (vgl. Heibel, 2014, S. 1).

Beim RasenBallsport Leipzig e.V. kam es während des Lizenzierungsverfahrens zu einigen Auffälligkeiten. Dem Verein wurde im weiteren Verlauf die Lizenz für die zweite Fußball-Bundesliga erteilt - die Lizenzvergabe wurde allerdings nur unter Erfüllung einiger Auflagen ausgesprochen. Im Wesentlichen handelte es sich bei den Auflagen und drei konkrete Punkte. Der Verein verfügt lediglich über neun Mitglieder, die allesamt Angestellte des Vereins sind. Mitgliedsanträge dürfen jederzeit ohne Nennung von Gründen abgelehnt werden. Die Mitgliedsbeiträge belaufen sich zudem auf 800 Euro jährlich, was generell bereits viele Anhänger von einer Mitgliedschaft abhält. Ein weiterer Gegenstand der Auflagen ist das Vereinslogo, welches stark an das Firmenlogo von Geldgeber „Red Bull“ angelehnt ist. Auf beiden Emblemen sind zwei rote Bullen vor einer kreisrunden gelben Sonne abgebildet. Als dritten Grund für die Auflagen führt die DFL die starke Abhängigkeit der gesamten Führungsebene vom Investor an. Nur unter der Auflage, diese kritischen Angelegenheiten aus dem Wege zu räumen, erhielt der RB Leipzig die Lizenz für die anstehende Zweitliga-Saison. RB Leipzig legte gegen den Entschluss der DFL Beschwerde ein, um diesen Auflagen zu entgehen. Die Deutsche Fußball Liga jedoch bestätigte ihre Forderungen und beharrt weiterhin auf der Erfüllung der genannten Auflagen (vgl. Aleythe, 2014, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Interaktion von Sport und Medien ein und definiert die Zielsetzung, den Lizenzierungsprozess von RB Leipzig zu analysieren.

2 Sport in den Medien: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung des Mediensports, die Wirkungsweisen auf Zuschauer sowie die Bedeutung unterschiedlicher Medienkanäle.

3 Historische Entwicklung des RB Leipzig: Hier werden die Gründung des Vereins 2009 und der sportliche Aufstieg durch die verschiedenen deutschen Ligen dokumentiert.

4 Das Lizenzierungsverfahren durch die DFL: Das Kapitel erläutert die Kriterien, Anforderungen und den formalen Ablauf der Lizenzvergabe durch die Deutsche Fußball Liga.

5 Problematik im Lizenzierungsverfahren des RB Leipzig: Dieser Abschnitt analysiert die konkreten Auflagen der DFL an RB Leipzig sowie die Folgen einer potenziellen Nichtlizenzierung im Vergleich mit anderen Fällen.

6 Zusammenwirken von Sponsor, Verein und Medien: Hier wird das strategische Ziel des Hauptsponsors Red Bull beleuchtet und die kritische Positionierung der Medien zum Verein untersucht.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse zur komplexen Beziehung zwischen Sport, Medien und den Anforderungen professioneller Ligen.

Schlüsselwörter

RB Leipzig, DFL, Lizenzierungsverfahren, Red Bull, Sportmedien, Profi-Fußball, Fußball-Bundesliga, Sponsoring, Mediensport, Vereinsstruktur, Kommerzialisierung, Lizenzauflagen, Sportmarketing, Zweite Fußball-Bundesliga, Sportökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den engen Zusammenhang zwischen Sport und Medien am Beispiel des Aufstiegs und der Lizenzierung des Fußballvereins RB Leipzig.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Entwicklung des Mediensports, die Strukturen des Lizenzierungssystems der DFL sowie die wirtschaftlichen Interessen von Investoren im Profifußball.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Problematik und die Auflagen im Lizenzierungsverfahren von RB Leipzig detailliert darzustellen und die mediale sowie strukturelle Bedeutung des Falls zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit angewendet?

Es handelt sich um eine analytische Studienarbeit, die auf Literaturrecherche und der Aufarbeitung von Fallbeispielen und medialen Berichten basiert.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Mediensports, die Historie von RB Leipzig, die Erläuterung des DFL-Lizenzierungsverfahrens sowie die kritische Untersuchung der Auflagen und der Sponsorenstrategie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie DFL-Lizenzierung, Sport-Medien-Komplex, RB Leipzig, Kommerzialisierung und Investorenmodell definieren.

Welche spezifischen Auflagen musste RB Leipzig erfüllen, um die Lizenz zu erhalten?

Die DFL forderte unter anderem eine Öffnung der Mitgliedschaft, eine Überarbeitung des Vereinslogos zur besseren Differenzierung von der Marke Red Bull und eine strukturelle Änderung zur Verringerung der Abhängigkeit vom Investor.

Warum wird der Fall RB Leipzig mit dem HSV Handball verglichen?

Der Vergleich dient dazu, die Risiken einer von Investoren abhängigen Vereinsstruktur zu verdeutlichen, da beide Fälle die Schwierigkeiten bei der Erfüllung wirtschaftlicher Kriterien im Lizenzierungsverfahren exemplarisch aufzeigen.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Zusammenhang von Sport und Medien am Beispiel der Lizenzierung des RB Leipzig für die 2. Fußball-Bundesliga
Hochschule
Hochschule für Gesundheit und Sport, Ismaning
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
30
Katalognummer
V284650
ISBN (eBook)
9783656848158
ISBN (Buch)
9783656848165
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport und Medien Lizenzierung Lizenzierungsverfahren RB Leipzig RasenBallsport Leipzig
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Der Zusammenhang von Sport und Medien am Beispiel der Lizenzierung des RB Leipzig für die 2. Fußball-Bundesliga, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284650
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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