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Grundlagen zu Liquiditätsrisiken in Banken

Titre: Grundlagen zu Liquiditätsrisiken in Banken

Texte Universitaire , 2006 , 36 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dipl.-Kauffrau, Dipl.-Handelslehrerin Stefanie Goder (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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In dieser Arbeit werden grundlegende theoretische Abgrenzungen und Definitionen bereitgestellt und die aktuelle Bedeutung des Themas Liquiditätsrisiko aufgezeigt. Deshalb werden zu Beginn wichtige Begriffe - die für die weiterführenden Ausführungen von zentraler Bedeutung sind - definiert und erläutert.

Zuerst werden die Grundlagen für das gewählte Thema dargestellt. Besonders wichtig ist es deshalb wesentliche Begriffe zu erläutern und thematisch abzugrenzen. Diese Begriffsabgrenzungen erfolgen im ersten Teil dieses Kapitels. Im zweiten Teil werden die Entwicklungen im Liquiditätsrisikomanagement vorgestellt. Die traditionellen Liquiditätstheorien und die aktuellen Entwicklungen im Liquiditätsrisikomanagement werden thematisiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Begriffsabgrenzungen

2.1.1 Risiko und Liquidität

2.1.2 Liquiditätsrisiken in Banken

2.2 Entwicklungen im Liquiditätsmanagement von Banken

3 Aufsichtsrechtliche Anforderungen und gesetzliche Bestimmungen

3.1 Quantitative Anforderungen

3.2 Qualitative Anforderungen

4 Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der Liquiditätsrisiken in Banken, wobei der Fokus auf der kritischen Beurteilung und Darstellung der Methoden zur Messung, Bewertung und Steuerung dieser Risiken liegt. Zentrale Forschungsfrage ist hierbei, wie Kreditinstitute unter Berücksichtigung der aktuellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen und gesetzlichen Bestimmungen ein effektives Liquiditätsrisikomanagement etablieren können.

  • Grundlagen des Risikobegriffs und der Liquidität im Bankwesen
  • Differenzierung zwischen derivativen und originären Liquiditätsrisiken
  • Analyse traditioneller und moderner Liquiditätstheorien
  • Darstellung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen (insb. Grundsatz II)
  • Erläuterung der qualitativen Vorgaben durch die MaRisk

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Risiko und Liquidität

In der Literatur sind insbesondere durch die große Verbreitung des Begriffs „Risiko“ in unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten zahlreiche Definitionen aufzufinden. Dennoch lassen sich zwei Grundrichtungen der in der Betriebswirtschaftslehre verwendeten Definitionen erkennen: Zum einen handelt es sich um den ursachenbezogenen Ansatz aus der entscheidungstheoretischen Risikotheorie, der dem Eintritt bestimmter unsicherer Ereignisse Wahrscheinlichkeiten zuordnet. Zum anderen wird der wirkungsbezogene Ansatz beschrieben, der die Risikoauswirkungen in den Fokus stellt. Diese beiden Ansätze sind nicht unabhängig voneinander zu betrachten. Vielmehr wird die ursachenbezogene Interpretation der wirkungsbezogenen vorausgesetzt.

Schulte und Horsch definieren aufbauend auf dem ursachen- und wirkungsbezogenen Ansatz den Begriff „Risiko“ folgendermaßen: „Risiko resultiert ursachenbezogen aus der Unsicherheit zukünftiger Ereignisse – wobei dies regelmäßig mit einem unvollständigen Informationsstand einhergeht – und schlägt sich wirkungsbezogen in einer negativen Abweichung von einer festgelegten Zielgröße nieder.“

Aufgrund der Tatsache, dass der Risikobegriff zentral für die hier dargestellten Ausführungen ist, bedarf es einer weiteren Ausdifferenzierung des wirkungsbezogenen Risikoansatzes. Diese Differenzierung erfolgt über die Begriffe des Risikos im engeren Sinne (i .e. S.) und des Risikos im weiteren Sinne (i. w. S.) die im Folgenden dargestellt werden. Während das Risiko i .w. S. positive oder negative Abweichungen einer stochastischen Zielgröße (Erwartungs- bzw. Mittelwert) von einem Referenzwert beschreibt, bezieht sich das Risiko i. e .S. nur auf die negativen Abweichungen. Somit beschreibt die oben genannte Definition von Schulte und Horsch das Risiko i .e. S. Das Risiko i. e. S. wird für diese Arbeit zugrunde gelegt, da das Liquiditätsrisiko – wie später noch erläutert – immer in Form von negativen Abweichungen vom Referenzwert auftritt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die finanzwirtschaftlichen Ziele von Kreditinstituten ein und stellt die Notwendigkeit des Liquiditätsmanagements als Voraussetzung für die Existenzsicherung dar.

2 Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Risiko und Liquidität definiert sowie die Arten von Liquiditätsrisiken und deren Management im Wandel der Zeit erörtert.

3 Aufsichtsrechtliche Anforderungen und gesetzliche Bestimmungen: Dieses Kapitel analysiert die quantitativen Messgrößen, insbesondere den Grundsatz II, sowie die qualitativen Anforderungen der MaRisk für ein angemessenes Risikomanagement.

4 Anhang: Der Anhang enthält die Grundsätze des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht zur Beurteilung der Liquiditätssteuerung im Originalwortlaut.

Schlüsselwörter

Liquiditätsrisiko, Banken, Risikomanagement, Grundsatz II, MaRisk, Zahlungsfähigkeit, Refinanzierungsrisiko, Fristentransformation, Bankenaufsicht, Liquiditätssteuerung, Zahlungsströme, Kreditinstitute, Finanzrisiken, Eigenmittel, Basel II.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen von Liquiditätsrisiken in Banken sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen an das Risikomanagement.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Risikodefinition, den Arten von Liquiditätsrisiken, den traditionellen Liquiditätstheorien und den aufsichtsrechtlichen Anforderungen wie Grundsatz II und MaRisk.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung, wie Kreditinstitute Liquiditätsrisiken messbar und steuerbar machen können, um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich primär um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung bankaufsichtlicher Regelwerke und der Systematisierung von Risikomodellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, eine Analyse der Risikoarten (Refinanzierungs-, Termin- und Abrufrisiko) sowie eine detaillierte Prüfung der quantitativen und qualitativen regulatorischen Anforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Liquiditätsrisiko, MaRisk, Grundsatz II, Bankenaufsicht, Risikomanagement und Fristentransformation.

Welche Rolle spielen die MaRisk bei den qualitativen Anforderungen?

Die MaRisk bilden die wichtigste Grundlage für qualitative Anforderungen, indem sie ein modulares Regelwerk für die Aufbauorganisation, Überwachung und Steuerung von Risiken vorgeben.

Warum wird Liquiditätsrisiko nicht als Chance interpretiert?

Da zu geringe Liquidität unmittelbar zur Zahlungsunfähigkeit führen kann, ist Liquidität eine unabdingbare Nebenbedingung. Abweichungen vom Referenzwert werden daher ausschließlich als Risiko für die Existenz des Instituts gewertet.

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Résumé des informations

Titre
Grundlagen zu Liquiditätsrisiken in Banken
Université
University of Paderborn
Note
1,0
Auteur
Dipl.-Kauffrau, Dipl.-Handelslehrerin Stefanie Goder (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
36
N° de catalogue
V284771
ISBN (ebook)
9783656844099
ISBN (Livre)
9783656906315
Langue
allemand
mots-clé
Banken Risiko Liquidität Liquiditätsrisiko
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Kauffrau, Dipl.-Handelslehrerin Stefanie Goder (Auteur), 2006, Grundlagen zu Liquiditätsrisiken in Banken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284771
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Extrait de  36  pages
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