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Zur Vereinbarkeit von Unterricht und sprachheiltherapeutischer Arbeit an der Sprachheilschule

Title: Zur Vereinbarkeit von Unterricht und sprachheiltherapeutischer Arbeit an der Sprachheilschule

Examination Thesis , 2003 , 69 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Andreas Tuch (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Gegenstand dieser Arbeit die Frage nach der Vereinbarkeit von Unterricht und sprachheiltherapeutische Arbeit an der Sprachheilschule (Dualismusproblem). Oder anders formuliert: Wie lassen sich die Anforderungen des Rahmenlehrplans mit den spezifischen Sprachproblemen der Schüler verbinden?
Vorgestellt wird hier ein Konzept für den Deutsch- und Mathematikunterricht aus der Schweiz. Die beiden Autoren Ruf/Gallin haben ein Konzept entwickelt, dass eine permanente sprachliche Umsetzung des Gehörten und Erarbeiteten anstrebt. Und das auf verschiedenen Ebenen. ZU Nennen sin hier das Sprachlerntagebuch, das in seiner Grundkonzeption Eingang in das neue Berliner Schulgesetz gefunden hat.
Diese Arbeit stellt das Dilemma der Sprachheilschule dar und entwirft mit Hilfe des Ruf/Gallinschen Modells einen Alternative für den Unterricht.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE RAHMENBEDINGUNGEN AN DER SPRACHHEILSCHULE

2.1 DIE GESCHICHTE DER SPRACHHEILPÄDAGOGIK

2.1.1 Antike und Mittelalter

2.1.2 Von den Sprachheilkursen zur Sprachheilschule

2.2 AUFGABEN UND ZIELE DER BERLINER SPRACHHEILSCHULE

2.3 SPRACHBEHINDERUNG UND PROBLEME DES LERN- UND LEISTUNGSVERMÖGENS VON KINDERN AN SPRACHHEILSCHULEN

2.3.1 Die Schule als “Setting”

2.3.2 Sprachliche Entwicklungsaufgaben der Schule

2.3.3 Sprachstörungen und Schule aus ökologischer Sicht

2.3.4 Konsequenzen für die Schule

2.4 ZWEISPRACHIGKEIT UND SPRACHHEILSCHULE

2.4.1 DIE SITUATION VON SCHÜLERN NICHTDEUTSCHER HERKUNFT AN DEN SONDERSCHULEN

2.4.2 SPRACHHEILPÄDAGOGIK UND MEHRSPRACHIGKEIT

2.5 EINBLICKE IN DIE PRAXIS DES SPRACHHEILTHERAPEUTISCHEN UNTERRICHTS

2.5.1 Erschwerende Faktoren für den Unterricht an der Sprachheilschule

2.5.2 Die Besonderheiten des Unterrichts in der Sprachheilschule

2.5.3 Didaktische Modelle im Unterricht

2.5.3 Ergebnisse

2.6 FAZIT

3. DAS DIALOGISCHE LERNEN

3.1 EINLEITUNG

3.2 DIE ELEMENTE DES DIALOGISCHEN LERNENS

3.2.1 Die Kernidee

3.2.2 Der Auftrag

3.2.3 Das Reisetagebuch

3.2.4 Die Rückmeldung

3.3 ZUSAMMENFASSUNG

4.1 VORÜBERLEGUNGEN

4.2 QUALITÄTSMERKMALE DES SPRACHHEILPÄDAGOGISCHEN UNTERRICHTS NACH BAHR IN VERBINDUNG MIT DEM DIALOGISCHEN LERNEN

4.2.1 Das Feld “Schülerinnen und Schüler“

4.2.2 Das Feld “Bildungsgehalte”

4.2.3 Das Feld “Methoden und Medien”

4.2.3 Konsequenzen für die Unterrichtsplanung

4.3 PROBLEME BEI DER UMSETZUNG DES DIALOGISCHEN LERNENS

4.3.1 Möglichkeiten der schriftlichen Dokumentation

4.3.2 Ergebnis

5. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und wie die didaktische Methode des „Dialogischen Lernens“ als Modell aus dem Regelschulbereich an die spezifischen Rahmenbedingungen der Sprachheilschule angepasst werden kann, um den Unterricht effektiver zu gestalten und die Herausforderungen durch Sprachbehinderungen, Mehrsprachigkeit und Lernschwierigkeiten zu bewältigen.

  • Analyse der Rahmenbedingungen und Herausforderungen an der Sprachheilschule
  • Untersuchung der Problematik von Sprachbehinderungen und deren Einfluss auf den Bildungserfolg
  • Problematisierung der Integration von Kindern mit nichtdeutscher Herkunft im Sonderschulwesen
  • Vorstellung und theoretische Fundierung des „Dialogischen Lernens“ (Kernidee, Auftrag, Reisetagebuch, Rückmeldung)
  • Verknüpfung der Prinzipien des „Dialogischen Lernens“ mit sprachheilpädagogischen Qualitätsmerkmalen

Auszug aus dem Buch

Die Kernidee

Die Triebfeder des Lernens ist das Spannungsverhältnis zwischen der singulären Welt der Schüler und der regulären Welt des Lehrers und der Schulstoffe. Voraussetzung für einen Dialog zwischen Singulärem und Regulärem ist, dass der Stoff für den Schüler die Form einer Frage annimmt. Aus dieser Leitfrage wird dann die Kernidee entwickelt. In der Kernidee wird demnach der Inhalt des entsprechenden Fachgebietes durch die Lehrkraft gebündelt. Kernideen sind von daher immer etwas individuelles. Sie sind untrennbar mit der Person verbunden, die sie entwickelt hat. Die gefundenen Kernideen stehen nun am Anfang der Lernphase. Ziel ist es, dass die Kernideen die Schüler ansprechen und bei ihnen eine eigene Suche nach einem Bezug zum Stoff auslösen. Wird eine solche eigene Idee von den Schülern entwickelt ist dies der Motor, der die Kraft und die Richtung für eigenes Handeln gibt.

Ob die Kernidee des Lehrenden bei den Schülern Anklang findet ist nicht sicher. Ist dies nicht der Fall, muss die Kernidee solange modifiziert oder völlig geändert werden, bis ein Kontakt zwischen Stoff und Schüler hergestellt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der quantitativen Zunahme von Schülern an Sprachheilschulen sowie der daraus resultierenden didaktischen Herausforderungen.

2. DIE RAHMENBEDINGUNGEN AN DER SPRACHHEILSCHULE: Historischer Rückblick und Analyse der aktuellen komplexen Aufgabenstellung zwischen Erziehung, Unterricht und Sprachtherapie unter Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit.

3. DAS DIALOGISCHE LERNEN: Einführung in das interaktive Unterrichtsmodell von Ruf und Gallin sowie Erläuterung der Kernelemente Kernidee, Auftrag, Reisetagebuch und Rückmeldung.

4. DAS DIALOGISCHE LERNEN IM UNTERRICHT MIT KINDERN MIT SONDERPÄDAGOGISCHEM FÖRDERBEDARF SPRACHE: Theoretische Übertragung des Modells auf den sprachheilpädagogischen Kontext und Verknüpfung mit Qualitätsmerkmalen von Reiner Bahr.

5. ZUSAMMENFASSUNG: Fazit zur Anwendbarkeit des Dialogischen Lernens als Möglichkeit zur konstruktiven Auflösung von Widersprüchen im Unterrichtsalltag der Sprachheilschule.

Schlüsselwörter

Sprachheilpädagogik, Dialogisches Lernen, Sprachheilschule, Sprachbehinderung, Regelschule, Integrationswissenschaft, Schülerzahlen, Unterrichtsplanung, Mehrsprachigkeit, Reisetagebuch, Kernidee, Bildungsauftrag, Sprachtherapie, Sprachstörungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie das didaktische Modell des „Dialogischen Lernens“ genutzt werden kann, um den Unterricht an Sprachheilschulen zu verbessern und den Herausforderungen von Schülern mit sprachlichen Förderbedarfen gerecht zu werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die historischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Sprachheilschulen, der Umgang mit Mehrsprachigkeit, die Problematik von Lernschwierigkeiten bei Sprachbehinderungen sowie die Implementierung des Dialogischen Lernens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel besteht darin, einen Weg aufzuzeigen, wie das Dialogische Lernen als Modell aus dem Regelschulbereich an die spezifischen Bedürfnisse sprachbehinderter Kinder angepasst werden kann, um Lernprozesse individueller und effektiver zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und Literaturanalyse, die durch den Einbezug empirischer Erkenntnisse aus der Sprachheilpädagogik und der Einordnung in didaktische Modelle gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die institutionellen Rahmenbedingungen diskutiert, anschließend wird das Modell des Dialogischen Lernens detailliert vorgestellt und schließlich mit den spezifischen Qualitätsmerkmalen sprachtherapeutischen Unterrichts verknüpft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sprachheilpädagogik, Dialogisches Lernen, Sprachheilschule, Mehrsprachigkeit und individuelle Förderung charakterisiert.

Wie trägt das Reisetagebuch zum Lernprozess bei?

Das Reisetagebuch dient als Dokumentationsmedium für die individuellen Lernwege der Schüler und ermöglicht dem Lehrer durch die Analyse der schriftlichen Äußerungen eine präzisere, prozessorientierte Rückmeldung.

Welche Rolle spielt die „Kernidee“ im Modell?

Die Kernidee fungiert als inhaltliche Bündelung des Unterrichtsstoffes durch die Lehrkraft, die darauf abzielt, die Schüler individuell anzusprechen und bei ihnen eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema auszulösen.

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Details

Title
Zur Vereinbarkeit von Unterricht und sprachheiltherapeutischer Arbeit an der Sprachheilschule
College
Humboldt-University of Berlin  ( Institut für Rehabilitationswissenschaften)
Grade
2,0
Author
Andreas Tuch (Author)
Publication Year
2003
Pages
69
Catalog Number
V28480
ISBN (eBook)
9783638302432
ISBN (Book)
9783638717595
Language
German
Tags
Vereinbarkeit Unterricht Arbeit Sprachheilschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Tuch (Author), 2003, Zur Vereinbarkeit von Unterricht und sprachheiltherapeutischer Arbeit an der Sprachheilschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28480
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