Die Lehrunterweisung zum „Aufstellen des Nivelliergeräts und zur Vorbereitung der Messung“ ist sehr wichtig für den Auszubildenden, da diese beiden Tätigkeiten in seiner weiteren Berufsausbildung immer wieder auftreten werden. Vor allem die Arbeit mit dem Nivelliergerät wird sehr häufig durchgeführt um Höhen zu messen, Messpunkte anzulegen und zu sichern, Gefälle zu bestimmen sowie diese zu berechnen. Frühzeitige Kenntnisse im Umgang mit dem Nivelliergerät sind somit Grundvoraussetzung, um wichtige Arbeitsschritte im Straßenbau durchführen zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele
- Kognitiver Feinlernzielbereich
- Affektiver Feinlernzielbereich
- Psychomotorischer Feinlernzielbereich
- Arbeitszeitgliederung
- Bedingungsanalyse
- Praxisbezug und Lernsituation
- Einordnung der Lehrunterweisung in den Gesamtzusammenhang
- Adressaten-Analyse
- Methodische Planung
- Methodischer Ablauf
- Arbeitsmittel und Lernhilfen
- Rahmenbedingungen
- Lernort und Lernzeit
- Ausbildungsbetrieb
- Ausbilder
- Erfolgskontrolle
- Bewertungsbogen für den Ausbilder
- Bewertungsbogen für den Auszubildenden
- Ausbildungsrahmenplan
- Literaturverzeichnis
- Anhang
- Abbildungsverzeichnis
- Eigenständigkeitserklärung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Lehrunterweisung zielt darauf ab, dem Auszubildenden im Tief- und Straßenbau die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Nivellierung zu vermitteln. Sie soll dem Auszubildenden die Fähigkeit ermöglichen, ein Nivelliergerät korrekt aufzustellen, die Messung vorzubereiten und durchzuführen.
- Sicherer Umgang mit dem Nivelliergerät
- Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften
- Korrekte Horizontierung und Einstellung des Gerätes
- Vorbereitung des Arbeitsplatzes und Absicherung des Arbeitsbereiches
- Sichere Durchführung der Messung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit den Lernzielen, die in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche unterteilt werden. Kapitel 2 beschreibt die einzelnen Arbeitsschritte zur Vorbereitung der Messung, beginnend mit den Sicherheitsvorkehrungen bis hin zur Horizontierung des Nivelliergeräts. Im dritten Kapitel erfolgt eine Bedingungsanalyse, die den Praxisbezug, die Lernsituation und die Einordnung der Lehrunterweisung in den Gesamtzusammenhang beleuchtet.
Schlüsselwörter
Nivelliergerät, Arbeitsschutz, UVV, Messpunkte, Horizontierung, Stativ, Nivellierung, Tief- und Straßenbau, Ausbildungsrahmenplan, Lehrunterweisung, Messgenauigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Umgang mit dem Nivelliergerät für Straßenbauer so wichtig?
Das Nivelliergerät ist essenziell, um Höhen zu messen, Gefälle zu berechnen und Messpunkte zu sichern – Grundvoraussetzungen für fast alle Arbeitsschritte im Tief- und Straßenbau.
Was sind die wichtigsten Schritte beim Aufstellen des Nivelliergeräts?
Dazu gehören die Wahl eines stabilen Standorts, das korrekte Ausziehen des Stativs, die Befestigung des Geräts und die präzise Horizontierung mittels Libelle.
Welche Lernziele werden in der Unterweisung verfolgt?
Die Ziele unterteilen sich in kognitive (Wissen über das Gerät), psychomotorische (praktische Handhabung) und affektive Bereiche (Sorgfalt und Arbeitsschutz).
Welche Arbeitsschutzvorschriften (UVV) müssen beachtet werden?
Besonders wichtig sind die Absicherung des Arbeitsbereiches im Straßenverkehr, das Tragen von Schutzkleidung und der vorsichtige Umgang mit den empfindlichen optischen Instrumenten.
Wie wird der Erfolg der Unterweisung kontrolliert?
Der Ausbilder nutzt einen Bewertungsbogen, um die Messgenauigkeit und die korrekte Ausführung der Handgriffe durch den Auszubildenden zu prüfen.
- Quote paper
- Johannes Laubhold (Author), 2014, Nivelliergerät ausstellen und Messung vorbereichten (Unterweisungsentwurf Tief- und Straßenbauer, -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284970