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Mit Macht ans Ziel. Die Persönlichkeit Helmut Kohl: Wie sein Charakter die Politik und Wende zur Deutschen Einheit beeinflusste

Titel: Mit Macht ans Ziel. Die Persönlichkeit Helmut Kohl: Wie sein Charakter die Politik und Wende zur Deutschen Einheit beeinflusste

Fachbuch , 2014 , 129 Seiten

Autor:in: Moritz Küpper (Autor:in), Norman Giolbas (Autor:in), Markus Rietschel (Autor:in), Manuel Franz (Autor:in), Ludwig Späte (Autor:in)

Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europäische Einigung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Oft sind es selbst in einer Demokratie einzelne Persönlichkeiten, die die Ziele eines Staates festlegen oder maßgeblich beeinflussen. In der Zeit der deutschen Wiedervereinigung sticht ein Name besonders hervor: Helmut Kohl. Der Schritt zur Deutschen Einheit wurde erheblich von seinem Einfluss, seinem Charakter und seinen politischen Fähigkeiten beeinflusst.

Doch worin bestand das Charisma des ehemaligen Bundeskanzlers? Wie konnte er sich so lange an der Macht halten und außenpolitische Beziehungen aufbauen, an denen seine Vorgänger gescheitert waren? Was zeichnete seine Politik aus?

Dieser Band stellt die Person Helmut Kohl aus verschiedenen Perspektiven in den politischen Kontext jener Zeit und zeigt, was ihn zum "Wiedervereinigungskanzler" gemacht hat.

Aus dem Inhalt:
Einfluss von Persönlichkeit in der Politik
Biographie von Helmut Kohl
Regierungsstile von Adenauer und Kohl
Personalpolitik Kohls
Deutsch-sowjetische Beziehungen: Gorbatschow, Kohl und Honecker
Narzissmus in der Politik

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Leitlinien der Personalpolitik des Bundeskanzlers Helmut Kohl von Moritz Küpper

1. Einleitung

2. Eingrenzung des Begriffs Personalpolitik

3. Allgemeine Leitlinien der Kohl’schen Personalpolitik

4. Überprüfung der personalpolitischen Kriterien anhand des ersten Kabinetts Kohls

5. Abschließende Bewertung

Gorbatschow und die deutsch-sowjetischen Beziehungen am Vorabend der Wiedervereinigung von Norman Giolbas

1. Einleitung

2. Literatur und Quellenlage

3. Die Ausgangslage

4. Von Breschnew zum neuen Pragmatismus

5. Deutsch-sowjetische Beziehungen

6. Fazit

Wiedervereinigung unter Kohl. Der Einfluss von Persönlichkeit im Einigungsprozess von Markus Rietschel

1. Einleitung

2. Der Einfluss von Individuen

3. Die Beziehung zwischen Kohl und Mitterrand

4. Zusammenfassung

Von der Kanzler- zur Koordinationsdemokratie? Kontinuität und Wandel des Regierens am Beispiel Adenauers und Kohls von Manuel Franz

I. Einleitung: Die Debatte um Kanzler- oder Koordinationsdemokratie

II. Grundlagen der Kanzlerdemokratie

III. Die Regierung Adenauer: Herausbildung der Kanzlerdemokratie und ihrer Strukturmerkmale

IV. Die Regierung Kohl: Kontinuität und Wandel

V. Die Theorie von der Koordinationsdemokratie

VI. Schlussbetrachtungen: Fazit und Ausblick

Narzissmus in der Politik am Beispiel von Altbundeskanzler Kohl von Ludwig Späte

1. Einleitung

2. Biographie von Helmut Kohl

3. Helmut Kohl und der Narzissmus

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zentralen Faktoren und Mechanismen, die den politischen Erfolg und Regierungsstil von Helmut Kohl prägten, insbesondere im Kontext der Wiedervereinigung Deutschlands und der internen Machtstrukturen innerhalb der CDU.

  • Methodische Analyse der Personalpolitik Helmut Kohls
  • Einfluss der Persönlichkeit auf internationale Beziehungen und den deutschen Einigungsprozess
  • Vergleich des Regierungsstils von Kohl mit dem Konzept der Kanzlerdemokratie
  • Psychologische Betrachtung von Narzissmus als Machtinstrument in der Politik
  • Rolle der deutsch-sowjetischen Beziehungen am Vorabend der Wiedervereinigung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„In einer klugen und weitsichtigen Personalpolitik sah ich den Schlüssel zum Erfolg meiner Partei.“

Diesen Satz schrieb Helmut Kohl in seinen Erinnerungen und machte damit deutlich, dass Personalpolitik unter seiner Regie nicht nur ein notwendiger Bestandteil der Politik war, sondern eine wichtige, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle spielte: „Besonders strategischen Fragen und Personalentscheidungen habe ich von Anfang an die gebührende Bedeutung beigemessen. Schließlich wird Politik von Menschen gemacht, und es kommt wesentlich auf die Persönlichkeit des einzelnen an, ob eine politische Position glaubwürdig und überzeugend vermittelt werden kann“ schrieb Kohl weiter.

Personalpolitik war für Helmut Kohl also mehr als „sein liebstes Hobby“, wie Stefan Kornelius, Ressortleiter „Ausland“ der Süddeutschen Zeitung beobachtete. Schon zum Beginn seiner politischen Karriere hatte er sich in der Jungen Union (JU) ein Netzwerk gesichert und versucht – mit der JU Gefolgschaft im Rücken – voranzukommen. Dieser personenbezogene Politikstil zog sich durch seine ganze Karriere.

Dabei benutzte er immer seine Position, um Leute um sich zu scharen und Macht und Posten zu vergeben. Dass dieses Schema eine Leitlinie seiner Politik war, zeigt sich daran, dass er seine Möglichkeiten auch später in der Regierung nutzte, um der Opposition sein Entgegenkommen zu zeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

Leitlinien der Personalpolitik des Bundeskanzlers Helmut Kohl: Diese Untersuchung arbeitet die zentralen Macht- und Personalentscheidungsstrukturen Helmut Kohls heraus und prüft diese anhand der Besetzung seines ersten Kabinetts von 1982.

Gorbatschow und die deutsch-sowjetischen Beziehungen am Vorabend der Wiedervereinigung: Das Kapitel beleuchtet den Wandel im Verhältnis zwischen Moskau und Bonn sowie die Auswirkungen von Gorbatschows Reformpolitik auf das Ende der Breschnew-Doktrin.

Wiedervereinigung unter Kohl. Der Einfluss von Persönlichkeit im Einigungsprozess: Hier wird der individuelle Einfluss von Helmut Kohl auf den Einigungsprozess analysiert, wobei ein besonderer Fokus auf dem Verhältnis zu François Mitterrand liegt.

Von der Kanzler- zur Koordinationsdemokratie? Kontinuität und Wandel des Regierens am Beispiel Adenauers und Kohls: Ein Vergleich der Regierungsstile von Adenauer und Kohl, der hinterfragt, inwiefern der Begriff der Kanzlerdemokratie auf das moderne Regierungssystem anwendbar ist.

Narzissmus in der Politik am Beispiel von Altbundeskanzler Kohl: Dieses Kapitel analysiert das politische Führungshandeln Helmut Kohls unter der psychologischen Perspektive des Narzissmus als mögliches Machtinstrument.

Schlüsselwörter

Helmut Kohl, Kanzlerdemokratie, Wiedervereinigung, Personalpolitik, Machtausbau, System Kohl, deutsch-sowjetische Beziehungen, Gorbatschow, Mitterrand, Narzissmus, politische Führung, Regierung Adenauer, Machtstrukturen, politische Loyalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem E-Book grundsätzlich?

Das E-Book befasst sich in verschiedenen politikwissenschaftlichen Analysen mit der Person Helmut Kohl, seinem Regierungsstil, seiner Personalpolitik und seinem Einfluss auf den deutschen Wiedervereinigungsprozess.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die Personalpolitik unter Kohl, die Außenpolitik im Kontext der deutsch-sowjetischen Beziehungen, den Vergleich der Kanzler- zur Koordinationsdemokratie sowie die narzisstischen Züge in Kohls politischem Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Analysen?

Das Ziel ist es, den individuellen Einfluss Kohls auf die deutsche Politik und die Einheit zu verstehen und durch theoretische Modelle (wie etwa Narzissmus oder Koordinationsdemokratie) zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen politikwissenschaftliche Kriterien, biographische Analysen und historische Literatur, um Kohls Handeln theoretisch einzuordnen und mit anderen Akteuren oder Epochen zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der verschiedenen Kapitel behandelt?

Behandelt werden die Strukturen des "Systems Kohl", die diplomatische Verhandlungsführung gegenüber ausländischen Staatsmännern sowie die Auswirkungen von Kohls politischem Stil auf die Stabilität und Machtverhältnisse in der Bundesrepublik.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Kanzlerdemokratie, Personalpolitik, System Kohl, Wiedervereinigung, Narzissmus und machtpolitischer Einfluss.

Wie unterscheidet sich Kohls Politik von der Adenauers?

Während Adenauer als Begründer der starken Kanzlerdemokratie gilt, wandelte sich das Regieren unter Kohl aufgrund veränderter gesellschaftlicher und politischer Strukturen hin zu koordinativeren Elementen, obwohl Kohl selbst weiterhin stark personalisierte Führung ausübte.

Welche Rolle spielte die Ehefrau Hannelore Kohl in der Darstellung des Autors?

In der Analyse des narzisstischen Führungsstils wird Hannelore Kohl als wichtige Stütze bei diplomatischen Verhandlungen, aber auch als Leidtragende der Spendenaffäre beschrieben.

Ende der Leseprobe aus 129 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mit Macht ans Ziel. Die Persönlichkeit Helmut Kohl: Wie sein Charakter die Politik und Wende zur Deutschen Einheit beeinflusste
Autoren
Moritz Küpper (Autor:in), Norman Giolbas (Autor:in), Markus Rietschel (Autor:in), Manuel Franz (Autor:in), Ludwig Späte (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
129
Katalognummer
V285070
ISBN (eBook)
9783656848912
ISBN (Buch)
9783956871573
Sprache
Deutsch
Schlagworte
macht ziel persönlichkeit helmut kohl charakter politik wende deutschen einheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Moritz Küpper (Autor:in), Norman Giolbas (Autor:in), Markus Rietschel (Autor:in), Manuel Franz (Autor:in), Ludwig Späte (Autor:in), 2014, Mit Macht ans Ziel. Die Persönlichkeit Helmut Kohl: Wie sein Charakter die Politik und Wende zur Deutschen Einheit beeinflusste, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285070
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