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Die Freiheit der Presse. Ungleichheiten zwischen Deutschland und Kuba

Titel: Die Freiheit der Presse. Ungleichheiten zwischen Deutschland und Kuba

Hausarbeit , 2014 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Josephine Daduna (Autor:in)

Soziologie - Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Alles, was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien", dieses Zitat stammt von dem Soziologen Niklas Luhmann und verdeutlicht beeindruckend die Bedeutung der Massenmedien.
Nur durch die Presse können Informationen zu den Bürgern eines Landes gelangen. Daher stellen die Meinungs- und Pressefreiheit sowie der freie Zugang zu Informationen ein fundamentales Menschenrecht dar.
Hinsichtlich der drastischen Ungleichheiten zwischen Deutschland und anderen Ländern sehe ich die Relevanz zu einer genaueren Betrachtung dieses Themas.
Ziel meiner Arbeit soll es sein die Ungleichheiten zwischen Deutschland und Kuba zu verdeutlichen und vor allem auf die Lage der Pressefreiheit in Kuba aufmerksam zu machen, da sich die deutschsprachige Wissenschaft bislang kaum mit der Freiheit der Presse auf Kuba und den starken Ungleichheiten auseinandergesetzt hat.
Doch wieso kam es zu dieser unterschiedlichen Entwicklung der Pressefreiheit in den beiden Ländern? Wie ist es heutzutage um die Freiheit der Presse in Deutschland und Kuba gestellt? Was sind die Folgen aus dieser Entwicklung? Was führt zu der Entstehung und dem Wandel von Institutionen und welche Besonderheiten zeigen Medien und Pressefreiheit als Institution?
Um all diese offenen Fragen umfassend beantworten zu können, werde ich zu Beginn der Arbeit den institutionellen Rahmen in Bezug auf die Legitimität, die Entstehung und dem Wandel von Institutionen ausführlich erläutern. Dabei werde ich gezielt auf Institutionen in den Sozialwissenschaften eingehen, um mit diesen Fakten die Freiheit der Presse vergleichend untersuchen zu können.
Darauf folgend werde ich genauer die Medien und Pressefreiheit als Institution erläutern, um anschließend zu dem Vergleich zwischen Deutschland und Kuba zu kommen.
Hier stehen besonders die historischen, rechtlichen und politischen Umstände im Vordergrund, da diese die starke Ungleichheit zwischen beiden Ländern bedingen.
Anschließend an diese Analyse werde ich die aktuelle Situation und die Folgen der Entwicklungen betrachten.
Im Schlussresümee werde ich die gewonnenen Erkenntnisse nochmals zusammenfassen und kritisch Stellung nehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Institutionstheorien – Die Legitimität von Institutionen

2.1. Institutionen in den Sozialwissenschaften

2.2. Die Entstehung und der Wandel von Institutionen

3. Medien und Pressefreiheit als Institution

4. Vergleich der Freiheit der Presse zwischen Deutschland und Kuba

4.1. Historische Entwicklungen in Bezug zur Pressefreiheit in beiden Ländern

4.2. Die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen

4.3. Aktuelle Zustand der Pressefreiheit in Deutschland und Kuba

5. Schlussresümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Unterschiede in der Pressefreiheit zwischen Deutschland und Kuba. Dabei verfolgt sie das Ziel, die institutionellen Rahmenbedingungen beider Länder zu analysieren, um das Ausmaß der bestehenden Ungleichheiten bei der Ausübung journalistischer Freiheit und dem Zugang zu Informationen offenzulegen und kritisch zu bewerten.

  • Grundlagen der soziologischen Institutionentheorie
  • Rolle von Medien und Journalismus als gesellschaftliche Institution
  • Historische Entwicklung der Pressefreiheit im Vergleich
  • Politische und rechtliche Rahmenbedingungen der Medien in beiden Ländern
  • Aktueller Status der Pressefreiheit und Mediensituation

Auszug aus dem Buch

3. Medien und Pressefreiheit als Institution

Medien werden als Institutionen gesehen, da sie vor allem öffentliche Güter sind. Neben den Organisationszielen eines (kapitalistischen) Medienunternehmens gibt es zahlreiche weitere institutionelle Ziele wie journalistische Qualität, Meinungsvielfalt, Kontrolle der Machthaber etc..

Die Institutionalisierung der Medien erzeugt eine Reihe gesellschaftlich bedeutsamer Funktionen und begründet durch Rollenzuweisungen die als legitim angesehenen wechselseitigen Erwartungen der Kommunikations- und Vermittlungspartner. Daher sind die Medien besonders in Bezug auf die kulturell- kognitive Säule des Institutionsbegriffs mächtig. Auf Grund ihrer als selbstverständlich angesehenen Regeln können sie ihre Wirkung auf die Gesellschaft ohne ein Hinterfragen entfalten. Die Medien wirken auf die Gesellschaft in Form der Berichterstattung, sowie durch ihre Existenz und die dadurch erst gegebene Möglichkeit ein Gegenstand der Berichterstattung zu werden, ein.

Die Medien stellen also soziale Regelwerke für die Lösung von Kommunikationsproblemen zur Verfügung. Der institutionelle Kern von Medienorganisationen besteht aus Werten, von diesen werden Handlungsnormen für individuelle Medienakteure und korporative Medienakteure abgeleitet.

Die Medieninstitutionen liefern legitime Modelle des Handelns und individuelle Orientierung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Pressefreiheit als Menschenrecht und erläutert die Entscheidung für einen Ländervergleich zwischen Deutschland und Kuba, um auf die bisher wenig beachteten Unterschiede aufmerksam zu machen.

2. Institutionstheorien – Die Legitimität von Institutionen: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen, indem es definiert, wie Institutionen durch Habitualisierung und Typisierung entstehen und warum sie in der Gesellschaft als legitim angesehen werden.

3. Medien und Pressefreiheit als Institution: Hier wird erläutert, wie Medien als soziale Regelwerke fungieren und welche zentrale Rolle der Journalismus als "Agent des Bürgers" zur Sicherung der Volkssouveränität einnimmt.

4. Vergleich der Freiheit der Presse zwischen Deutschland und Kuba: Dieses Kapitel analysiert die konträren Entwicklungen, rechtlichen Strukturen und die aktuelle Lage der Pressefreiheit, wobei die systembedingten Unterschiede zwischen der deutschen Demokratie und dem autoritären kubanischen Modell hervorgehoben werden.

5. Schlussresümee: Das Fazit fasst zusammen, dass die Pressefreiheit maßgeblich vom politischen System abhängt und unterstreicht die Notwendigkeit, Pressefreiheit als gefährdetes Gut auch in Demokratien stets zu verteidigen.

Schlüsselwörter

Pressefreiheit, Medien, Institutionen, Sozialwissenschaften, Journalismus, Deutschland, Kuba, Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, Zensur, Demokratie, Totalitarismus, Medienregulierung, Massenmedien, Menschenrechte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede in der Freiheit der Presse zwischen Deutschland und Kuba vor dem Hintergrund soziologischer Institutionentheorien.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Entstehung und Legitimität von Institutionen, die Rolle der Massenmedien, historische Entwicklungen der Pressefreiheit sowie die Auswirkungen staatlicher Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die starken Ungleichheiten zwischen den beiden Mediensystemen aufzuzeigen und die Lage der Pressefreiheit in Kuba kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine analytische Arbeit, die auf soziologischen Theorien (insbesondere dem soziologischen Neo-Institutionalismus) basiert, um Medien als Institutionen zu klassifizieren und die Länder zu vergleichen.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Institutionentheorie, die Anwendung auf Medien und Journalismus sowie eine detaillierte Analyse der historischen und rechtlichen Gegebenheiten in Deutschland und Kuba.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Pressefreiheit, Institutionen, Medienregulierung, Zensur, Demokratie und das staatliche Medienmonopol in Kuba.

Wie wirkt sich die Regierung auf die Presse in Kuba aus?

In Kuba untersteht die Presse direkt staatlichen Zensurvorgaben und ist auf die Ziele der sozialistischen Gesellschaft ausgerichtet; unabhängiger Journalismus ist verboten und wird strafrechtlich verfolgt.

Welche Rolle spielt das Internet im Vergleich der Länder?

Während das Internet in Deutschland als Instrument der freien Information dient, wird es in Kuba durch staatliche Blockaden, Zensur und restriktiven Zugang kontrolliert, um den Einfluss "unerwünschter" Informationen zu unterbinden.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Freiheit der Presse. Ungleichheiten zwischen Deutschland und Kuba
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Markrosoziologie: Gesellschaftsanalyse als Ungleichheitsanalyse
Note
1,0
Autor
Josephine Daduna (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
19
Katalognummer
V285087
ISBN (eBook)
9783656853503
ISBN (Buch)
9783656853510
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ungleichheiten Institutionen Institutionalisierung Pressefreiheit Kuba Deutschland Ungleichheitsanalyse Gesellschaftsanalyse Makrosoziologie Kommunikationswissenschaft Presse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josephine Daduna (Autor:in), 2014, Die Freiheit der Presse. Ungleichheiten zwischen Deutschland und Kuba, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285087
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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