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Peergruppen in der Schule

Peer-gerechte Schule! Aber wie?

Titel: Peergruppen in der Schule

Referat (Ausarbeitung) , 2014 , 21 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Bahriye Öztürk (Autor:in), Irina Gaikalova (Autor:in), Irina Schellenberg (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden schriftlichen Ausarbeitung der Präsentation wird die Schule als peergerechter Lebensraum für die Schüler und die Schülerinnen betrachtet. Im Rahmen dieser Arbeit haben wir versucht, die folgenden Fragen zu beantworten, bzw. die Palette der Meinungen der Forscher/-innen vorzustellen: Welche Aufgabe hat die Schule hinsichtlich der peeregerechten Problematik? Wie kann Schule den peeregerechten Alltag gestalten und welche Rolle spielt dabei die Schulsozialarbeit?
Zuerst möchten wir uns ans die Definition von Peergroup, sowie die Ergebnisse der Shell Studie zuwenden. Daraufhin folgt die Darstellung von Entwicklung der Kinder in der Adoleszenzphase, die auf den Ergebnissen von Kindheits- und Sozialisationsforschungen beruhen, welche aufgezeigt haben, dass die Beziehungen zwischen Gleichaltrigen eine große Auswirkung auf die kindliche Entwicklung haben.
Die Frage wie eine Peergruppe entsteht und welche Funktionen sie nach psychologischer und sozialpädagogischer Sicht hat, wird als nächstes beantwortet.
Im weiteren Verlauf wird die Ganztagschule als konzeptionelle Antwort zur Gestaltung des peergerechten Lebensraums für die Kinder, sowie die Aufgabe der Sozialen Arbeit in diesem Prozess vorgestellt.
Zum Schluss wird die Bedeutung der Peerkultur für die Schule betrachtet.
Der Abschluss erfasst die wichtigen Aspekte der Ausarbeitung und eine zusammenfassende Beantwortung der Fragestellung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Peergroup

1.1 Definition

1.2 16. Shell Jugendstudie

2. Peerbeziehungen in der Adoleszenz

2.1 Entwicklung in der Adoleszenz

2.2 Jugend und Adoleszenz

2.3 Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz

3. Warum entsteht eine Peergruppe?

3.1 Phänomen Freundschaft

3.2 Intimität und Freundschaft, soziale Unterstützung, Konfliktlösefähigkeit

3.3 Funktionen von Peergroups

3.4 Kommunikation innerhalb der Peergroup

3.5 Peers: negative Seiten

4. Peergerecht – wie?

4.1 Peergerechte Ganztagschule

4.1.1 Rhythmisierung der Ganztagsschule

4.2 Merkmale einer peergerechten Schule

4.2.1 Peergerechte Gelegenheiten im Unterricht

4.2.2 Peergerechte Gelegenheiten außerhalb des Unterrichts

4.2.3 Peergerechte Freizeiträume

4.2.4 Das Schulklima

4.3 Eine Methode zur positiven Peerkultur

4.4 Peergerecht aus der Sicht Jugendlicher

5. Peer-Kultur: Bedeutung für die Schule

5.1 Aufgaben der Schulsozialarbeit

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Schule als peergerechten Lebensraum für Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, das Verständnis für Peer-Beziehungen im Jugendalter zu vertiefen und konkrete Wege aufzuzeigen, wie Schule den Alltag so gestalten kann, dass positive Peerkultur sowie soziale Entwicklung gefördert werden, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Schulsozialarbeit.

  • Grundlagen von Peer-Beziehungen und Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz
  • Entstehung, Funktionen und Kommunikation innerhalb von Peergroups
  • Gestaltungskonzepte einer peergerechten Ganztagsschule (Rhythmisierung)
  • Schule als Lern- und Spielraum zur Förderung sozialer Kompetenzen
  • Die spezifische Funktion der Schulsozialarbeit bei der Gestaltung eines peergerechten Schulklimas

Auszug aus dem Buch

3.3 Funktionen von Peergroups

Die Peergroups haben folgende Funktionen: Psychische Funktionen: - Identitätsfindung (als zentrales Problem des Jugendalters): bietet Identifikations- und Selbstdarstellungsmöglichkeiten (vgl. Oerter & Montada 1995), - Zugehörigkeitsgefühl zu Gruppe(n), - Orientierung, Stabilisierung und Sicherheit (in Verhalten und Status) - Kompensierung von Einsamkeitsgefühlen, - Entwicklung eines realistischen Selbstbildes durch Reflexion (vgl. Savin-Williams, 1987) (vgl. Stangl W., 2007) Soziale Funktionen: - Peerkontakte (Hauptcharakteristikum des Jugendalters), - Unterstützungsfunktion der Freundschaft (v.a. auch in Belastungssituationen) soziale Geborgenheit, - Möglichkeit zum Experimentieren mit neuen Rollen und neuen sozialen Verhaltensweisen – v.a. bezogen auf Autorität, Hierarchie, Geschlechterrollen, - Kontaktaufnahme mit dem anderen Geschlecht, - Rückhalt bei der Ablösung vom Elternhaus (Wirkung durch die Mehrheit: „Alle anderen dürfen auch!“), - Einüben von neuen Formen der Autorität bzw. Hierarchie, - Auseinandersetzung mit den herkömmlichen Strukturen der Gesellschaft und Infragestellen von Autoritäten (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Peergroup: Dieses Kapitel definiert den Begriff Peergroup und analysiert die Bedeutung von Gleichaltrigengruppen für Jugendliche, unter Einbeziehung der 16. Shell Jugendstudie.

2. Peerbeziehungen in der Adoleszenz: Hier werden der Zusammenhang zwischen Peerbeziehungen und der Entwicklung in der Adoleszenz sowie die spezifischen Entwicklungsaufgaben dieser Lebensphase beleuchtet.

3. Warum entsteht eine Peergruppe?: Dieses Kapitel untersucht das Phänomen Freundschaft, die psychologischen und sozialen Funktionen von Peergroups sowie deren Kommunikationsformen.

4. Peergerecht – wie?: Dieses zentrale Kapitel behandelt die Gestaltung der Ganztagsschule, inklusive Rhythmisierung und spezifischer Merkmale wie Freiräume, Unterrichtsgestaltung und Schulklima, um einen peergerechten Lebensraum zu schaffen.

5. Peer-Kultur: Bedeutung für die Schule: Hier wird das „Peer-Kapital“ in der Schule gewürdigt und die zentrale Aufgabe der Schulsozialarbeit bei der Förderung einer positiven Peerkultur definiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Peerbeziehungen als „Entwicklungshelfer“ zusammen und betont die Notwendigkeit einer annehmenden Haltung der Schule zur Integration dieser Lebenswelt.

Schlüsselwörter

Peergroup, Adoleszenz, Schule, Ganztagsschule, Schulsozialarbeit, Freundschaft, Identitätsbildung, Peerkultur, Rhythmisierung, Sozialisation, Entwicklungsaufgaben, Lebensraum, soziale Kompetenz, Jugendliche, Schulklima

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gestaltung von Schule als einem Lebensraum, der den Bedürfnissen von Jugendlichen nach Austausch und Zugehörigkeit gerecht wird – einer sogenannten „peergerechten Schule“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Die zentralen Themen umfassen die Entwicklungspsychologie der Adoleszenz, die Entstehung und Funktion von Peergroups sowie die konzeptionelle Gestaltung des Ganztagsschulalltags.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schule soziale Prozesse unter Gleichaltrigen konstruktiv in den Schulalltag integrieren und fördern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller entwicklungspsychologischer und sozialpädagogischer Forschung sowie der Auswertung relevanter Studien wie der 16. Shell Jugendstudie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Peerbeziehungen und praktische Konzepte zur Gestaltung von Schule, inklusive Raumkonzepte, Rhythmisierung und die Aufgaben der Schulsozialarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Peergroup, Adoleszenz, Ganztagsschule, Schulsozialarbeit, Peerkultur und Identitätsbildung charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen frühen, mittleren und späten Adoleszenzphasen relevant?

Die Unterscheidung ist relevant, da Jugendliche in diesen unterschiedlichen Phasen spezifische Entwicklungsaufgaben bewältigen müssen, die jeweils andere Anforderungen an die schulische Umgebung stellen.

Welche Rolle spielt die „Rhythmisierung“ in einer peergerechten Schule?

Die Rhythmisierung ist entscheidend, da sie den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung ermöglicht, auf die Bedürfnisse nach Pausen und gemeinsamen Aktivitäten eingeht und somit einen harmonischen Schulalltag fördert.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Peergruppen in der Schule
Untertitel
Peer-gerechte Schule! Aber wie?
Hochschule
Hochschule Hannover
Note
2,5
Autoren
Bahriye Öztürk (Autor:in), Irina Gaikalova (Autor:in), Irina Schellenberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V285202
ISBN (eBook)
9783656851028
ISBN (Buch)
9783656851035
Sprache
Deutsch
Schlagworte
peergruppen schule peer-gerechte aber
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bahriye Öztürk (Autor:in), Irina Gaikalova (Autor:in), Irina Schellenberg (Autor:in), 2014, Peergruppen in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285202
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Leseprobe aus  21  Seiten
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