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Schadenmanagement bei Überspannungsschäden in der Hausratversicherung

Title: Schadenmanagement bei Überspannungsschäden in der Hausratversicherung

Diploma Thesis , 2004 , 113 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sebastian Wilkens (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Die folgende Diplomarbeit soll die heutige Problematik der Bearbeitung von Überspannungsschäden in der Hausratversicherung aufzeigen und Lö-sungsmöglichkeiten durch entsprechendes Schadenmanagement anbieten.
Da eine Vielzahl von unterschiedlichen Versicherungsbedingungen mit un-terschiedlichen Tarifmerkmalen auf dem Markt sind, wird auf die VHB 2000 zurückgegriffen, die vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft empfohlen wird.

Weiterhin wird genauer definiert, was Überspannungen sind und wie diese entstehen. Dargestellt wird auch, wie sich die globale Erwärmung und die damit verbundene Klimaveränderung auf die Anzahl und die Höhe der ge-meldeten Schäden auswirkt und welche Tendenzen sich daraus vermutlich ergeben werden.
Aufgezeigt wird ferner, welche Problematiken es bei der Bearbeitung von Überspannungsschäden gibt und wie sich diese durch Klimaveränderung ei-nerseits sowie durch den Wettbewerb andererseits noch verschieben werden.
Hierbei wird auf die einzelnen Eingriffsmöglichkeiten des Versicherers bei der Schadenbearbeitung eingegangen und es wird aufgezeigt, welche Mög-lichkeiten hier noch vorhanden sind.
Im Abschnitt Schadenmanagement wird auf die Optimierung der Bearbei-tung eingegangen. Hierbei werden die einzelnen Schnittpunkte vor, während und nach der Bearbeitung aufgezählt, und die dort vorhandenen Möglichkei-ten, die durch Schadenmanagement möglich sind, aufgezeigt.
Unter Berücksichtigung des Schadenmanagementes werden hierfür exem-plarisch fünf Beispiele einer veränderten Bearbeitung vorgestellt. Hierbei wird auf die jeweiligen Chancen und Risiken eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung: Regulierung von Überspannungsschäden in der Hausratversicherung

2 Technische und klimatische Grundlagen

2.1 Gewitter und Blitz

2.2 Überspannung

2.3 Klimaveränderung

3 Grundlagen der Überspannung

3.1 Die Grundlagen der Hausratversicherung

3.2 Versicherte Gefahren

3.2.1 Blitzschlag

3.2.2 Überspannung durch Blitz

3.3 Versicherte Sachen

4 Die Entwicklung der Hausratversicherung durch die Deregulierung der Versicherungswirtschaft

5 Marktdaten

5.1.1 Zahl der Schäden

5.1.2 Schadenaufwand

5.1.3 Schadendurchschnitt

5.1.4 Zusammenfassung

6 Arbeitsablauf bei der Regulierung von Überspannungsschäden

6.1 Allgemeines

6.2 Schadenprüfung

6.2.1 Schadenursache

6.2.2 Schadenhöhe

6.3 Kosten

6.3.1 Kosten des Versicherers

6.3.1.1 Kostenvoranschlag durch den Versicherungsnehmer

6.3.1.2 Beauftragung eines externen Sachverständigen

6.3.1.3 Beauftragung eines Dienstleisters

6.3.1.4 Beauftragung eines Schadenregulierers im Außendienst

6.3.1.5 Anforderung der beschädigten Sache

6.3.2 Kosten des Versicherungsnehmers

6.4 Betrug

6.5 Zusammenfassung

7 Schadenmanagement von Überspannungsschäden

7.1 Schadenmanagement allgemein

7.2 Ansätze zur Ermittlung des Schadenmanagementbedarfs

7.2.1 Bedarf vor Vertragsabschluß

7.2.2 Bedarf bei Vertragsabschluss

7.2.3 Bedarf im Schadenfall

7.2.4 Bedarf nach dem Schadenfall

7.3 Möglichkeiten des Schadenmanagements bei Überspannungsschäden in der Hausratversicherung

7.3.1 Naturalrestitution

7.3.1.1 Anbietermodell

7.3.1.2 Bindungsmodell

7.3.1.3 Netzwerkmodell

7.3.2 Kooperationspartner

7.3.3 Bedingungsanpassung

7.3.4 Qualifizierung der Mitarbeiter und Verbesserung der EDV

7.3.5 Verwertung des Restwertes

7.4 Empfehlung

8 Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Problematik bei der Regulierung von Überspannungsschäden in der Hausratversicherung. Ziel ist es, Lösungsansätze durch ein aktives Schadenmanagement aufzuzeigen, um sowohl die Kosten für Versicherer zu optimieren als auch den Service für Versicherungsnehmer durch moderne Prozesse zu verbessern.

  • Analyse technischer und klimatischer Ursachen von Überspannungsschäden
  • Untersuchung von Schadenverlauf und Marktdaten nach der Deregulierung der Versicherungswirtschaft
  • Bewertung verschiedener Schadenmanagement-Ansätze und Dienstleistermodelle
  • Identifikation von Strategien zur Betrugsprävention und Kostensenkung

Auszug aus dem Buch

2.2 Überspannung

Überspannungen können in zwei Gruppen aufgeteilt werden: die intern erzeugten, energieschwächeren Überspannungen (z.B. Kurzschluss eines Gerätes) und die externen, energiereichen Überspannungen (z.B. Blitzschlag).

In deutsche Haushalte wird vom Stromversorger 230 Volt Wechselstrom eingespeist. Unter Wechselstrom versteht man elektrischen Strom, dessen Richtung sich nach einer konstanten Periodendauer wiederholt. Dabei verschwindet der Mittelwert, d. h. während einer Periode wird die gleiche Ladungsmenge in beiden Richtungen transportiert. Diese 230 Volt Wechselspannung erreicht über die Steckdose das elektrische Gerät. Dort wird es teilweise durch ein Netzteil auf die benötigte Voltzahl herunter transformiert (z.B. 3,3 Volt für einen PC-Prozessor).

Heutzutage werden in elektronischen Geräten immer kleinere Bausteine verwendet. Bedingt durch die geringe Größe (teilweise dünner als menschliches Haar), arbeiten diese mit einer sehr geringen Spannung. Wenn dann in dem Transformator eine Spannungsspitze entsteht und diese nicht aufgefangen werden kann, werden die Bauteile (z.B. Kondensatoren, Widerstände etc.) überhitzt oder schlagen durch (bei einem Kondensator ist die Isolationsschicht sehr dünn). Eine Überspannung kann bei einer Spannung von 110% über dem Normalwert auftreten.

Überspannung durch Blitz kann auch durch einen Blitzeinschlag in ein benachbartes Haus passieren. Durch den gemeinsamen Anlagen- und Blitzschutzerder ist eine Übertragung der Blitzspannung über den Schutzleiter des Netzbetreibers möglich.

Die Folge ist, dass trotz günstiger geografischer Lage des Hauses (z.B. eine Erdsenke) eine Beschädigung eintritt. Möglichkeiten von Stromübergängen können folgende sein:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Überspannungsschäden in der Hausratversicherung ein und skizziert das Ziel der Diplomarbeit, Lösungen durch aktives Schadenmanagement aufzuzeigen.

2 Technische und klimatische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die Entstehung von Gewittern und Blitzen sowie die physikalischen Hintergründe von Überspannungen und den Einfluss der Klimaveränderung auf das Schadenaufkommen.

3 Grundlagen der Überspannung: Es werden die versicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Hausratversicherung sowie die versicherten Gefahren und Sachen gemäß VHB 2000 definiert.

4 Die Entwicklung der Hausratversicherung durch die Deregulierung der Versicherungswirtschaft: Dieses Kapitel beleuchtet den Wandel im Versicherungsmarkt nach der Deregulierung und die daraus resultierende Notwendigkeit, Schadenprozesse zur Kostenoptimierung anzupassen.

5 Marktdaten: Anhand statistischer Daten wird die Entwicklung von Blitz- und Überspannungsschäden sowie deren Einfluss auf Schadenquote und Schadendurchschnitt analysiert.

6 Arbeitsablauf bei der Regulierung von Überspannungsschäden: Das Kapitel detailliert den Prozess der Schadenprüfung, die verschiedenen Kostenstellen bei der Regulierung sowie die Problematik des Versicherungsbetrugs.

7 Schadenmanagement von Überspannungsschäden: Es werden verschiedene Strategien des Schadenmanagements vorgestellt, wie beispielsweise das Drei-Ebenen-Konzept von Prof. Dr. Matthias Haller und Ansätze zur Naturalrestitution.

8 Zusammenfassung: Der abschließende Teil fasst die Notwendigkeit eines strukturierten Handelns für Versicherer zusammen und empfiehlt die Kombination verschiedener Schadenmanagement-Methoden zur Effizienzsteigerung.

Schlüsselwörter

Hausratversicherung, Überspannungsschaden, Blitzschlag, Schadenmanagement, Versicherungsbetrug, Naturalrestitution, Schadenquote, Schadenaufwand, Deregulierung, Risikomanagement, Schadenregulierung, Kundenzufriedenheit, Schadenprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der stetig wachsenden Anzahl von Überspannungsschäden in der privaten Hausratversicherung und wie Versicherungsunternehmen durch aktives Schadenmanagement diesen Herausforderungen begegnen können.

Welche sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die physikalischen Grundlagen von Überspannungen, die versicherungsrechtlichen Bedingungen, die Analyse von Marktdaten sowie die Optimierung von Schadenbearbeitungsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch ein optimiertes Schadenmanagement die Schadenbearbeitungskosten gesenkt und gleichzeitig der Service für den Kunden verbessert werden kann, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine Auswertung statistischer Daten des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) und bestehender Versicherungsbedingungen (VHB 2000).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den gesamten Prozess der Schadenregulierung – von der Schadenursache bis zur Kostenübernahme – und bewertet verschiedene Managementansätze wie etwa Kooperationsmodelle mit Dienstleistern oder die Naturalrestitution.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Hausratversicherung, Schadenmanagement, Blitzschlag, Überspannung, Risikosegmentierung und Prozessoptimierung.

Wie wirken sich klimatische Veränderungen auf das Versicherungsrisiko aus?

Die Arbeit stellt dar, dass der globale Temperaturanstieg zu einer verstärkten Gewitterbildung führt, wodurch das Risiko für Überspannungsschäden zunimmt und die Belastung für Versicherer stetig steigt.

Warum ist die Betrugsprävention bei Überspannungsschäden so schwierig?

Da die individuellen Schadenhöhen bei elektronischen Geräten oft gering sind, lohnt sich eine tiefgehende Einzelprüfung für den Versicherer häufig nicht, was Betrügern bei einer "augenscheinlichen" Schätzung der Schadenhöhe Spielraum lässt.

Excerpt out of 113 pages  - scroll top

Details

Title
Schadenmanagement bei Überspannungsschäden in der Hausratversicherung
College
Management School Wiesbaden
Grade
1,3
Author
Sebastian Wilkens (Author)
Publication Year
2004
Pages
113
Catalog Number
V28560
ISBN (eBook)
9783638303064
ISBN (Book)
9783638802086
Language
German
Tags
Schadenmanagement Hausratversicherung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Wilkens (Author), 2004, Schadenmanagement bei Überspannungsschäden in der Hausratversicherung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28560
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