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Finanzierung mit Eigenkapital. Vom Familienunternehmen zum DAX Wert

Title: Finanzierung mit Eigenkapital. Vom Familienunternehmen zum DAX Wert

Term Paper , 2014 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jonas Meister (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Zu den Familienunternehmen im deutschen Leitindex, dem Dax, zählen aktuell Henkel und Fresenius. Auch der bekannte Metrokonzern gehörte einst dazu (mittlerweile MDAX). Diese Großunternehmen dürften sich zu Beginn ihrer unternehmerischen Aktivitäten zunächst mit Bankkrediten und anderen Finanzierungsarten Kapital beschafft haben, bevor sie über die Ressourcen für einen Börsengang verfügt haben. Mit Zalando und Rocket Internet (RI) haben zwei deutsche Unternehmen am ersten und zweiten Oktober diesen Jahres den Börsengang gewagt. Die Presse hat den Kursverlauf beider Aktien insbesondere in den ersten Tagen genau verfolgt und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass beide Initial Public Offerings (IPO) nicht geglückt sind.

Der Gang an die Börse ist allerdings nur eine der zahlreichen Möglichkeiten für Unternehmen sich Kapital zu beschaffen. Im Falle eines Börsengangs ist das Unternehmenswachstum häufig oberstes Ziel, welches vor allem von jungen Unternehmen priorisiert wird. Gleichzeitig ist ein IPO im Vergleich zur alternativen Kapitalbeschaffung deutlich teurer und verlangt einem Unternehmen hohe Informations- und Dokumentationspflichten ab. Dieser hohe Aufwand ist von kleinen und mittelständischen Unternehmen kaum oder nicht zu bewältigen, weshalb diese sich gerne der klassischen Finanzierung mit Fremdkapital bedienen. In dieser Hausarbeit sollen unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten mit mezzaninem Kapital, Eigen- und Fremdkapital aufgezeigt und die damit verbundenen Vor- und Nachteile betrachtet werden. Nicht nur die Vor- und Nachteile unterscheiden sich bei den jeweiligen Finanzierungsmöglichkeiten, auch die damit verbundenen Ziele variieren stark.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Eigenkapital versus Fremdkapital

2.1 Eigenkapital als Risikopuffer

2.2 Finanzierung mit Fremdkapital

2.3 Mezzanine Finanzierungsinstrumente

2.3.1 Die Wandelanleihe

2.3.2 Venture-Capital

3. Fallstudie IPO

3.1 Die Wahl des Marktsegments

3.2 Das Discounted Cash Flow (DCF) Modell

3.3 Pricing der Aktie

3.4 Kosten der Emission

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Finanzierungsoptionen von Unternehmen, von der klassischen Fremdkapitalfinanzierung über mezzanine Instrumente bis hin zum Börsengang (IPO). Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Vor- und Nachteile sowie der Eignung für unterschiedliche Unternehmensphasen, illustriert anhand aktueller Fallbeispiele.

  • Vergleich zwischen Eigenkapital- und Fremdkapitalfinanzierung
  • Analyse mezzaniner Finanzierungsinstrumente wie Wandelanleihen und Venture-Capital
  • Durchführung und Herausforderungen eines Initial Public Offerings (IPO)
  • Unternehmensbewertung mittels des Discounted Cash Flow (DCF) Modells
  • Diskussion aktueller Börsengänge deutscher Unternehmen wie Zalando und Rocket Internet

Auszug aus dem Buch

3.3 Pricing der Aktie

Der Ausgabepreis einer Aktie kann grundsätzlich mittels zweier unterschiedlicher Verfahren ermittelt werden. Diesem Schritt gehen allerdings zahlreiche weitere Prozesse vor, welche maßgeblichen Einfluss auf den Ausgabepreis der Aktie haben. Wichtiger Bestandteil eines Börsengangs ist die Darstellung des Unternehmens anhand der Equity Story, welche vor allem dazu dient, potentielle Investoren vom Unternehmenskonzept zu überzeugen. So enthält die Equity Story u. a. eine fundierte Marktanalyse, Aussagen über Wachstumschancen sowie strategische Ziele und die langfristige Profitabilität. Im Rahmen eines IPO bedarf es zudem der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bankenkonsortium, welche für die Durchführung der Erstemission benötigt werden. Klassische Aufgaben des Konsortiums sind dabei die Prüfung der Börsenreife (insbesondere Due Diligence), die Strukturierung, die Vermarktung und Platzierung der Emission sowie die Betreuung nach dem erfolgten Börsengang. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die monetäre Bewertung des Unternehmens, wofür die Ausführungen im vorangegangenen Abschnitt zum DCF-Modell von Bedeutung sind. Die Resultate des DCF Modells fließen dann auch in den Wertpapierprospekt ein, welcher quantitative und qualitative Aussagen über die Unternehmenssituation enthält.

Die eigentliche Preisfestsetzung erfolgt entweder mittels Festpreisverfahren oder im Wege des Bookbuilding-Verfahrens. Beim Festpreisverfahren legen die Konsortialbanken und das emittierende Unternehmen unter Berücksichtigung der Marktlage sowie der Unternehmensbewertung den Preis fest. Dieses Verfahren weist allerdings einen gravierenden Nachteil auf: Wird der vorgegebene Preis zu hoch oder zu niedrig angesetzt, kann dies zur Folge haben, dass es nicht zu einer maximal möglichen Zuteilung der Aktien kommt. Weiterhin kann es dadurch zu einer Fehlallokation kommen, die wiederum eine hohe Volatilität nach der Handelsaufnahme nach sich ziehen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation von Unternehmen für einen Börsengang und führt in die Thematik der verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten ein, wobei aktuelle Beispiele wie Zalando und Rocket Internet angeführt werden.

2. Eigenkapital versus Fremdkapital: Dieses Kapitel erläutert die fundamentalen Unterschiede zwischen Eigen- und Fremdkapital, ihre jeweilige Rolle als Risikopuffer sowie verschiedene mezzanine Finanzierungsinstrumente wie die Wandelanleihe und Venture-Capital.

3. Fallstudie IPO: In diesem Hauptteil wird der Prozess eines Börsengangs detailliert analysiert, inklusive der Wahl des Marktsegments, der Unternehmensbewertung mittels DCF-Modell, der Preisfindung und der damit verbundenen Emissionskosten.

4. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Marktlage zum Zeitpunkt der untersuchten Börsengänge und diskutiert die Unterschiede in der Finanzierungskultur zwischen Deutschland und den USA.

Schlüsselwörter

Finanzierung, Eigenkapital, Fremdkapital, Mezzanine Kapital, Wandelanleihe, Venture-Capital, Initial Public Offering, IPO, Börsengang, Discounted Cash Flow, DCF, Unternehmensbewertung, Emissionskosten, Bookbuilding-Verfahren, Kapitalmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung, von klassischen Krediten über mezzanine Instrumente bis hin zum Börsengang.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital, die Nutzung hybrider Finanzierungsformen und die praktische Durchführung eines Börsengangs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vor- und Nachteile sowie die Eignung verschiedener Finanzierungsarten für Unternehmen in unterschiedlichen Lebensphasen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse mit einer praktischen Anwendung in Form von Fallstudien aktueller Börsengänge kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Differenzierung von Kapitalarten und eine detaillierte Fallstudie zu IPO-Prozessen inklusive Bewertungsmethoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Eigenkapital, Fremdkapital, Mezzanine Kapital, Venture-Capital, IPO, DCF-Modell und Börsensegmentierung.

Warum wird Venture-Capital im Kontext der Arbeit als spezielle Finanzierungsform betrachtet?

Es wird als spezielle Form für junge, innovative Unternehmen hervorgehoben, die oft keine Gewinne erzielen und daher für klassische Fremdkapitalgeber schwer einschätzbar sind.

Welche Rolle spielt das DCF-Modell bei einem Börsengang?

Das Discounted Cash Flow Modell dient als entscheidende Methode zur monetären Unternehmensbewertung, die maßgeblichen Einfluss auf den Emissionspreis einer Aktie hat.

Wie unterscheiden sich Prime Standard und Entry Standard?

Sie unterscheiden sich primär in den Publizitätspflichten und Transparenzanforderungen an das Unternehmen, wobei der Prime Standard deutlich höhere Anforderungen stellt.

Warum scheiterten laut Arbeit einige aktuelle Börsendebüts?

Die Arbeit deutet auf die volatile allgemeine Marktlage und die im Vergleich zu Wettbewerbern (wie Alibaba) schwächeren Fundamentaldaten der Unternehmen hin.

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Details

Title
Finanzierung mit Eigenkapital. Vom Familienunternehmen zum DAX Wert
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Course
Internationale Finanzwirtschaft
Grade
1,7
Author
Jonas Meister (Author)
Publication Year
2014
Pages
22
Catalog Number
V285817
ISBN (eBook)
9783656861188
ISBN (Book)
9783656861195
Language
German
Tags
Eigenkapital DAX Mezzanine Zalando Rocket Internet Alibaba Wandelanleihe Venture Capital
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jonas Meister (Author), 2014, Finanzierung mit Eigenkapital. Vom Familienunternehmen zum DAX Wert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285817
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