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Virales Marketing. Was Red Bull von anderen Energy-Drink-Herstellern abhebt

Titel: Virales Marketing. Was Red Bull von anderen Energy-Drink-Herstellern abhebt

Facharbeit (Schule) , 2014 , 28 Seiten , Note: 5.0 (CH) entspricht 2.0 (D)

Autor:in: Mario Bianchetti (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Den Energy Drink Red Bull gibt es bereits seit 27 Jahren. Für viele wurde das Getränk zum selbstverständlichen Bestandteil des Alltags. Zahlreiche junge Leute im Alter zwischen 10 und 30 Jahren begleitet das Getränk von morgens bis abends als Genussmittel oder Wachhalter. Jährlich werden über fünf Milliarden Dosen Red Bull verkauft. Sie werden in verschiedenen Situationen konsumiert, beispielsweise in der Schule, bei der Arbeit, beim Sport, im Ausgang oder auch Zuhause.
Red Bull ist kein Softdrink wie jeder andere. Durch den Inhaltsstoff Koffein hat er eine aufputschende Wirkung. Die eingenommene Menge an Koffein ist bei einem Red Bull um einiges höher als bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Coca-Cola.
Mir fiel in der Vergangenheit häufig auf, dass viele junge Leute mit einem Red Bull unterwegs waren. Daher stellte ich mir die Fragen: „Warum ist Red Bull viel erfolgreicher als die anderen Energy-Drink-Hersteller?" und "Wie kann eine Firma mit nur einem Softdrink zu so einem grossen Konzern anwachsen?“ In meiner Arbeit versuche ich, diesen Fragen nachzugehen. Um die Marketingstrategien von Red Bull zu verstehen, braucht man Grundkenntnisse in der Theorie von viralem Marketing. Erst dadurch kann man erkennen, wieso Red Bull so erfolgreich wurde, auch wenn das Getränk selber sich nicht durch einen speziell guten Geschmack auszeichnet und, wie in meiner Degustation festgestellt, viele Leute bei einer Blinddegustation andere Produkte bevorzugen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Vorwort

1.2 Vorgehensweise

2 Hauptteil

2.1 Firmenportraits, Produkte, Definitionen und Erklärungen

2.1.1 Firmenportraits

2.1.2 Definition von Energy Drink

2.1.3 Produktebeschreibung Red Bull

2.1.4 Inhaltsstoffe Red Bull

2.2 Grundlagen des viralen Marketings

2.2.1 Die Entstehung

2.2.2 Voraussetzungen von erfolgreichem viralem Marketing

2.2.3 Passives und aktives virales Marketing

2.2.4 Der Tipping Point

2.2.4.1 Der Verankerungsfaktor

2.2.4.2 Die Macht der Umstände

2.2.4.3 Das Gesetz der Wenigen

2.3 Soziale Netzwerke

2.3.1 Die Wichtigkeit der sozialen Netzwerke

2.3.2 Bedeutung für das Marketing

2.3.3 Network-Hubs

2.4 Sponsoring

2.5 Marketingstrategie von Red Bull

2.6 Umfrage

2.7 Degustation

2.8 Schlussfolgerungen

2.8.1 Marketingstrategie

2.8.2 Aussichten

2.8.3 Persönliche Meinung

3 Kritischer Rückblick

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Marketingstrategien von Red Bull, um zu ergründen, warum sich das Unternehmen trotz starker Konkurrenz und teilweise umstrittener Produkteigenschaften als Weltmarktführer im Bereich Energy Drinks etablieren konnte.

  • Analyse des viralen Marketings als Kerninstrument der Markenbildung.
  • Untersuchung der Bedeutung von Sponsoring und Event-Marketing für das Markenimage.
  • Evaluierung der Rolle von sozialen Netzwerken und persönlichen Empfehlungen.
  • Durchführung einer empirischen Umfrage und Blinddegustation zur Konsumentenwahrnehmung.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die Entstehung

Der Begriff „Viral Marketing“ tauchte im Dezember 1996 erstmals in einem Artikel im Wirtschaftsmagazin Fast Company auf. Verfasst wurde der Artikel vom Harvard Business School Professor Jeffrey Rayport. Virales Marketing beinhaltet alle Methoden und Vorgehensweisen, um Menschen anzuregen, Produkte und Dienstleistungen an andere Personen weiterzuempfehlen. Virales Marketing wird so genannt, weil es sich wie ein Virus verhält. Wenn eine Person davon infiziert wird, breitet sich das Virus exponentiell aus. Das beste Werkzeug für virales Marketing ist das Internet. Mit Hilfe des Internets können sich Botschaften in sehr kurzer Zeit an ausserordentlich viele Empfänger verbreiten. Diese Art des Marketings macht sich den menschlichen Trieb zunutze, mit anderen Menschen kommunizieren zu wollen. Unternehmen unterstützen diese Triebe mit Hinweisen, wie „Empfehlen sie uns weiter“ oder „Weiterleiten“.

Virales Marketing zu kontrollieren ist fast unmöglich, da die Unternehmen nur einen Startimpuls setzen können. Sobald der erste Kontakt zwischen den Kunden und dem Unternehmen besteht, kann die Firma nicht mehr steuern, wie sich die Werbung weiterentwickelt, da die Kunden selber entscheiden, was sie von der Werbung halten und somit auch, ob sie Bekannten und Freunden davon berichten wollen oder nicht. Das Prinzip funktioniert am besten, wenn ein viraler Effekt so gezielt eingesetzt werden kann, dass er unbemerkt Einfluss auf die Mundpropaganda der Menschen nehmen kann. Das richtige Mass zu finden, ist jedoch sehr schwierig. Wird zu viel gewagt und die Kunden durchschauen den Beeinflussungsversuch, fühlen sie sich benutzt und verlieren so ihr Vertrauen in die Firma. Im schlimmsten Fall teilen diese Kunden ihre Gefühle mit ihren Freunden und Bekannten, was zum Gegenteil der ursprünglichen Absicht des Unternehmens führen könnte. Wird zu wenig gewagt, kann es sein, dass das Virus nicht richtig bei den Kunden ankommt und frühzeitig verschwindet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas, Herleitung der Forschungsfrage zur Marktführerschaft von Red Bull und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.

2 Hauptteil: Detaillierte theoretische Abhandlung über virales Marketing, Sponsoring, soziale Netzwerke sowie die Analyse der Red Bull Strategie inklusive empirischer Ergebnisse aus Umfragen und Degustationen.

3 Kritischer Rückblick: Reflexion über die Herausforderungen bei der Literaturrecherche und Erkenntnisse zur Notwendigkeit neuer Marketingstrategien.

4 Zusammenfassung: Abschließendes Fazit, dass nicht die Produktqualität allein, sondern die Vermarktungsstrategie der entscheidende Faktor für den Unternehmenserfolg von Red Bull ist.

Schlüsselwörter

Virales Marketing, Sponsoring, Red Bull, Energy Drink, Markenimage, soziale Netzwerke, Tipping Point, Mundpropaganda, Marktforschung, Konsumentenverhalten, Marketingstrategie, Mund-zu-Mund-Propaganda, Event-Marketing, Kommunikation, Markenbekanntheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Marketingstrategien von Red Bull und untersucht, warum das Unternehmen der erfolgreichste Akteur im Energy-Drink-Markt ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit beleuchtet virales Marketing, Sponsoring-Konzepte, die Dynamik sozialer Netzwerke und die Bedeutung von Markenidentität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, warum Red Bull trotz teils kritischer Degustationsergebnisse von Konsumenten gegenüber anderen Marken bevorzugt wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Der Autor stützt sich auf Fachliteratur, eine eigene Umfrage unter 152 Teilnehmern sowie eine Blinddegustation von fünf verschiedenen Energy Drinks.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt theoretische Grundlagen zum viralen Marketing ab, analysiert die Sponsoring-Aktivitäten von Red Bull und wertet die empirisch erhobenen Daten aus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind virales Marketing, Sponsoring, Markenimage, Tipping Point und soziale Netzwerke.

Welche Rolle spielt Taurin für Red Bull?

Taurin wird als wesentlicher Beschleuniger der Bekanntheit genannt, da sich um seine Herkunft hartnäckige Gerüchte entwickelten, die den viralen Effekt verstärkten.

Was ist das Fazit zur Marketingstrategie von Red Bull?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das extrem starke Markenimage von Red Bull den Kaufentscheid dominiert und gegenüber Geschmack oder Preis überwiegt.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Virales Marketing. Was Red Bull von anderen Energy-Drink-Herstellern abhebt
Veranstaltung
Maturaarbeit
Note
5.0 (CH) entspricht 2.0 (D)
Autor
Mario Bianchetti (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
28
Katalognummer
V286000
ISBN (eBook)
9783656883913
ISBN (Buch)
9783656883920
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Virales Marketing Marketingstrategie Red Bull Red Bull Marketing Energydrinks Sponsoring Werbung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mario Bianchetti (Autor:in), 2014, Virales Marketing. Was Red Bull von anderen Energy-Drink-Herstellern abhebt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286000
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Leseprobe aus  28  Seiten
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