Macht es einen Unterschied als Frau geboren zu sein? So soll die Frage von Jean-Paul Sartre gelautet haben, welche Simone de Beauvoir dazu veranlasste, ihr Werk „Das Andere Geschlecht“ zu schreiben.
Die Unterdrückung der Frau zeigt sich in jeder Kultur, sowie in sozialen und ökonomischen Einrichtungen. Diese Gegebenheit ist so profund, dass es sich nicht einfach mit dem Umordnen von Aufgaben und Rollen im sozialen System abschaffen lässt. Doch warum werden Frauen als das andere, beziehungsweise das zweite Geschlecht bezeichnet? Warum sind manche der Meinung, dass Frauen eher Natur und Männer eher Kultur sind?
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Warum sind Frauen der Natur ähnlicher?
- 2.1 Sozialer Ursprung der Stellung der Frau
- 2.2 Physiologische Eigenschaften
- 2.3 Psychologische Faktoren
- 3. Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Frage, ob es einen Unterschied macht, als Frau geboren zu sein. Sie analysiert die Argumentation von Simone de Beauvoir und Sherry Ortner, die die Unterdrückung der Frau und deren Verbindung zur Natur untersuchen. Die Arbeit zielt darauf ab, die verschiedenen Faktoren zu beleuchten, die zur Unterordnung der Frau in der Gesellschaft beitragen.
- Die Unterdrückung der Frau in verschiedenen Kulturen und sozialen Einrichtungen
- Die Rolle des biologischen Determinismus und der Religionen in der Begründung der Unterordnung der Frau
- Der soziale Ursprung der Stellung der Frau und die Rolle der Familie, der Erziehung und der Medien
- Die physiologischen Eigenschaften der Frau und deren Einfluss auf die Wahrnehmung der Frau als „natürlich“
- Die psychologischen Faktoren, die zur Unterordnung der Frau beitragen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Fragestellung der Hausarbeit vor und erläutert den Bezug zu den Texten von Simone de Beauvoir und Sherry Ortner. Sie beleuchtet die weitverbreitete Unterdrückung der Frau und die Frage, warum Frauen als das „andere Geschlecht“ betrachtet werden.
Das zweite Kapitel untersucht die Argumentation, dass Frauen der Natur ähnlicher sind als Männer. Es analysiert den biologischen Determinismus, die Rolle der Religionen und die soziale Konstruktion der weiblichen Rolle. Es beleuchtet die verschiedenen Faktoren, die zur Unterordnung der Frau beitragen, wie die wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge, die Erziehung und die Medien.
Das zweite Kapitel analysiert die physiologischen Eigenschaften der Frau und deren Einfluss auf die Wahrnehmung der Frau als „natürlich“. Es untersucht die Rolle der Reproduktion, der Menstruation und der Schwangerschaft in der Konstruktion der weiblichen Identität.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Unterdrückung der Frau, die Geschlechterrollen, die Natur-Kultur-Dichotomie, der biologische Determinismus, die soziale Konstruktion der Geschlechter, die Rolle der Religionen, die Familie, die Erziehung, die Medien, die physiologischen Eigenschaften der Frau, die Reproduktion, die Menstruation, die Schwangerschaft und die psychologischen Faktoren, die zur Unterordnung der Frau beitragen.
Häufig gestellte Fragen
Warum werden Frauen oft als das „andere Geschlecht“ bezeichnet?
Basierend auf Simone de Beauvoir beschreibt dies die gesellschaftliche Konstruktion, in der der Mann als das Absolute (Subjekt) und die Frau als das Andere (Objekt) definiert wird.
Was besagt die Natur-Kultur-Dichotomie in Bezug auf Frauen?
Sherry Ortner argumentiert, dass Frauen aufgrund ihrer biologischen Funktionen (Reproduktion) oft näher an der Natur gesehen werden, während Männer mit der „höheren“ Kultur assoziiert werden.
Welche Rolle spielt der biologische Determinismus?
Er dient oft als Rechtfertigung für die Unterordnung der Frau, indem soziale Rollen fälschlicherweise als rein biologisch vorgegeben dargestellt werden.
Wie tragen Religionen zur Stellung der Frau bei?
Viele religiöse Systeme haben historisch patriarchale Strukturen legitimiert und die Frau in eine untergeordnete oder rein häusliche Rolle gedrängt.
Können Geschlechterrollen einfach umgeordnet werden?
Die Arbeit hinterfragt, ob eine Umordnung ausreicht, da die Unterdrückung tief in ökonomischen, sozialen und psychologischen Strukturen verwurzelt ist.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2014, Macht es einen Unterschied als Frau geboren zu sein? Einführung in eine kulturwissenschaftliche Fragestellung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286539