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Z1 - Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr (Unterweisungsentwurf Bankkaufmann, -frau)

Übung des Lernziels anhand von beispielhaften Kundenaufträgen

Title: Z1 - Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr (Unterweisungsentwurf Bankkaufmann, -frau)

Seminar Paper , 2013 , 43 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stefanie Wunder (Author)

Instructor Plans: Commercial Professions / Administration
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Das Thema Z1-Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr findet sich im Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Bankkaufmann/zur Bankkauffrau unter der lfd. Nr. 3.3 Internationaler Zahlungsverkehr (§ 3 Nr. 3.3)
c) Kunden über nichtdokumentäre Auslandszahlungen beraten
wieder.
Der Auszubildende befindet sich zu diesem Zeitpunkt im dritten Ausbildungsjahr, kurz vor der Abschlussprüfung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Eingliederung des Themas innerhalb der Ausbildungsordnung

Erste Stufe der 4-Stufen-Methode

Der zu unterweisende Auszubildende

Das Unterweisungsthema

Die Lernziele dieser Ausbildungseinheit

A) Ausbildungsziel

B) Richtlernziel

C) Groblernziel

D) Feinlernziel

E) Kognitives Lernziel

F) Motorisches Lernziel

G) Affektives Lernziel

Arbeitszergliederung

Notwendige Arbeitsmittel

Vorbereiten des Lehrlings auf das Unterweisungsthema

Zweite Stufe der 4-Stufen-Methode

Dritte Stufe der 4-Stufen-Methode

Vierte Stufe der 4-Stufen-Methode

Einordnung des Z1-Zahlungsauftrags

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit hat zum Ziel, die praktische Anwendung der 4-Stufen-Methode zur Vermittlung des korrekten Ausfüllens eines Z1-Zahlungsauftrags im Außenwirtschaftsverkehr darzustellen. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie ein Auszubildender im dritten Lehrjahr durch methodische Unterweisung dazu befähigt werden kann, komplexe außereuropäische Zahlungsaufträge selbstständig und fehlerfrei zu bearbeiten.

  • Strukturierte Durchführung der 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen, Üben)
  • Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen (z. B. Geldwäschegesetz, AWV)
  • Sorgfältige Identitätsprüfung und Datenerfassung im Bankprogramm BAP
  • Korrektes Ausfüllen der Formularfelder unter Berücksichtigung bankinterner Kontrollmechanismen
  • Förderung der beruflichen Handlungskompetenz durch praxisnahe Übungsbeispiele

Auszug aus dem Buch

Zweite Stufe der 4-Stufen-Methode

In dieser Phase der 4-Stufen-Methode macht der Ausbilder dem Auszubildenden das Thema vor, indem er die einzelnen Teilziele des Feinlernziels während des Vormachens anhand der Arbeitszergliederung ausführlich erklärt:

Zu Beginn der Unterweisung wählt der Ausbilder einen der bereitgelegten Kugelschreiber aus. Der Ausbilder macht den Lernenden Herrn Mustermann darauf aufmerksam, dass das Formular des Z1-Zahlungsauftrages im Außenwirtschaftsverkehr in gut leserlicher Handschrift in Großbuchstaben auszufüllen sei. Dies wird durch einen Kugelschreiber mit feiner Mine erzielt. Der Ausbilder begründet diese notwendige Sorgfalt dadurch, dass es bei Missachtung zu Einleseschwierigkeiten des Scangeräts bei der Weiterbearbeitung des Auftrages durch den Außenhandel kommen wird. Dies könnte zur Folge haben, dass durch das falsche Einlesen, die Überweisung fehlgeleitet oder mit der Nachricht „Kontonummer/Bankleitzahl falsch“ Rücküberwiesen wird, da das Gerät beispielsweise einen Fünfer als Sechser gelesen hat und die IBAN oder Kontonummer somit durch das Falscheinlesen bei der kontoführenden Bank nicht existent sein könnten. Somit kann eine unleserliche Schrift oder ein falsch gewählter Kugelschreiber mit zu breiter Mine Kundenbeschwerden nach sich ziehen, da durch diese Unachtsamkeit für den Kunden Unannehmlichkeiten entstehen können.

Als nächstes nimmt der Ausbilder einen beispielhaften Zahlungsauftrag der Kundin Emilia Nett zur Hand und legt sich zudem einen noch unausgefüllten Z1-Zahlungsauftragsvordruck zurecht.

Da Herrn Mustermann das Erlernen dieses Lernziels erleichtert werden soll hat der Ausbilder bewusst auf ein Unterweisen und Erklären am Schalter verzichtet, da im ruhigen Büro das Erklären ohne Zeitdruck und ohne Beobachtung des Kunden geschehen kann. Der Ausbilder hat deshalb dem Lernenden zu verdeutlichen, dass diese Vorgehensweise nur auf Basis einer vorliegenden Rechnung ohne des Beiseins des Kunden eine Überweisung auszuführen, nur zu Übungszwecken erlaubt sei. In der Praxis sei es nicht erlaubt, ohne Kundenunterschrift und ohne 100 Prozentige Sicherheit, dass wirklich der Kontoinhaber der Auftraggeber der Zahlungsanweisung ist, eine Überweisung auszuführen. Schließlich könnte diese Rechnung auch von nicht befugten Personen abgegeben worden sein.

Zusammenfassung der Kapitel

Eingliederung des Themas innerhalb der Ausbildungsordnung: Dieses Kapitel verankert das Unterweisungsthema im Ausbildungsrahmenplan für Bankkaufleute und bestimmt den Lernstand des Auszubildenden kurz vor der Abschlussprüfung.

Erste Stufe der 4-Stufen-Methode: Hier wird der Auszubildende charakterisiert, das konkrete Lernziel definiert und die notwendige Arbeitszergliederung sowie die benötigten Materialien für die Unterweisung festgelegt.

Zweite Stufe der 4-Stufen-Methode: In dieser Phase führt der Ausbilder den Arbeitsprozess anhand von Kundenbeispielen vor und erklärt die einzelnen Schritte inklusive der Sorgfaltspflichten.

Dritte Stufe der 4-Stufen-Methode: Der Auszubildende übernimmt hier aktiv die Bearbeitung von Übungsrechnungen, während der Ausbilder beobachtet und Notizen für das anschließende Feedback macht.

Vierte Stufe der 4-Stufen-Methode: In der letzten Phase führt der Auszubildende eine realistische Kundenanfrage am Schalter unter Begleitung durch, um das Gelernte unter Echtbedingungen anzuwenden.

Einordnung des Z1-Zahlungsauftrags: Das abschließende Kapitel reflektiert die Bedeutung der Prozesssicherheit im Bankalltag und den Nutzen der Unterweisungsmethode für das Unternehmen und den Auszubildenden.

Schlüsselwörter

Z1-Zahlungsauftrag, 4-Stufen-Methode, Außenwirtschaftsverkehr, Bankkaufmann, Ausbildungsrahmenplan, Geldwäschegesetz, Überweisung, Identitätsprüfung, Sorgfaltspflicht, Kundenbetreuung, Bankprogramm BAP, berufliche Handlungskompetenz, Ausbildungsziel, Finanzdienstleistung, Prozesssicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der methodischen Vermittlung der korrekten Bearbeitung von Z1-Zahlungsaufträgen im Bankgewerbe durch den Einsatz der 4-Stufen-Methode.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die fachgerechte Abwicklung von Auslandsüberweisungen, die Einhaltung bankinterner Sicherheitsrichtlinien sowie die pädagogische Strukturierung der Ausbildung in der Bank.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Auszubildenden Max Mustermann dazu zu befähigen, Z1-Zahlungsaufträge selbstständig, fehlerfrei und unter Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben zu bearbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die 4-Stufen-Methode der betrieblichen Unterweisung, bestehend aus Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und selbstständigem Üben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil dokumentiert detailliert die Durchführung der einzelnen Stufen der Unterweisung anhand von Praxisbeispielen (Spendenanfrage, Hotelrechnung) und die anschließende Erfolgskontrolle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Z1-Zahlungsauftrag, 4-Stufen-Methode, Außenwirtschaftsverkehr, Sorgfaltspflicht, Identitätsprüfung und berufliche Handlungskompetenz.

Warum spielt das Geldwäschegesetz bei der Unterweisung eine so wichtige Rolle?

Da es bei der Bearbeitung von Auslandszahlungen um hohe Beträge geht, ist die Prüfung der Meldepflichten gemäß Geldwäschegesetz für die Bank und den Mitarbeiter rechtlich zwingend erforderlich.

Welche Rolle spielt das Bankprogramm BAP bei der Ausbildung?

Das BAP dient als zentrales Werkzeug zur Identitätsprüfung, zur Kontrolle von Kontodaten und zur Einordnung von Währungskürzeln, weshalb die Beherrschung des Programms essenziell ist.

Warum wird im Rahmen der Unterweisung besonderer Wert auf die Handschrift und die Stempel gesetzt?

Leserliche Handschrift und die korrekte Verwendung von Dispositionsstempeln gewährleisten die reibungslose maschinelle Weiterverarbeitung der Belege und die interne Nachvollziehbarkeit der Auftragsbearbeitung.

Warum lässt der Ausbilder den Azubi in der zweiten Übung erst einmal Fehler machen?

Dies dient dem Lerneffekt: Durch das selbstständige Erkennen und Korrigieren der Fehler unter Reflexion mit dem Ausbilder verfestigt sich das Wissen nachhaltiger als durch bloße Fehlervermeidung.

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Details

Title
Z1 - Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr (Unterweisungsentwurf Bankkaufmann, -frau)
Subtitle
Übung des Lernziels anhand von beispielhaften Kundenaufträgen
College
University of Applied Sciences Amberg-Weiden
Course
Ausbildung der Ausbilder - AdA-Schein
Grade
1,0
Author
Stefanie Wunder (Author)
Publication Year
2013
Pages
43
Catalog Number
V286651
ISBN (eBook)
9783656869160
ISBN (Book)
9783656869177
Language
German
Tags
zahlungsauftrag außenwirtschaftsverkehr unterweisungsentwurf bankkaufmann übung lernziels kundenaufträgen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Wunder (Author), 2013, Z1 - Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr (Unterweisungsentwurf Bankkaufmann, -frau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286651
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