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Männer auf ungewöhnlichen Wegen. Analyse und Bewertung der Studie "Men in nontraditional occupations" von Ruth Simpson

Titel: Männer auf ungewöhnlichen Wegen. Analyse und Bewertung der Studie "Men in nontraditional occupations" von Ruth Simpson

Rezension / Literaturbericht , 2013 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jana Kampe (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im 21. Jahrhundert, mit einhergehenden Rollenveränderungen bei Männern und Frauen, ist es interessant, wiederholt einen Blick auf Handeln, Erleben und Kognitionen von Menschen während ihres beruflichen Werdegangs zu werfen. Im Speziellen ist die Frage von Interesse, inwieweit geschlechtstypischen bzw. -untypischen Berufen nachgegangen wird. Wählen Männer eher „feminin“-geprägte Berufe, weil sie ihnen -in Anlehnung an das obige Zitat- Freude machen? Gibt es Einflüsse, die diese Freude mindern könnten? Falls ja, welches könnten Gründe dafür sein, dass diese Männer sich die Freude nehmen bzw. sie ihnen genommen wird? Im Folgenden wird, aus dem Review-Artikel „On men and work. Taking the road less traveled” (Heppner & Heppner, 2009), auf eine Veröffentlichung von Ruth Simpson (2005) Bezug genommen. In dieser Studie, „Men in non-traditional occupations: Career entry, career orientation and experience of role strain“, werden vornehmlich die Erfahrungen von Männern in frauentypischen Tätigkeitsbereichen betrachtet. Zunächst soll die Simpson-Studie inhaltlich zusammengefasst werden. Darüber hinaus greift eine kritische Auseinandersetzung gesonderte Aspekte heraus und diskutiert diese mit Einbezug weiterer Literatur. Schließlich laufen im Fazit die Stränge aus Inhalten der Simpson-Studie, Resultaten anderer Autoren/-innen und persönlichen Meinungen zusammen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Simpson-Studie

3. Kritische Auseinandersetzung

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der qualitativen Studie von Ruth Simpson (2005) auseinander, welche die Erfahrungen von Männern in frauendominierten Berufen untersucht. Ziel ist es, die zentralen Ergebnisse der Studie zu analysieren, den theoretischen Hintergrund zu beleuchten und eine methodische sowie inhaltliche Bewertung der Untersuchung vorzunehmen.

  • Analyse des Berufseinstiegs und der Karriere-Orientierung von Männern in atypischen Berufen.
  • Untersuchung des Phänomens "Role Strain" (Rollenkonflikt) und dessen Auswirkungen.
  • Kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise und Stichprobenauswahl.
  • Diskussion über Bewältigungsstrategien von Identitätsgefährdungen im beruflichen Kontext.
  • Erörterung der Relevanz für zukünftige Forschung und Karriereberatung.

Auszug aus dem Buch

Die Simpson-Studie

In ihrer qualitativen Studie wertete Simpson (2005) Tiefeninterviews mit männlichen Teilnehmern aus, wobei diese als Krankenpfleger, Grundschullehrer, Flugbegleiter und Bibliothekare beschäftigt waren. Besondere Betrachtung erfuhren bei der Analyse Wirkkräfte beim Berufseinstieg, Karriere-Orientierung sowie Belastungen durch die Geschlechterrolle. Folgende stellen die drei Hauptziele der Studie dar:

1. Der Schritt in ein berufliches Umfeld. Hier interessierte vor allem, ob die Berufswahl aktiv oder passiv war und um welchen Zeitpunkt des beruflichen Werdegangs es sich handelte.

2. Die persönliche Karriere-Orientierung. Die oben genannten Dynamiken bei der Berufswahl wurden als potentielle Einflussvariablen auf die Orientierung gesehen. Einstellungen zur Karriere können individuell variieren, zum Beispiel im Hinblick auf eine Bevorzugung von extrinsischer- oder intrinsischer Belohnung.

3. Der Geschlechtsrollen-Konflikt. Es sollte geprüft werden, ob ein sogenannter Role Strain existiert, auf welche Art und Weise er sich zeigt und welche Auswirkungen, etwa auf berufsbezogene Entscheidungen, dieser haben kann.

Methode. In Bezug auf die Methode ist zu erwähnen, dass insgesamt 50 Tiefeninterviews in Großbritannien durchgeführt wurden, wobei sich die teilnehmenden Männer auf die erwähnten Berufsgruppen verteilten. Die Beschäftigten fanden sich innerhalb ihrer Berufsgruppe in unterschiedlichen Hierarchieebenen sowie inhaltlichen Schwerpunktbereichen wieder. Die halbstrukturierten Interviews orientierten sich an Themengebieten, die wiederum den drei Zielformulierungen entsprachen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema geschlechtstypischer sowie -untypischer Berufe ein und erläutert die Relevanz der Analyse der Studie von Ruth Simpson.

2. Die Simpson-Studie: Dieses Kapitel fasst die methodische Vorgehensweise und die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen, insbesondere die Typologie der Männer (Seekers, Finders, Settlers) und das Konzept des Rollenkonflikts.

3. Kritische Auseinandersetzung: Hier werden methodische Grenzen, wie die Stichprobengröße und mögliche Selektionseffekte, sowie die Übertragbarkeit der Ergebnisse diskutiert.

4. Fazit: Das Fazit resümiert die Bedeutung der Studie für die Forschung und leitet praktische Empfehlungen für die Karriereberatung ab.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der im Text verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Geschlechterrolle, Berufssoziologie, Role Strain, Karriere-Orientierung, Männer in Frauenberufen, Arbeitswelt, qualitative Forschung, Identität, berufliche Sozialisation, Gender, Geschlechterstereotypen, Berufswahl, Simpson-Studie, Arbeitsmarkt, Geschlechtsrollen-Konflikt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und bewertet die qualitative Studie von Ruth Simpson (2005) über Männer, die in frauendominierten Berufen arbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen der Berufseinstieg, die Karriere-Orientierung und das Auftreten von Rollenkonflikten (Role Strain) bei Männern in untypischen Berufsfeldern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel der Arbeit ist es, die Ergebnisse von Simpson aufzubereiten und kritisch im Hinblick auf methodische Qualität und gesellschaftliche Relevanz zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Originalstudie verwendet?

Die Originalstudie von Simpson basiert auf 50 halbstrukturierten Tiefeninterviews, die in Großbritannien durchgeführt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Zusammenfassung der Simpson-Studie inklusive der Typologie der "Seekers", "Finders" und "Settlers" sowie eine kritische methodische Auseinandersetzung mit der Untersuchung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Rollenkonflikt (Role Strain), Geschlechterrollen, berufliche Sozialisation und Identitätsgefährdung.

Wie unterscheiden sich die Typen "Seekers", "Finders" und "Settlers"?

Die Typen unterscheiden sich durch ihren Berufseinstieg: "Seekers" entscheiden sich aktiv für den Beruf, "Finders" durch eine passive Entscheidung und "Settlers" wechseln nach Erfahrungen in maskulinen Berufsfeldern in ein feminines Umfeld.

Warum ist die Stichprobengröße der Simpson-Studie kritisch zu betrachten?

Die Stichprobengröße von 50 Teilnehmern ist für eine qualitative Studie zwar üblich, schränkt jedoch laut der Autorin der Seminararbeit die Repräsentativität und die statistische Power der Ergebnisse ein.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Männer auf ungewöhnlichen Wegen. Analyse und Bewertung der Studie "Men in nontraditional occupations" von Ruth Simpson
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Psychologie, Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie)
Veranstaltung
Berufliche Entwicklung über die Lebensspanne
Note
1,0
Autor
Jana Kampe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V286851
ISBN (eBook)
9783656872450
ISBN (Buch)
9783656872467
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschlechterrollen Beruf Männer Karriere
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jana Kampe (Autor:in), 2013, Männer auf ungewöhnlichen Wegen. Analyse und Bewertung der Studie "Men in nontraditional occupations" von Ruth Simpson, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286851
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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