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Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitsförderung in der Schule

Eine Analyse der physischen Gesundheitsressourcen im Lernbereich 'Gesundheit und Fitness' der Erprobungsfassung des Thüringer Lehrplans Sport für Gymnasien (2012)

Titel: Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitsförderung in der Schule

Examensarbeit , 2014 , 95 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: David Rauch (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Analyse der Inhalte und Empfehlungen zur Entwicklung und Förderung von physischen Gesundheitsressourcen im Thüringer Lehrplan Sport für Gymnasien in der Oberstufe. Dies geschieht auf Grundlage fachwissenschaftlicher Empfehlungen zu den physischen Gesundheitsressourcen Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Dehnfähigkeit, Koordination und Entspannung. Die Analyse soll zeigen inwieweit sich der neue Thüringer Lehrplan Sport für Gymnasien in der Erprobungsfassung von 2012 zur Ausbildung von physischen Gesundheitsressourcen eignet.

Darauf aufbauend soll dann ein Supplement zum Lehrplan erstellt werden, dass Sportlehrern und Sportlehrerinnen als Wissensbasis und praktischer Handlungsleitfaden, mit Stundenbeispielen als Ergänzung, zur systematischen Entwicklung von physischen Gesundheitsressourcen dienen kann. Die Arbeit soll so aufgebaut sein, dass das Supplement den Anspruch einer Handreichung als separaten und unabhängigen Teil erfüllt.

Im Analyse-Kapitel soll einleitend erörtert werden, was Gesundheit und Gesundheitsförderung in Abgrenzung zu dem geläufigeren Begriff der Krankheitsprävention bedeutet, ob und wie sich körperliche Aktivität auf Gesundheit auswirkt und warum eine systematische Gesundheitsförderung in den Schulsport integriert sein soll. Nach der Analyse sollen Hindernisse und Grenzen der Gesundheitsförderung im Schulsport aufgezeigt werden.

Die zentralen Fragen der Arbeit lauten: Welche physischen Gesundheitsressourcen gibt es und wie sollen diese laut Thüringer Lehrplan Sport in der gymnasialen Oberstufe entwickelt und gefördert werden? Geht dies mit den aktuellen, einschlägigen fachwissenschaftlichen Forderungen einher? Und: Welche Grenzen gibt es bei der Ausbildung gesundheitsförderlicher Ressourcen im Drei-Stunden-Fach Sport?

Die zentralen Antworten und Ergebnisse sollen abschließend im Fazit/ Ausblick prägnant zusammengefasst werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

B Analyse

1 Gesundheitsförderung im Schulsport

1.1 Gesundheit und Gesundheitsförderung

1.2 Körperliche Aktivität und Gesundheit

1.3 Förderung von Gesundheitsressourcen im Fach Sport?!

2 Physische Gesundheitsressourcen im Thüringer Lehrplan Sport/ Gymnasium

2.1 Universelle Ausrichtung des Lehrplans

2.2 Methodisches Vorgehen

2.3 Die physischen Gesundheitsressourcen im Lernbereich Gesundheit und Fitness

2.3.1 Ausdauerfähigkeit

2.3.2 Kraftfähigkeit

2.3.3 Beweglichkeit/ Dehnfähigkeit

2.3.4 Koordinationsfähigkeit

2.3.5 Entspannungsfähigkeit

3 Grenzen der Ausbildung von Gesundheitsressourcen im Schulsport

4 Zwischenfazit

C Lehrplansupplement und Handreichung für Sportlehrkräfte

Vorwort

1 Gesundheitsförderung nach dem Systemischen Anforderungs-Ressourcen-Modell

2 Gesundheitsressourcen

3 Ausdauerfähigkeit

3.1 Effektwissen

3.2 Handlungswissen

3.3 Stundenbeispiel

4 Kraftfähigkeit

4.1 Effektwissen

4.2 Handlungswissen

4.3 Stundenbeispiel

5 Beweglichkeit/ Dehnfähigkeit

5.1 Effektwissen

5.2 Handlungswissen

5.3 Stundenbeispiel

6 Koordinationsfähigkeit

6.1 Effektwissen

6.2 Handlungswissen

6.3 Stundenbeispiel

7 Entspannungsfähigkeit

7.1 Effektwissen

7.2 Handlungswissen

7.3 Stundenbeispiel

8 Verwendete und empfohlene Literatur

D Fazit/ Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie physische Gesundheitsressourcen im Thüringer Lehrplan Sport für Gymnasien (2012) verankert sind und inwieweit diese den Anforderungen an eine moderne Gesundheitsförderung entsprechen. Ziel ist es, auf Basis einer Analyse den Bedarf für eine methodisch fundierte Handreichung zu ermitteln und ein entsprechendes Supplement zu entwickeln, das Lehrkräften als Handlungsleitfaden zur systematischen Ausbildung von Fitnessressourcen dient.

  • Analyse der physischen Gesundheitsressourcen (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination, Entspannung).
  • Vergleich der Lehrplanvorgaben mit aktuellen fachwissenschaftlichen Standards.
  • Identifikation von Grenzen der Gesundheitsförderung im schulischen Kontext.
  • Erstellung eines praxisorientierten Supplements mit Stundenbeispielen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Gesundheit und Gesundheitsförderung

Um Gesundheit zu fördern, bedarf es eben jenes Ziel der Gesundheit überhaupt erst begrifflich zu machen. Denn nur wenn man weiß wohin man will, kann man entscheiden wie man dort hinkommt. Verschiedene Autoren (Hurrelmann & Franzkowiak, 2003, S. 52-55; Becker, 2006, S.31-41) versuchen sich in einer genauen Definition. So beschreibt Becker (2006) neben den miteinander korrelierenden Formen der körperlichen und psychischen Gesundheit, die Habituelle Gesundheit. Da Gesundheitsdiagnosen zweckgebunden und mit Wertvorstellungen verknüpft sind, ist eine rein objektive Gesundheit nicht festzustellen. Die Habituelle körperliche und seelische Gesundheit sieht Becker als guten Gradmesser zur Beurteilung von Gesundheit.

Demnach definiert sich Gesundheit als individuell selbstempfundener Gesundheitszustand, aggregiert über einen längeren Zeitraum. Diagnostisch kann dieser - der subjektiven Gesundheit sehr ähnlichen Einschätzung - mit Hilfe von Selbstauskünften in Fragebögen über die Habituelle körperliche und seelische Gesundheit festgestellt werden (Becker, 2006, S. 33-34).

Der Versuch einer genauen Definition von Gesundheitsförderung ist ein schwieriges Unterfangen und eine genaue Abgrenzung zu anderen Interventionsformen schwierig. (Hurrelmann, Klotz & Haisch, 2014, S. 13) sehen eine internationale und auch nationale einheitliche Verwendung der Begriffe Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention als nicht gegeben. Der aus der Sozialmedizin des 19. Jhd. stammende Begriff der Krankheitsprävention, der zusammengefasst die Vermeidung des Auftretens von Krankheiten bedeutet, wurde erst in jüngerer Zeit durch den der Gesundheitsförderung ergänzt. Ausschlaggebend dafür war in erster Linie die Definition von Gesundheit auf der Gründungskonvention der WHO 1946: „Gesundheit ist der Zustand des völligen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen“ (WHO, 1946).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz von Gesundheit in modernen Gesellschaften und führt den Thüringer Lehrplan Sport 2012 als Grundlage für die schulische Gesundheitsförderung ein.

Analyse: Dieser Abschnitt erörtert die theoretischen Grundlagen der Gesundheitsförderung und untersucht systematisch die Verankerung physischer Gesundheitsressourcen im Thüringer Lehrplan.

Grenzen der Ausbildung von Gesundheitsressourcen im Schulsport: Hier werden strukturelle, personelle und pädagogische Hindernisse identifiziert, die einer effektiven Gesundheitsförderung im schulischen Sportunterricht entgegenstehen.

Zwischenfazit: Das Zwischenfazit fasst zusammen, dass der Lehrplan zwar Freiräume bietet, jedoch für eine systematische Umsetzung konkrete Orientierungshilfen vermissen lässt.

Lehrplansupplement und Handreichung für Sportlehrkräfte: Dieser Teil liefert als praktisches Supplement wissenschaftlich fundiertes Effekt- und Handlungswissen sowie konkrete Stundenbeispiele für die fünf zentralen Gesundheitsressourcen.

Fazit/ Ausblick: Der abschließende Teil resümiert die Analyseergebnisse und betont die Notwendigkeit einer stärkeren Verzahnung von wissenschaftlichen Empfehlungen und schulpraktischer Umsetzung.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Schulsport, physische Gesundheitsressourcen, Thüringer Lehrplan, Ausdauerfähigkeit, Kraftfähigkeit, Beweglichkeit, Koordination, Entspannung, Gesundheitssport, Handlungsfähigkeit, Prävention, Systemisches Anforderungs-Ressourcen-Modell, Sportdidaktik, Bewegungsvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen einer systematischen Gesundheitsförderung durch den Schulsport, speziell im Hinblick auf den Thüringer Lehrplan Sport von 2012.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die physischen Gesundheitsressourcen: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Entspannung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Evaluation der Lehrplanvorgaben sowie die Erstellung einer praxisnahen Handreichung für Lehrkräfte, um die im Lehrplan oft nur oberflächlich behandelte Gesundheitsförderung fachlich fundiert umzusetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich primär um eine literaturbasierte Analyse, bei der aktuelle sportwissenschaftliche Standards und Empfehlungen (z.B. ACSM, Bös & Brehm) mit den Vorgaben des Thüringer Lehrplans verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der fünf physischen Gesundheitsressourcen sowie ein darauf aufbauendes Supplement, das Sportlehrern konkrete Wissensgrundlagen und Stundenbilder anbietet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben der Gesundheitsförderung sind die Begriffe „Handlungswissen“, „Effektwissen“, „Systemisches Anforderungs-Ressourcen-Modell“ und die spezifischen konditionellen Fähigkeiten zentral.

Warum ist das Thüringer Lehrplan-Supplement notwendig?

Die Analyse zeigt, dass der Lehrplan aufgrund seiner Offenheit zwar viel Gestaltungsspielraum bietet, jedoch Lehrkräften oft nicht genügend fachlichen Hintergrund (Handlungs- und Effektwissen) liefert, um die Gesundheitsziele systematisch zu erreichen.

Welche Rolle spielen Stundenbeispiele im Supplement?

Die Stundenbeispiele dienen als konkrete, modifizierbare Anwendungshilfen für Lehrkräfte, um die theoretischen Erkenntnisse direkt in die Unterrichtspraxis des Sportunterrichts zu überführen.

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Details

Titel
Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitsförderung in der Schule
Untertitel
Eine Analyse der physischen Gesundheitsressourcen im Lernbereich 'Gesundheit und Fitness' der Erprobungsfassung des Thüringer Lehrplans Sport für Gymnasien (2012)
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Lehrstuhl Sportmedizin
Note
1,3
Autor
David Rauch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
95
Katalognummer
V286883
ISBN (eBook)
9783668191303
ISBN (Buch)
9783668191310
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sportunterricht gesundheitsförderung schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Rauch (Autor:in), 2014, Möglichkeiten und Grenzen der Gesundheitsförderung in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286883
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Leseprobe aus  95  Seiten
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